Fanfic: Valentinsparty
Kapitel: Teil3: SakuraxSasuke
Teil 3: SakuraxSasuke
„Ja nicht... ich bin ja mal gespannt…“
Sakura hörte TenTen und Hinata gar nicht mehr richtig zu.
Sie hing nur ihren eigenen Gedanken nach, allesamt über Sasuke.
Es war nun schon zwei tage her seit er zurückgekehrt war.
Naruto hatte sein Versprechen ihr gegenüber gehalten.
Doch Sasuke... er hatte in den letzten zwei Jahren kaum mit ihr geredet. Team 7 gab es schon lange nicht mehr, ebenso wie die anderen Teams.
Ihre Ränge waren einfach zu unterschiedlich.
Sie war eine einfache Chuu-Nin, Sasuke ein Anbu.
Was sollte auch schon der Uchiha-Sprößling von ihr wollen?
Sie hatte ihn bereits einmal zur Rede gestellt, was er damals mit dem „Danke“ meinte, doch er hatte ihr nicht geantwortet.
Das war nun auf den Tag genau ein Jahr her. Es war auf der letzten Valentins-Party von Ino gewesen, am nächsten morgen war sie neben einem vorher betrunkenen Sasuke nackt aufgewacht.
Er konnte sich anscheinend nicht mehr daran erinnern, nie hatte er sie darauf angesprochen. Sie war geflüchtet, hatte ihn damals friedlich weiterschlafen lassen.
Sie wusste ganz genau was passiert war.
Sie hatten miteinander geschlafen.
Doch wieso?
Klar er war betrunken gewesen, aber war das schon alles?
Er war damals so anders gewesen. Nicht kalt sondern zärtlich und liebevoll.
Doch hatte dass tatsächlich etwas mit Liebe zu tun gehabt?
Sie wusste es nicht und es trieb ihr Tränen in die Augen.
Er war nicht an ihr interessiert. Immer wieder führte sie sich diese Tatsache vor Augen, doch es machte sie nur noch trauriger.
Tenten und Hinata musterten besorgt ihre Freundin, die wieder diesen traurigen und verletzten Blick hatte. Den, den sie immer hatte wenn sie an Sasuke dachte.
Es trieb ihnen auch Tränen in die Augen ihre Freundin so zu sehen, und der Wunsch kam auf dem Uchiha-Erben den Hals umzudrehen; schließlich war er der Grund für ihre Depressionen!
Dieser arrogante Fatzke!
Was bildete der sich eigentlich ein so auf den Gefühlen von Sakura rumzutrampeln?
Doch wenn sie Sasuke tatsächlich umbringen würden, wäre Sakura nur noch trauriger und das wollten sie auf keinen Fall.
…
…
…
Bevor sich Sakura selbst eine klatschen konnte, da sie schon wieder an Sasuke dachte, wurde sie von einer stürmischen Umarmung unterbrochen.
Das einzige was sie wahrnahm, waren Platinblonde Haare.
Ino.
Sie waren schon da?
Da hatte sie aber ganz schön gepennt…
Sie erwiderte kurz die Umarmung.
„Hey! Da seid ihr ja endlich! Es sind schon fast alle da!“
Nach der umfangreichen Begrüßung musterten sich alle erst mal gegenseitig.
Ino sieht aus wie ein Engel! dachte Sakura etwas neidisch, doch sie gönnte es ihrer Freundin, so schön zu sein.
„Ihr seht spitze aus! Da werden die Jungs aber Augen machen! Kommt rein!“
Die Mädchen bedankten sich, Hinata puterrot, und meinten Ino sähe auch super aus. Schließlich traten sie ein.
Hinata und Ino waren nach wenigen Sekunden verschwunden, und so standen Tenten und Sakura nun etwas verloren an der Haustür.
„Mhm…mal sehen was Ino sich dieses Jahr hat einfallen lassen!“
Und damit wurde die Rosahaarige von ihrer Freundin durch das gesamte Erdgeschoss geschleift.
Überall hingen Rosen, Herzen und andere rote Sachen. Etwas zu kitschig wie Sakura feststellte, aber eben typisch Ino.
Die Deko wurde aber in manchen teilen der Zimmer von Nebel verhüllt,der aus den eigens für diesen Effekt aufgestellten Wasserlampen quoll.Überall tanzten Paare, sie sah sogar wie Naruto auf den Balkon verschwand auf den sich erst kurze Zeit vorher Hinata zurückgezogen hatte.
Zwischendurch tranken sie mal was, alkoholfrei natürlich, oder aßen einen Happen.
Häppchen und Gläser mit Getränken standen schließlich überall herum, zwischen Herzchen Kerzen und Herzkonfetti.
Die beiden Mädchen redeten fast die ganze Zeit und merkten kaum wie diese verging.
Erst als Tenten Neji erblickte, wie er mit einer anderen tanzte, trennten sich die beiden.
Sakura nickte ihr nur zu um ihr zu verdeutlichen dass sie diesem Baka mal die Meinung sagen sollte.
Und mit flammenden Augen war Tenten auch verschwunden.
Nun stand die rosahaarige Medical-Nin alleine und verlassen in einer Ecke und blickte ins Leere. Sie wünschte sich so sehr dass ihre Liebe erwidert werden würde.
Wieso musste sie unglücklich bleiben?
Dass die Liebe der anderen erwidert wurde wusste sie so ziemlich als einzige, und obwohl sie sich sehr für ihre Freunde freute so war sie ebenso neidisch, neidisch dass sie so unglücklich lieben musste.
Doch sehr viel länger konnte sie ihren Gedanken nicht nachgehen denn jemand stupste sie an der Schulter an.
Verwundert drehte sie sich um und sah schwarze Haare und genauso schwarze Augen.
Grün traf schwarz.
„Lächle lieber, das steht dir besser.“
Hatte sie sich da gerade verhört?
Sasuke Uchiha sprach mit ihr?
Und dann auch noch so…ja wie sollte sie es beschreiben?
Süß? Zärtlich? Liebevoll? Jedenfalls für ihn sehr untypisch…
Das war etwas vollkommen Neues.
„Nani…?“
Flüsterte sie nur.
Sasuke räusperte sich, ein leichter Rotschimmer zierte seine Wangen.
Sie standen abseits und niemand achtete auf die beiden.
„Sakura…es tut mir leid nicht so viel mit dir geredet zu haben, in den letzten zwei Jahren.
Aber…ich war sehr beschäftigt und musste mir erst mal über etwas klar werden.“
Er schaute zur Seite, ihm war wohl peinlich was er da sagte doch löste er ein unheimliches Glücksgefühl in der jungen Kunoichi aus.
„Über was klar werden?“
„Über…. meine Gefühle…. dir gegenüber.“
Sakura schaute ihn erschrocken an. Sie fühlte sich als ob gerade der Himmel auf sie herab gefallen war.
Gefühle IHR gegenüber?
Welche Gefühle?
„Was?“ keuchte sie.
Sasuke holte einen Strauß rosaner und weißer Rosen hinter seinem Rücken hervor und drückte ihn der sichtlich verwirrten Sakura in die Hände.
„Sakura…ich…ich... liebe dich…und möchte dich nicht mehr so traurig sehen…“
Nun glich sein Gesicht tatsächlich einer überreifen Tomate. Er wagte es immer noch nicht ihr in die Augen zu sehen.
„I-ist das dein Ernst?“
Fragte sie unsicher nach.
„Ja verdammt!“ kam es genervt von dem Uchiha.
Ja es war DEFINITIV sein Ernst.
Weinend und überglücklich fiel sie dem Schwarzhaarigen um den Hals.
„I-ich liebe dich doch auch….“
„Ich weiß…“ murmelte der Umarmte und erwiderte sanft aber doch besitzergreifend die Umarmung.
Die beiden wünschten sich dass dieser Moment niemals enden würde. Nie in ihrem ganzen Leben.
Nach so langer Zeit waren sie endlich zueinander gefunden. Der Rächer und die Kirschblüte, unterschiedlicher wie ein Paar nicht hätte sein können, und ebenso glücklich.
Sanft berührten sich ihre Lippen und ihre Seelen verschmolzen für die Ewigkeit.