Un loup charmant!
Un loup charmant
"Das sieht gar nicht gut aus, 41°!", meinte Chopper und starrte auf das Fieberthermometer in seiner Hand. "Was!?", kreischten Ruffy und Lysop. "Du hast doch ein Heilmittel, oder?!? So schlimm ist das sicher nicht ...", bettelte Lysop Chopper an. "Öh, nun ...", meinte der. "Natürlich ist das schlimm!", antwortete Ruffy und tat so, als wüsste er alles. "Brüllt nicht so! Mir geht`s gar nicht gut! Also Ruhe hier!", brüllte Sanji, der auf dem Bett vor den drei Schreihälsen lag. "Bloß nicht aufregen!", versuchte Chopper ihn zu beruhigen. "Oh, Tschuldigung Sanji", entschuldigten sich Ruffy und Lysop. "Dieses Fieber bringt mich noch um ... Wie konnte ich nur krank werden?", murmelte Sanji und schloss die Augen. "Oh Scheiße! Ist er tot?!?", brüllten Ruffy und Lysop mit Tränen in den Augen. "Kann man nicht mal in Ruhe schlafen?", brüllte Sanji, der wieder hoch schoss. "Ich dachte du wärst tot!", lachte Ruffy. "Hab ich doch gewusst!", meinte Lysop, der so tat als hätte er keinen Schrecken bekommen.
"Jetzt mach den wieder gesund, Chopper!", meinte Ruffy, als Sanji sich wieder hingelegt hatte. "Bin ich ein Zauberer?", fragte Chopper. "Chopper, tu was! Sanji braucht ein Heilmittel!", meinte Lysop. "So eine hohe Temperatur kann zum Tod aber führen", meinte Chopper. "Zum Tod!?! Wenn er stirbt müssen wir verhungern!", kreischten Lysop und Ruffy. "Jetzt beruhigt euch! Ich habe ein Heilmittel!", versuchte Chopper sie zu beruhigen und suchte schnell sein neustes Mittel heraus. "Mein Universalheilmittel bringt ihn wieder auf die Beine!", rief Chopper und hiel sein "CUH1" (noch nicht getestet) hoch. "Das soll ich schlucken?", fragte Sanji nervös, als Chopper ihm die Pille in die Hand drückte. "Na gut ...", meinte Sanji und schluckte sie. "Und bist du wieder fit? Ich hab nämlich hunger!", fragte Ruffy Sanji. "So schnell wirkt Medizin nicht!", frauchte Sanji Ruffy an. "Sanji darf nicht sterben!", heulte Lysop wieder los. "Ich bring den Kamillentee ... ihr wolltet doch Kamillentee, oder?", fragte Robin, die gerade rein kam. "Robin musst du mich so erschrecken?!?", kreiste Chopper, der sich höllisch erschreckt hatte. "Robin-chan!", rief Sanji und fing an zu sabbern. "Du siehst fit aus", meinte Ruffy. "So ein Speichelverlust! Er hat bestimmt Tollwut!", rief Chopper, als er das sah. "Ich soll euch zum Abendessen holen", meinte Robin zu Ruffy, Lysop und Chopper. "ESSEN!!!", rief Ruffy und lief voraus. "Ruffy! Warte mal!", wollte Lysop ihm noch hinterher rufen, aber er war schon weg. "Hast du auch hunger?", fragte Chopper. "Nein, ich werde meinen Tee trinken und mich aufs Ohr legen. Mir geht es dank dir schon wieder gut! Dankschöne Chopper!", antwortete Sanji. "Ich glaub es einfach nicht, CUH1, mein Universalheilmittel hat echt gewirkt! Wenn Doc Kuleha das hören könnte! Sie würde begeistert sein! Es gibt eine Medizin, die alles heilen kann!", lachte Chopper in sich hinein.
Kurz darauf in der Küche. "Und Chopper? Wie geht es Sanji?", fragte Nami. "Ihm geht es besser! Dank meiner Medizin!", antwortete der kleine Elch ihr. "Hunger! Wo bleibt das Essen?!", rief Ruffy. "Jaja! Ist ja schon fertig! Hier ist das Essen!", meinte Zorro, der als Ersatzkoch eingestellt wurde und sein Paella nach seiner eigenen Art brachte, was jedoch leicht verkokelt und ungeniesbar aussah. "Lecker!" freute sich Ruffy und dehnte gleich seinen Arm. "Ist das alles? Das reicht doch nie im Leben für uns alle!", meinte Lysop. "Das sieht ziemlich unappetitlich aus ... Das krieg ich nicht runter", meinte Nami. "Zicke! Koch dir doch selbst was!", frauchte Zorro sie an. "Ruffy isst es eh mit einem Habs auf!", stimmte Chopper Lysop zu."Wenn ihr nichts isst, verhungert ihr!", meinte Robin. "Was? Nein!", kreischte Chopper. "Ich hab auch noch eine Menge gekocht! Ich denke das Pancit für uns alle reicht, wenn man Ruffy nicht mitzählt!", meinte Robin und stellte eine riesige Schüssel auf den Tisch. "Wow lecker! Robin, du bist super!", rief Lysop. "Ruffy, da du schon alles gefuttert hast, was Zorro gekocht hat, bekommst du nichts vom Pancit!", bestimmte Nami.
Zu der Zeit schlürfte Sanji seinen Tee. "Wer wohl an meiner Stelle gekocht hat? Vielleicht Robin oder Nami. Dann hab ich echt was verpasst ... Der Tee schmeckt gut und schön warm ist er noch dazu. Mir geht es echt schon viel besser seit dem ich Choppers Medizin genommen hab, ich sollte jetzt lieber schlafen, damit ich morgen fit bin, dann bin ich bestimmt wieder ganz gesund!", meinte Sanji zu sich und legte sich wieder hin.
Am nächsten Morgen wachte Chopper schon bei Sonnenaufgang auf. "Es ist ja schon Morgen! Die anderen schlafen aber noch ... Ich sollte mal nach Sanji schauen, ob er schon wieder gesund ist!", meinte Chopper zu sich.
"Und geht es dir wieder gut, Sanji?", fragte Chopper, als er zu Sanji kam, doch der war nicht mehr da. "Vielleicht ist er ja aufs Klo gegangen", meinte er. Plötzlich bemerkte er, dass das Fass, das hinter ihm gestanden war, nicht mehr da war. "Gruselig! Das Fass bewegt sich, ja ... Lysop hat mal von einem Fässmonster erzählt ... ein laufendes Fass ist doch nicht normal! Ob das das Fässermonster ist?", fragte sich Chopper und plötzlich lief das Fass wirklich los, doch es knallte an die Wand. "Ein laufendes Fass, das gegen die Wand läuft, ist jedenfalls nicht normal!", dachte Chopper. Plötzlich entdeckte Chopper, das in dem Fass ein Hund war. "Wuff, wuff", bellte der Hund. "Wer bist du denn?", fragte Chopper. "Wuff wuff wuff!", bellte der Hund. "Du bist es Sanji?", fragte Chopper. "Wuff!", bellte der Hund wieder. "Oh nein! CUH1 hat sicher eine Nebenwirkung! Wie konnte das nur passiere?!", kreischte Chopper.
Sofort machte sich Chopper an die Arbeit ein Gegenmittel zu machen. "Das liegt sicher daran, dass ich die Wolfsessenz hineingegeben hab ... die sollte doch ganz anders wirken!", meinte Chopper. "Waruff!", jaulte Sanji. "Gomen nasai! Ich mach das wieder gut, Sanji! Ich muss ein Gegenmittel finden!", versuchte Chopper ihn zu trösten.
"Guten Morgen Fräulein Navigatorin! Du bist wach?", fragte Nico Robin, die mit Nami auf dem Deck war "Ja wir müssen zur nächsten Insel!", antwortete Nami. "Wau", schwärmte Sanji und kletterte die Leiter nach oben an Deck. "Huh? Wo willst du hin?", fragte Chopper. "Wau! Wau!", freute sich Sanji und schlitterte übers Deck, direkt an Zorro vorbei. "Awua!", jaulte Sanji, der gerade gegen die Wand knallte. "Was ist das den für ein idiotisches Vieh?" fragte sich Zorro und packte Sanji am Schwanz. "Das sieht echt seltsam aus. Was ist das überhaupt? Sieht aus wie ein Hase, vielleicht auch eine Ratte oder eine dumme Tölle ... hm ...", überlegte Zorro, aber da hatte Sanji ihn schon ins Gesicht gekratzt. "Du scheiß Tölle! Das hat vielleicht weh getan! Du kommst mir irgendwie so bekannt vor! Egal ... ich schmeiß dich über Bord! Dann hat sich die Sache erledigt!", meinte Zorro und hilt Sanji über die Reling, wo im Meer schon die kleineren Seekönige warteten. "Sanji! Ich hab alles durchsucht!", kreischte Chopper und kam an Deck gelaufen. "Oh! Chopper!", meinte Zorro. "Zorro? Hast du einen Wolf gesehen?", fragte Chopper. "Einen Wolf? Glaub schon ...", antwortete Zorro. "Wo ist er denn? Das ist nämlich Sanji!", rief Chopper nervös. "Mal überlegen, stimmt, da war so ein komischer Köter mit einer geringelten Augenbraue", überlegte Zorro. "Super Zorro! Und wo ist der Wolf jetz hin?", fragte Chopper. "Keine Ahnung", antwortete Zorro. "Wau wau wau wau!", bellte plötzlich ein Hund. "Oh nein, Sanji!", kreischte Chopper, als er sah, das Sanji beinahe gefrässen wurde. "Ich hab doch gewusst, dass er mir bekannt vorkommt", meinte Zorro. Sanji landete derweilen auf den Schauzen der beiden Seekönige, die sich verwirrt. "Wau wau wau wau!", meinte Sanji und steckte sich eine Zigarette an. "So ihr beiden beschiessenen Seekönige! Ich hau euch in die Pfanne und servier euch als Hauptmenü!", meinte Chopper. "Was sagst du da Chopper?", fragte Zorro. "Ach, ich hab nur übersetzt was Sanji gesagt hat ... das macht irgendwie Spaß!", antwortete Chopper. Sanji sprang in die Luft und also der Seekönig sein Maul aufmachte landete er wieder auf ihm. Mit einigen Saltos konnte er sich an der Reling der Flying Lamb festhalten. "Das war ja cool! Sanji du bist den Seekönig entkommen. Die scheinen ziemlich hungrig zu sein", meinte Chopper. Sanji knurrte die Seekönige an und mit einem Kick war schon einer besiegt. "Der andere Seekönig sieht ziehmlich sauer aus!", versuchte Chopper Sanji zu warnen, doch da hatte der Seekönig ihn schon mit dem Schwanz getroffen und Sanji fiel ins Wasser. "Oh Mist! Ich muss Sanji retten!", kreischte Chopper und wollte ins Wasser springen, aber Zorro hilt ihn fest. "Chopper, spinnst du? Du kannst doch nicht schwimmen! Lass mich das machen!", meinte Zorro. "Was ist denn hier für eine Unruhe?", fragte Nami, die gerade mit Lysop zu Zorro und Chopper kam. "Da ist ein Monster!", kreischte Lysop. "Gut, dass ihr da seid! Jemand muss Sanji aus dem Wasser retten! Ich werde mich um den Seekönig kümmern!", meinte Zorro. "Ich weiß zwar nicht wieso, aber ich werde Sanji retten!", meinte Nami. "Verdammt das Monster will untertauchen!", rief Zorro. "Oh Scheiße! Das will Sanji fressen!", kreischte Chopper. "Wenn das Seemonster untertaucht ist es aus!", rief Zorro. "Zorro! Dann unternimm doch was!", meinte Nami. "Unterwasser gegen das Vieh kämpfen?! Du hast sie doch nicht mehr alle, Nami!", fauchte Zorro sie an. "Sanji! Halt durch! Käpt'n Lysop kommt dir Zuhilfe!", rief Lysop.