Fanfic: ♥ Unser Glück auf Erden ♥

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Kapitel: ♥ Unser Glück auf Erden ♥

Musik: Cascada: 'Everytime we touch'
Linkin Park: 'My december'

Unser Glück auf Erden

Widmung: Für mein Vrönchen

I still hear your voice when you sleep next to me
I still feel your touch in my dreams
Forgive me my weakness but I don't know why
Without you it's hard to survive

„Ich weiß nicht mehrgenau, wie und wann du es genau geschafft hast, doch du hast mich fasziniert.
Du warst nicht gut, eher sehr schlecht. Doch egal, was die anderen sagten, immer wieder bist du aufgestanden und hast weiter gemacht.
Niemand glaubte an doch, immer nur warst du der kleine Taugenichts, der nichts außer Flausen im Kopf hatte. Immer hast du gelacht, und Streiche gespielt.
Dabei warst du nie wirklich glücklich, doch ach ich habe nie den traurigen Glanz in deinen Augen gesehen, für mich warst du nur immer der starke, selbstbewusste, hyperaktive, Ramen-süchtige Junge, mit den blonden Haaren und den merkwürdigen Strichen auf den Wangen.
Die Leute missachteten dich, begegneten dir mit Hass und Gleichgültigkeit. Ich wusste nie warum man dich nicht mochte, meist erklärte ich es mir, damit, dass du sie mit deinen Streichen genervt hast. Ich weiß dass ich mehr nachfragen hätte sollen, doch ich war noch klein, und von meinem Vater eingeschüchtert. Er mochte dich nicht, bezeichnete dich immer zu als ‚Fuchsjunge’ eine Bezeichnung die ich nicht mit dir in Verbindung brachte.
Ich bewunderte dich für deine Stärke, deinen eisernen Willen und deiner Fähigkeit Menschen zu ändern und zu begeistern. Du warst das genaue Gegenteil von mir. Ich war schüchtern und unscheinbar…und du…
Aus dieser Bewunderung wurde Freundschaft, aus Freundschaft Schwärmerei, aus Schwärmerei Zuneigung und aus Zuneigung schließlich Liebe.
Als wir uns wirklich miteinander befreundeten und du mich etwas wahrgenommen hast, liebte ich dich bereits.
Doch du merktest es nie, hast die Röte in meinem Gesicht und mein Stottern nie verstanden, dabei wussten es alle, dass ich in dich verleibt war. Nur du nicht, worüber ich anfangs froh war.
Ich wäre wahrscheinlich tot umgefallen wenn du mir gesagt hättest: Hey Hinata, ich weiß dass du mich liebst! Ich bin ja schon so immer zu bewusstlos geworden, wenn du mich angesprochen oder auch nur angesehen hast. Eine Angewohnheit, die ich viele Jahre nicht ablegen konnte.
Vor dem Chu-Nin Examen hatte ich es jedoch geschafft dir zu sagen, dass ich an dich glaube, und ich war der glücklichste Mensch auf Erden, als du mir geantwortet hast, dass ich dir geholfen hätte.

Doch dann, nachdem Sasuke ging, bist du anders geworden. Immer öfters sah man, die Trauer und deine Niedergeschlagenheit, die du Jahre lang geschickt versteckt hattest. Jiraiya kam und nahm dich mit auf eine Trainingsreise.
Für mich schien eine Welt zusammen zu brechen. Ich sollte dich fast drei Jahre nicht sehen.
Dabei hatte ich viel Zeit damit verbracht, dich zu beobachten, da ich mal so sein wollte wie du.
Nicht wie anderen, aber etwas wie du.
Und dann, kam die Nachricht dass mein Vorbild, meine Liebe weg gehen sollte, um stärker zu werden damit du deinen besten Freund zurückholen kannst.
Doch nach der ersten Trauer, beschloss ich, auch stärker zu werden und dir zu zeigen, dass es mich gibt, dass ich da bin und stark sein kann.
Nur für dich habe ich trainiert, nur für dich bestand ich das Chu-Nin Examen.
Mein Vater wurde eh nie stolz auf mich, immer zu war ich ihm zu schwach. Früher konnte ich es aushalten, da du mir, ohne das du es bemerkt hast, Mut gemacht hast.
Und auch wo du weg warst, habe ich nur für dich alles ausgehalten.
Nach drei endlos langen Jahren kamst du wieder, und hast mich sogar erkannt! Ich wäre zwar fast wieder ohnmächtig geworden, aber vor Glück.
Doch kurz darauf wurdest du wieder auf verschiedene Missionen geschickt und hast weiter trainiert.

Aber wir bekamen zusammen eine Mission, Itachi zu finden. In mir ging ein Feuerwerk los, als ich hörte dass ich mit dir auf eine Mission gehen würde, und als Kakashi uns dann in ein Team einteilte, war mein Glück perfekt, fast jedenfalls.
Während dem Auftrag sah ich, wie stark du geworden bist, und wie viel du erreicht hast. Mich überkam wieder das Gefühl, dass ich gar nichts geschafft habe, doch du hast mich immer wieder aufgemuntert und gesagt, dass ich stark geworden sei.
Wieder machtest du mich glücklich, und als du mich dann auch noch beschützt hast, als mich Itachi angriff, und dabei selbst dein leben in Gefahr gebracht hast, ich hatte das erste Mal richtig das Gefühl, dass ich dir wirklich viel bedeute.
Doch auch plagten mich Schuldgefühle, da du dich wegen mir in Gefahr gebracht hast.
Nach diesem Vorfall kamen wir uns nicht näher, da wir genug mit Sasuke, der endlich seine Rache mit deiner Hilfe, bekommen hatte, zu tun.

Wieder in Konoha, war Sakura ununtergebrochen bei Sasuke und du hast wieder richtig gelacht.
Ein Jahr verging, ohne große Vorfälle, doch dann es war an meinem 16. Geburtstag, organisierten die anderen eine Überraschungsparty. Auf dieser Party, es war spät in der Nacht und es waren kaum welche da, sagtest du mir, ich solle mitkommen. Du hast mich zu einem wunderschönen See geführt. Wir stellten uns ziemlich blöd an, doch du hast mich dann das 1. Mal geküsst und mir deine Liebe gestanden.
Nach fast 10 Jahren, konnte ich endlich sagen: ich liebe dich, und diese Liebe wurde erwidert, seit mehreren Jahren, und keiner hatte es geschafft es dem anderen zu sagen. Ironie des Schicksals.
Doch es verging wieder ein Jahr, und dann machtest du mir von neuem das schönste Geburtstag Geschenk. Du fragtest mich, ob ich dich heiraten wollte.
Eine dumme Frage, denn wieso hätte ich nicht wollen würden?
Und jetzt stehe ich hier, und es ist soweit. Dabei kann ich mein Glück gar nicht fassen, denn du bist inzwischen Hokage, ich nur eine Chu-Nin.“

Cause everytime we touch
I get this feeling
And everytime we kiss
I swear I can fly
Can't you feel my heart beat fast
I want this to last
Need you by my side

Schluchzer waren zu hören, Ino und Tenten brachen ihre 10. Packung Taschentücher an.
Tsunade war ebenfalls den Tränen nahe, und sakura wischte sie sich immerzu wieder weg.
Jiraiya hatte sich fleißig Notizen gemacht, für sein neues Buch.
Konohamaru und Hanabi grinsten über beide Ohren.
Neji, sowie Sasuke, standen neben uns- sie waren Trauzeugen. Neji hatte Hinata statt ihrem Vater zum Altar geführt, da der wehrte Hiashi Hyuga nichts mit einer Nicht-Hyuga zu tun haben wollte.
Lee schniefte ebenfalls wie die Mädchen, Choji hatte aufgehört zu essen, Kiba grinste ebenfalls wie sonst was, Shino war wie immer ruhig.
Selbst der Kazekage, Gaara, Temari und Kankouro waren gekommen.
Shikamaru war extra von einer Mission befreit worden, um an der Hochzeit des Hokagen teil zu nehmen.
Kurenai freute sich sehr für ihre ehemalige Schülerin, saß in der ersten reihe mit ihrer kleinen Tochter auf dem Arm.
Naruto starrte die Frau vor ihm, der selbst Tränen die Wangen hinunter liefen einfach nur an.
Er konnte nicht glauben, was er da gehört hatte, doch es erwärmte ihm das Herz.
Mit liebevoller Stimme begann auch er zu reden.

Cause everytime we touch
I feel the Static
And everytime we kiss
I reach for the sky
Can't you hear my heart beat so
I can't let you go
Want you in my life

„Es stimmt nicht ganz. Ich habe dich immer gesehen und bemerkt. Du warst für mich immer das kleine Mädchen, das im Gegensatz zu den anderen nie gelacht hast, wenn ich wieder Quatsch gemacht hatte. Anfangs kannte ich nicht deinen Namen, doch bei einem der Tests hörte ich ihn Iruka sagen: Hinata Hyuga. Ich mochte deinen Namen, er klang harmonisch und passte zu dir.
Das war auch das erste Mal gewesen, wo ich deine leise schüchterne Stimme gehört habe.
Die Jahre vergingen, und ich bemerkte wirklich nie, dass du mich immer beobachtet hast.
Als wir Ge-Nins wurden, hatte ich noch für Sakura geschwärmt, was nicht einmal eine wirkliche Schwärmerei war. Ich freute mich riesig, dass ich mit ihr in einem Team war, doch merkte nie, dass ich einfach vielen der anderen nacheiferte, da sie beliebt war. In der Zeit als wir Team 7 bildeten, merkte ich allerdings immer mehr, dass sie nur für Sasuke Augen hatte, langsam auch, dass ich sie doch nicht so sehr mochte, wie ich glaubte.
Nachdem Sasuke ging, sah ich sakura eher als kleine Schwester an die es zu beschützen galt.
Das damals mein herz längst dir gehört hat, wusste ich nicht, aber ich konnte zu der zeit noch nichts mit wirklicher Liebe anfangen, da ich nie gelernt hatte, zu lieben. Ich wusste schlicht und ergreifend nicht, was Liebe ist.
Dass Sasuke ging, war ein großer Verlust für mich, denn obwohl wir erbitterte Rivalen waren, waren wir auch beste Freunde. Team 7 wurde für mich zu meiner Familie, die ich nie hatte.
Aber damals war danach die Angst, die Angst verstoßen zu werden, wenn meine neue Familie und meine neuen Freunde erfuhren, dass Kyubi in mir versiegelt war, weswegen ich es immer verschwieg.
Als ich dann mit Jiraiya aufbrach, war ich traurig, doch konnte ich erst nicht zuordnen wieso.
Auf der Reise merkte ich dann, dass du mir gefehlt hast, dass ich traurig war, weil ich dich so lange nicht sehen konnte.
Meine Gedanken waren 24 Stunden am Tag bei dir, selbst beim Training dachte ich in meinem Unterbewusstsein an dich. Immerzu verfolgte mich dein Gesicht, deine fliederfarbenen, pupillenlose Augen, deine dunklen, glänzenden Haare. In meinen Träumen hörte ich deine schüchterne Stimme, die ‚Naruto-kun’ sagte. Überhaupt, warst du die erste die mich mit ‚-kun’ ansprach.
Nach und nach verstand ich, dass dieser Schmerz in meinem Herzen, wenn ich an dich dachte, Liebe wohl war. Ich hatte Sehnsucht nach dir, wollte bei dir sein. Doch ich glaubte, dass du mich niemals lieben können würdest, und dachte, du hättest bestimmt schon einen Freund,