A Love Like A Fairytale
Kapitel 4 - Wer ist der Feind?
Danke an meinen einzigen Kommischreiber ^^
Das ist das vorletzte Kapitel.
Hoffe es gefällt dir ^^
Bye, angel-chan ^...^
Es ist ziemlich dunkel. Man kann kaum etwas sehen. Ich weiß nur, dass Yoh und Ren vor mir gehen und Manta hinter mir. Sie suchen eine Fackel, damit man auch etwas sehen kann. „Ah, hier ist eine.“ Höre ich Ren sagen. Und auf einmal ist es etwas heller. Aber von all dem bekomme ich nicht viel mit. Ich spüre S e i n e Anwesenheit. Mein Kopf tut weh und trotz der Fackel fühle ich mich wieder in dieser Welt. Diese Welt, wo es kein Licht gibt. Diese Welt, wo ich I h m zum ersten Mal begegnet bin. Ich spüre, wie ich eine Gänsehaut bekomme. Dieses Gebäude ist nicht mehr dasselbe. Es ist so anders. Auch die fehlende Präsens der Geister stört mich. Und wieder überkommt mich diese Angst. Diese Angst, die ich so hasse. Eine Angst, die mich festhält. Ich fühle mich so als ob ich nie wieder glücklich sein werde…
„Ren, wo sollen wir hin? “ Diese Stimme… Yoh… reißt mich aus meinen trüben Gedanken. Ich sehe mich um und bemerke, dass wir schon ein ganzes Stück gegangen sind. Ich habe es nicht bemerkt. Ich hasse mich dafür, dass ich mich von so einem Kerl so fertigmachen lasse. „Am besten in den Thronsaal. Da hat alles angefangen.“, antwortet Ren auf Yoh’s Frage. „Na dann mal los.“ Wir gehen weiter einen langen Gang entlang. Auch hier war es dunkel. Nirgendwo funktioniert das Licht. Es war überall stock dunkel. „Ren? Wo sind eure Geister? “ Ich bin nervös. Und diese Frage, war die Erste, ich in diesem, Haus gestellt habe. Vielleicht reagierte Ren deshalb etwas überrascht. „Ehrlich gesagt, Anna, ich weiß es nicht. Als diese ganze Geschichte hier angefangen hat, sind sie alle verschwunden. Auf einmal. Nur Bason ist geblieben. Ich glaube das lag daran, dass er in seiner Totentafel war.“ Ren sah seine Tafel an. „Seitdem die anderen Geister verschwunden sind, ist er noch nicht wieder raus gekommen.“ Auch jetzt scheint Yoh, die Abwesenheit seines Schutzgeistes zu bemerken, denn er nimmt seine Tafel aus seinem Gürtel. Ich ahne warum das so ist. „Diese Präsens. Selbst den Geistern scheint sie Angst zu machen. “ „Aber werden sie dann auch kämpfen können?“ fragt Manta besorgt. „Das kommt darauf an.“, sage ich. „Es kommt auf die Bindung zwischen Yoh und Ren und ihren Geistern an. Sie müssen rauskommen, obwohl sie Angst haben. Und dass können sie nur, wenn sie etwas spüren, was ihnen Mut macht. “ Yoh schaut zu Ren und Ren zu Yoh. Plötzlich fängt Yoh an zu grinsen. „Das wird kein Problem sein. Amidamaru und ich sind Freunde und solange ich da bin, wird ihm schon keiner was tun. Und das weiß er auch. “ Dann fängt auch Ren an zu grinsen. „Bason und ich kämpfen schon lange zusammen und bis jetzt haben wir immer gewonnen.“ „Außer gegen mich.“, lacht Yoh. Ren’ s Lächeln verwindet. Aber nur für eine kurze Zeit. Jetzt muss auch ich grinsen. Yoh’ s Witz hat uns alle etwas aufgeheitert. „So, dann lasst uns man die ganze Sache hier beenden.“
Yoh ist der Erste, der den Raum betritt. Gleich danach kommen Ren, ich und Manta. Auch dieser riesige Raum war dunkel. Ich kann aber erkennen, das auch hier, wie schon im übrigen Teil des Schlosses, viel zerstört ist. Die Säulen liegen auf dem Boden – viele davon komplett zerstört. Der Thron ist auch zerstört worden. Die Einzelteile verteilen sich auf den ganzen Raum. Und da ist sie wieder… Diese Präsenz. Ich fühle wie mein Kopf anfängt zu pochen. Langsam merke ich, wie diese Dunkelheit mich wieder überkommt. Auch diese Angst, diese lähmende Angst, macht sich wieder in mir breit. Doch bevor ich ganz in diese Welt gezogen werde, fühle ich wie mich jemand schüttelt. „Anna! Lass dich nicht wieder von ihm einwickeln! Du darfst nicht schwach werden!“ Yoh… Diese Stimme. Es ist Yoh. Ich bin froh, denn die Dunkelheit zieht sich zurück. „Yoh…“ Das ist das einzige, was ich herausbekomme. Meine Kehle ist trocken. Mein Hals tut weh. Ich würde gerne etwas sagen, aber ich kann nicht. „Ja, ich bin es. Ich bin da. Mach dir keine Sorgen. Lass dich nur nicht in seinen Dann ziehen, ok?“ Langsam kommen die Bilder wieder. Und da sehe ich ihn. Er hat seine Hände auf meine Schultern gelegt. Erst jetzt bemerke ich, dass ich auch dem Boden sitze. >ich bin wohl wieder fast ihn Ohnmacht gefallen. Wie ich das hasse! < Ich spüre, wie Yoh’ s Hände sich von meinen Schultern lösen. Der steht auf. „Manta, bleib bitte bei ihr! Und pass auf, dass sie nicht wieder in Ohnmacht fällt, ok?“ „Ja, wird ich!“
„Wo bist du?“ Yoh schreit durch den Saal. „Was willst du von uns? Lass Anna endlich in Ruhe!“ >So habe ich ihn noch nie erlebt. Was hat er bloß? Ich habe ihn noch nie gesehen, wenn er so aufgebracht ist. Warum? Warum gerade jetzt? Etwa wegen…? Oh nein, ich werde schon wieder rot! Aber warum? Warum bei Yoh? Ich kenne ihn doch schon so lange und noch nie habe ich solch ein Gefühlt gehabt. Ich bin so verwirrt. < „Ihr seid also wirklich hier.“ Ich schrecke auf. Diese Stimme. Ich kenne sie! „Yoh, Yoh! Das ist er. Das ist der Typ! “ Mein Hals tut weh. Deshalb bekomme ich diese Worte nur sehr leist heraus. Aber ich weiß, dass er mich gehört hat. „Ja, sind wir. Du hast uns doch hierher geholt. Also sag endlich was du willst! “ Es bleibt still. Niemand rührt sich. Nur den Atem der anderen kann ich hören. „Ich wollte Anna mal kennen lernen.“ Ich schrecke hoch. >Genau das hat er schon bei unserem ersten Treffen gesagt! < ich spüre, wie mich die anderen ansehen. Ich sehe eine Art Entsetzen in ihren Gesichtern. Mein Herz schlägt schnell. So, als ob es mir aus dem Brustkorb springen will. „Wa- Warum?“ Mein Körper zitterte. So ein Gefühl… „WARUM?“, schrei ich mit letzter Kraft. Ich habe so laut geschrieen, dass ich dadurch einen Hustenanfall bekomme. Im Hintergrund höre ich die Stimme nur lachen. Dieses Lachen. Es fühlt sich an, als ob mein Blut gefrieren würde. „Ich kann dir sagen warum. In der Geisterwelt wird viel über dich geredet. “ „In der Geisterwelt?“ murmelte Yoh. „Ja genau. Ich bin nämlich seit 1000 Jahren nicht mehr am Leben. “ Stille. Ich kann nicht verstehen, was er gesagt hat. Er ist ein Geist? Seit 1000 Jahren? Wie kann das nur sein? Ist er der Geist eines Schamanen? „Ihr fragt euch jetzt bestimmt wie das sein kann. Ein Geist taucht nach 1000 Jahren auf und will eine kleine Itako treffen. Und dabei habe ich nicht mal einen Schamanen. Tja, wie geht das wohl? “ Wieder fängt er an zu lachen. >Dann war dieses Gefühl… diese Präsenz, die ich die ganze Zeit gefühlt habe, ein Geist? Ein Geist, der eigentlich gar nicht hier sein könnte? Es kann nicht sein, dass er nach 1000 Jahren einfach so von alleine in diese Welt kommt… < Ich habe Angst. Mir wäre es am liebsten, wenn wir nie raus finden würden, was es mit ihm auf sich hat. Aber ich weiß natürlich, dass das nicht geht. Langsam versuche ich mich aufzurichten. „Anna...“ Ich weiß nicht, wie ich es geschafft habe, aber plötzlich stand ich vor ihnen. „Du wolltest mich also treffen?! Na gut, hier bin ich! Sag endlich was du willst und verschwinde dann. Nimm endlich diese Dunkelheit von mir… Diese Ängste, dich ich noch nie zuvor gespürt habe… Lass uns endlich in Ruhe! “ Stille. Wieder diese erdrückende Stille. Ich sehe zwar die anderen nicht, aber ich ahne, was sie für einen Gesichtsausruck haben. Ich habe gerade zum ersten Mal Schwäche gezeigt. Zum aller ersten Mal habe ich zugegeben, dass ich Angst habe. >jetzt können mich die anderen bestimmt nicht mehr so respektieren, wie früher< . Plötzlich ein Knall.