Fanfic: Everlasting Love

Untertitel: Oder einfach die große Liebe!

Kapitel: The Burial and "I love U"

Hinata war schon früh am Morgen aufgestanden um sich herzurichten. Sie hatte sich in den letzten beiden Tagen immer mehr in ihr Haus zurückgezogen. Sie hatte den Menschen verloren, den sie mehr als alles andre liebte! Sie erinnerte sich wieder an die schlimmen Stunden nach Narutos Tod..

-Flashback-

Hinata weinte und ihre Tränen benetzten Narutos Gewand. Er war einfach so von ihr gegangen! Und lies sie nun im Stich...Sie spürte, wie alle ihre und auch Narutos Freunde ankamen und mit schreckensweiten Augen das Szenario betrachteten. Sie waren genauso geschockt, wie sie selbst. Tsunade hatte sie geschickt um DAS zu verhindern, doch es war geschehen und jeder gab sich einen Teil der Schuld. Sakura hielt Sasuke fest umklammert und die beiden weinten. Tenten war in Nejis Arme gesunken und hatte sich an ihm festgeklammert. Shikamaru, der alles nur nervig fand war dabei Temari zu trösten. Selbst ihm hatte es die Sprache verschlagen. Ino hatte ihren Kopf an Kibas Schulter gelehnt und schluchzte heftig! Selbst Gaara und Shino weinten. Choji hatte seine Chipstüte fallen und Kankaru sah bestürzt drein. Lee saß schluchzend auf dem Boden. JEDEN nahm dieser Tod mit. Sie erinnerten sich an damals, als ihr blondhaariger Freund schon einmal beinahe gestorben wäre. Im Kampf gegen Orochimaru!

Hinata spürte, wie sie eine Hand an den Schultern packte und hochzog. Langsam wurde sie von der Person weggeführt in ihr haus. Es war Tsunade gewesen!

-Flashback Ende-

Sie hatte die schönsten Blumen bestellt. Schließlich sollte er ein schönes Begräbnis haben und seine Erinnerung in Ehren gehalten werden! DAFÜR würde sie sorgen..

„Sa...Sasuke seid ihr fertig?“, fragte Sakura zaghaft und trat ins Badezimmer in welchem Sasuke und Itachi verweilten. Ja, Itachi war ins Uchihaanwesen gezogen auch wenn die Erinnerungen an seinen Vater ihn einholten. Sie sah auf die beiden Männer und für wenige Sekunden huschte ein Lächeln über ihr Gesicht. Das erste seit Narutos Tod! Denn sie sah, wie Itachi Sasukes Krawatte band. Es war einfach ein schöner Anblick...Zwei Brüder wieder vereint. Zum Preis eines guten Freundes! Dieser Gedanke schmerzte und Sakura verwarf ihn schnell wieder, da sie wusste dass sie für ihren Geliebten stark sein musste. Für Sasuke! „Ihr seht gut aus!“, sagte sie und nahm Sasukes Hand. Diese fühlte sich kalt und leblos an. Wie Sasukes Gefühle in letzter Zeit! Doch auch Itachi hatte es nicht leicht. Er gab sich die Schuld an Narutos Tod obwohl alle versuchten ihn vom Gegenteil zu überzeugen. “Danke!“, antwortete der ältere der beiden Brüder tonlos. Dann verließen sie das Haus und machten sich auf den Weg zur Beerdigung.

Doch nicht nur sie: Tenten und Neji, Temari und Shikamaru, Ino und Kiba, Gaara, Kankaru, Shino, Choji und Lee ebenfalls. Sie alle wollten dem lebendigen, aufgeweckten Shinobi die letzte Ehre erweisen. Denn er war ein geliebter und guter Freund gewesen!

Hinata stand vor dem offenen Sarg Narutos und blickte mit ausdruckslosen Augen auf den leblosen Körper hinab. Sie konnte es ja noch nicht ahnen...
Tränen sammelten sich in ihren Augen und wollten hinaus doch die junge Kunoichi hielt sie tapfer zurück. „Für dich Naruto!“, dachte sie immer und immer wieder. Dann ging sie auf ihren Platz und sah von dort aus auf den geschmückten Sarg. Er war offen und man konnte sehen, wie hübsch er gewesen ist. Hinata liebte seine blonden, strubbeligen Haare und sein gutmütiges Wesen. Er war damals im Regen gestanden und hatte sich überwunden ihr seine Gefühlte zu gestehen. Damals hatte ihr Herz Saltos und Loopings gemacht. Sie war vor Freude fast geplatzt! Doch nun...nun sah sie ihn nur noch auf Fotos und in ihrem Herzen! Nie wieder könnte sie einen andren lieben. Nie wieder WOLLTE sie einen andren lieben!

Allmählich trafen auch die anderen ein. Alle in schwarz und mit Blumen! Sie gingen auf Hinata zu und murmelten Worte wie „Beileid!“ „Kopf hoch!“ „Sei tapfer!“ „ich bin für dich da!“. Doch sie interessierten diese Worte nicht. Das brachte ihnen Naruto auch nicht zurück. Ihnen ALLEN! Doch als sie zu Sasuke und Itachi sah lächelte sie den beiden aufmuntern zu. Ja...Itachi konnte nichts dafür! Sie war ihm nicht sauer. Nein die Schuld suchte sie bei keinem! Das hätte Naruto nicht gewollt! Er war immer ein guter und lieber Mensch gewesen. Dann durchdrang eine Stimme den Nebel ihrer Gedanken und sie blickte zum Priester auf. „Und nun wollen wir die Rede hören. Tsunade bitte!“, sagte dieser gerade und bat die Hokage mit ihrer Abschiedsrede zu beginnen. Diese schritt feierlich und traurig zugleich auf das Podium. „Wir sind hier alle versammelt um einen Menschen die letzte Ehre zu erweisen. Einem Menschen, der der Stützpfeiler Konohas war. Einem Menschen, der uns allen sehr viel bedeutet hat! Doch ich will euch nicht erzählen wie er gestorben ist...sondern wie er gelebt hat! Naruto Uzumaki sollte uns allen als VORBILD in Erinnerung bleiben. Er hatte 3 mal für unser Dorf sein Leben aufs Spiel gesetzt. Schon als er geboren wurde hatte sein Vater in ihm Kyuubi versiegelt. Durch diese Tat verlor Naruto seine Eltern und war auf sich gestellt. Doch anstatt ihn als Helden anzusehen haben wir ihn ALLE verachtet. Aber das hat er uns heimgezahlt. Durch die Opferung seines Lebens. Naruto war ein lustiger Junge, doch hinter dieser Fassade steckte tiefe Trauer. Er war einsam, bis zu seinem 12. Lebensjahr, denn dann hatte er Freunde, Liebe und Familie gefunden. Ich denke JEDER hatte diese Veränderung bemerkt. Dadurch dass er von seinen Freunden unterstützt wurde, wurde er ein starker Shinobi. Ganz Konoha trauert um dich Uzumaki Naruto!“ Sie wollte gerade fortfahren, als sich hinter ihr etwas bewegte und sich mit einem Stöhnen den schmerzenden Kopf rieb.

-Flashback-

Naruto war in einen traumlosen Schlaf gefallen. Alle seine Körperteile hörten auf zu arbeiten. Naruto wusste, dass er tot war. Er vermisste Hinata und Sasuke. Sie waren der Grund für seine Freude! Genauso wie Sakura und die andren. SIE hatten ihn akzeptiert und in ihm einen Freund gefunden! “Naruto...Es ist noch nicht Zeit für dich zu sterben!“, meldete sich da eine ihm sehr vertraute Stimme zu Wort. „Kyuubi!“, rief der blonde Shinobi sichtlich erstaunt. „Der Totengott fordert eine Seele. Nicht zwei! Und...da du LEBEN sollst werde ich gehen!“, sagte der Fuchsdämon. Nun war Naruto wirklich baff. „Das ist ein Trick, stimmts?“, fragte er deshalb vorsichtig. „Nein! Wenn es dir nicht passt kannst du auch gehen...“, gab dieser leicht beleidigt zurück. Naruto schüttelte den Kopf: „Wir werden kämpfen...GEGEN den Totengott denn er wird uns nicht bekommen!“, war die einzige Antwort.

Daraufhin entbrannte ein gewaltiger Kampf. Doch in diesem ging es nicht um körperliche Stärke sondern um seelische! Naruto und Kyuubi hatten schwer zu kämpfen, denn der Totengott wollte herausfinden, ob sie stark genug waren um zu leben. Doch die beiden gaben nicht auf! Sie wollten weiterleben. Zurück zu den Menschen, die sie liebten! Und so gewannen sie den Kampf, der um ihr Leben entscheiden sollte! „Und...und nun?“, wollte Naruto von Kyuubi wissen, „Ich meine...Ich bin doch tot!“ „Nur solange dein Chakra nicht mehr fließt und deine Körperteile unterschiedlich aufhören zu arbeiten. Setze sie wieder in Gang! Du kannst das!“ Danach war Naruto eingeschlafen doch Kyuubis Worte hallten in seinem Kopf wider. Um den blonden Shinobi wurde es wieder schwarz und als er wieder aufwachte war er von Blumen umgeben und....er lag in einem Sarg!

-Flashback Ende-

Hinata war von ihrem Platz aufgesprungen und auf Naruto zugelaufen. Doch kurz vorher blieb sie stehen. Sie hatte Angst. Angst, dass dies eine Illusion war. Angst, dass er verschwinden würde, sobald sie ihn berührte. Angst, dass er wieder ging und sie zurückließ. Noch einmal schaffte sie das nicht! „Ich...du bist nicht echt!“, stieß sie hervor und sah wie Naruto aus dem Sarg kletterte. Ungläubig sah dieser seine Hände an. Dann blickte er wieder nach oben in Hinatas Augen. „Ich...ich lebe!“ Mit einem großen Schritt stand er vor ihr und bevor sie wusste was geschah wurde sie von zwei starken Armen gehalten. Sie verstand. Man hatte ihr Naruto zurückgegeben! Sie schlang ihre Arme um seinen Hals und weinte. Die Menschen um sie herum waren vergessen. Es war alles vergessen nur die beiden zählten. Nach einer Ewigkeit lösten sie sich wieder voneinander und Naruto sah in die Gesichter derer, die ihn verabschieden wollten. In manchen konnte er Freude und Unglauben lesen. In wieder andren jedoch Angst und Wut, dass er am Leben war. Es war doch besser gewesen, ihn tot zu wissen! Doch es kümmerte ihn nicht, denn soeben hatte er ein Gesicht gesehen. Eines, welches er nie wieder vergessen sollte. Ein Tränenüberströmtes Gesicht. Sasukes Gesicht! Verlegen kratzte sich Naruto am Hinterkopf. „Ich...äähm tut mir leid wenn ihr mich noch nicht beerdigen könnt!“, sagte er dann peinlich berührt. Doch diese Worte hätte er lieber für sich behalten denn schon stand Sasuke neben ihm und schlug ihm ins Gesicht. „Baka! Red keinen Scheiß!“, zischte er. Wie glücklich er doch war, Naruto lebend zu sehen. Und nun kamen auch die andren auf sie zugerannt. Allen voran Sakura und Kakashi, die den blonden freudig umarmten. Ja, er musste nicht von jedem gemocht werden. Doch solange er FREUNDE hatte und eine FAMILIE war er glücklich!

-4 Jahre später-

Naruto saß an seinem Schreibtisch und empfing gerade drei Jounin, die ihre Mission erfolgreich abgeschlossen hatten. Es handelte sich dabei um Neji, Tenten und Lee. Sie alle waren nun Jounin. Auf Narutos Schoß saß ein kleiner blondhaariger Junge und sah seinen Vater stolz an. „Wenn ich groß bin werde ich auch mal Hokage!“, sagte der 4-jährige voller Überzeugung. „Dieser Spruch scheint wohl in der Familie zu liegen, oder?“, meinte Neji