Fanfic: DER Fluch - Teil 12
700 G erzeugen. Für die speziellen Raumkapseln benötigten die Tzufurujin fast drei Monate. Es wurden insgesamt drei dieser Sondermodelle angefertigt. Grund dafür war, dass Lydia sich Rey und Yaka als `Begleitschutz` erbeten hatte. Die beiden jungen Sajyajin hatten Lydia regelrecht angebettelt, mit kommen zu dürfen.
<br />
Das hieß für die beiden Mädchen jedoch ein knochenhartes Training für fast ein Jahr und das mit dem LSSJ!!
<br />
Das Training mit Brolly war nicht gerade einfach für Lydia, Rey und Yaka. Das lag nicht zuletzt daran, weil Brolly in der ersten Zeit ständig ausflippte, sobald Bardock oder dessen Sohn Thales in sein Sichtfeld kamen.(Ihr wisst sicher um die Ähnlichkeit der drei. ^^ hihi) Alles in seiner Nähe wurde dann malträtiert und kaputt geschlagen. Nur der Apparat, den einst Paragas ihm angelegt hatte verhinderte das Schlimmste.
<br />
Aber mit der Zeit und viel psychologischer Hilfe von einigen Ärzten überwand er sein Kindheitstrauma schließlich. Wenn Kakkarott jetzt seine Nähe gekommen wäre, hätte er nur noch unwirsch geknurrt.
<br />
In dieser Zeit lernte Brolly auch eine äußerst liebenswerte Sajyajin kennen. Ihr Gemüt war Son-Gokus sehr ähnlich, aber sie war lange nicht so naiv. Vom Äußeren her ähnelte sie Marron, Kurinrins ehemaliger Freundin. Ihr Haar war jedoch eindeutig kürzer und strubbeliger. Ihr Name war Hadassa. (ist ein hebräischer Name und bedeutet Myrte. AAAHH ich kann`s nicht lassen. ^^``````````````` Ich bin einfach in die Geschichte Ester aus der Bibel zu vernarrt. *ggg *)
<br />
Dank Hadassas beruhigender Wirkung auf Brolly, konnte ihm schon nach 2 Monaten seit seiner Ankunft, das Kontrollgerät abgenommen werden. Er verspürte nicht mehr den Drang irgendetwas zerstören zu müssen. Schon bald hörte man bei dem Pärchen die Hochzeitsglocken.
<br />
<br />
Yaka und Rey schafften während dieser Zeit auch den Sprung zum Supersajyajin. Das kam weil Brolly sie eines Tages bis aufs Äußerste beleidigte und demütigte. Zu dem Zeitpunkt brauchte er schon das Kontrollgerät nicht mehr.
<br />
An diesem Tag trainierten die Drei im GR bei fast 200 G. Brolly schickte die beiden Mädchen immer wieder zu Boden, sagte sie seien Dreck, unwürdige Würmer. Seine Beleidigung gingen immer weiter. Als er anfing über ihre Väter, zwei der Generäle des Königs, herzuziehen, explodierten beide gleichzeitig. Die dabei entstehende Erschütterung lies die gesamte Akademie erzittern.
<br />
Vor Schreck fielen die Wachen im Vorraum des GR von ihren Stühlen. So was hatten sie noch nie gesehen. Urplötzlich umgab die Mädchen eine goldene Aura. Ihre Haare standen nur geringfügig mehr ab als sonst und waren goldgelb. Kampflustig grollten sie Brolly an. Gerade wollten sie losstürmen, als die Gravitation wieder auf normal sank. Wütend starrte Yaka zu Tür. Klatschend betrat Lydia dem Raum. „Gut gemacht, Mädels. Jetzt kann das Training richtig losgehen.“ Verdattert starrten Rey und Yaka zu ihr rüber. „Wie bitte?“ fragte Yaka, dicht dran wieder auszurasten „Der Typ beleidigt uns und DU denkst NUR ans Training? ... Das ist ja wohl...“ weiter kam sie nicht, denn Lydia fiel ihr ins Wort: „Bevor du weiter meckerst, Seht euch erst mal an, .“ Wütend aber gehorsam begutachteten Yaka und Rey sich gegenseitig. Erst jetzt fiel ihnen die Verwandlung auf. Ihr Zorn schwank in Begeisterung um, als sie begriffen, was mit ihnen geschehen war. „Tja, um euch soweit zu bringen, bedurfte es einer kleinen List von mir. Brolly war so nett mir dabei zu helfen.“ grinste Lydia leicht verlegen. Die Mädchen powerten runter und fielen spielerisch über Lydia her. Aus der Balgerei wurde bald wieder ernstes Training....
<br />
<br />
<br />
-----
<br />
<br />
<br />
Schneller, als allen lieb war, kam der Tag der Abreise. Ein letztes Mal hatten sie sich auf dem Startplatz für die Raumkapseln versammelt. Selbst Gabriel war gekommen. „Nun heißt es Abschied nehmen, meine liebe Kleine.“ Traurig nahm er Lydia in den Arm. Mit betrübtem Herzen erwiderte sie seine Umarmung. Sie wusste jetzt gab es kein Zurück mehr. Das Schicksal zweier Welten lag in ihrer Hand. „Wünsch mir Glück, Gabriel.“ „Der Segen des Herrn wird mit Dir sein.“ Am liebsten hätte Lydia ihn nicht mehr losgelassen. Sie würde die göttliche Verbindung, die sie in den letzten Monaten aufgebaut hatte, vermissen. Ihre Beziehung zu Gott, hatte sie über ihr Heimweh nach der Erde bisher hinweg getröstet. Aber jetzt hieß es einen, nein zwei Planeten retten. Widerwillig löste sie sich von Gabriel. Ernst sah sie in seine laubgrünen Augen: „Gabriel?“
<br />
Gabriel: „Ja meine Kleine?“
<br />
Lydia: „Habe ich so was wie einen letzten Wunsch noch frei?“
<br />
Gabriel lächelte sie an: „Natürlich, was immer du willst.“
<br />
„Ich möchte auf die Erde und Enrico noch ein letztes Mal sehen.“
<br />
„Gut, aber Du hast nur 12 Stunden Zeit. Danach werden die Dimensionstor-Generatoren euch automatisch in die andere Welt bringen.“
<br />
„Danke, Du bist ein wahrer Engel.“ Noch einmal lagen sie sich in den Armen. Kurz danach verschwand Gabriel wieder durch ein Lichttor in seinen Teil dieser Welt.
<br />
Dr, Isagi trat nun an sie heran: „Andra.“
<br />
Lydia: „Ja?“
<br />
Isagi: „Hier sind die drei Kapseln.“
<br />
Lydia: „Danke, Doc.“ dankbar nahm sie vom Doktor drei, den Capsule-Kapseln ähnliche Kapseln entgehen und verstaute sie in einem speziellen Etui. „Sie enthalten irdische Kleidung und ein paar andere Kleinigkeiten, die ihr brauchen werdet.“
<br />
„Danke für alles Isagi. Ich hoffe, wir sehen uns wieder.“
<br />
„Das hoffe ich auch, Kleine. Viel Glück.“
<br />
Nach und nach verabschiedeten Lydia und ihre Begleiterinnen sich von allen. Darunter waren Brolly und seine inzwischen schwangere Frau Hadassa, die Eltern von Yaka und Rey, Zarlek und sein Freund Garan und zu guter Letzt das Königspaar.
<br />
<br />
In einiger Entfernung liefen zwei Unterklassekrieger vorbei. Einem sah man an, das er zur königlichen Garde gehörte. In diese Garde kamen nur Krieger mit besonderen Verdiensten hinein.
<br />
Beide glichen sich bis aufs Haar. Nur die Narben des Älteren und die etwas grauere Hautfarbe des Jüngeren unterschieden sie.
<br />
„Sag mal Vater, wer ist denn die Kleine in der Kadettenuniform da. Die sieht richtig süß aus.“ fragte der Jüngere.
<br />
„Lass lieber die Finger von ihr. Die ist nichts für dich, Thales.“ erwiderte der Ältere.
<br />
„Achja? Nur weil sie am Hofe lebt, ist sie nichts für mich?“
<br />
„Sie ist fast die Tochter des Königs, also lass es lieber.“
<br />
„Ach komm, du kannst sie mir wenigstens vorstellen.“ bettelte der Jüngere. Resigniert schüttelte der Ältere den Kopf. Sein Sohn war in dem einen Jahr auf Vegeta-sei ein richtiger Cassanova geworden. Wieder versuchte er etwas dagegen ein zu wenden; „Das geht nicht. King Vegeta würde mir den Kopf abreißen, wenn ich das tue.“
<br />
„Ich glaub das Problem hat sich erledigt.“ grinste Thales (der Jüngere) sein Gegenüber an. Irritiert folgte der Ältere seinem Zeigefinger.
<br />
„Hy, Bardock.“ grinste Lydia ihn an. „Hallo.“ kam es verblüfft zurück. „Wollte mich noch von Dir verabschieden.“ Schon hing sie an seinem Hals. Bardock erwiderte die Umarmung nur zögernd. Es war ein knappes Jahr her, seit er und Lydia sich das letzte Mal gesehen hatten. Damals hatte er noch als Leibwächter für die Kleine fungiert. Sie hatten eine gewisse Freundschaft in der kurzen Zeit entwickelt. Und nun stand sie vor ihm, als hätte es eine Zeit der Trennung nie gegeben, und verabschiedete sich. Er wusste nicht so recht was er denken sollte.
<br />
Thales beobachtete das Ganze mit Distanz. Sein Vater schien überrascht.
<br />
Nun wurde Lydia auf Thales aufmerksam. Ihre Blicke trafen sich. Wie ein Blitz zuckte eine kleine Vorahnung durch Lydias und Thales Unterbewusstsein. Ein leises Gefühl lies beiden diesen Moment wie eine Ewigkeit erscheinen. Dann war er vorbei. Dennoch, das Gefühl blieb.
<br />
Langsam löste sich Lydia wieder von Bardock. Zum Vorstellen blieb leider keine Zeit, denn Yaka rief schon ungeduldig nach ihr. Trotzdem wollte sie Thales ein Andenken dalassen. Schnell löste Lydia ihr gold-schwarzes Haarband und warf es ihm zu. „Auf Wiedersehen, Bardock.“ rief sie noch im Gehen. Verwirrt schauten beide Sajyajin ihr nach. Bradock hob noch zum Gruß die Hand.
<br />
<br />
„Na endlich!“ rief Yaka Lydia entgegen „Wir wären sonst ohne dich gestartet.“ „Entschuldigt, aber das war mir noch wichtig.“ kam Lydia angerannt. Eilig klemmte sie den Scouter ans Ohr und stieg zusammen mit ihren beiden Freundinnen in die Raumkapseln. „Viel Glück“, „Passt auf euch auf.“ und ähnliches riefen die Zurückbleibenden ihnen zu. „Machen wir!“ anwortete Lydia fröhlich bevor sich die Klappe schloss. Mit einem Tastendruck startete sie den Autopilot und die Kugel zischte ab ins All.
<br />
Die kleine Gruppe am Startplatz winkte den Kapseln nach.
<br />
<br />
<br />
-----
<br />
<br />
<br />
Verträumt setzte Enrico sich auf das kunstvolle Terrassengeländer. Sein schwarzer Anzug schimmerte im schwachen Mondlicht silbern. Neben ihm stand ein volles Glas Wein auf der Brüstung.
<br />
Hinten, im Wohnzimmer, stieg eine Party. Eigentlich sollte er drinnen mitfeiern und tanzen. Immerhin ging es um seine Verlobung mit Jean und seinen 20ster Geburtstag. Aber es ging nicht. Lydia, sie hinderte ihn sich zu freuen. Seine Gedanken wanderten zu jenem schicksalhaften Abend. Heute war es genau ein Jahr und 4 Monate her, seit sie weg war.
<br />
Sein Blick folgte drei Sternschnuppen, die mit blauweißem Schweif über das Dach seinem Blickfeld entschwanden.
<br />
Langsam wanderten seine Augen die Fassade hinunter zur Glastür des Wohnzimmers. `Ach Lydia, wenn du nur hier wärst....` trübsinnig lies er den