Ein Leben ohne Liebe, geht das?

Die wahre Liebe findet einen immer wieder....

Wo ist Hinata?

Ich widme das kapi natürlich wieder der Karin, moni und verönchen. :) thx, für die kommis!!!
viel spaß!

Hinata hörte ein leises Geräusch und öffnete die Augen. Sie befand sich in einem dunklen, runden Raum und es gab nicht außer einer Tür mit einem kleinen Fenster. Sie merkte, dass sie den Geschmack von Blut im Mund hatte, also probierte sie es auszuspucken, doch sie war gefesselt und sie hatte ein Tuch, mit einem Knoten, im Mund. Sie zerrte nun an den Fesseln, die sie an ihren Handgelenken und Beinen spürte, doch nichts rührte sich. Plötzlich hörte sie ein leises Husten aus einer Richtung, im Raum. °Ist jemand etwa mit mir in diesem Zimmer? °, fragte sich Hinata und kniff die Augen zusammen um besser in der Dunkelheit zu sehen, da erkannte sie eine große Gestalt vor sich, die wie es scheint, auf einem Sessel saß. Sie ließ ein leises Wimmern von sich und im nächsten Moment sah der Unbekannte zu ihr, über dem Buch, auf. Hinata stockte der Atem. °Mist! Ich hätte die Klappe halten sollen! ° Nach dem Gedanken sah sie noch mal zu dem Sessel. Er war leer.

Aus einem der Zelte hörte man ein herzhaftes Gähnen. Das von Naruto. Er trat aus seinem Zelt und streckte sich ein paar Mal richtig durch und atmete die frische Luft vom Wald ein. Er schaute sich um, es schien, dass die anderen beiden noch schlafen, weil eine fast unheimliche Stille um den kleinen Zeltplatz herrschte. Naruto ging zu seinem Zelt um es wieder zusammen zulegen, weil es zeit war sich endlich wieder auf die Suche nach Hinata zu machen. Er rüttelte am zelt von Kiba, doch niemand kam raus, also sah er hinein und traute seinen Augen nicht. Sakura lag mit Kiba unter der Decke im Zelt. Er räusperte sich, doch das schienen die knutschenden nicht zu hören. „Hej!“, schrie Naruto und die beiden sprengten auseinander. „Ich will euer Vergnügen nur ungern stören, aber wir sollten uns wieder auf die Suche nach Hinata begeben.“ Die beiden schauten sich einen Moment an und nickten. Nach einigen Minuten waren alle drei wieder fertig zum Weitergehen. Naruto stellte sich mit Absicht beim Gehen, in die Nähe von Kiba und fragte ihn: „Was habt ihr beiden eigentlich da im Zelt gemacht?“ Kiba wurde rot und drehte sich weg und gab keine Antwort auf die Frage. „Also, wenn du es nicht sagen willst ist das ok.“, sagte er. „Na, erzähl! Was habt ihr da gemacht?“, Kiba zuckte zusammen, weil Naruto in förmlich angeschrieen hatte. Doch hatte sich schnell wieder gesammelt und holte mit seiner Faust aus voller Wucht aus und verpasste Naruto einen Schlag ins Gesicht, dieser flog gegen einen Baum und hatte nun eine riesige Beule am Kopf. „Wofür war das?“, fragte Naruto ihn und wimmerte vor sich hin, vor Schmerz. „Ist doch egal…“, sagte Kiba und drehte sich wiederum weg. „Verdammt erzähle es mir endlich!!!“, jetzt war in der Stimme von Naruto deutlich Wut zu hören. „Kiba, du Arschl-.“ Weiter kam er nicht, weil dieses Mal war es Sakura, die ihm dem Schlag verpasste. „Naruto du Idiot! Halt einmal deine Klappe!“ „Hej, halt du dich da raus Sakura…“, sagte er und beschloss die nächste Zeit nichts mehr zu sagen.

Kiba blieb nach ein paar Minuten schlagartig stehen. „Kiba? Was ist? Wieso gehst du nicht weiter?“, fragte ihn Sakura. „Ich rieche etwas.“ Kiba, der eine sehr ausgeprägte Nase hatte, war sich ziemlich sicher was er da roch. „ich rieche Blut…“ Bei diesen Worten blieb auch Naruto stehen und schaute Sakura an. Die war kreidebleich und sagte leise zu den beiden: „Glaubt ihr ist es das Blut von…“ „Nein!“, schrie Naruto und rannte los und suchte Hinata verzweifelt weiter, er wollte nicht glauben, dass es das Blut von… Weiter wollte er gar nicht denken. Kiba und Sakura kamen kaum hinterher. Dazu legte Naruto immer wieder einen Zahn zu. Bei einem halbwegs hellen Platz, mitten im Wald, blieb er stehen. Er kniete sich nieder und hob etwas auf. Sakura und Kiba kamen gerade an und schauten Naruto verwundert an, dieser drehte sich um und zeigte den beiden was er gefunden hatte. Es war das Stirnband von Hinata und es war vollkommen blutverschmiert. Sakura fing an zu schluchzen und letztendlich konnte sie die Tränen nicht zurück halten. Kiba sah auf den Boden und sagte nichts. Naruto sah auf das Stirnband, in seiner Hand, mit einem leeren Blick. Er fing an zu zittern und sackte in die Knie. Kiba ging zu ihm hinüber und legte seine Hand auf die Schulter von Naruto, der seine Hand vor seine Augen hielt, weil er nicht glauben wollte was er sah. „ich bin mir sicher, dass es ihr gut geht.“, sagte Kiba, mit einer tröstenden Stimme und nahm Naruto das blutverschmierte Stirnband ab. Er packte es in seinen Rucksack und griff Naruto unter die Arme, um ihm wieder aufzuhelfen. Danach ging er zu Sakura und tat dasselbe.

Hinata wehrte sich, als sie spürte, dass jemand nach ihren Beinen und nach ihren Armen griff. Sie schlug mit ihrem Körper um sich und traf dabei den Mann, der bei ihr Wache hielt. Er ging wieder zum Sessel und Hinata atmete für einen Augenblick ruhig auf. Doch was als Nächstes geschah konnte sie nicht glauben. Der Mann holte eine Kerze hervor und sagte: „Es ist etwas dunkel hier drin. Wie wär es, wenn ich ein wenig Licht in die gute Stube bringe. Er zündete sie an und nun sah man, dass er in einen Umhang mit einer Kapuze verhüllt war. Er stellte die Kerze auf dem Stuhl ab und nun beleuchtete die Kerze gerade den Teil, wo eigentlich sein Gesicht sein sollte. Er griff sich langsam an die Kapuze und zog sie zurück. Hinata fing an zu weinen, als sie sah wer die Person war. Es war Kakashi, der Trainer von Naruto und seinen Freunden. Hinata sah ihn mit einem ängstlichen Blick an. °Was hat er jetzt mit mir vor? Nein, besser gesagt, wieso gerade Kakashi? ° Er schritt auf sie langsam zu und griff ihr an die Kehle und zog sie hoch. Er wollte sie nicht erwürgen, denn im nächsten Moment lies er sie wieder los, nur, dass sie jetzt nicht lag, sondern aufrecht saß. „Du hast dir wohl jemanden anderen erwartet. Oder Hinata?“, fragte er sie und vertiefte sich wieder in sein Buch. „Wieso? Wieso gerade du Kakashi?“, sagte sie und wartet mit Angst und Wut in ihren Augen. „Lass es mich dir so erklären. Ich hatte das dringende Verlangen, etwas zu tun, dass sich niemand anderer trauen würde und da beschloss ich mich Itachi zu stellen, natürlich als Gegner. Doch während des Aufeinandertreffens überzeugte er mich, auf seine Seite zu wechseln. Und da siehst du das Ergebnis. Und du bist mittendrin…“, sagte er noch dazu und vergrub wiederum sein Gesicht im Buch. Hinata blieb einfach regungslos am Bett sitzen. Was sollte sie jetzt tun? Nach Hilfe schreien? Das wäre sowieso sinnlos, weil niemand in der Nähe nur im Geringsten an ihr interessiert war. Sie lies sich wieder aufs bett fallen und zog die Beine vor Angst an sich und schlief ein.
Nach einiger Zeit stand Kakashi auf und ging zu Hinata und sah sie an. °Wieso wollte Itachi gerade sie? ° Mit dieser Frage ging er aus dem Zimmer und stellte Wachen vor die Tür, falls etwas passieren sollte. Er schritt den Flur entlang bis er an einer zweiten eisernen Tür Inne hielt. Er öffnete sie und zum Vorschein kann eine große Halle. Gegenüber des Einganges war ein Platz zusehen, wo ein Mann saß. Kakashi ging auf ihn zu und kurz vor ihm, verbeugte er sich. „Du musst dich nicht verbeugen.“, sprach Itachi, welcher auf Kakashi mit einem kalten Blick hinab sah. „Was willst du?“, fragte Kakashi. „Ich will, dass du Hinata tötest.“ „Verstanden, aber wäre es nicht besser, wenn wir warten. Vielleicht kommen ja ihre kleinen Freunde zur Hilfe. Wäre das nicht der perfekte Moment sie zu töten? Wenn alle es sehen.“ „Sehr gute Idee. Doch bringt sie nicht schon früher um und pass auf, dass sie sich auch nichts macht. Jetzt geh mir aus den Augen.“, sagte Kakashi und den letzten Satz zischte er fast wie eine Schlange, kurz bevor sie angreift. Kakashi dreht sich ohne zu antworten um und verschwand, wie zuvor, in dem langen Flur, der zu Hinata führte. Er schickte die Wachen fort und trat wieder in den Raum und schloss die Tür hinter sich zu. Er setzte sich auf den Bettenrand und sah Hinata an. Sie schien zu schlafen, also strich er ihr sanft durchs Haar. Er bemerkte, dass etwas komisch ist. Er beugte sich mit seinem Ohr zu ihrem Gesicht. Sie hatte aufgehört zu atmen. Kakashi wusste, dass wenn Hinata sterben würde, wär sein leben auch zu ende. Also handelte er schnell und drehte Hinata auf den Rücken und öffnete ihr Bluse um sie zu reanimieren. Er tat was er kann doch es fehlte die nötige Luftzufuhr, also schloss er seine Lippen um ihre und reanimierte weiter. Gar plötzlich erhob sich Hinata und atmete tief durch, so als ob sie zum ersten Mal atmen würde. Er schaute sie an und griff sich mit seinen Fingerspitzen an seine Lippen. Sie schaute ihn verwundert an, sie konnte ja nicht wissen was gerade geschehen war, weil sie ja bewusstlos war. Doch nach einem kurzen Zögern ging Kakashi zurück auf seinen Platz.

Derzeit im Wald, bekam Sakura langsam die Panik, was Hinata anging. Keiner von ihnen wusste was sie noch tun sollten. Das gedankenlose Suchen im Wald führte zu nichts. Kiba beschloss Akamaru am Stirnband schnüffeln zu lassen und dieser nahm gleich eine Spur auf und suchte die jeweilige Person, der es gehörte. Jetzt waren sich alle auch schon sicher, dass es das von Hinata sei, weil Naruto ihr mal ein kleines Herz auf der Innenseite reingeritzt hatte und das befand sich ebenfalls auf dem Stirnband. Sakura stand vollkommen unter Schock, nun musste Naruto sie schon tragen, weil sie es einfach nicht schaffte selber zu gehen. Doch wie hätte sie reagieren sollen, auf die Nachricht, dass ihre beste Freundin vielleicht umgekommen ist.
Sie suchten weiterhin, mit der Hilfe von Akamaru weiter, doch würden sie rechtzeitig bei Hinata ankommen?...

hoff es hat euch gefallen! Bitte um