Fundgrube der Wirritäten

Ohne Titel

Einer Person gewidmet, die hoffentlich weiß, dass sie damit gemeint ist...

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Ich esse nicht, ich schlafe nicht,
Und alles wegen dir.
Ich fühle mich belogen,
Und alles wegen dir.
Ich male nur noch schlimme Sachen,
Und alles wegen dir.
Schreiben kann ich nimmer mehr,
Und alles wegen DIR.

Damals warst du für mich da,
Standest mir oft bei.
Ich wollte nicht, ich konnte nicht,
Doch standest du mir bei.
Wenn ich mein Leben beenden wollte,
Standest du mir bei.
Und auch als ich gemein und fies war,
Standest du mir bei.

Doch jetzt versteh ich gar nicht mehr,
Du bist nicht mehr die Alte.
Ich nannte dich gern Mäusle, uns Freundinnen, doch
Du bist nicht mehr die Alte.
Du hast es mir verschwiegen, bemerkt hab ich es trotzdem:
Du bist nicht mehr die Alte.
Wortkarg, mürrisch, tief verändert,
Du bist nicht mehr die Alte.

Ich dachte ja, du kennst mich,
Weißt, wie ich bin.
Ich dachte, du vertraust mir,
Weißt, wie ich bin.
Warum hast du mir das angetan?
Weißt doch, wie ich bin.

Verschwiegen hast du mir all das,
Was dich so bewegt.
Hast es für dich allein getragen,
Was dich so bewegt.
Und damit mich ganz stark verletzt,
Was dich so bewegt.

Aber trotzdem, so viel ich auch weine,
Böse bin ich nicht.
Nur bis in mein Herz enttäuscht,
Doch böse bin ich nicht.
Bedeutest mir immer noch so viel,
Böse bin ich nicht.

Du wolltest mich damit nicht belasten,
Doch verstehen kann ich es nicht.
Du wolltest, dass ich glücklich bin,
Doch verstehen kann ich es nicht.

Denn ich bin nicht glücklich, wenn du leidest,
Auch wenn du es nicht glaubst.
Ich will dir helfen, dir beistehen, wie du mir,
Auch wenn du es nicht glaubst.
Ich will das Wissen, dass es dir besser geht,
Auch denn du es nicht glaubst.

Ich hoffe, du lernst daraus,
Denn ich tat es schon.
Ich hoffe, du denkst darüber nach,
Denn ich tat es schon.
Ich hoffe, wir vertrau´n einander,
Denn ich tat es schon.

Und ich hoffe, du siehst ein,
Dass mir nichts anderes blieb,
Als dass ich das jetzt einmal sage,
Denn verdammt, ich hab dich lieb!