Herzblut trinkt man nicht
nicht mein Typ.“ Begründete er und verschwand schnell wieder neben Sasuke.
Temari lachte. „Du gefällst mir.“
Einer ihrer Brüder schnaubte, dann gingen sie.
Kai ging auf Neyo zu. „Da interessiert sich einmal ein Mädchen für dich und du schiebst sie ab? Tz … tz …“ Kai schüttelte den Kopf. Insgeheim ärgerte er sich grün und blau, darüber, dass Temari Neyo besser fand als ihn.
Dann kamen auch die Sensei der einzelnen Teams an mit einem Kerl der sich als Hayate vorstellte. Er schloss die Tür auf und die Genin stürmten die Halle. Überall in der Halle waren Feldbetten aufgestellt.
Hayate rief sie in die Mitte. Die Jugendlichen versammelten sich. „Am besten jeder von euch nennt erstmal seinen Namen!“ rief er, sodass alle ihn hörten.
„Stellt euch vor und nennt die Namen, der Shinobi in eurem Team und den eures Sensei.“ Schlug er vor.
Naruto meldete sich heftig. Er fing an. „Ich bin Naruto Uzumaki, ich werde mal Hokage … In meinem Team sind Sakura Haruno und Sasuke Uchiha ….“ Der Name kam Kai bekannt vor. „Uchiha?“ rief er dazwischen. „Ja …“ antwortete Sasuke darauf. „Halt die Klappe Kai.“ Protestierte Aimi und brachte Kai zum Schweigen. Er hatte nichts Schlimmes gesagt, das wusste sie selbst auch, aber hätte sie ihn reden lassen, hätte er Sasuke bestimmt auf seinen Bruder angesprochen. Diese Geschichte kannte jeder im Feuerreich.
„Unser Sensei ist Sensei Kakashi.“ Fuhr Naruto fort, als wäre nichts gewesen.
Als nächstes stellte ein Junge sein Team vor. „Mein Name ist Shikamaru Nara, mein Team besteht aus Ino Yamanaka und Chouji Akimichi. Trainiert werden wir von Sensei Asuma.“ Berichtete er und verstummte.
Neji machte weiter. „Ich bin Neji Hyuuga, Tenten und Rock Lee ergänzen mein Team, Sensei Gai trainiert uns.“ Sagte er in einem äußerst gelangweilten Ton.
„Shino Aburame, Hinata Hyuuga, Kiba Inuzuka, Akamaru … Sensei Kurenai.“ Berichtete ein Shinobi sehr wortkarg. „Temari Sabaku no.“ Sagte Temari. „In meinem Team sind meine Brüder, Gaara und Kankuro. Unser Sensei nennt sich Baki …“ Dann kam Kai mit seinem Team an die Reihe.
„Mein Name ist Kai Arimoto, das sind Neyo Oniki und Aimi Komito …“ Weiter kam er nicht, plötzlich sah er zu Boden und Neyo verstand sofort was los war, er ergriff das Wort. „Wir trainieren ohne Sensei.“ Sagte er.
„Wie denn das?“ fragte Shikamaru in die Stille.
„Sensei Haroio …“ meinte Kai leise. Aimi legte ihm besorgt eine Hand auf die Schulter. „Er ist vor vier Jahren auf einer Mission umgekommen …“ sagte sie schnell. „Kai?“ sie wedelte mit der Hand vor seinem Gesicht rum. Keine Reaktion. Neyo hieb ihm kräftig auf den Rücken. „Reiß dich zusammen, Schwächling!“ zischte er bedrohlich in Kais Ohr.
Kai hob den Kopf, nickte. Hayate verabschiedete sich, mit den Worten: Er hätte noch etwas Wichtigeres zu tun …
„Was jetzt?“ fragte Kiba.
„Flaschendrehen!“ riefen Ino und Sakura gleichzeitig. Kai hörte nur das Wort und war wieder ganz bei der Sache. „Okay.“ Sagte er schnell. Neyo lächelte. „Ich nicht.“ Meinte er und auch Gaara spielte nicht mit. Genauso wie Chouji, Shino und Rock Lee. Alle anderen jedoch waren einverstanden.
Temari ärgerte sich lautstark darüber, dass Neyo nicht mitspielte.
„Halt die Klappe!“ keifte Gaara sie an. Sie blieb still. Die 13 Shinobi setzten sich in einem Kreis auf. „Neyo?“ Aimi drehte sich zu ihm um „Bitte …“ flehte sie, doch Neyo schüttelte den Kopf. Er beugte sich zu ihr und flüsterte ihr ins Ohr. “Was passiert, wenn ich diese blonde Nervensäge noch küssen muss, oder ähnliches ...?” Er richtete sich auf. Aimi warf Temari einen Blick zu und kicherte.
Kai drehte sich zu Aimi „Was hat er gesagt?“ „Nichts …“ Sakura holte eine leere Flasche aus ihrer Tasche.
„Wer fängt an?“ fragte Sakura. Keiner meldete sich. „Dann fang ich eben an.“ Erbarmte sich Sakura selbst und stellte die Aufgabe. „Also, auf wen diese Flasche zeigt, der muss …“ Gespannt warteten alle Anderen auf Sakuras Aufgabe.
„Der muss, ähm … „ Sie fing an zukichern. „Mach schon Sakura.“ Drängte Naruto. „Sensei Kakashi die Maske runterziehen und ihn auf den Mund küssen …“ beendete Sakura. „Das ist doch unmöglich!“ konterte Naruto.
„Gut, dann eben ohne das mit der Maske …“ meinte Sakura nur.
Sie drehte die Flasche.
Das Glas schabte am Boden und der hals der Flasche zeigte auf … Aimi.
Sie seufzte. „Na gut … Kein Problem …“ Sie erhob sich. Vor der Halle standen die Sensei und unterhielten sich. Die anderen Genin beobachteten das ganze durch ein Fenster.
Langsam schritt Aimi auf die Jounin zu. Aimi erinnerte sich an Sakuras Satz mit der Maske. Sie wandte sich an den Ninja mit der Maske im Gesicht.
Zum Küssen musste man die Maske wohl oder übel runterziehen. „Sensei Kakashi?“ Er drehte sich zu ihr. „Ich bin Aimi Komito und ich muss ihnen etwas übergeben …“ meinte Aimi betont ruhig.
Innerlich bebte sie. Sie ging näher zu Kakashi hin.
„Was denn?“ fragte er neugierig. „Ich … es tut mir Leid …“ meinte sie. Packte mit einer Hand Kakashis Hände, mit der anderen die Maske, zog sie runter und küsste Kakashi direkt auf den Mund.
Sie ließ ihn los und die Maske schob sich wieder hoch. Kakashis Hände schossen zu seinem Gesicht.
Von Innen hörte man ohrenbetäubendes Gelächter.
Verwirrt starrte Kakashi Aimi nach. „Sie hat’s wirklich geschafft dir die Maske runter zuziehen …“ spottete Kurenai, „Und sie ist Genin …“ Kakashi funkelte sie an.
Als Aimi in der Halle ankam, klopfte man ihr anerkennend auf die Schulter. „Wie hast du das gemacht?“ fragte Sakura bewundernd. Sie setzten sich wieder. Naruto schmollte.
„Hättest du nicht etwas zur Seite gehen können, damit man sein Gesicht hätte sehen können?“ maulte er. Aimi grinste. „Er sieht sehr gut aus … falls du das wissen willst.“
Naruto schnaubte. „Gemeinheit!“ Kai lachte. „Aimi, du drehst.“ Forderte er. Aimi nahm die Flasche in die Hand und beschloss Neyo dafür zu bestrafen, dass er nicht mitspielte.
„Auf wen die Flasche zeigt, der muss Neyo eines seiner Schwerter entwenden. Gelingt das nicht, muss der-, oder diejenige, „ Sie zeigte auf Neji. „Neji küssen.“ Neji erstarrte, Neyo fing an zu lachen.
Die Flasche drehte sich in paar Mal schnell in Kreis und zeigte dann auf sein unglückliches Opfer. Langsam erhob er sich.
Sasuke hätte heulen können. Neyo sah nicht gerade schwach aus. Und Neji … Er schüttelte sich. Eine schreckliche Vorstellung. Neyo stellte sich vor ihn. „Versuchs …“ meinte er.
Sasuke lief auf ihn zu. Neyo stand mit einem Schritt ganz wo anders und Sasuke rannte voll an ihm vorbei. Nebenbei lachten sich die anderen, außer Neji, den Arsch ab.
Sasuke kam von hinten auf Neyo zu und hielt Neyos Hände hinter seinem Rücken. Er sah die beiden Schwerter an seinem Gürtel hängen. Neyo lächelte und löste Sasukes Griff durch pure Kraft.
Sasuke rutschte zwischen Neyos Beinen hindurch, doch bevor er eines von Neyo geliebten Schwertern auch nur berühren konnte, sprang dieser hoch.
„Aimi, du hast echt verrückte Ideen …“ murmelte Neyo.
Sasuke versuchte einige Listen, er versuchte sogar Neyo zu verprügeln, er setzte sogar das Sharingan ein, was ihm aber überhaupt nicht half, er konnte zwar Neyos Bewegungen bestimmen, war aber zu langsam ihnen zu folgen.
Und Neji war kurz vor einem Herzinfarkt.
Sasuke saß keuchend am Boden und Neyo hatte immer noch beide Schwerter an seinem Gürtel und lehnte kopfschüttelnd an der Wand. „Schwache Vorstellung.“ Meinte er nur.
Sasuke kippte nach hinten um, er war fix und fertig.
Neji erstarrte. „Oh nein …“ murmelte er entsetzt. Naruto grinste Sasuke an. „Ich wusste es schon immer … er ist eben doch nicht der Beste …“ stellte er selbstgefällig fest.
Sakura eilte zu Sasuke hin. Sie half ihm auf. Er schüttelte sie verärgert ab. Enttäuscht stand er auf und setzte sich zu den Anderen hinzu. „Hast du nicht was vergessen?“ fragte Kankuro spöttisch.
Sasuke seufzte, aber er hatte doch nicht annehmen können, dass auch nur einer der Shinobi das vergaß … Seufzend stand er wieder auf. Neji rutschte zurück.
Kai bekam schon richtig Mitleid mit Neji. Er setzte ein Grinsen auf.
Sasuke kniete nieder und ihm war die Abscheu aufs Gesicht geschrieben …
Naruto konnte sich jetzt schon vor Lachen kaum mehr halten. Neji schauderte. Ino und Sakura kniffen die Augen zu. Sasuke auch …
Neji wollte nur noch weg, er rutschte zurück, bis er an die Wand stieß. Er wünschte sich jetzt augenblicklich im Erdboden zu versinken, oder gar zu sterben … Alles war besser als das.
Sasuke kam immer näher …