Ein Leben ohne Liebe, geht das?

Die wahre Liebe findet einen immer wieder....

Bekommt er noch eine Chance?

Ich habe beschlossen nicht auf die Kommis zu warten, konnte es einfach nicht erwarten es endlich zu schreiben. Viel Spaß beim Lesen. Ich hab diesen teil bloodred_moon und bloody_tears und naruto-hinata gewidmet!!=) Thx für die Kommis

Hinata wachte schon sehr früh am nächsten Morgen auf. Dabei gähnte sie laut und streckte sich durch. Jetzt erst fiel ihr der gestrige Abend wieder ein und was sie gesehen hatte. Da kamen ihr wieder die Tränen. Sie stieg langsam aus dem Bett und ging Richtung Spiegel. °Wieso hat er mir das angetan? Vielleicht liebt er mich doch nicht. °, sagte ihre innere Stimme zu ihr. Nun sah sie in den Spiegel und sah mit entsetzen auf sich. Sie sah vollkommen fertig aus, ihr Haar war ganz zerwuschelt, ihre Augen waren ganz rot und ihre Wimperntusche war auf dem ganzen Gesicht verteilt. Noch mal dachte sie über den letzten Abend mit Naruto und sie vergrub ihr Gesicht in ihren Händen. Sie zog sich an und während dessen sagte sie sich, dass sie nicht mehr daran denken wolle, sonst wäre der ganze schöne, sonnige Tag nichts mehr wert. Doch das Wetter draußen entsprach, gar nicht ihrer jetzigen Stimmung. Sie beschloss runter in die Küche zu gehen. Als sie in die Küche trat, traute sie ihren Augen nicht, da standen drei Vasen mit Rosen auf dem Esstisch. Sie ging zum Tisch hinüber und sah, dass in jedem Strauß ein kleiner Zettel drin steckte. Sie nahm einen in die Hand und las was darauf stand:
Liebe Hinata,
es tut mir schrecklich Leid was am Abend passiert ist.
Ich war es nicht der sie küsste, sondern sie kam auf
Einmal auf mich zu und setzte sich auf meinen Schoß.
Ich verstehe, wenn du jetzt denkst: Und wieso hast du
Ihren Kuss so wunderschön erwidert? Ich bin ehrlich zu
Und sage dir natürlich die Wahrheit: Ich weiß es nicht.
Ich hatte in Gedanken nur dich und deshalb hatte es mir
Wohl so gefallen. Doch du warst es nicht.
Ich hoffe sehr du nimmst meine Entschuldigung an,
doch ich verstehe auch, wenn es nicht so ist.
Du hast genug Gründe mich zu hassen.

In Liebe,
Naruto
Hinata sah den Brief mit einem leeren Blick an und kippte leicht nach hinten und fiel auf den Sessel. Sie konnte nicht glauben was sie da gelesen hatte. °Meint er das wirklich ernst? ° Sie schaute sich die wunderschönen Rosen an. Und sie bemerkte, dass es die in den Farben rot, weiß und rosa waren. Also, Liebe, Trauer und Hoffnung. Sie konnte seine Gefühle wirklich nachvollziehen, erst war er glücklich, jetzt war er wohl in tiefer Trauer gewesen und jetzt wartet er auf einen Funken Hoffnung. Doch sollte sie ihm das wirklich glauben? Sie dachte lange darüber nach und es kamen immer mehr Zweifel auf. Was wäre, wenn er sie nur zurück haben wollte, um sie noch einmal zu verletzten? Sie konnte von diesen Gedanken einfach nicht loslassen! Die Frage die für sie noch immer offen war: Sollte sie ihm eine Chance geben? Damit er zeigen konnte, dass es sein voller Ernst war und dass er sie nicht verlieren wollte? So viele Fragen und niemand konnte ihr auf diese eine Antwort geben. Plötzlich wurde Hinata aus ihren Gedanken gerissen, als sie ihre Mutter hinter sich hörte, die ihren Namen sagte. Sie drehte sich um und ihre Mutter schaute sie mit einem Blick, der nicht zu beschreiben war, an. „Geht es dir gut Schatz? Du schaust so traurig.“, fragte sie ihre Mutter, die den Zettel in der Hand ihrer Tochter bemerkt hatte. „Ja. Es geht mir gut.“, antwortete Hinata, doch ihr Mutter hörte eine gewisse Trauer aus ihrer Stimme heraus. Hinata blieb am Sessel sitzen, als ihre Mutter zum Herd ging um das Frühstück vorzubereiten. „Hinata“ „Ja“ „Du musst wissen, dein Vater macht sich große Sorgen um dich seit gestern. Er hat schreckliche Angst, dass Naruto dir etwas Schlimmes angetan hat. Und du weißt ja wie leicht dein Vater überreagieren kann. Naruto hat die Blumen gestern am Abend hergebracht und hat mich gebeten sie irgendwo hinzustellen wo du sie auch mit Sicherheit findest. Ich habe ihm den gefallen getan.“, sagte ihre Mutter zu ihr mit einem kleinen Lächeln. „Mutter, aber ich weiß nicht was ich machen soll er hat mich so sehr verletzt.“ „Was hat er denn getan?“, fragte ihre Mutter mit etwas Neugier in ihrer Stimme. Hinata erzählte ihr die Geschichte vom letzten Abend und bei jedem Satz kamen ihr mehr Tränen in die Augen. Am Ende der Geschichte umarmte ihre Mutter sie und heiterte sie ein bisschen auf, doch Hinata sah sie nur an und jetzt war ihr ganzes Gesicht wieder voller hinunter geronnenen Tränen. Ihre Mutter schlug ihr vor, dass sie die Blumen mit ins Zimmer nehmen sollte und Hinata lächelte sie an und nahm die Vasen nacheinander mit nach oben. Endlich war sie froh wieder in ihrem eigenen Zimmer zu sein, hier herrschte immer Ruhe und sie hatte Zeit für sich selbst. Jetzt setzte sie sich aufs Bett und starrte die Blumen mit einem kalten Blick an. Sie verspürte auf einmal keine Trauer zu Naruto, sondern immer schneller Wut. Sie liebte ihn zwar, doch was er ihr angetan hatte konnte sie ihm nicht wie alles andere einfach so verzeihen. Sie zerknüllte den Brief von Naruto in ihrer Hand und ging langsam auf die Vasen mit den Blumen zu. Sie wollte diese Blumen nicht mehr sehen, weil sie das Gesicht von Naruto in sich spiegelten und der der Letzte den Hinata jetzt noch sehen wollte war. Sie bemerkte, dass sie auf einmal ganz anders geworden war, sie verspürte nur mehr Wut. Da ergriff sie einfach eine der Vasen und schmiss sie aus voller Wucht gegen die Wand vor ihr. Die Blumen zerbrachen, Blüten flogen durch die Luft und die Splitter der Vase flogen durch das ganze Zimmer und manche davon trafen auch ihr Gesicht, nun hatte sie leichte Kratzer im Gesicht und die Wunden begannen zu bluten. Jetzt stand sie einfach im Zimmer, mit Blut im Gesicht, einem Brief in der Hand und einem gebrochenem Herzen da. Die Wut stieg in ihr immer weiter. Noch nie war sie so wütend. Plötzlich klingelte das Telefon. Sie sah es einen Moment an. °Soll ich abheben? Was ist, wenn da Naruto ist? ° Da schaute sie wieder verlegen zum Boden, doch sie dachte jetzt nicht daran wie sehr sie ihn liebte, sondern griff einfach nach dem Hörer und sagte mit ernster Stimme: „Hallo?“ „Hallo Hinata. Ich bin es Na-“ Doch bevor er seinen Namen sagen konnte, schmiss Hinata den Hörer auf das Telefon und lief aus dem Zimmer. Sie rannte an ihrem Vater vorbei, der gerade aus dem Bad kam und an ihrer Mutter vorbei, die im Vorzimmer etwas aufräumte. „Wo willst du hin?“ Doch sie bekam von ihrer Tochter keine Antwort. Hinata rannte am Kleiderständer vorbei und riss ihren Mantel vom Haken und rannte aus dem Haus. Sie rannte ununterbrochen gerade aus, ohne nachzudenken wohin. Plötzlich schaute sie einen Moment nicht auf den Weg vor sich und stieß mit einem Menschen zusammen, sie blickte auf und sah vor sich Kiba. Der hielt ihr seine Hand hin um ihr aufzuhelfen. Sie ergriff seine Hand und er zog sie hoch. „Wieso weinst du Hinata?“, fragte er und sah auf ihr rotes Gesicht, welches voller Tränen war. „es ist nichts, ich hab was ins Auge bekommen…“ °Wieso lüge ich ihn an? ° „Du kannst mir alles erzählen, aber nicht, dass du nicht weinst. Willst du mir erzählen was los ist?“, fragte er sie mit einer besorgten Stimme. Hinata erzählte ihm seine Geschichte, wie zuvor ihrer Mutter und wieder kamen ihr die Tränen. „Was fällt Naruto ein so was zu tun? Erst will er sich mit dir treffen, einen schönen Abend mit dir verbringen und jetzt stellt er so einen Blödsinn an!“, antwortete Kiba mit einer wütenden Stimme. °Wenn ich den in die Finger bekomme° dachte sich Kiba und starrte mit einem finsterem Blick zum Himmel hinauf. „Wieso schaust du zum Himmel hinauf? Ist dort etwas?“, fragt ihn Hinata und wird etwas rot. „Ach, nur so. ich denk über etwas nach.“ Hinata beschloss ihn nicht zu fragen über was, weil sie Angst, dass es ihn vielleicht stören würde, hatte. „Also Hinata, ich will dich ungern alleine lassen, aber ich muss weiter.“ „Ist schon ok Kiba.“, antwortete sie und wurde wieder etwas rot um die Nase herum. Sie ging weiter Richtung Stadt, jetzt fiel ihr wieder die Geschichte mit Naruto ein. Doch dieses Mal stellte sie sich die Frage wer wohl dieses Mädchen war. Sie wusste es nicht. Plötzlich blieb sie stehen. Ihr stockte der Atem, als sie sah mit wem dort vorne an der Kreuzung, Naruto Hand in Hand ging. Es war Sakura. Ein tiefer Stich in ihr Herz traf sie, als sie die beiden sah. Sakura? Eine ihrer besten Freundinnen? °Das glaub ich einfach nicht° Und schon kamen ihr die Tränen, sie fing an laut zu schluchzen und rannte den beiden entgegen und an ihnen vorbei. Nachdem sie weg war schaute Sakura traurig. „Naruto, Hinata. O nein! „ sie lies Narutos Hand los und rannte ihr hinterher, doch vergeblich, Hinata war schon zu weit weg. Naruto dachte sich die verschiedensten Sachen: Ob er sie nicht suchen sollte? Er wollte sie nicht noch mal verletzten, er hat das doch nur gemacht um sie eifersüchtig zu machen, doch das ist ihm wohl ziemlich misslungen…

Ich hoffe euch hat mein zweites Kapitel zur FF gefallen =) schreibt bitte Kommis!