Herzblut trinkt man nicht

vollkommenen Überraschung umarmte er sie zur Begrüßung. „Ähm …“fing sie an, hörte aber wieder auf, weil ihr nichts zu sagen einfiel.
„Was machst du Samstag Abends?“ fragte er schnell und sah sie fragend und erwartungsvoll an. „Nichts!“ sagte sie und vergas dabei glatt eine Trainingseinheit am Samstag. „Gut … sehr gut!“ Er grinste. „Dann gehst du doch bestimmt mit mir aus, oder?“ Sie nickte wortlos. „Ich hol dich um sieben.“ Sagte er unter einer höflichen Verbeugung und verpuffte in einer Wolke weißen Rauches.
Einen bewundernden Seufzer später, stand Ino wieder in der klaren Luft, denn der neblige Rauch hatte sich wieder völlig verzogen. „Was ist denn los?“ rief Shikamaru ihr zu.
„Ich bin im Himmel …“ schwärmte Ino und ließ sich seufzend aufs Gras plumpsen. Während Kai durch das Dorf schlenderte, bettete die Sonne sich schon fast im Horizont. Und Kai wandte sich den wichtigen Dingen zu. Abrupt blieb er stehen. „Scheiße!“ fluchte er leise, als ihm einfiel, dass er gar nicht wusste, wo Tenten wohnte. Das Haus vor dem er sie damals bei dem Fest gesehen hatte, war wohl nicht ihres gewesen …
°Mist, Mist, Mist, Mist, Mist! °
ging ihm immer wieder durch den Kopf. Und schließlich vergrub er sich in einer Telefonzelle unter sämtlichen Telefonbüchern. „Ich hab’s!“ rief er und hob den Kopf auf dem Buch. Er holte schnell einen Stift auf der Hosentasche und schieb die Telefonnummer auf seine Hand. Er nahm den Hörer von der Angel und wählte sorgfältig die Nummer. Eine sanfte Stimme ertönte. „Tenten …“
Man hörte fast, dass das Mädchen lächelte. „In einer Stunde, am Cafe mit den vielen Blumen vor dem Eingang.“ Meinte er, da er den Namen des Lokals vergessen hatte. Über das Telefon gab Tentens nette Stimme eine erfreute Zusage.
„Also bis später … „ Zufrieden hänge er den Hörer auf und Tenten hörte nur noch das Tuten einer leeren Leitung. Sie lächelte nur noch, knallte das Telefon hin und rannte los, um ihren Schrank auf den Kopf zu stellen. Kai verließ selbstsicher, die in rot gestrichene und etwas albern wirkende Telefonzelle.
Heute war – da war Kai sich ziemlich sicher – ein guter Tag und das würde er voraussichtlich auch bleiben. Zwei Sachen, um die er sich noch Sorgen machen, musste oder wollte, Shikamaru und Sasuke, verdrängte er erst mal. Er war sich ziemlich sicher, das Problem Numero zwei sich fast von selbst lösen würde.
Zunächst beschäftigte er sich jedoch mit dem heutigen Abend. °Blumen – ausrangiert; Pralinen? Nee, zu pompös; Sie abholen – hat sich doch schon erledigt; sie heimbringen - ° Er grinste breit. °Kein Problem. Irgendwas muss ich doch tun können … ° Er verzweifelte schon fast, als er in die Straßenlaterne reinlief,
was seine Stimmung aber auch nicht unbedingt aufbesserte. Schon fast wütend sah er auf die Uhr, seine Auge weiteten sich.
„Mist!“ fluchte er lauter, als gewollt. Er ging peinlich genau drauf bedacht, nicht wieder dagegen zu stoßen, an der Laterne vorbei, dann beschleunigte er seinen Schritt und versuchte sich an den schnellsten Weg zu den Cafe zu erinnern, zuletzt nahm er doch den, von dem er sich sicher war, überhaupt anzukommen. An der letzten Ecke, zu der Straße in der das Cafe stand, ging er wieder langsamer, jedoch nicht so langsam, dass Tenten den Eindruck bekommen könnte, er würde sich nicht beeilen und sich nicht darum kümmern, dass er zu spät war.
„Es tut mir Leid, Tenten ..“ entschuldigte er sich, begleitet von einer höflichen Verbeugung.
Sie lächelte nur. „Das macht doch nichts …“ sagte sie, als er sich aufgerichtet hatte und ihr wieder ins Gesicht sah. Sie sah fantastisch aus. Die sonst hochgebundenen Haare lagen, sich leicht wellend auf ihren Schultern. Der braune Vorhang aus seidenen Haaren umrahmte ihm Gesicht, wie ein Zaum aus Blüten. „Du siehst … Wahnsinn …“ meinte Kai und konnte den Blick nicht von ihren zart schwarz umrandeten Augen lassen.
„Wollen wir uns vielleicht setzen?“ fragte er und deutete mit einer Handbewegung auf die kleinen Tische, die um das Cafe herum platziert worden waren. Sie nickte, ihr Gesicht wandte sich von ihm ab, sie ging voran und Kai ihr hinterher. Erst jetzt bemerkte er, dass ihre Haare ihr fast bis zur Taille reichten. Tatsächlich passierte Kai so was nicht oft. Er war wie verzaubert, nur von ihrem Anblick, trotzdem behielt er, bis auf ein paar verträumte Blicke ganz die Fassung. Irgendwas, was er nicht kannte, brodelte in ihm auf … nur er verstand und realisierte es nicht wirklich.

Really hope you enjoyed!
Sry für die English nummer, ich weiß auch nciht was mit mir los ist ...
Hoffe trotzdem auf ganz viele liebe Kommis ...^^