Because I love you

Händen gehalten hatte.
Blutüberströmt lag sie am Boden, das Auto hatte sie frontal erwischt und durch die Luft gewirbelt. Trotz der Schmerzen und der Gewissheit sicher sterben zu müssen, war sie glücklich wie nie zuvor. Lächelnd sah sie zu Chris hinüber, den ein paar Passanten bereits zurück auf den Bürgersteig gezogen hatten. Und glücklicherweise konnte sie seine Augen nicht sehen, sonst hätten ihr seine Tränen womöglich das Herz gebrochen, aber so, war sie einfach nur über glücklich und hauchte zufrieden:
„Nun hab ich es also doch noch geschafft dich zuretten, jetzt ist alles wieder so wie es sein sollte…, endlich kann ich schlafen!“
Ihre Augen fielen zu und plötzlich war alles um sie herum verschwunden. Alles war schwarz und es kam Tyla vor als schwebe sie in einem dunklen Raum und umso weiter sie flog, desto heller wurde es in diesem Raum. Das setzte sich solang fort, bis alles in strahlendes Weiß gehüllt war, was tyla wieder ein Gefühl von Gewohnheit gab. Nun schien endlich alles gewonnen zu sein und voller Erwartung, wie Vorfreude, horchte sie nach der beherzigen Stimme die ihr schon zuvor immer zu Hilfe geeilt war.
„Nun bist du also wieder hier.“, hallte es durch die Luft und Tyla konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen.
„Du möchtest sicher deine ursprüngliche Gestalt wieder oder?“
„Oh ja, das wäre großartig!“, seufzte Tyla hoffnungsvoll und nur einen Augenschlag darauf war ihr Wunsch bereits erfüllt. Ihr Glück kaum fassend tastete sie an sich herab und beschaute sich von allen Seiten und Enden, sofern es ihr möglich war. Freudestrahlend, doch von der Neugier fast aufgefressen fragte sie:
„Ich habe es doch geschafft oder? Ich habe ihn gerettet nicht wahr? Heißt das also ich kann wieder zurück?“
Ein kleiner Moment der Schweigsamkeit trat ein, auf den aber rasch eine Antwort folgte:
„Nun ja, du hast ihn gerettet das stimmt. Chris lebt, so wie du es wolltest, aber ich kann dich leider nicht zurück lassen.“
„Was? Aber wieso nicht?“, stammelte sie ohne tatsächlich realisiert zu haben, was man ihr gerade gesagt hatte.
„Tyla, du bist tot!“