Hinata und die Macht der Finsternis
Auf geht's!
Eine Stunde später saß Hinata unten in der Küche bei Frühstücken. Sie rührte lustlos in ihrem heißen Kakao, den sie nicht hinunterbrachte.
„Du bist heute aber früh aufgestanden“, bemerkte ihre Mutter, als sie in die Küche kam.
„Ich wollte noch Proviant für die Mission zubereiten. Außerdem konnte ich sowieso nicht mehr schlafen.“
„Schlecht geträumt?“, erkundigte sich ihre Mutter mitfühlend.
Hinata fuhr zusammen. Fast hätte sie den Kakao verschüttet.
„Allerdings“, gab sie zu. Schaudernd dachte sie an die Angst, die sie ausgestanden hatte, aber seltsamerweise konnte sie sich nicht mehr an die Einzelheiten ihres Traumes erinnern. „Vorm Schlafengehen habe ich in den Nachrichten von dem entflohenen Verbrecher gehört“, fügte sie wie zur Erklärung hinzu.
„Lass dich nicht von albernen Träumen verrückt machen. Du hast zuviel Fantasie, das ist alles!“
“ich hoffe du hast recht, Mum.“ Hinata schüttelte sich, als ob sie die Erinnerung wie eine schwere Last abwerfen könnte.
„Heute ist a ein besonderer Tag für dich“, fuhr ihre Mutter fort. „Es wird schon alles gut gehen.“
“Du bist ein unverbesserlicher Optimist, Mum. Sieh dir das bloß an!“ Hinata zeigte auf das Fenster. Der Regen fiel langsam, aber stetig vom Himmel. „Ausgerechnet heute gießt es in Strömen. Nachdem ich durch dieses Unwetter gerannt bin, werde ich wie ein begossener Pudel aussehen, wenn ich am Treffpunkt ankomme. Außerdem wird meine Kleidung ganz dreckig sein!“
„mach dir darum keine Gedanken“, erwiderte Frau Hyuuga. „Am besten ich fahre dich zum Treffpunkt.“ Sie stellte ihre Kaffeetasse auf den Tisch. „Außerdem möchte ich verhindern, dass so ein entlaufener Verrückter wie dieser Takeru meiner Tochter etwas antut.“
„Meinst du wirklich, dass er sich in Konoha herumtreibt?“ fragte Hinata besorgt.
„Unwahrscheinlich. Mach dir nicht so viele überflüssige Sorgen. Das passt ja gar nicht zu dir!“
„Ach Mum!“ Hinata seufzte. Aber ihr war klar, dass ihre Mutter Recht hatte. Schließlich gab es nichts wovor sie wirklich Angst haben musste. Oder?
Naruto starrte immer noch mit mürrischem Gesicht aus dem Fenster, das von Regentropfen verziert wurde.
Hinter sich konnte er Sasuke mit den Töpfen scheppern hören! „Was er wohl wieder macht!“, fragte sich der blondhaarige, gutaussehende Shinobi. Er saß nun schon seit einer Weile an diesem Fenster und starrte hinaus doch wirklich sehen konnte er nichts da die Scheibe mit Regentropfen verziert und von seinem Atem beschlagen war.
„Naruto jetzt hilf mir endlich wir müssen gleich los!“, knurrte sein bester Freund aus der Küche.
„Jaja ich komme ja schon Sasuke! Kannst wohl nicht ohne mich leben, wie!?“, fragte dieser mit einem schelmischen Grinsen auf dem Gesicht.
„Ja Naruto! Willst du mich denn nicht gleich heiraten?“, stieg dieser auf das Geplänkel ein.
Der blonde Shinobi stapfte in die Küche und half dem andren die Sachen für die Mission einzupacken. Was gar nicht so einfach war, da sich die beiden nie einigen konnten.
Nach einer geschlagenen halben Stunde waren sie endlich fertig. Naruto stand verloren im Raum und sah Sasuke zu, wie er den Rucksack mit einem Stöhnen verschloss.
„Puh. Mann ich wusste doch, dass wir nicht so viel brauchen!“, stellte er mit einem zufriedenen Grinsen fest.
Naruto murmelte etwas und setzte sich in bequemer Pose auf die Couch.
In wenigen Minuten würde er Hinata wiedersehen! Ob sie auch an ihn gedacht hatte?
Doch er konnte seinen Gedanken nicht zu Ende denken, da es in diesem Moment an die Tür klopfte.
„Sa...“ geh du, wollte er sagen doch Sasuke war schon aufgestanden und hatte sich in Richtung Tür begeben.
„Wie immer zu früh!“, konnte er ihn knurren hören, dann wurde de Tür wieder geschlossen und einige Shinobi kamen ins Wohnzimmer.