Kingdom Hearts Twilight

brach.
"Ja, du hast Recht. Wir sollten uns lieber beeilen", stimmte Kairi zu. Also machten sie sich auf den schnellsten Weg wieder zurück.
Doch leider kamen sie nicht weit. Denn in der Dunkelheit tauchten in diesem Moment mehrere Herzlose auf und versperrten ihnen den Weg.
"Genau so etwas hab ich mir gedacht", meinte Riku nur und ließ sein Schwert erscheinen. "Ach nee, das hätte ich jetzt nicht gedacht, Riku", scherzte Sora mit einem komischen Blick im Gesicht.
"Das ist jetzt nicht mehr witzig, Sora", rief Kairi und machte dich wie Riku kampfbereit. "Ja, ja, ist ja gut", seufzte Sora und ließ auch sein Schlüsselschwert erscheinen.
"Also, dann... auf in den Kampf", schrien alle zusammen und stürzten sich auf die Herzlosen.
In kürzerster Zeit hatten sie alle besiegt. "Puh, das hätten wir geschafft, " schnaufte Sora und wischte sich wie Riku und Kairi den Schweiß von der Stirn.
Doch es war noch nicht vorbei. Denn darauf hin erschienen aus heiterem Himmel plötzlich zahlreiche Niemande. "Och, nö. Das muss ja nun wirklich nicht sein", Sora, Riku und Kairi trauten ihren Augen nicht.
"Hatte der König nicht etwas von ein paar Herzlosen und Niemanden gesagt?", fragte Kairi nach.
"Hatte er, aber anscheinend ist es doch nicht ganz so wie er dachte...", gab Riku als Antwort.
"Dann werden wir sie jetzt besiegen!", rief Sora, woraufhin alle anfingen, die Niemande anzugreifen.
Es verging viel Zeit, doch die Niemande waren noch lange nicht geschlagen. Trotz schlagfertiger Angiffe von Sora, Kairi und Riku schienen sie nicht weniger zu werden. Die drei waren auch langsam aus der Puste.
"So kommen wir nicht weiter! Wir müssen uns was anderes einfallen lassen!", meinte Kairi.
"Ja, aber was?", fragte Sora uns sah Riku und Kairi fragend an. Die Beiden schüttelten als Antwort nur ihre Köpfe.
"Na toll. Dann sitzen wir ja ganz schön in der Patsche", Sora schaute zu den Niemanden rüber und ballte die Faust.
Diese fingen wieder an sie zu umzingeln. Sora, Riku und Kairi rückten immer näher zusammen. Sie wussten einfach nicht was sie machen sollten.
"Menno, fällt keinem von euch Beiden etwas ein? Die Lage wird allmählich brenzlig", flehte Sora.
Die Drei saßen in der Falle.
Die Niemande sprangen auf sie zu.
Doch in diesem Moment tauchte eine schwarze Aura aus dem Boden auf.
Sora, Riku und Kairi konnten ihren Augen nicht trauen.
Vor ihnen stand ein Niemand in einer schwarzen Kutte der sein Gesicht versteckte.
Schnell hob er den Arm und schleuderte so die Niemande zurück. Erst hibbelten die Niemande noch herum doch dann erkannten sie wer der überlegenere war und verschwanden.
Einen Moment lang schwieg der Retter noch, wohl um sich zu vergewissern das die Feinde verschwunden waren. Dann drehte er sich zu den Dreien, denen er das Leben gerettet hatte.
"Da habt ihr aber Schwein gehabt", meinte eine Mädchenstimme.
Sora versuchte das Gesicht der Unbekannten zu erkennen doch vergeblich, die Mütze verschleierte sie.
"Wer bist du?", begann Riku, "Und warum hast du deine eigenen Leute angegriffen?"
Der Niemand lachte leise und zog seine Kapuze runter. Unter der Kapuze verbarg sich ein junges Mädchen, kaum älter als Kairi, mit kurzen schwarzen Haaren und dunkel blauen Augen.
"Ich bin Niemand. Das solltet ihr doch wissen und diese Scherken gehörten nicht zum mir. Sie gehorchen mir zwar aber ich hab mit denen nichts am Hut."
Überrascht sah Kairi sie an.
"Willst du denn uns gar nicht angreifen?", fragte sie zweifelt nach. Doch Niemand schüttelte den Kopf.
"Ich bin zwar ein Niemand und verfolge so das gleiche Ziel wie alle andern Niemande aber ich hab einen andern Weg um da hin zu gelangen wo ich will."
"Was für ein Ziel?", hackte Sora nach.
"Jeder Niemand sucht seinen Herzlosen um wieder vollkommen zu sein. Wusstet ihr das nicht?"
Die drei schüttelten die Köpfe.
"Nun auch egal. Ich bin jedenfalls hier um euch etwas auszurichten."
"Uns etwas ausrichten? Was denn?" fragte Sora neugierig.
Niemand nickte und fuhr fort.
"Kennt ihr einen Typ namens Ansem?"
"Ansem der Weise?!"
Freudig zeigte Niemand auf die drei.
"Genau den! Ich soll euch von ihm ausrichten dass es möglich ist dass ihr endlich eure Ruhe habt."
Gespannt lauschten die drei. Endlich Ruhe haben? Meinte sie damit den Kampf gegen die Herzlosen?
"Also es gibt nur noch schwache Herzlose und Niemande, aber es gibt auch noch ein paar Niemande die auf dem Level der Organisation sind. Die also wie ich nachdenken bevor sie handeln. Diese Niemande wollen die alte Geschichte wieder aufleben lassen. Und darum werden sie Herzlose und Niemande auf eure Insel schmuggeln oder sogar in die Herzen eurer Freunde und Verwandten."
"Was? Noch mehr?", fragte Sora erschrocken, doch Niemand schüttelte erneut den Kopf.
"Keine Panik. Die, die euch vor hin angegriffen haben sind nur die Vorhut gewesen. Ab jetzt werden sie nur noch in kleinen Gruppen kommen was aber viel gefährlicher ist. Darum solltet ihr mal auf eure dunkle Seite hören. Die weiß wann sie angreifen."
Sora sah sie mit traurigen Blick an.
"Dunkle Seite? Meinst du Roxas?"
Niemand nickte doch plötzlich schien sie etwas abzulenken.
"Ich muss los. Wir sehen uns bestimmt wieder. Denn ich kenne viele Antworten auf eure Fragen."
Hinter Niemand öffnete sich erneut ein Tor der Finsternis und sie wollte schon wieder verschwinden als ihr etwas einfiel.
Sie drehte sich noch einmal zu Sora.
"Ach ja. Hätte es beinah vergessen. Ich soll Roxas und dir schöne Grüße bestellen."
"Von wem?"
"Axel."