Darf ich einen Abtrünnigen lieben?
Freunde
Da bin ich wieder und ich hoffe auch diesmal wurde das Kap nicht geteilt. Nächste Woche beginnen meine Ferien, da werd ich wohl den Schluss schreiben. Aber jetzt viel Spaß mit dem sechsten Kap 'Freunde' Bis bald...
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Nach einige Zeit des Schweigens versuchten wir gute Seiten an Itachi zu finden, doch außer seinem Aussehen und seiner Stärke fanden wir nichts. Wir schwiegen bis Sakura auf einmal eine Idee in den Sinn kam. „Los wir gehen zu Tsunade!“ Ich war skeptisch. „Um halb fünf morgens? Glaubst du nicht ihr würde es gar nicht gefallen, wenn wir plötzlich vor ihrem Bett stehen?“ Sakura fing an sich kichern. „Du kennst sie doch! Sie verbringt so oder so ihre Nächte im Büro!“
Gesagt getan. Zehn Minuten später war Sakura umgezogen und Wir rannten die Hauptstrasse entlang zum Kagegebäude und weiter fünf Minuten später flog krachend die Tür zum Kagebüro auf. Tsunade, die friedlich auf Mappen und Bücher und mit einem Becher Sake in der Hand, geschlummert hatte, schreckte auf und ein Blatt Papier blieb an ihrer Wange kleben. „Wiewaswer?“ nuschelte sie und starrte Sakura an. Sofort war sie hellwach. „Was ist den los? Sakura was ist den?“ „Kari ist in meinem Kopf!“ Doofer Blick seitens von Tsunade. „Wie meinst du das?“ „So wie sie es gesagt hat!“ erklang meine Stimme aus dem Mund von Sakura. Tsunade schien dem Herzstillstand nahe zu sein und sie begriff. „Hey Anbu!“ rief sie und ein maskierter Ninja kam zur Tür herein. „Schaffen sie mir Sasuke Uchiha hierher!“ maulte sie ihn an und der Anbu eilte los. Sakura ließ sich auf einem Stuhl nieder.
Irgendein Irrer hämmerte gegen die Tür Sasukes, bis dieser schließlich öffnete. Der Anbu stand davor. ;;Wer auch sonst??;; „Hokage Tsunade-sama will dich sofort sprechen!“ antwortete er. Sasuke wusste, dass um diese Uhrzeit mit Tsunade nicht zu spaßen war, also zog er sich an und folgte dem Anbu zum Kagebüro.
Sasuke trat ein und erblickte Sakura. „Was ist passiert?“ fragte er an Sakura gewandt. „Nicht viel, außer das ich im Kopf von Sakura stecke!“ antwortete ihm meine Stimme aus Sakura. Sasuke sah uns an, als wären wir verrückt. Sasuke setzte sich vorsichtshalber auf einen Stuhl und wurde kreidebleich. „Erzähl uns! Was ist passiert?“ forderte mich Tsunade auf. Ich erzählte die gleiche Geschichte, die ich auch Sakura erzählt hatte und Sasuke wurde immer bleicher und wütender. Itachi! Itachi! Sein Kopf arbeitete auf Hochtouren und man merkte ihm seine Wut an. ;;Was schreib ich da?;; Als ich geendet hatte überlegte Tsunade eine Weile, bis sie schließlich eine Entscheidung getroffen hatte, doch Zeit zum Aussprechen hatte sie nicht, denn Sakura wurde panisch. „Kari ist nicht mehr da!“
Allerdings war ich nicht mehr da, denn Itachi hatte mich unsanft geweckt und ich war wider in meinem eigenen Körper gelandet. °Mist! Hoffentlich machen die keinen Blödsinn!° Lange dachte ich über diese Geschehnisse nach, während ich lustlos Itachi hinterher tappte.
Doch sie mussten ja wieder Blödsinn machen! „Sakura! Sasuke! Ihr wartet hier! Ich geh Naruto hohlen!“
„Naruto?“ fragten die Beiden perplex. „Ja! Wartete hier!“
Drei Minuten später kam Tsunade mit einem verschlafenen Naruto im Schlepptau wieder ins Büro. „Sakura? Sasuke? Naruto? Wärt ihr bereit einen riskanten Plan zur Rettung Karis umzusetzen?“ fragte die Hokage an die drei gewandt. ;;Wollte sie überhaupt gerettet werden? Nein! Aber danach fragt ja keiner…;; „Ja wir sind ihre Freunde!“ antworteten Sakura, doch Naruto schaute ziemlich unwissend. „Warum retten? Sie hat ihre Eltern ermordet!“ fragte Naruto empört. Tsunade erklärte Naruto die ganze Geschichte. „Also!“ begann die Hokage erneut. „Ich brauche zwei von euch die sich bei der Akatsuki einschleichen, um Kari zu helfen und einen der das Mordopfer der Anderen spielt!“ erklärte sie. „Wir schlagen Naruto als potenzielles Mordopfer vor!“ kam es prompt von Sakura und Sasuke und sie deuteten beide mit erhobenem Finger auf Naruto. „Was?! Hey Moment mal! Ich will nicht sterben!“ protestierte Naruto lautstark. ;;Er checkt mal wieder gar nichts…Was sollte er auch sonst tun?;; „Wir ermorden dich doch nicht wirklich! Du tauchst unter, damit alle denken wir hätten dich umgebracht. Dann werden Sasuke und ich Abtrünnige und können bei der Akatsuki einsteigen!“ erklärte Sakura geduldig. „Naruto! Du wirst solange wie nötig bei Kakashi untertauchen und wehe ich seh dich nur einmal auf den Straßen Konohas! Dann bist du wirklich tot!“ ermahnte ihn Tsunade. ;;Was hab ich da Kakashi nur angetan? Ihr werdet mich meucheln!;;
Drei Stunden später verließen zwei Verhüllte Gestalten Konoha durch das Südtor und verschwanden hinter den Bäumen.
Wieder vergingen Tage in denen wir nur liefen, schliefen und aßen. Heute schien auch so ein Tag zu werden, doch Itachi blieb gegen Mittag des zwölften Tages stehen und drehte sich zu mir um. „Wir sind bald da! Bleib in meiner Nähe, wenn du nicht willst das dir was zustößt!“ °Muss er immer auf Macho machen?° Und Itachi hatte recht. Kaum zwei Stunden später standen wir vor dem riesigen Eingangstor zu Oto-Gakure. Die Wachen am Tor besahen sich uns Beiden und als sie Itachi erkannten wichen sie schnell zurück und ließen uns, ohne zu fragen, in das Dorf. Itachi führte mich zielsicher durch Straßen und Gassen. °Ich hab ja vieles erwartet, aber DAS? Das ist ein Dorf wie jedes andere auch! Keine Leichen auf der Straße und wo ist der immerschwarze Nachthimmel, hm? Ich bin echt enttäuscht!° ;;Da hatte ich wohl grad eine depri Phase =P;;. Schließlich kamen wir an einem kleinen Gebäude an und betraten es. Es war ein Büro. °Wo zum Geier sind die blutrünstigen Wachen abgeblieben? Oder haben die Personalmangel?° Itachi ging auf einen kleinen Mann hinter einem Schalter zu. „Wir wollen uns für das Turnier eintragen.“ Erklärte Itachi kalt. „Name, bitte!“ „Itachi Uchiha und Kari Nahamaru.“ Itachi klang gelangweilt. Der Mann hinter dem Schalter weitete die Augen und musterte mich genau. °Wahrscheinlich kennt auch er meine Lebensgeschichte! Kriegt man hier den echt alles nachgetragen?° „Oh eine echte Bereicherung ,“ murmelte er und fing sich einen eiskalten Blick von Itachi ein „Wohnung 44 und 45 wären noch frei, also-“ „Sie wird bei mir wohnen!“ „Wird sie das?“ „Werd ich das?“ „Ja wirst du!“ °Toll! Viele lange Tage oder Wochen mit einem Killer in einer Wohnung! Das wird heiter werden! Am besten ich schreib ein Buch: Die Schöne und der Killer! Oder How I live with a psycho! Wenn mir was passiert verklag ich dieses Muttersöhnchen hinter dem Schalter!° „Wohnung 45. Einen angenehmen Aufenthalt!“ °Wie soll den das gehen?° Itachi nahm den Schlüssel und wir verließen das Gebäude.
Die Wohnung war eigentlich ganz in Ordnung. Zwei Schlafzimmer ;;Schade…;; ein Bad, eine Küche und ein geräumiges Wohnzimmer. „Los komm! Wir gehen trainieren!“ meinte Itachi an mich gewandt und wir verließen die Wohnung wieder in Richtung Trainingsplatz. Dort angekommen warf mir Itachi ein Kunai zu und griff an. °Das ist so gemein! Er ist viel stärker als ich!°
Ein verbissener Kampf entfachte und es folgte Schlag nach Schlag. °Er wehrt alles ab! Ich muss mir was neues ausdenken und zwar schnell!° Schließlich schaffte Itachi es mir das Kunai aus der Hand zu schlagen und mich zu Boden zu drücken. „Heute darf sich echt jeder Ninja nennen, hm?“ meinte er spöttisch. Der Kampf hatte nur fünf Minuten gedauert und doch ist mir ganz schön die Puste ausgegangen. Endlich ließ er los, doch ich blieb im Gras liegen. Ich spürte in jedem Zentimeter meines Körpers meinen Puls.
Itachi half mir auf und wir verließen den Trainingsplatz wieder. Drei Wochen ging das so weiter. Ich wurde schneller, beweglicher und geschickter als jemals zuvor und Itachi brachte mir neue Techniken und Taijutsustile bei. Inzwischen konnte ich ihm ungefähr eine halbe Stunde standhalten, doch ich wusste das er nur mit einem geringen Bruchteil seiner eigentlichen Kraft kämpfte und das ohne sein Sharingan!
Die Sonne stieg gerade über den Dächern Otos auf und tauchte alles in ein rotes Licht. Ich jedoch schlief noch friedlich, doch das sollte nicht so bleiben. Seit drei Wochen trainierte ich von morgens bis abends, sieben Tage die Woche und mir tat alles weh! Wenn ich nur daran dachte gleich aufstehen zu müssen, taten meine Glieder schon weh. Die Schlafzimmertür ging auf und Itachi betrat das Zimmer.
Ihm gefiel die Tatsache, dass ich um halb sechs morgens noch schlief, wohl überhaupt nicht. Unsanft versuchte er mich zu wecken, als ihn ein Kissen mit voller Wucht im Gesicht traf und nach hinten riss. °Massenmörder von Kuschelkissen Ko. gehauen!° Zufrieden mit meinem Wurf drehte ich mich um und versuchte weiterzuschlafen, doch so schnell gab Itachi nicht auf! Er versucht mir die Decke wegzuziehen und ein weiteres Kissen flog auf ihn zu, doch er fing es und warf es zurück. „Toll! Ein bockiger Teenager! Was hab ich mir nur dabei gedacht!“ meinte Itachi mit einem Grinsen auf dem Gesicht und er wusste, dass er mich gereizt hatte. ;;Er wird immer netter zu ihr...;; °Er will es ja so! Möge Gott mein zeuge sein! Er hat’s drauf angelegt!° Wütend setzte ich mich auf und funkelte ihn böse an. Ich nahm ein kleines Kissen und traf ihn im Gesicht. Ich merkte, dass er sich absichtlich treffen lies… Als er wieder was sehen konnte, war ich verschwunden. Ich stand hinter ihm und schmiss ihm das Kissen an den Hinterkopf. Eine wilde Kissenschlacht entbrannte! °Ist mir lieber als wenn er mit Kunais auf mich losgeht!° Als ich ihn frontal angreifen wollte, griff er unter dem Kissen durch, packte meine Handgelenke und wir landeten auf dem Bett. „Verloren!“