Fanfic: Mehr als nur Freunde (4)
Kapitel: Mehr als nur Freunde (4)
Mehr als nur Freunde (4)
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NIHAO!!!
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Wie lieb von euch allen, danke, danke, danke für die vielen Kommis. *freu*
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Ich schreib jetzt auch mal ohne großes Vorwort weiter, also viel Spaß
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Fassungslos blickte Ranma ihr hinterher. Kein Wort brachte er heraus. Er brach zusammen und fiel auf die Knie. Akane wollte die Verlobung lösen? Das durfte sie aber doch gar nicht, warum verspürte er dabei nur so einen großen Schmerz? Bedeutete Akane ihm wirklich so viel? Konnte es sein, dass er sie sogar gerne heiraten würde? Sein kleines Macho-Weib?
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Ranma atmete noch einmal tief durch. Ihm war jetzt klar geworden, dass Akane einen viel größeren Platz in seinem Herzen eingenommen hatte, als er es jemals für möglich gehalten hatte und er wusste, dass er sie auf gar keinen Fall verlieren wollte. Entschlossen stand er auf und schritt auf die Tür zu. Als er sie öffnete, konnte er sehen wie Ryoga schnurstracks auf den Teich zuging. Ranma Herz begann schneller zu klopfen. Dieser Ryoga, er würde doch nicht …
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Wütend sprang Ranma auf Ryoga zu und versperrte ihm den Weg zum Teich. „Was hast du vor, du altes Ferkel“ fragte Ranma unruhig. Doch Ryoga lächelte ihn nur kühl an: „Was denkst du denn? Ich werde mich jetzt in ein kleines Schwein verwandeln und dann mit Akane in einem Bett schlafen!“
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Zorn stieg in Ranma auf, als er diese Worte hörte. „Oh nein Ryoga, das werde ich nicht zulassen!“ schrie Ranma Ryoga an, doch dieser war schon wieder auf dem Weg zum Teich. Als Ranma Ryoga den Weg versperrte, sah Ryoga in erstaunt an. „Was hast du denn nur Ranma? Ich dachte du magst Akane nicht.“ Mit offenem Mund schaute Ranma ihn an. „Aber … aber ich mag sie doch!" sagte er verzweifelt.
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Da verpasste Ryoga Ranma einen kleinen Stoß und schon landete er im Teich. Mit einem kleinen Satz sprang Ryoga hinterher und ging gemächlich als Ferkel wieder heraus. Ranma schaute dem kleinen schwarzen Ferkel fassungslos hinterher. Hatte er wirklich gerade vor Ryoga zugegeben, dass er Akane mag? Doch da fiel Ranma plötzlich wieder ein, dass Ryoga jetzt zu Akane gehen würde und das durfte er auf keinen Fall zulassen.
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Wie eine Furie stürmte Ranma-Chan ins Haus, rannte in den Gang auf dem Akanes Zimmer lag. Doch sie stoppte urplötzlich, als sie auf einmal Akane erblickte.
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Kalt blickte ihr diese entgegen und drückte P-Chan, welches sie auf dem Arm hielt, noch dichter an ihre Brust. Voller Zorn musste Ranma-Chan mit anblicken, wie P-Chan immer roter und roter wurde. Knirschend ballte sie die Hände zusammen, doch sie traute sich nicht etwas zu Akane zu sagen, was sie verärgern konnte. Deswegen machte sich Ranma-Chan auf den Weg ins Bad und tat so, als würde sie die ganze Sache nichts angehen.
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Langsam ging auch Akane auf den Weg in ihr Zimmer. Seufzend setzte sie P-Chan neben sich aufs Bett und vergrub ihr Gesicht in den Händen. Immer wieder und wieder musste sie an Ranmas Worte denken. * Niemals würde ich so jemanden heiraten*. Das hatte er ihr direkt ins Gesicht gesagt, ohne auch nur mit der Wimper zu zucken. *Bedeute ich ihm wirklich so wenig? Und warum tut der Gedanke an die Auflösung der Verlobung nur so weh?* Voller Trauer verkroch sich Akane unter der Bedecke und drückte ein großes Kissen ganz dicht an sich heran. Warum war sie nur so traurig? Ranma war doch nur ein Trottel, aber andererseits … Tief luftholend tauchte Akane wieder unter der Bettdecke hervor.
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Sie richtete sich auf und blickte mit traurigen Augen auf P-Chan herab. Mit leiser Stimme fragte sie ihn: „Meinst du etwa er hasst mich? Dabei mag ich ihn doch eigentlich.“ Unverwandt starrte sie auf ihr Spiegelbild, welches ihr grimmig entgegensah. „Er muss mich wirklich hässlich finden, kein Wunder, dass er so ein Macho-Weib nicht heiraten will.“ Quiekend kam nun P-Chan auf ihren Schoß gesprungen und gewann Akane sogar ein kleines Lächeln ab. Zärtlich streichelte sie ihm über den Kopf und legte sich dann seufzend wieder hin, in der Hoffnung, dass sie in wenig schlafen könnte.
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Schluckend schwang Ranma sich wieder aufs Dach. Eigentlich hatte er vorgehabt P-Chan aus Akanes Zimmer zu locken, doch als er durch das Fenster Akanes trauriges Gesicht sah, konnte er einfach nicht anders und musste lauschen.
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Bedrückt saß er nun auf dem Dach und schaute hinauf in die Sterne. Eigentlich wollte er Akane doch sagen, dass er sie gar nicht hasst, sondern, dass er sie eigentlich mag, aber würde er das wirklich irgendwann über sich bringen?
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Am nächsten Morgen wachte Ranma schon früh auf. Er hatte sich vorgenommen heute mal nicht zu spät mit Akane in die Schule zu kommen, es war schließlich auch der letzte Schultag vor den Weihnachtsferien. So schnell er konnte zog er sich an und eilte nach unten. Er ließ sich auf seinen Platz plumpsen und stopfte dann wie ein Besessener sein essen in sich herein. Er nach einer Weile bemerkte er, dass Akane gar nicht neben ihm saß und schaute sich verwundert um. Als Kasumi seinen fragenden Blick sah, lächelte sie Ranma fröhlich an und teilte ihm mit, dass Akane schon mit Ryoga vorgegangen sei. Sprachlos fiel Ranma eines seiner Stäbchen aus der Hand. „Sie ist ohne mich gegangen?“ fragte er verärgert. Kasumi nickte ihm lächelnd zu und sagte: „Ja, sie sagte, dass dir das wahrscheinlich sowieso am besten gefallen würde.“ Während Ranma mit der Nase rümpfte, stand er auf und machte sich auf den Weg in die Schule.
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Beleidigt schaute er auf den leeren Weg neben sich. Schon seit er das erste Mal hier in Nerima zur Schule gegangen war, hatte Akane ihn zur Schule begleitet und nun … nun war sie einfach ohne ihn losgegangen und dann auch noch mit Ryoga.
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Wütend dachte er an Ryoga. Erst durfte er mit Akane in einem Bett schlafen und dann auch noch mit ihr zur Schule gehen. Dabei war das als Verlobter doch seinen Aufgabe. Mit einem schlechten gewissen dachte Ranma an den gestrigen Abend zurück. Akane hatte gesagt, sie werde in nächster Zeit ihren Vater darum bitten die Verlobung zu lösen. Erstarrt blieb Ranma stehen. Sie hatte das doch nicht etwa schon gemacht, oder? Ranmas Herz begann zu hämmern und er begann zur Schule zu rennen. Das konnte sie doch nicht einfach machen, das konnte er doch nicht zulassen …
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Atemlos kam Ranma bei der Schule an und sah Akane wie sie mit zwei ihrer Freundinnen redete. Nur ein paar Meter weiter stand Ryoga und beobachtete Akane mit einem seligen Lächeln. Nervös ging Ranma auf Akane zu, packte sie unsanft am Ärmel und zog sie ein Stückchen von den anderen weg. Er drückte sie an die Wand und schaute sie finster an. „Akane … hast du die Verlobung etwa schon gelöst?“ Verwundert blickte Akane ihm entgegen, doch schnell wurde ihr Gesichtsausdruck zu einem wütenden. „Entschuldige, das hab ich noch nicht. Ich wusste ja auch nicht, dass es dir damit so eilig ist!“ Fassungslos sah sie Ranma noch einmal in die Augen und rannte dann davon. Ranma wollte sie noch aufhalten und strecke einen Arm nach ihr aus, doch den stieß sie einfach davon. Verzweifelt rief Ranma ihr hinterher: „Akane warte doch, du hast das alles falsch verstanden!“
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Doch Akane hörte nicht auf ihn und lief hinein in das Schulgebäude. Als Ranma ihr nachlaufen wollte, stellte sich Ryoga in den Weg. Zornig holte Ranma aus und stieß ihm im Lauf eine Faust in den Magen. Er verspürte einen ungeheure Wut gegenüber Ryoga im bauch, denn ohne ich wäre das alles nichts passier, aber dennoch war Akane im Moment einfach wichtiger.
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Als Ranma in den Klassenraum eintreten wollte, kam zu seiner Verärgerung leider zur gleichen Zeit der Lehrer herein. So hatte er keinen Chance noch einmal mit Akane zu reden. Die ganzen Stunden über beobachtete Ranma Akane, doch diese zeigte ihm gegenüber keine Regung. Sie schaute einfach nur gedankenverloren aus dem Fenster. Manchmal, wenn auch sie zu Ranma hinüberschaute und in seinen großen blauen Augen blickte, zog sich ihr Herz zusammen und sie schaute schnell wieder weg. Und wenn Ranma in den Pausen versuchte zu ihr zugelangen, verdrückte sie sich schnell auf die Toilette. Sie wollte Ranma einfach nicht ihre Schwäche zeigen.
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Nach der dritten Pause wurde es Ranma einfach zu bunt. Er hatte das große Verlangen endlich mit Akane zu reden, ihr zu erzählen, dass er nicht wollte, dass sie die Verlobung löste, und so kippte er sich entschlossen einen Eimer mit kaltem Wasser über den Kopf und schritt mit hochgehobenen Kopf in die Mädchentoilette. Sie sah wie Akane an einem Fenster stand, doch ihre Augen waren leer. Vorsichtig näherte sich Ranma-Chan Akane von hinten und tippte ihr zweimal auf die Schulter. Erschreckt drehte sich Akane um und sah Ranma-Chan entsetzt an. „was willst du in der Mädchentoilette du Perverser?“ schrie sie entgeistert. „Nun ja“, Ranma-Chan spielte nervös mit ihren Fingern, „Ich wollte dir nur sagen, dass das … was ich vorhin gesagt habe …“ Doch da spürte sie plötzlich einen stechenden heißen Schmerz auf ihrer rechten Wange. Sauer blickte Akane sie an: „Hör auf damit“, sagte sie mit leiser Stimme, „ich kann es einfach nicht mehr hören!“ Mit diesen Worten schritt Akane an Ranma-Chan vorbei und ließ sie alleine in der Mädchentoilette stehen.
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Immer noch unfähig ein Wort zu sahen, stand Ranma-Chan vor dem Fenster, als sie auf einmal laute Mädchenstimmen hörte. Die Tür öffnete sich mit einem Klicken und die Mädchen blieben entgeistert stehen. Doch schon nach kurzer Zeit fingen sie an zu lachen. „Wir dachten schon du bist Ranma“ sagte sie mit kichernden Stimmen und begannen sich vor den Spiegeln etwas aufzufrischen. Ranma-Chan atmete tief durch und begab sich dann schnell aus der Toilette, sie musste schließlich Akane finden.
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Als Ranma, nach einer Dusche mit heißem