A new adventure
Rechten zu sehen.“[/i]
„Ja genau, dass ist eine gute Idee, das machen wir!“
„Na dann lass uns gehen Warte hier ich sag nur noch schnell bescheid.“
Tai nickte, woraufhin Izzy auch schon den Flur entlang hetzte und ins Wohnzimmer abbog. Einen kurzen Moment später kam er auch schon wieder zurück geeilt und schuppste Tai direkt zur Tür hinaus.
Doch ganz plötzlich blieb Tai stehen und packte Izzy am Arm.
„Warte Izzy! Hast du dein Digivice mitgenommen?“, fragte Tai.
„Sicher hab ich das, was denkst du denn?!“, antwortete Izzy und eilte weiter.
„Komm, wir müssen uns beeilen! Ich hab meiner Mutter gesagt wir sind gleich wieder da.“
„Och nö…! Nicht schon wieder rennen!“, maulte Tai, während er sich langsam in Bewegung setzte. Izzy aber lachte nur und lief weiter.
Kurze Zeit später waren sie vor Matts Tür angekommen und fast in Zeitlupe bewegte sich Tais Finger in Richtung Türklingel.
Wie fast schon erwartet machte ihnen Matts Vater auf, doch Tai brauchte gar nicht erst nach ihm zu fragen, denn er erhielt schon vorab eine Antwort.
„Matt und T.K. mussten noch mal ganz dringend weg! Wohin weis ich aber nicht. Tut mir echt leid Tai.“
„Oh ähm ja, macht doch nichts. Vielen Dank für die Auskunft, Herr Ishida. Guten Abend noch!“, stammelte Tai und drehte sich dann weg. Nachdenklich schaute er in den Sternen Himmel und wiederholte die Worte, die er zuvor gehört hatte:
„… mussten noch mal ganz dringen weg…, aber wohin denn?“
„Vielleicht…, oh was ist denn das? Wer ruft mich denn jetzt an?“
Hektisch zerrte Izzy an seiner Hosentasche herum und versuchte sein Handy heraus zu bekommen. Gerade noch rechtzeitig schaffte er es und ging ran.
„Hallo?“
„Hey Izzy! Gut das ich dich erreiche. Ist mein Bruder bei dir?“
„Ja Tai ist bei mir, wieso?“
„Ach ja, also wir sollen alle sofort zu der alten Hütte kommen, dort wo damals das Ferienlager war und wo ihr das erste Mal in die Digiwelt gegangen seit.“
„Was? Wieso Karin? Wer hat das gesagt?“
„Gennai. Wir haben alle eine Mail von ihm bekommen. Er meinte wir können nicht länger warten, wir sollen kommen, ihn anhören und uns dann entscheiden.“
„Na das erklärt auch warum wir Matt und T.K. nicht getroffen haben. Und wie kommst du dorthin?“
Da macht euch mal keine Sorgen! Joe holt mich hier ab. Seht ihr beiden lieber zu, dass ihr noch rechtzeitig da seit.“
„Das werden wir. Dank dir, dass du uns angerufen hast, bis gleich.“
Izzy nahm das Telefon vom Ohr und legte auf. Tai der das Gespräch so gut er konnte, mit verfolgt hatte, war nun sichtlich glücklicher und auch bereiter nun endlich zu laufen.
Tatsächlich schafften es Tai und Izzy noch gerade so in die U-Bahn und hofften möglichst noch rechtzeitig anzukommen.
„Vielleicht hätten wir Tai und Izzy unterwegs einsammeln sollen?“, stellte T.K., nachdem er zum 6. Mal auf seine Uhr geschaut hatte, fest. Außer Tai und Izzy waren alle Digiritter dort versammelt wo man sie hinbestellt hatte.
„Ach mach dir keine Sorgen T.K., wie ich Tai kenne wird der sich so ein Abenteuer doch nicht entgehen lassen. Die kommen sicher gleich.“, prophezeite Joe mit überzeugender Gelassenheit. Auch Matt teilte diese Ansicht und ließ sich deshalb auch nicht aus der Ruhe bringen. Er saß auf einem großen Stein und sah sich die funkelnden Sterne an.
„Eine ungewöhnlich klare Nacht, wenn man daran denkt das es bis vor ein paar Stunden noch geschüttet hat wie aus Eimern.“, sagte Sora, die sich neben Matt gestellt hatte und ebenfalls den Sternenhimmel betrachtete.
„Ob wir Palmon und die anderen wieder sehen?“, fragte Mimmi temperamentvoll und fröhlich. Karin die auch schon eine Weile über diese Tatsache nachgedacht hatte antwortete ihr.
„Da bin ich mir sicher, was sollten wir sonst in der Digiwelt!“
„Du hast sicher recht Ach ich freu mich ja schon.“
„He seht mal da unten! Das sieht doch aus wie eine Taschenlampe oder?“, rief T.K. plötzlich dazwischen und richtete seinen Finger auf ein, sich in der Ferne näherndes, Licht.
„Er hat recht, das ist mit Sicherheit jemand mit einer Taschenlampe.“, bestätigte Matt seinen kleinen Bruder.
„Ob das Tai und Izzy sind?“, fragte Sora mit einer Spur von Nervosität in der Stimme. Doch Matt blieb zuversichtlich und meinte:
„Natürlich sind sie es. Wer sonst sollte um diese Uhrzeit hier herum schleichen?“
Tatsächlich waren es Tai und Izzy, die langsam den Hügel herauf gekrakelt kamen. Endlich bei den anderen angekommen winkte Tai und fragte sogleich neugierig nach:
„Sind wir also doch die letzten, verdammt! Aber ist Gennai denn noch gar nicht hier, oder ist er etwa schon wieder weg?“
„Natürlich nicht. Doch so langsam könnte er ruhig hier auftauchen, mir wird nämlich kalt.“, meinte Sora, die bibbernd ihre Arme verschränkte.
„Wenn das so ist will ich euch natürlich nicht länger warten lassen, nun wo ihr alle hier versammelt seid.“, drang eine, den jungen Leuten bekannte, Stimme aus der Dunkelheit heraus. Erschrocken wandten sie sich um. Vor ihnen stand der wider jung gewordene Gennai. Seine länglichen blonden Haare wehten im kühlen Wind und freudig lächelte er.
Keiner der Anwesenden sagte nun mehr etwas. Alle sahen sie mit erwartungsvollen Blicken zu Gennai, der augenblicklich verstand, was man von ihm erwartete.
„Wie ich sehe sollte ich lieber gleich zum Punkt kommen. Es tut mir wirklich Leid, aber die Digiwelt braucht erneut eure Hilfe.“
„Aber wieso? Es hieß doch alle Feinde wären geschlagen worden.“, warf Tai ein, woraufhin er von allen ein zustimmendes Kopfnicken erhielt. Nur nicht von Gennai, jener schüttelte den Kopf und meinte:
„Nein…, nein, diesmal ist es etwas komplizierter, denn diese neue Gefahr geht nicht von der Dunkelheit aus, nicht so recht.“
„Gennai was wollt ihr uns damit sagen?“, fragte Mimi die offensichtlich nicht verstand was Gennai zu erklären versuchte. Für einen Moment herrschte Stille und Gennai suchte nach den richtigen Worten, als er sie fand setzte er seine Erklärung fort:
„Euer Feind ist nicht wie die bisherigen Gegner, die euch gegenüberstanden. Dieser ist weder Mensch noch Digimon, man könnte ihn mit mir vergleichen. Nur mit dem Unterschied, dass er den Wächtern der Dunkelheit diente und ich mich den Mächten des Lichts verschrieb. Aber nun hat er sich von der Dunkelheit abgetan. E hat sie verraten und will nun die Digiwelt für sich. Er will sie komplett vernichten, sie löschen, um sie dann ganz nach seinen Vorstellungen neu zu errichten. Und das wird eine Welt aus Hass, Angst und Grausamkeiten werden. Vor allem werden alle Digimon sterben, die derzeit in unserer Welt leben.“
Die Blicke aller waren betrübt und jeder machte sich seine eigenen Gedanken zu dem was Gennai ihnen erzählt hatte. Auch Tai hatte sich seine Gedanken gemacht, jedoch nicht so lange wie seine Freunde, somit war er der erste, der einen Kommentar abgab:
„Und wann sollen wir gehen oder was möchtest du überhaupt von uns? Wenn ich ehrlich bin verstehe ich nicht was man von uns erwartet!“
„Was man von euch erwartet? Ihr sollt diesen Verrückten aufhalten! Ihr sollt sein Vorhaben verhindern, denn nur ihr und eure Digimon haben die Kraft ihn zustoppen.“
„Und sollen wir jetzt etwa sofort gehen“, fragte Izzy ohne überhaupt den Versuch zuwagen seine Angst in der Stimme zu verbergen.
Gennai schien diese Frage gerechtfertigt zu seine und nach kurzem überdenken machte er einen Vorschlag:
„Ich verstehe euer Unbehagen über dieses Überraschende erscheinen von mir und meinen übereilten Forderungen, also wenn ihr sie benötigt, dann gebe ich euch 4 Tage Zeit es euch zu überlegen.“
„Was gibt es da denn bitte schön zu überlegen?!“, fauchte Tai entsetzt, doch Matt legte ihm seine Hand auf die Schulter und schüttelte den Kopf. Leise flüsterte er ihm ins Ohr:
„Lass uns das Angebot annehmen, okay.“
Tai sah die anderen an, die auf ihn verängstigt und unentschlossen wirkten.
„Wie gesagt, denkt genaustens darüber nach, schliesslich könnte dieser Kampf euer Leben verändern, wenn nicht sogar beenden. Ich will euch nichts schön reden, dieser Gegner ist unvorstellbar stark. Trotzdem bitte ich darum der Digiwelt euere Hilfe zuzusichern. Aber bis dahin verabschiede ich mich nun. Wir sehen uns wieder.“
„Nein wartet Gennai, ich…“, rief Tai, doch da war der junge Mann bereits verschwunden, er hatte sich einfach aufgelöst. Enttäuscht schaute Tai in die Dunkelheit. Matt ahnte was sein Freund noch rufen wollte und verständnisvoll versuchte er zu erklären:
„Ich wäre jetzt auch gerne bei Gabumon um ihm bei zustehen, doch es wäre sicher falsch, sollten wir sofort, so ganz unvorbereitet, in die Digiwelt gehen und uns in die Gefahr stürzen. Das würden Agumon, Gabumon und die anderen nicht wollen und nützen würde es ihnen schon gar nicht, also las uns genau darüber nachdenken, wie wir es anstellen wollen.“
„Du hast sicher recht, aber du weist ja das Warten nicht gerade eine meiner Stärken ist.“
„Natürlich weiß ich das, wie oft sind wir schon deswegen aneinander geraten. Aber bitte Tai, wir dürfen jetzt nichts überstützen.“
Matt grinste Tai frech an, so als forderte er ihn zu einer kleinen Kabbelei, doch Tai lächelte nur und winkte ab.
„Kommt lasst uns gehen. Es ist schon spät!“
Tai führte die kleine Gruppe den Hügel hinunter, von wo aus sich alle auf den Heimweg machten.
Zu Hause angekommen musste Tai erst einmal eine ordentliche Standpauke über sich ergeben lassen, bis er dann endlich völlig