Ein Leben ohne Liebe, geht das?
zu sein. Sie half jedem Freund, so gut sie konnte. Wir Alle betrauern ihren Tod aus tiefster Seele, denn wir alle haben in ihr einen Menschen gesehen, der für jeden von uns einzigartig war…“ Nachdem Ino den Satz beendet hatte standen manche Gäste auf und applaudierten, einige blieben sitzen und weinten. Ino verneigte sich und dankte für die Aufmerksamkeit. Plötzlich, als eigentlich der Vater von Hinata dran war, ging Naruto zum Pult um etwas zu agen. „Also, ich entschuldige mich für dieses Aufträten gerade eben…“, sagte er, als er alle entsetzten, zum Teil verblüfften Gesichter. Hiashi wollte ihn gerade von hinten packen, als die Mutter von Hinata ihn von zurück hielt. „nein, lass ihn, du weißt, dass es für ihn schwer ist…“, flüsterte sie ihm zu und zog ihn wieder auf seinen Platz. Naruto nickte ihr zu. Dann fuhr er fort: „Ich bin her gekommen, um zu sagen wie ich mich fühle. Ich fühle mich elend und leer. Hinata war ein Teil meines Lebens. Nein, sie war mein Leben. Ich musste mit ansehen wie sie starb. Es brach mir das Herz nichts tun zu können. Jetzt habe ich ein paar Worte an dich Hinata.“, sagte Naruto und wandte sich zum Sarg. „Ich erinnere mich noch an den ersten Tag in der Akademie, du kamst auf mich zu und warst zu schüchtern um mich anzusprechen und ich war zu dumm, um merken, dass du mich von Anfang an geliebt hast. Hätte ich es früher gemerkt und es dir auch gesagt, dass ich dich liebe…“ Jetzt begann Naruto zu weinen, doch hob wieder den Kopf und sah in die Menschenmenge, welche ihn nun mit Trauer in den Augen, ansah. „..hätten wir vielleicht mehr Zeit miteinander verbringen können. Ich bereue es aus tiefster Seele. Und es schmerzt mich, wenn ich daran denke dich nie wieder sehen zu können. Dein wunderschönes Lächeln, deine Augen voller Freude und deine Stimme werde ich am meisten vermissen. Wie du meinen Namen immer wieder gerufen hast. Doch ich hoffe auch, dass es dir, wo du auch nun bist, gut geht. Und eines Tages werde ich zu dir kommen und wir werden wieder zusammen sein.“, sagte er noch und nun lächelte er. Alle Gäste standen auf und klatschten und weinten, aber nicht vor Trauer, sondern darüber was er gesagt hatte. Ino und Sakura standen hinter ihm und lächelten ihn an. Er ging zu ihnen hinüber und er weinte sich an deren Schultern aus. Dann trat Hiashi zum Pult und verkündete, dass nun der Sarg begraben werden würde. Ein paar Gäste gingen schon nach Hause, auch die Eltern von Hinata. Sie konnten es nicht ertragen, doch das Leben ging weiter und dieses Geschehen konnte man nicht rückgängig machen. Naruto schaute ihnen hinterher und ging zu Sakura, weil diese auch beschlossen hatte, zu bleiben, genau wie ungefähr fünfzehn andere Gäste. Sie standen rund um den Sarg und als dieser langsam versank in den tiefen der Erde, warfen alle die weißen Rosen hinein und murmelten noch etwas vor sich hin. Dann gingen Alle, weil es nun in Strömen regnete. Sakura verabschiedete sich von Naruto und ging auch. Die Männer die noch Alles beendeten, kamen auf Naruto zu und einer von ihnen sagte: „Junge, geh nach Hause.“ Er legte seine Hand dabei kurz auf seine Schulter und ging auch.
Naruto sah auf den schönen Grabstein, wo alles drauf stand und wo auch ein Foto von Hinata war, wo sie ihm wunderschön zulächelte. Doch Naruto lächelte nicht, er dachte über Alles nach. Er beschloss auch am Ende nach Hause zu gehen, um sich wie alle Anderen zu erholen. Er sah noch ein einziges Mal auf den Grabstein zurück. °Wieso hast du mich allein gelassen?... °
Ich hoffe es hat euch gefallen. Ich konnte genau verkörpern wie sich das alles anfühlt, weil ich selber vor kurzen auf so einem begräbnis war. Na ja, viele Kommis bitte =)!