Camping

Ankunft in Mura-ni-Yama

Kapitel 2: Ankunft in Mura-ni-Yama

Am darauf folgenden Morgen trafen sich alle zur vereinbarten Zeit am Hafen. Auch Judai, der sonst gerne mal zu spät kam, war pünktlich. Fast alle freuten sich schon auf den Ausflug, nur Aki nicht, sie kam zwar mit, aber nur, weil sie darum gebeten wurde. Die Schwarzhaarige hatte eine Abneigung gegen Camping. Auslöser für diese Einstellung war eine mehrtägige Klassenfahrt gewesen, bei der sie campen gewesen waren. Damals besuchte sie noch eine ganz normale Schule. Keiner der hier Anwesenden wusste etwas über ihre Einstellung. Woher auch? Sie redete nun mal nicht viel mit ihren Mitmenschen und wenn, dann meist nur das Nötigste. Sie tat so, als ob sie sich freute, nur, um den anderen nicht die Stimmung zu vermiesen.

Bevor alle das Schiff betraten, ging Ryo noch mal durch, ob alle da waren. Zwar meinte Fubuki, dass es Unsinn sei, da eben noch alle hier gewesen waren, jedoch zählte Ryo sie trotzdem durch. Nachdem er sich davon überzeugt hatte, dass alle anwesend waren, konnten sie endlich das Schiff betreten. Es war nicht sehr groß und hatte auch keine verschiedenen Kabinen. Dafür aber einen großen Raum, indem alle für die Reise nach Domino-City untergebracht waren. Dieser Raum war jedoch ausgestattet mit Sofas und Tischen, die zu Sitzgruppen zusammengestellt waren.

Ihr Gepäck verstauten die Studenten und ihre Aufsicht in einer Ecke des Raumes, danach machten sie es sich auf den Sofas gemütlich.

Tyranno und Sho setzen sich auf die Couch gegenüber der, auf der es sich Judai und Johan gemütlich gemacht hatten. Zusammen spielten sie Karten und Brettspiele. Dabei unterhielten sie sich über alles Mögliche angefangen vom letzten Schuljahr, über DuellMonsters-Karten bis hin zu ihren Plänen für die nächsten Tage.

Die Sitzgruppe rechts daneben bestand aus den mitgefahrenen Mädchen. Auch sie spielten Gesellschaftsspiele und unterhielten sich, jedoch in Gegensatz zu ihren Nachbarn etwas leiser.

Jun und Misawa saßen gegenüber von Fubuki und Ryo, welche sich gerade über die ihre Ideen für die nächsten Tage unterhielten und dabei ab und an auch ihre Gegenüber zu rate zogen. Wenn Misawa nicht gerade Ryo und Fubuki zuhörte oder beriet, las er in einem Buch, Jun hingegen saß nur auf seiner Seite der Couch und hörte den beiden Älteren zu.

Bei der letzten Sitzgruppe bestehend aus Amon, Austin, Edo und Jim war es, im Gegensatz zu den anderen Sitzgruppen eher ruhig. Ammon saß vor seinem Laptop, Edo las ein Buch und Jim und Austin schliefen einfach.

Bereits nach wenigen Stunden waren sie in Domino-City angekommen. Aufgeregt nahm jeder sein Gepäck und verließ das Schiff, das sie her gebracht hatte.
Sie warteten kurz am Hafen und machten sich dann anschließend nach einer kleinen Besprechung des weiteren Tages auf den Weg zu einer Bushaltestelle. Nach kurzen suchen fanden sie besagte Bushaltestelle bereits.

Judai sah auf den ausgehangenen Busfahrplan. "Sagt mal Fubuki und Ryo... wie heißt der Ort an den wir mit dem Bus wollen?" "Mura-ni-Yama, wenn ich mich nicht irre. Oder Fubuki?" Fragend blickte Ryo den Braunhaarigen an. Dieser nickte. "Richtig. Mura-ni-Yama. Aber das hier wird vermutlich nicht die richtige Bushaltestelle sein, denn Mura-ni-Yama ist ein kleines Dorf in den Bergen, in die wir wollen. Wir werden vermutlich eine andere aufsuchen müssen." Judai besah sich den Plan ziemlich genau. "Also hier steht nichts mit Mura-ni-Yama..." Auch Johan sah kurz auf den Plan. "Nein... hier steht echt nichts davon..." "Dann werden wir wohl weitergehen müssen...", meinte Bastion. Aki schüttelte den Kopf. "Nicht unbedingt."

"Wie meinst du das?", fragte Manjyome. "Es ist gleich drei Uhr...", fing sie an, "Um viertel nach Drei kommt ein Bus. Dieser fährt bis zum Marktplatz. Von dort aus fährt ein Bus um viertel vor vier an die Murama Haltestelle, die liegt ziemlich nah am Stadtrand. Von der Murama Haltestelle aus, fährt alle 2 Stunden ein Bus nach Mura-ni-Yama. Also wenn wir hier eine viertel Stunde warten, können wir mit mehrerem Umsteigen auch ganz mit dem Bus fahren." Ayame nickte. "Sie hat Recht. Die Busse fahren wirklich so."

"Gut. Dann warten wir erst mal hier und fahren dann gleich mit dem Bus.", meinte Ryo. Allgemeines nicken. "Woher wisst ihr das mit den Bussen eigentlich so genau?", fragte Misawa Ayame und Aki. "Das lernt man mit der Zeit auswendig, wenn man hier wohnt.", lachte Ayame, "Oder Aki?" Aki nickte nur. "Ihr wohnt hier in Domino-City?", fragte Sho neugierig. Ayame nickte. "Jep." "Und wie ist es so hier zu leben? Also da, wo auch Yugi herkommt.", fragte Kenzan. "Wie soll es schon sein? Ganz normal eben, wie woanders auch. Was soll schon anders sein?", antwortete Ayame. "Eigentlich nichts..." "Was würdest du sagen, was is das schönste an Domino-City?", fragte der kleine Sho. "Alles ist toll. Die Menschen, die Sehenswürdigkeiten, teilweise auch Kaiba-Land, das Meer.", Ayame lachte, "Ich könnte mir keinen besseren Ort zum Leben vorstellen."

Kurz darauf kam der Bus. Nachdem Fubuki für die ganze Gruppe die Fahrkarten bezahlt hatte, stiegen sie ein und fuhren zum Marktplatz. Von dort aus, hatten sie sogleich einen Anschluss zur Murama Haltestellte. Auch an dieser, zugegeben etwas abgelegenen, Haltestelle dauerte es nicht lange, bis der Bus nach Mura-ni-Yama kam.

Der Bus mit dem sie fuhren war vollkommen leer. Dies war auch kein Wunder, denn es gab nicht viele Leute die dieses abgelegen Bergdorf besuchten. Lediglich ein paar Urlauber, die sich in dem Hotel dort entspannen wollten und für ein paar Tage die freie Natur genießen wollten.

Etwa Eineinhalb Stunden später kam die Gruppe in dem kleinen Dorf an. Dieses Dorf war im vergleich zu den meisten anderen Dörfern, die sie kannten wirklich winzig. Es bestand gerade mal aus 10 Häusern, welche allesamt komplett aus Holz erbaut waren. Eines davon gehörte zum Hotel. Ein Haus war ein kleiner Laden und in den restlichen lebten kleinere Familien.

"Und nun, Fubuki?", fragte Asuka, "Es wird bald dunkel, sollen wir heute schon in den Wald hineingehen?" Ihr Bruder schüttelte den Kopf. "Nein, Schwesterherz. Es wäre zu gefährlich im Dunkeln loszugehen, deswegen habe ich gestern Abend noch mit dem Besitzer des Hotels hier telefoniert. Wir werden die Nacht hier verbringen. Morgen früh werden wir uns dann auf den Weg in den Wald machen." Einverstanden mit ihrer Übernachtungsmöglichkeit, nickten alle. "Gut... Dann lasst uns gehen.", meine Ryo und ging los. Alle folgten ihm in das Hotel.

An der Rezeption stand eine etwas ältere Frau. "Guten Abend. Was kann ich für sie tun?", fragte sie. "Guten Abend.", sagte Ryo, "Wir sind die Reisegruppe der Akademie. Wir hatten gestern Abend mit dem Inhaber dieses Hotels telefoniert und einige Zimmer für diese Nacht reserviert." Die Frau nickte. "Ich erinnere mich, mein Mann hatte sie erwähnt... Einen Moment bitte, ich gebe ihnen die Schlüssel." Sie lächelte, drehte sich um, nahm einige Schlüssel vom Schlüsselbrett und drehte sich erneut zu Ryo. Sie reichte ihm die Schlüssel. "Hier bitte sehr, junger Herr. Vier Zimmerschlüssel, wie bestellt. Zimmer Nummer 5, 6 und 8 sind 6er Zimmer und Zimmer Nummer 7 ein 2er.", sagte die Frau. Fubuki nickte. "Vielen Dank." Der Brünette drehte sich zu den anderen um, "Wir haben 3 6er Zimmer... Also? Wie sieht eure Verteilung aus?"

"Die Mädchen alle in ein Zimmer...", sagte Rei plötzlich. Ryo nickte und warf ihr den Schlüssel zu, welchen sie mit Leichtigkeit fing. Auch die Jungs hatten sich schnell in der Verteilung geeinigt. Nach und nach verschwanden alle auf ihre Zimmer.

Den Abend konnte jeder für sich gestalten.

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Okay ich gebe zu, bei dem Namen des Dorfes war ich wirklich unkreativ...
...
Jedenfalls wird das nächste Kapitel den Abend im Hotel beschreiben, da ein bis zwei wichtige Aspekte kommen werden.

Bay Aki