gefährliches Spiel

Erinnerungen

Der Tag verlor an Kraft und die Nacht schickte ihre Vorboten ins Land. Die Sonne wurde von Wolken verdeckt, Die Wärme erlosch langsam und die ersten Sterne blitzten am Himmel. 2 scheinbar in Dunkelheit eingewickelte Personen steuerten auf ein Holzhaus zu. Es wirkte unheimlich und düster, die Holzplatten waren dunkel und versanken fast in der Nacht. Die kleinere Person schloss die Tür auf und sie traten ein.
"Hm. Ist schön hier. Gemütlich." "Ja. Find ich auch. Setzt dich doch, ich hol nur mal schnell Handtücher, dann können wir auch schon los!" Kurumi verschwand im Bad.
Yumi ließ sich auf das Sofa fallen und sah sich um. Ihr Blick blieb an einem Bild hängen. Sie stand auf und betrachtete es von Nahem. Es zeigte einen kleinen Jungen mit schwarzen Haaren, einem Mann, der dem Jungen sehr ähnlich sah und einer Frau, auch mit schwarzen Haaren. "Bei denen lebt Kuru also", dachte sie. Neben dem Bild stand noch eins, es zeigte die gleiche Familie, allerdings zu einem späteren Zeitpunkt. Der Junge war geschätzte 14 Jahre alt. "Das ist er also", murmelte Yumi vor sich hin. Sie hörte Schritte und richtete sich wieder schnell auf. Kurumi kam mit 2 großen Handtüchern in den Raum. Sie hatte sich umgezogen und nun ihren Reisekimono an. Gemeinsam machten sie sich auf den Weg zu den Quellen. Es wurde nicht geredet. Die schwarzhaarige suchte den Weg, den sie ja nur vom Riesenrad aus gesehen hatte und Yumi war in Gedanken vertieft.
Nach einigen Minuten erreichten sie die Quellen. Schnell verschwanden die Mädchen in einem kleinen Häuschen, das neben dem Wasser stand und einige Kabinen hatte, und zogen sich aus. Nur noch mit den Handtüchern bekleidet stiegen sie in das heiße Wasser. Yumi war mit schnellen Schriten im Waser, ihr machte Wärme nichts aus, bei Kurumi war das schon anders. sie brauchte einige Zeit, bis sie drin war. Als sie es endlich geschafft hatte, blickte sie in die Sterne. "Was ist los?" Yumi zuckte zusammen. °Woher weiß sie...?° "Ich kenne dich nun schon 7 Jahre. Glaubst du wirkluch, ich bemerk das nicht?" Yumi studierte das Wasser und rutschte etwas weiter heinein. "Also. Sag schon.", forderte Kurumi ihre Freundin auf. "Es ist nichts...", murmelte diese. Endlich löste sich der Blick des schwarzhaarigen Mädchens und sie schaute ihre Freundin an. "Ich bin doch nicht dumm." Yumi seufzte. "Nicht wirklich...Es ist wegen..." "Gaara." Kurumi wandte ihren Blick wieder in den Himmel, der nun schon fast vollständig dunkel war. "Waerum fragst du, wenn du es eh schon weißt?", meinte die blauhaarige sarkastisch. Darauf bekam sie keine Antwort. Sie schätzte, ihre Freundin dachte an ihre Situation. Yumi sagte nichts, wollte sie nicht stören. Sie verstand es, etwas Zeit für sich zu brauchen. Sie beschloss ein paar Bahnen zu schwimmen. Mit jedem Zug, kam ihr eine Situation aus ihrer Vergangenheit wieder vor Augen.
Einmal stand ein kleines Mädchen von ca. 3 Jahren. Es befand sich in einer warmen Gegend und baute eine Sandburg.
Danach war ein wieder das Mädchen zu sehen. Es war auf einem Markt. Der Boden war sandig und staubte enorm. Die Leute bemerkten sie und deuteten mit dem Finger auf sie. Alle fingen an zu schreien uind rannten davon.
Eine Oase. Ein Bach. Ein Mädchen. Viele Tränen. Das war das nächste Bild.
Yumi hielt inne. Schloss die Augen und machte ihren Geist frei. Löschte alles, jegliche Information, Datei aus ihrer Verhangenheit und jedes Gefühl. Einmal einfach ausspannen. Den Moment genießen. Sie öffnete die Augen wieder und blickte zu ihrer Freundin. Diese starrte immernoch in den Himmel.

~Kurumi~
Ich höre Schreie. Fange an zu rennen. Komme zu Hause an. Reiße die Tür auf. Meine Mutter liegt da. Rote Farbe bedeckt sie ganz, vergräbt sie sxchon fast. In ihrem Rücken stecken Kunais, Shuriken und Nadeln. Ich sehe einen Mann neben ihr stehen. Er lacht gehässig. Ich will schreien. Aber ich kann nicht. "Du wirst zu ihm kommen. Oder es gibt nich mehr Tote.", erklingt die grausame Stimme des Mörders.
Nebel.
Vor mit ein Schlachtfeld. Hunderte Tote. Ich schaue auf meine Hände. Kein einziger roter Fleck. Ich fühle mich schlecht. Durch mich tsraben sie alle. Durch mich. Un ich habe nicht einen Blutsfleck.
Nebel.
Ich stehe vor einer Holztür. Ich klopfe und mir wird von einem Jungen mit schwarzen haaren ung gelangweiltem Gesichtsausdruck geöffnet. Er scheint meine Wellenlänge zu haben. Gelangweilt. Genervt. Ich denke, es wird ganz nett werden.
Nebel.
Ich liege auf einer Wiese. Neben mir weider der Junge. Wir unterhalten uns. Ich nehme einen Grashalm und ärgere ihn. Es entsteht ein Gerangel. Ich fühle mich so gut. Erleichtert. Geborgen. Fröhlich. Frei.
Nebel.
Ich stehe vor ihm. Sehe ihn kalt an. Bin traurig. Weiß, dass ich mich verletzte. Mit ein paar Worten. Einem Blick. Mein Herz wird zerissen. Ich will sterben.

Das Mädchen schloss die Augen. °Nein. Ich will nicht sterben. Wenn ich noch Liebe in mir habe, dann lebe ich weiter! Ja...ich werde leben. Ich darf nicht so voreilige Schlüsse ziehen.° Sie blickte wieder zu denj Sternen. Ein wohliges Gefühl durchströmte sie.