°Liebe und Kampf°

Ich würde mich über eure Kommis freuen um zu wissen was ich verbessern kann!
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Das Ende?

Jeder wusste es und das bedrückende Schweigen das unheilvoll über ihnen hing war der beste Zeuge! Nicht einmal der sonst so vorlaute Naruto wollte sprechen. Er war sich immer noch nicht im klaren darüber wie lange sie schon von Ast zu Ast sprangen auf der Suche nach Orochimarus Versteck. Er hatte nur ab und zu Hinatas Blich gestreift und gesehen dass auch sie besorgt war. Doch das wollte er nicht. Hinata und Tenten hatten sich ein wenig abgeseilt und sprachen im Flüsterton über das was ihnen Sorgen bereitete: Die Menschen die sie liebten nicht mehr wieder zu sehen! „Egal was passiert ich werde bei Naruto bleiben- auch wenn das heißt dass ich sterben muss!“, sagte Hinata gerade. „Ach Hinata das hat doch keinen Sinn! Ich meine was bringt es Naruto wenn du dann auch stirbst? Er wäre nur gestorben um DICH zu beschützen und dann war alles umsonst!“, versuchte Tenten Hinata verzweifelt klar zu machen. „Ach du verstehst doch gar nichts!“, mit diesen Worten wandte sich Hinata ab. Zum einen wollte sie nicht dass die anderen (und vor allem Naruto!) sie weinen sahen und zum zweiten wusste sie, dass Tenten recht hatte. Und das ärgerte sie am meisten.

Es war wieder dunkel im Raum und die einzigen laute die in der Dunkelheit zu vernehmen waren, waren die Jammerlaute eines Mannes. Zumindest hätte man sie als Jammerlaute eingestuft doch bei diesem Mann wusste man nie was er gerade dachte. Genauso war es in diesem Moment. Kabuto konnte in der Dunkelheit fast nichts erkennen und wäre er nicht einer von Orochimarus Dienern hätte er nun sicher eine Gänsehaut bekommen! Doch er wusste, dass sein Meister ihn nicht bestrafen würde. Gerade als er zum Sprechen ansetzen wollte, schnitt ihm Oro mit einer barschen Geste das Wort ab die in dem fahlen Lichtschein nur schwer zu erkennen war. „Ich weis es bereits. Man hat mich schon darüber informiert. Kabuto du wirst nachlässig! Ich hätte schon längst einen Bericht von dir erwartet! Doch du kommst jetzt erst. Wieso?“, fragte dieser mit einem säuseln in der Stimme, welches Kabuto aufhorchen lies „was soll ich jetzt machen?“, dachte er angespannt. „I...Ich weiß es nicht! Verzeiht Meister das wird nie wieder vorkommen.“, sagte er dann mit gedämpfter Stimme.
„In letzter Zeit habe ich diesen Satz schon ziemlich oft gehört“, sagte er sarkastisch, „ICH BIN ES LEID!“ setzte er brüllend hinzu und Kabuto gefror das Blut in den Adern. „Ich will, dass du dich persönlich darum kümmerst!“, setzte er mit einem fiesen Grinsen hinzu. Kabuto nickte nur und machte sich schnellen Schrittes auf den Weg.

„Die Luft verändert sich und meine Insekten sagen, es sieht schlecht aus. Irgendetwas böses ist im Anmarsch!“. Shino hatte diese Worte ausgesprochen und nun hingen sie in der Luft. „Wa...Was sollen wir jetzt tun? Wir können uns ihnen doch nicht ausliefern!“, schimpfte Naruto. Jeder der in das Gesicht des Shinobis sah konnte seinen Tatendrang sehen und wurde selbst davon angesteckt. „Ja, ich denke Naruto hat Recht! Noch geben wir uns nicht geschlagen!“, versuchte auch Gaara den anderen Mut zumachen und nun war die Verwunderung groß: Wenn selbst Gaara so dachte dann musste Naruto recht haben und sie stimmten zu. Als Gaara in das Gesicht Narutos sah, konnte er darin Dankbarkeit und Zufriedenheit lesen. Doch Gaara wusste, dass er nur durch Naruto so ein guter Katzekage geworden ist und er erwiderte sein Lächeln. Und die Reise ging weiter. Wohin? Ins Unbekannte!

Wenn man um diese späte Zeit aus dem Fenster gesehen hätte, hätte man vielleicht den etwa 30-jährigen Mann gesehen der mit hängenden Schultern die Straße entlag ging. Es sah nicht so aus als würde es ihn sonderlich kümmern, dass er pitschnass vom Regen wurde. Nein er merkte es nicht einmal. Sein Blick war leer und er glich einem Schatten, denn er war nicht von der Dunkelheit wegzuerkennen. Nur die Straßenlaternen ermöglichten es den wenigen Passanten einen Blick auf diesen Mann zu werfen und jeder der ihn erkannte blieb vor Schreck stehen. Wieso? Weil dieser Mann kein geringerer als Hatake Kakashi war. Ein Mann, dessen Gesicht normalerweise so unergründlich wie die See war. Doc nun waren seine Gesichtszüge entglitten und er war nur noch- Ja ein Schatten seiner selbst! Und das wegen dreier Kinder die er in sein Herz geschlossen hatte und die ihm sehr viel bedeuteten. Ein Seufzen war zu hören und er ging stumm weiter. Nur ein Seufzen ab und zu. Mehr konnte man nicht von ihm hören!

Unterdessen waren die Chuunin schon an einem riesigen Hügel angekommen. Es war dunkel und modrig dort und unter normalen Umständen wäre niemand auf die Idee gekommen sich hierher zu verirren. Doch heute waren es gleich 15 Chuunin und einer entschlossener wie der andere dieses Gebiet zu ergründen. „Shikamaru! Siehst du schon etwas?“, fragte ein schwarzhaariger Junge- Sasuke.
„Nein bist jetzt noch nicht! Doch; warte mal! Dort bewegt sich etwas es sieht aus wie aaaaarg...“, weiter kam er nicht denn etwas hatte sich von hinten in seine Schulter gerammt und war gerade dabei sein Fleisch zu durchbohren!

Orochimaru wusste dass er gerade seinen letzten Trumpf ausgespielt hatte denn mit Kabuto schickte er auch seinen talentiertesten Schüler in den Kampf ( neben Sasuke doch der ist ja nicht mehr sein Schüler!). Er wusste, dass, wenn er verlieren würde sein Versteck ungeschützt war denn Naruto allein wurde schon mit der Hälfte seiner Männer fertig wie er gesehen hatte. Und dann war seine letzte Stunde gekommen! Wenn Kabuto versagte ja...Doch das war bisher noch nie der Fall gewesen. Doch hatte er gelernt nie auf diese Ausnahmesituationen die nie eintraten zu vertrauen und so schmiedete er einen Plan um zu entkommen.

Neji hatte geistesgegenwärtig reagiert und sein Shuriken nach dem Angreifer geworfen. Temari, die heimlich in Shikamaru verliebt war eilte sofort hin um seine Wunden zu heilen. „und schon wieder ein Mädchen“, dachte er noch bevor er einschlief und zusammensackte. Was nun geschah wusste später keiner so recht. Sie bekamen nur mit dass Kabuto aus dem Unterholz stürmte und Sasuke angriff. Dieser war völlig überrumpelt worden und konnte daher gerade noch ausweichen sonst hätte ihn nun ein Kunai direkt am Brustkorb getroffen. Als er die ganze Situation überblickt hatte raste er auf Kabuto zu und forderte ihn zum Kampf. „Pah! Ich werde mich mit dir aufwärmen und danach dich töten, Naruto!“, gab Oros Diener siegessicher bekannt. Nun wurde die Kampfeslust in Sasuke entfesselt, denn das war eine eindeutige Beleidigung! Er schnappte sich zwei Shuriken, die an seiner Seitentasche befestigt waren und schleuderte sie mit voller Wucht auf Kabuto. Doch dieser konnte ihm leicht ausweichen!

Orochimaru spürte, dass er fliehen musste und packte sein ganzes Zeug um die Flucht vorzubereiten. Niemand konnte ihn daran hindern und während Kabuto draußen die Stellung hielt und sein Leben opferte (was ihm reichlich gleichgültig war) konnte er seine Flucht planen. „Meister, wo geht ihr hin?“, fragte ein jüngerer Shinobi, der bemerkte wie Orochimaru aus seinem Zimmer ging und die Tür mit seinen Füßen schloss. „Ich werde etwas spazieren gehen. Viel Glück bei deiner Mission!“, antwortete er gelassen. Niemand sollte etwas von seiner Flucht mitbekommen. Wirklich niemand! Doch gerade als er die dunklen Gänge hinunterging um zu entkommen wurde er von hinten gepackt und umgedreht. Als er die Augen hob um etwas zu sehen blickte er in die blauen Augen eines blondhaarigen Ninjas- Naruto!!