A Love Like A Fairytale
Kapitel 6 - Ein Happy End ?!
Kapitel 6 - Ein Happy End ?!
Da steht er nun. Ein großer, älterer Mann. Um ihn herum ist eine Wolke, die in einem neonfarbenen gelb strahlt. „Anna, komm mit mir. Ich brauche dich…“ Nun, da auch Manta den Geist bemerkt hat, stößt er einen kurzen Schrei aus, und taumelt zurück. Ich weiß nicht was genau passiert ist, aber als der Geist mich packen will, hält er inne und taumelt zurück gegen die Wand. „Anna!“ Ich höre wie jemand hinter mir meinen Namen ruft, aber ich bin zu erschrocken um darauf zu antworten. „Da kommen wir ja gerade richtig, wie es aussieht.“ Eine neue Stimme. Sie kommt aus Richtung der Tür. Ich drehe meinen Kopf in die Richtung und sehe, wie Trey, Joco, Lyserg und Ryu in der Tür stehen. „Hey Yoh, lange nicht gesehen“, freut sich Trey. „Hättest dich ja ruhig mal melden können.“, fauchte Ryu. „Ach Ryu, jetzt fang nicht gleich wieder an zu streiten.“, lacht Lyserg. „Genau! Sonst muss ich einen Witz machen, um- “ „Nein bloß nicht. Verschone uns.“ , mischt Ren sich ein. „Hey Anna. Alles ok?“ , fragt Trey mich, der jetzt vor mir stand. Ich nicke. „Du lässt dich ja auch von Keinem unterkriegen!“ Trey grinst. „Verscherz es dir nicht…“, meine ich kühl. Doch er nimmt mich gar nicht ernst. „Anna!“ Eine Frauenstimme. Run kommt angelaufen und setzt sich zu mir. Nun kann ich mich für einen kurzen Augenblick durchringen zu lächeln. Bis Yoh wieder etwas sagt. „Hey Leute! Ich finds cool, dass ihr gekommen seid! Wir können hier ein bisschen Hilfe gebrauchen.“ Sein Lächeln geht wieder über das ganze Gesicht. „Aber klar, Meister Yoh. Wir helfen doch gerne. “ Ryu ist gut drauf. Er scheint sich sogar zu freuen, dass er wieder gegen jemanden kämpfen kann. „Wir nehmen die Kleinen. Knöpf du dir diesen Leuchte- Typ vor.“, witzelte Joco. „Ok.“ Lachte Yoh.
Die anderen entfernen sich von uns. In dem vorderen Teil des Raumes sind nur noch Yoh, Manta, Run und ich. „So, jetzt komm raus. Hör auf mit uns verstecken zu spielen. “ Nach Trey’ s Angriff ist der alte Mann wieder verschwunden. Da. Einen Moment lang bin ich geblendet. Doch dann steht der Alte Mann wieder vor uns. „Wenn du es unbedingt willst. Du hättest mir nur das Mädchen geben müssen. Dann hättest du ruhig wieder nach Hause gehen können.“ „Tja, ich bin leider nicht so einfach. Ich kann lange Trennungen nie verkraften.“
Und schon läuft Yoh auf diesen Mann zu. Er versucht ihn gleich mit seinem Schwert zu treffen, doch er trifft nicht. Er ist nur ein Geist.
Yoh murmelt etwas. Aber ich kann ihn nicht verstehen. Trotz des Fehlversuches probiert er es weiter. >Irgendwie muss man ihn doch aufhalten können. Er muss doch einen Schwachpunkt haben. Moment mal… Er weicht immer aus. Als ob man diese eine Stelle nicht berühren darf.< Plötzlich geht mir ein Licht auf. An dieser Stelle, die der Geist zu schützen versucht, hängt eine Kette mit einem seltsamen Stein dran. „Yoh! Ziele auf den Stein! Den um seinen Hals. Davon geht eine starke Energie aus!“ „Der Stein?“ wiederholt Yoh meine Worte. Der Geist erschrak, als er hört, wie ich den Stein erwähne. „Verstanden.“, sagt Yoh und greift genau diese Stelle an. Der Geist versucht zwar, den Stein zu beschützen, aber es gelingt ihm nicht. Yoh trifft ihn genau in der Mitte. Dann wird es hell. Der Stein verschwindet langsam und mit ihm auch der Geist. Er murmelt noch etwas, aber ich kann es nicht verstehen. Auch die Geister, die er kontrollierte, sind wieder normal.
„Puh, das war knapp.“ Meint Ryu, als sie wieder zu uns kommen. Ich kann sehen, wie Yoh sich vor mir aufrichtet und langsam auf mich zukommt. Er steckt seine Hand aus. Erst jetzt fällt mir auf, dass ich immer noch am Boden sitze. Dankbar nehme ich seine Hand entgegen um von dem doch sehr kalten Fußboden hochzukommen. „Hmm, wo sollen wir den jetzt hin?“, meinte Run, die sich zu ihrem Bruder gestellt hat. „Also hier können wir nicht bleiben. “ „Ihr könnt erstmal mit zu mir und meiner Schwester kommen.“, sagt Trey freundlich. Dann höre ich wie Yoh mir ins Ohr flüstert: „Wir sollten auch langsam zurück.“ Ich stimme ihm zu. „So, Jungs! War schön euch mal wieder getroffen zu haben. Ich könnt mich ja mal besuchen kommen!“ Nach einem kurzen Verabschieden sind Yoh, Manta und ich die Ersten, die sich auf den Weg machen.
Eine Stunde später sind wir am Bahnhof. Da wir sehr lange bei den Tao’ s waren, konnten wir gleich einen der frühen Züge nach Hause nehmen.
Manta ist ziemlich müde und hat sich im Zug gleich schlafen gelegt. Ich habe mich zu Yoh gesetzt. Als wir eine Weile da gesessen haben, legt er einen Arm um mich und sagt: „Ich bin froh, dass du noch hier bist. Bitte geh nie weg.“