Fanfic: Chaotix

Untertitel: Truth can run but not hide

Kapitel: Kapitel 1.1: “Chaotix” Geburt

Chaotix
Truth can run but not hide

Kapitel 1: „Chaotix“ Geburt

Mit langsamen Schritten ging das Chamäleon auf das große Gebäude zu. Von allen Seiten her, waren laute Geräusche zu vernehmen. Er hasste es, wenn es so laut war. Aber was sollte er machen? So war es morgens nun mal, wenn die Schule gleich beginnen würde. Überall Schüler, die ihren Freunden von den Aktivitäten des gestrigen Tages erzählten. In diesem Fall vom gerade vergangenen Wochenende. Hier und dort wurde es still, wenn er vorbeiging, aber sobald er vorübergegangen war, hörte er schon wieder aufgeregtes reden.

Er seufzte und schlurfte extra langsam auf das Sekretariat zu. Vielleicht würde es ja ganz nett werden, wenn die anderen ihn in Ruhe ließen. Vielleicht aber auch nicht. Nach wenigen Minuten kam er im Sekretariat an. Er klopfte. „Herein.“, hörte er von drinnen. Er öffnete langsam die Tür. „Guten Morgen. Mein Name ist Espio. Ich sollte mich heute Morgen hier melden.“, sagte er und trat ein. „Verstehe…“, sagte die etwas ältere Sekretärin, „Warten sie einen Moment. Ich schreibe ihnen kurz ihre Klasse, den Klassenlehrer und die Raumnummer auf. Dann können sie in ihre Klasse gehen.“ Espio nickte. Und wartete, bis die Sekretärin ihm einen Zettel gab. Er bedankte sich und verließ den Raum.

Draußen auf dem Gang warf er einen kurzen Blick auf das Stück Papier in seiner Hand:
„Klasse: 11c
Klassenlehrer: Mr. Takayama
Raum: 311“

Wieder nur sehr langsam machte er sich auf den Weg (die Suche) zu seinem Klassenraum. Während er durch die Gänge ging, schaute er aus den vielen großen Fenstern. (Warum haben Schulen eigentlich immer so große Fenster?) RUMMS! Plötzlich wurde Espio zu Boden gerissen. Er war mit jemandem zusammengestoßen. „Kannst du nicht besser aufpassen!“, raunte er und sah denjenigen an. Es war eine junge (was ist Tikal eigentlich für ein Tier? Ich glaub das selbe wie Knuckles, oder?) Echidna etwa in seinem Alter. Sie hatte langes orangefarbenes Haar, ebenso wie ihr Fell, und blaue Augen. Sie trug ein weißes bauchfreies Oberteil und einen Rock mit einem Grün-Weiß-Rosa Muster. In ihren Haaren trug sie zwei weiße Bänder. „Es tut mir wirklich Leid.“, sagte sie, „Ich hätte besser aufpassen müssen…“ Schnell kramte sie ihre Sachen zusammen und stand auf.

Dabei fiel ihr Blick auf Espios Zettel, der ebenfalls auf dem Boden gelandet war. „Oh… Du bist also in der 11c? Du musst neu sein wie heißt du?“ Nun stand auch Espio auf. „Ja ich bin in der 11c, aber was sollte dich das angehen?“ „Ich dachte nur… vielleicht könnte ich dich, hinbringen… Ich bin nämlich auch in der 11c. Mein Name ist Tikal.“ „Tikal, hm? Gut dann bring mich hin, sonst werde ich die Klasse wohl nie finden.“, meinte Espio. Tikal nickte, „Folge mir.“ Espio nickte und folgte ihr.

„TIKAL!!!“, rief plötzlich eine Stimme hinter den beiden. Erschrocken blieben beide stehen und drehten sich um, ein kleines Häschen, etwa 14 Jahre kam auf die beiden zugerast. Sie hatte lange Orange Ohren mit bräunlichen Flecken, ihr ganzes Fell hatte diese Farbe. Die kleine trug ein orangefarbenes Kleid, mit einer blauen schleife dran. Kurz vor Tikal blieb sie stehen. „Guten Morgen Cream!“, lächelte Tikal. „Guten Morgen Tikal!“ Sie stockte, als ihr Blick auf Espio fiel, „Wer ist das?“ „Oh. Darf ich vorstellen das ist …“ Tikal stoppte, als sie gerade bemerkte, dass die seinen Namen noch gar nicht kannte. „Mein Name ist Espio.“, beendete Espio den Satz. „Oh… Dich habe ich hier noch nie gesehen… Bist du neu hier?“ Espio nickte nur. „Ihr habt also wieder einen neuen Tikal?“, fragte plötzlich eine Stimme hinter ihnen und eine Hand wurde auf den Kopf Espios gelegt. Diesem gefiel das gar nicht und er schüttelte wild seinen Kopf. Doch die Person bewegte seine Hand nicht vom Fleck.

„Hallo Vector.“, sagte Tikal und lächelte der Person hinter Espio zu. „Morgen Tikal.“, sagte die Person. An der Stimme konnte Espio erkennen, dass es ein Mann war. „Ob sie ihn wieder so „einweihen“, wie den letzen neuen?“, fragte er. Tikal schüttelte den Kopf, „Ich hoffe nicht. Der letzte sah ziemlich übel aus.“ Espio hatte keine Ahnung, wovon die beiden redeten und er wollte e auch gar nicht wissen. Egal was hier passieren sollte, er würde sich von niemandem unterkriegen lassen. Diese Schule würde ihn noch kennen lernen, sollte es auch nur einer wagen sich ihm in den Weg zu stellen. „Jedenfalls habe ich sie heute noch nicht gesehen…“ „Vielleicht kommen sie ja zu spät?“, meinte Vector. Wieder schüttelte Tikal den Kopf, „Nein, ich glaube kaum, dass sie zu spät kommen. Das wär ja mal ganz was Neues… Außerdem lassen sie sich auch keine Chance entgehen den Armen Mr. Takayama fertig zu machen.“

„Da hast du wohl recht…“ Vector und Tikal seufzten beinahe gleichzeitig. Nun mischte sich auch Cream wieder in das Gespräch mit ein. „Warum unternimmt denn keiner was dagegen?“ „Ach Cream…“ Vector nahm die Hand von Espios Kopf, trat ein paar Schritte vor und ging in die Hocke, um mit Cream auf Augenhöhe zu sein. „Du weißt genau, dass das nicht so einfach ist. Sogar die Polizei kann dagegen nichts machen… Und wir sind selbst nur sehr wenige, die es wagen darüber miteinander zu reden. Die meisten haben ja sogar schon Angst vor ihrem Namen…“ „Stimmt zwar, aber…“ Vector schüttelte den Kopf. „Cream… wir haben jetzt schon sooft darüber geredet… Du weißt, dass es keinen Sinn macht sich gegen sie zu stellen…“ Cream nickte, „Aber…“ „Cream… bitte versteh es endlich… Wir können nichts machen…“ Tikal sah Cream besorgt an. „Bitte…“ „

„Ich weiß ja selbst, dass es sinnlos ist, jetzt etwas zu tun, aber ich kann nicht glauben, dass es ewig so weitergehen soll…“ „Nicht ewig, aber wenigstens bis zum Ende ihrer Zeit auf der Metropo-High.“ Cream sah zu Boden, „Ich weiß…“ Vector hob vorsichtig ihren Kopf wieder an. „Nicht traurig sein Creamy. Irgendwann hat das ein Ende ich verspreche es dir.“ Cream nickte kurz. Vector stand auf und drehte sich zu Espio um.

Erst jetzt konnte er erkennen, wie Vector überhaupt aussah. Er war ein grünes Krokodil (als ob die nicht meist grün wären…), mit roten Stacheln auf dem Rücken. Auf dem Kopf trug er ein paar graue Kopfhörer und um den Hals eine goldene Kette. Außerdem trug er ein paar Handschuhe.

„Und du bist also der Neue, hm?“ Vector musterte Espio genau. „Ja und? Was interessiert dich das?“, entgegnete Espio. Ihn nervte es gewaltig, dass alle Leute ihn fragten, ob er neu oder „der Neue“ sei. „Espio also… Irgendwo hab ich den Namen doch schon mal gehört… Nun egal.“ Er lächelte. „Ich bin Vector.“ Vector streckte Espio die Hand entgegen um ihn zu begrüßen. Etwas widerwillig ergriff Espio sie und die beiden schüttelten sich gegenseitig die Hände. „Espio.“, meinte Espio knapp. „Also ich wünsch dir viel Glück auf der Metropo-High. Du wirst es brauchen.“

„Vector!!“, hörten die 4 plötzlich eine Jungenstimme rufen. Vector drehte sich in die Richtung, aus der die Stimme kam. „Guten Morgen Charmy!“, rief er demjenigen entgegen, der auf die 4 zu kam. „Hallo Vector, Morgen Tikal, Hi Cream!“, sagte er, als er vor Vector stehen geblieben war. „Und Charmy? Warum bist du so aufgeregt?“, fragte Vector den kleinen lächelnd. Charmy war eine kleine schwarzgelbe Biene. (ich weiß, ich weiß Bienen sind immer schwarzgelb, außer wenn sie Albinos sind…) Er trug eine Kappe, durch die seine Fühler herausragten. (Ich sag jetzt mal, dass das eine Kappe ist ^^‘) Auf dieser Kappe trug er eine Fliegerbrille. Außerdem trug Charmy ein Orangefarbenes Shirt, mit weißem Kragen und einem Bienenemblem drauf.

„Du kennst doch Rouge, die Schülervertreterin, oder? Sie führt doch die Kasse mit dem Geld für das bevorstehende Winterfest (momentan ist es Spätsommer), stimmts? Und als sie heute morgen die Kasse aufgeschlossen hat, so wie sie es jeden Tag macht, war das ganze Geld weg! Es ist nichts mehr da! Wenn das Geld nicht bald wieder auftaucht, gibt dieses Jahr kein Fest!“