Fanfic: Die Rose der Schwarzen Nachtigall...[komplett]
entrüstete sich ChiChi.
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"42 Jahre sind doch nicht alt!", meinte die Diebin und machte ein abwertende Handbewegung. Die Rose ließ dabei ein Rosenblatt fallen.
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"Schon wieder!", fauchte sie noch abwesend und hob es auf.
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Schon wieder? Alle Blicke lagen auf ihr.
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"Diese Pflanze macht mir langsam Sorgen...", damit wandte sie sich ab und verließ die Küche.
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Entsetzt starrten die anderen zur Tür.
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"Verrücktes Mädchen...", meinten alle zugleich.
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Kapitel 4: "Der Biss einer Schlange"
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Bulma lag noch wach im Bett. Sie dachte immer wieder an die Szene mit der Schlange und den Rosen. Ob Shwarze Nachtigall schon wieder aufgeräumt hatte?
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Sie zitterte. Schlangen! Wer weiß, wieviele die davon hatte! Und die Mäuse! Schon bei diesem Gedanken musste sie sich zurückhalten um nicht gleich
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loszukreischen.
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Irgendwie zog es sie in das Zimmer der Diebin. Sie wollte unbedingt dahin, nur warum?
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Sie schüttelte sich kurz wie ein Hund, stand dann aber auf und marschierte zur Zimmertür der Diebin. Wieder klopfte sie vorsichtshalber an. Die Tür wurde
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aufgerissen und Schwarze Nachtigall stand, nur mit schwarzem String und SpitzenBH bekleidet vor ihr. Bulma musterte sie und musste zugeben, dass Schwarze
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Nachtigall nicht gerade schlecht gebaut war. Kein bisschen Fett! Leicht bemuskelt, aber nicht zuviel... Einfach ein Prachtexemplar von Frau.
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"Was willst du!?", fragte die Diebin sichtlich genervt vom Blick Bulmas.
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Aufgeschreckt starrte Bulma in die Augen ihrer Gegenüber und versank fast darin. Schwarze Nachtigall knurrte.
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Das riss Bulam aus der regelrechten Trance. `Merkwürdig! Mich hat noch nie eine Frau so aus der Haut fahren lassen!`, dachte sie sich. (ähm... Sie ist nicht lesbisch,
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ok? Nicht das ihr zuviel denkt! *-.-"*)
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"Ähm..., also, naja... Ich wollte fragen ob du aufgeräumt hast..."
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Die Frau vor ihr hob warnend die rechte Braue. Ihre Augen sprachen Bände. Wut, Gereiztheit, der Drang, dass Bulma verschwinden sollte, aber keine Müdigkeit...
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Bulma zauberte ein zaghaftes `Verzeih-Mir-Lächeln` auf die Lippen. Doch es wollte nicht helfen.
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"Verschwinde, Erdlingsweib!", fauchte die Diebin und schmiss die Tür vor Bulmas Nase zu.
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Erdlingsweib? Klar, sie sah eigenartig aus, aber sollte sie wirklich nicht von der Erde kommen? Und sie schmiss ihrer Gastgeberin die Tür vor der Nase zu?
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Bulma setzte zum Gebrüll an, als Vegeta hinter ihr auftauchte.
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"Was ist denn nun schon wieder los?"
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"Dieses Miststück hat mir die Tür vor der Nas ezugeplautzt! Ich könnte sie..."
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Doch Vegeta reichte das schon. Wütendtrat er die Tür auf und erschrak im nächsten Moment.
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Sie war nicht nur in Spritze und Unterwäsche gekleidet sondern ihr Zimmer war immernoch mit schwarzen Rosenblaättern übersäht und allerlei Tiere hüpften und
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schlängelten sich dadurch. Schwarze Nachtigall selbst, stand auf dem Balkon und sah zum Vollmond herauf. Vegeta schluckte noch einmal kräftig, schritt dann aber
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mit den Händen in die Hüfte gesetzt auf Schwarze Nachtigall zu.
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Diese wandte sich um und sah ihn fragend an.
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"Du wagst es...?"
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"Sie hat es nicht besser verdient!", kam es gleich mit wütendem Unterton zurück.
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Vegeta verschlug diese Antwort fast die Sprache. "Was fällt dir ein mir ins Wort zu fallen?!"
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Die Diebin sah ihm fest in die Augen. Vegeta musste zugeben, dass ihn dieser Blick faszinierte. Es war nicht ein typischer Bulma-Blick, sondern da war soviel
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Standhaftigkeit, Willensdrang dahinter, dass sich jeder normale Mann sofort in sie verguckt hätte. (ähm... Vegeta ist ja kein normaler Mann...*lol*)
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Plötzlich hörte er, wie Bulma zu japsen begann. Das Zischen war ihm auch nicht entgangen. Blizschnell drehte er sich um.
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Bulma stand, an die Wand gequetscht in einem Haufen Rosenblätter und starrte auf 2 Würgeschlangen, die zischend und züngelnd auf sie zu schlängelten.
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Die Frau wollte schreien, doch kein Ton kam aus ihrer trockenen Kehle. Aus Panik krallte sie ihre langen Fingernägel in die Wand.
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Vegeta wollte hinsprinten, doch es war zu spät. Eine der Schlangen hakte ihre Fangzähne in das Unterarmfleisch Bulmas, die wie am Spieß schrie.
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Abwertend drehte sich die Diebin ab. Kopfschüttelnd bemerkte sie spitz. "Dieses schwachmatische Weib! Kreischt bei einem Biss einer Königsboa, die höchstens 6
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Jahre alt ist. Ach herje, sowas erlebt man selten..."
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Es war ja nun klar, dass Bulma und Schwarze Nachtigall sich nicht riechen konnten, aber so gehässig konnte man doch nicht sein!
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"Warum lässt die Schlange nicht mehr ab?!", japste Bulma inzwischen heulend. Es tat höllisch weh, und keiner half ihr...
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Die Diebin knurrte ein wenig und die Schlange ließ ab. Schnell verschwand sie hinter Schwarzer Nachtigall und kletterte bis zu ihren Schultern hoch um dort liegen zu
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bleiben. Die andere suchte das Weite.
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Bulma starrte auf das Biest, welches auf den Schultern der Diebin saß. Ihr Arm schmerzte und sie brüllte hinaus.
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"BLÖDES VIECH! BEIßT EINFACH ZU!!!"
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"Schlangen sind für gewöhnlich taub...", meinte die Diebin gelassen, als erwähne sie das so nebenbei.
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"Vegeta?", fragte sie noch.
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"Was willst du!?", fauchte Vegeta.
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"Ich muss mit dir reden, es ist äußerst wichtig...", meinte sie gelassen. Es klang nicht gerade danach, als meine sie den Inhalt ihrer Aussage ernst, aber Vegeta
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verspürte den Drang ihr zuzuhören, als kennen sich die beiden seid sie klein waren.
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"Dann sag!", knurrte Vegeta. Er hasste die Diebin einerseits, andererseits zog sie ihn magisch an. Mit einem Schnaueben drehte er sich zu der Diebin.
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"Bulma darf es nicht wissen."
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Ein Blick Vegetas genügte und Bulam verschwand aus dem Zimmer. Sie elhnte sich aber so gegen die Tür, dass sie einiges mitbekommen würde.
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"Elende Spionin!", schmunzelte Schwarze Nachtigall, kümmerte sich aber nicht weiter darum.
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"Vegeta? Du musst mir jetzt gut zuhören! Es ist sehr wichtig!"
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"Ich höre!", Vegeta interessierte es schlagartig doppelt so viel wie vorher, denn sie war plötzlich so ernst. Bulma schluckte...Es konnte losgehen...
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"Ihr müsst ja darauf achten, dass ich nicht abhaue, und ihr wollt den Kristall, nicht wahr?"
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Vegeta nickte.
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"Also, das geht alles nicht."
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"Und warum nicht?", fragte Vegeta. Wollte sie etwa doch abhauen?
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"Weil ich hier weg muss, wenns geht unauffällig! Ich bring euch alle, besonders dich, Vegeta, in große Gefahr..."
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Kapitel 5: "Die Rose der Schwarzen Nachtigall 1"
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"Und weswegen? Welche Gefahr? Wer bist du überhaupt!?", fragte Vegeta. Es türmten sich immer mehr Fragen auf. Würde sie ihm antworten? Oder alles immer
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noch verschweigen...
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"Mein Name ist unwichtig! Lass es bitte auf Schwarze Nachtigall beruhen... Die Gefahr, ja sie hat einen Namen, einen, den du nicht kennst!"
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"Woher willst du das wissen?"
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"Weil sie noch nicht hier war!", meinte sie. "Glaub mir Vegeta..."
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Plötzlich blickte sie in Richtung Mond. Ihr Blick verfinsterte sich und sie knurrte leicht. Jetzt erst bemerkte Vegeta, dass sie immer noch nur in Unterwäsche steckte.
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Schnell marschierte sie zum Kleiderschrank und zog sich ihr Beutezugsoutfit an, das Bulma gewaschen hatte.
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Kurz darauf stand sie wieder neben Vegeta.
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"Ich hab jetzt keine Zeit für sontige Erklärungen! Ich muss hier schleunigst weg!" Plötzlich begann die Luft um sie herum leicht zu flackern. Was war los? Langsam
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hob sie ab und stieg etwas an, schwebte nun 15 cm über dem Balkonboden.
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Vegeta starrte sie an, als hätte er den Teufel selbst vor sich. Seine Augen wurden noch größer als er die Flügel sah, die sich auf einmal an ihrem Rücken befanden.
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Sie streckte die schwarzen Schwingen, die im Mondlicht funkelten und glänzten. Nochmals drehte sie sich zu ihm um, beugte sich leicht nach unten und drückte ihm
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einen Kuss auf die Wange. Unwillkürlich schoss Vegeta das Blut in den Kopf. Was sollte das? War er anfällig für Frauen? Fast unbemekrkt hatte sie Vegetas
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geballte Faust leicht geöffnet und eine ihrer Rosen sanft darin eingebettet. Er knurrte, das hinterlies allerdings nur ein flüchtiges, liebevolles Lächeln auf ihren Lippen.
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Dann zischte es und die Diebin war weg, wie vom Erdboden verschluckt. `Momentane Teleportation!`, schoss es ihm durch den Kopf.
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Dann blickte er auf das etwas, dass er in der Hand hielt. Eine ihrer schwarzen, geheimnisvollen Rosen. Warum hat sie die ihm gegeben? Hier lagen doch so viele
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rum...
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"Aber...", Vegeta schaute sich hastig um. Nichts, leer als wär hier nie jemand gewesen! Keine Rosen, keine Tiere, kein geöffeneter Schrank...nichts...
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Bulma stürmte hinein.
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"Was war denn das für eine Nummer? Wo ist Schwarze Nachtigall?"
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"Weg...", meinte er trocken und sah zum Mond hinauf. Zwei Finger strichen zaghaft über die Wange, an der Stelle, wo die Diebin ihm den Kuss hingesetzt hatte.
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`Wer sie wohl ist?`
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Bulma bemerkte die verträumte Haltung Vegetas und fuchtelte mit der Hand vor seinen Augen herum. Wie aus einer Trance gerissen, schreckte er etwas zurück, fing
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sich aber gleich wieder. Er musste immer an dieses