Gesucht-und Gefunden
Neuzeit Teil 1
Hallo, da bin ich wieder!! Hoffe, euer Warten hat sich gelohnt!! Freue mich wie immer über Kommis!!
Erschöpft kam Kagome mit Inuyasha in ihrer Zeit an. Sie wollte jetzt nur noch schlafen. “Bin wieder daaaa!!!“ Keine Antwort. °Häää, wo sind die denn alle?° Da sah Kagome einen Zettel an ihrem Zimmer hängen.
Hallo Kagome, tut uns Leid, dass wir nicht da sind, aber Sota hat ja schon Ferien (du bekommst übrigens am Freitag) und da sind wir zu deiner Tante gefahren. Ich hoffe, du bist uns nicht böse. In Liebe, Deine Mam!
°Na super! Jetzt bin ich mal da und schon sind die weg. Am Freitag Ferien… Welcher Tag ist denn heute? AAh, Donnerstag. Puuh, also gibt’s morgen Ferien!! Juuuhhuu!!!!° Verblüfft hatte Inuyasha die Sinneswandlung Kagomes auf ihrem Gesicht erfolgt. Nun schaute er sich den Zettel an. „Was sind denn Ferien?“ „Ferien, das ist die Zeit, in der ich für eine längere Zeit eben keine Schule habe.“ „Ohhh. Toll!!! Dann ist es auch nicht so langweilig!!“ „Naja, ch mach uns jetzt erst mal was zu essen Was willst du? Ramen?“ „Mmmmh..Ja, aber.. NEIN! Du machst kein Essen, du kippst ja so schon fast um.“ „Aber Hunger hab ich auch, und du kannst ja wohl nichts machen, oder?“ „Neee, ach, habt ihr nicht immer so Leute, die ihr anruft und dann das Essen bringen? Weißt du, dieser Teig mit allem möglichem drauf. Das ist auch sehr lecker!!“ Kagome wählte schon die Nummer, bevor er überhaupt geendet hatte. „Ja, hier Kagome Higurashi. Ich hätte gerne die große Familienpizza. Danke, Tschüss!“ Erschöpft sank Kagome auf den nächsten Stuhl. Inuyasha beäugte sie besorgt. „Ist alles in Ordnung?“ „Ja, ja, ich bin nur etwas müde. Ist nicht so schlimm. Ich leg mich nach dem Essen gleich ins Bett.“
Schnell deckte Kagome für Inuyasha und sich den Tisch, als auch schon der Pizzaservice kam. Hungrig aßen die beiden ihre Pizza und dann legte Kagome sich gleich ins Bett. Inuyasha setzte sich auf ihren Fußboden und beobachtete die träumende Miko. °Richtig süß sieht sie aus, wenn sie so schläft. Ich fühl mich irgendwie beruhigt, wenn Kagome in meiner Nähe ist. Was täte ich nur ohne sie? Wie süß sie lächelt, ob sie was schönes träumt? Mmmh…ihre Lippen sehen so weich und zart aus. Am liebsten würde ich sie jetzt küssen, doch ich weiß gar nicht, ob ihr das überhaupt Recht wäre. Was, wenn ich abgewiesen werde?° Nach einiger Zeit schlief auch der grübelnde Hanyou ein.
Am nächsten Morgen wachte Kagome schon früh auf, schnell und leise (um Inuyasha nicht zu wecken) ging sie ins Bad und machte sich fertig. Als Inuyasha aufwachte, sah er nur ihr leeres Bett und geriet in Panik. „KAGOMEEEEE Wo bist du?“ hallten seine Rufe durchs Haus. „Hier, im Bad, was ist?“ „Ach, äääh… nichts“ °Mann, was bin ich blöd!! Sie geht doch morgens immer ins Bad. Jetzt hab ich aber Hunger, ich sollte aber lieber auf sie warten, sonst ist sie wieder sauer.° Flink deckte Inuyasha für Kagome und sich den Tisch. Kagome war richtig erstaunt, als sie aus dem Bad kam. °Was soll denn das? So etwas hat er ja noch nie gemacht. Ist ja echt lieb von ihm..° „Oh, Inuyasha, danke fürs Tischdecken! Das ist aber echt lieb von dir.“ Lächelnd setzte sie sich zu ihm an den Tisch. Er lächelte glücklich zurück. Nach dem Essen, beeilten sich die beiden, da Kagome unbedingt noch einmal in die Schule wollte. Dies fand Inuyasha zwar unnötig, aber er sagte mal lieber nichts. Er begleitete Kagome in die Schule. Unterwegs trafen die zwei Kagomes Freundinnen. Diese hatten natürlich wieder einiges zu tuscheln über den Jungen an Kagomes Seite. Doch diese beachtete das gar nicht, sie drehte nur manchmal genervt die Augen zu Inuyasha, der sie daraufhin angrinste. Trotzdem war Kagome froh, als ihre Freundinnen an der Schule schon vorgingen. „Tschüss Inuyasha, bleib bitte ihm Haus und stell nichts an.“ „Ja, ja, ich hol dich dann ab, wenn die Schule fertig ist, ist das okay?“ „Ja, natürlich, das ist echt lieb! Also, bis dann!!!“ °Mmmh, seit wann ist Inuyasha eigentlich so nett zu mir? Sonst mosert er doch immer rum, wenn ich in die Schule möchte. Oh nein, da kommt Hojo schon wieder. Was soll ich machen? Verstecken geht nicht mehr, er hat mich bestimmt schon gesehen…° Seufzend setzte Kagome ein liebes Lächeln auf. „Hallo, Hojo Kun!“ „Hallo, Higurashi, wie geht es dir? Ist dein Rheuma wieder besser?“ °Oh man, Opa, dir fallen auch keine normalen Krankheiten mehr ein° „Jaahh, ist schon besser. Komm wir müssen rein…“ beeilte sie sich zu sagen und rannte ins Schulgebäude. Die Schule war nicht so schlimm wie sonst immer, da die Lehrer Erbarmen hatten. Es gab ja schließlich Ferien!! Also hatte Kagome mit dem Stoff auch keine Probleme. Glücklich ging sie aus ihrem Raum, als sie von hinten gepackt wurde. Sie wurde umgedreht und ein warmer Atem näherte sich unaufhaltsam ihrem Gesicht. Erschrocken errichtete Kagome einen schwachen Bannkreis um sich. Dieser schleuderte den „Angreifer“ weg von ihr. Jetzt erst registrierte Kagome, dass sie den Bannkreis eigentlich gar nicht hätte errichten dürfen. Schnell verdrängte sie ihre innere Unruhe und näherte sich dem am Boden liegendem Hojo. Dieser starrte sie verblüfft an, als Kagome ihm ihre Hand hinstreckte und ihn ansprach. „Hallo, Hojo, was machst du denn da auf dem Boden? Bist du hingefallen?“ °Hoffentlich funktioniert meine Ablenkung! Nicht auszumahlen, wenn irgendjemand in dieser Zeit von meinen Mikokräften erfahren würde!!° Harmlos lächelnd half Kagome dem immer noch verdatterten Hojo auf. °Puuu, anscheinend hat Kagome nicht gemerkt, dass ich sie küssen wollte! Das wäre ja eine schöne Blamage gewesen.° Glücklich ging er mit Kagome an der Hand aus der Schule. Kagome gefiel das Händchenhalten aber gar nicht und so fragte sie Hojo nach ein paar vergeblichen Lösungsversuchen. “Ähhm, Hojo, könntest du bitte meine Hand loslassen?“ „Nur, wenn du mit mir am Samstag ins Kino gehst!!“ „Öhmm…Hojo, das..“ „Ja, Kagome geht mit dir ins Kino!“ Verblüfft schaute Kagome auf ihre Freundin. „O..Okay, aber du gehst auch mit!!!! Wir treffen uns um 17 Uhr am Kino, tschau!!“ Schnell riss sie sich von Hojos Klammergriff los und rannte weg. „Ääh.. ja, ist okay!! Bis dann, Higurashi!!“ stotterte Hojo und schaute der davonrennenden Kagome nach. Doch dann sah er etwas, was ihn total in Rage brachte. Da sprang doch glatt ein Junge in Kagomes Weg und umarmte sie einfach so!!!! Das war zu viel für Hojo. Wütend setzte er sich in Bewegung.
Ihr wisst ja schon, wer dieser Junge ist. Nämlich Inuyasha! Er sah Kagome den Tränen nahe und total aufgelöst aus dem Schulhof rennen und so stellte er sich ihr in den Weg. Er wollte nur auf sich aufmerksam machen und war verblüfft, als Kagome sich ihm in die Arme schmiss. Verdutzt blickte er auf Kagome. „Inuyasha…ich bin so froh, dass du gekommen bist.“, flüsterte diese und krallte sich in seinen Suikan. Sanft, um sie zu beruhigen, streichelte Inuyasha ihren Rücken, als Hojo ihn wütend anschrie. „Hey, lass gefälligst meine Kagome los!!“ Erst jetzt bemerkte Inuyasha diesen Jungen, der ihn wütend anfunkelte. „Du kannst mir gar nichts befehlen!“, brachte Inuyasha heraus. Er musste sich beherrschen, um nicht auf diesen unverschämten Typen loszugehen. „Ich kann machen, was ich will, außerdem gehört Kagome dir gar nicht!“ Da bemerkte er beunruhigt, wie Kagome anfing zu zittern. „Hey, Kagome, shhh…ich bin ja da1 Es kann dir nichts passieren.“ Da sah er, wie Hojo mit der Faust auf ihn losging. „Hey, was soll das?!“ Geschickt wich Inuyasha dem Hieb aus und sprang mit Kagome davon. Hojo blickte ihm finster nach. Wenn Blicke töten könnten, wäre Inuyasha schon unter der Erde…
Doch dieser hatte jetzt erst einmal andere Sorgen. Besorgt legte er Kagome auf das Sofa und setzte sich neben sie. „Hey, Kagome, willst du mir nicht sagen, was mit dir los ist?“ Weinend schmiss sie sich ihm in die Arme. „Ssshhh, ganz ruhig…“ Inuyasha drückte die aufgelöste Kagome an sich. In dieser Stellung verharrten die beiden eine Weile. Doch dann hatte sich Kagome wieder beruhigt und löste sich, zu Inuyashas Bedauern, aus seinen Armen. „Ich..ich weiß auch nicht, was mit mir los ist. Ich habe Angst, Inuyasha. Angst, meine Kräfte nicht kontrollieren zu können.“ „Kagome, das kann doch nicht dein Ernst sein, oder? In meiner Zeit, hast du das doch perfekt hinbekommen. Das kann gar nicht dein Problem sein. Ist etwas in der Schule vorgefallen?“ „Jaa, das auch, deshalb hab ich ja Angst vor meinen Kräften…Also, ich bin grad aus meinem Klassenraum herausgegangen, als ich von hinten gepackt wurde, dann drehte mich derjenige um und drückte mich gegen die Wand… Und dann.. u- und dann wollte er mich küssen…und ich hab einen Bannkreis errichtet, nicht ungewollt, aber einfach in meiner Zeit…“ Bei diesen Worten war Inuyasha abwechselnd rot und blass geworden. Kagome hatte dies natürlich nicht bemerkt, doch als er jetzt aufsprang, schreckte sie auf und schaute in sein wütendes Gesicht. „Inuyasha, was..?“ „Wer war das? Etwa dieser komische Typ, der mich auch angegriffen hat?“ „J..Ja…Hojo..“ „Dieser Dreckskerl!! Hat er dir sonst etwas angetan?“ „N Nein.. es ist ja auch gar nicht so weit gekommen, aber ich hätte niemals den Bannkreis zur Hilfe nehmen dürfen!! Auf jeden Fall nicht in meiner Zeit. Das fällt einfach zu sehr auf!! Aber ich mache das einfach aus Reflex, weil ich gar nichts anderes gewöhnt bin..“ „Aber Kagome, es war doch richtig, dass du dich gewehrt hast. Du hättest ja nichts anderes tun können. Das ist doch nicht so schlimm.“ „Meinst du?“ „Ja! Und du solltest dich jetzt erst mal ausruhen.“ „Mmmh…mach ich.“ Nach einigen Minuten war Kagome eingenickt. Seufzend streichelte Inuyasha ihr über ihr schwarzes Haar. °Ach, Kagome…wenn du