Breakaway...
Trau dich!
Wo bleiben meine Kommis *traurig guck*
Es war ein verregneter Herbsttag in Konoha-Gakure. Welke Blätter wurden vom Wind über die Straßen geweht und ein feiner Nieselregen fiel vom Himmel. Nebelschwaden bedeckten den Boden. Bis auf das Rascheln der Blätter und das leise Rauschen des Regens war nichts zu hören. Das Dorf wirkte wie ausgestorben. Alle Bewohner hatten sich bei diesem Wetter in die Häuser verzogen. Alle, bis auf die Ge-nin, die trotz des schlechten Wetters Training hatten. Einer von ihnen war Kiba Inuzuka. Er sprang mit hochgezogener Kapuze von Dach zu Dach. Aus dem Kragen seiner Jacke lugte Akamaru hervor. Kiba wirkte leicht genervt. Er hatte nicht die geringste Lust bei so einem Wetter zu trainieren. Wenn er Hinata nicht versprochen hätte zu kommen, wäre er überhaupt nicht hier. Seufzend sprang er weiter und hoffte, dass das Training wenigstens schnell vorbeigehen würde. Seufzend blickte er hinauf in den grauen Himmel. Ein Anzeichen für besseres Wetter war nicht in Sicht. Mit verärgertem Blick sprang er weiter von Dach zu Dach auf dem Weg zum Trainingsplatz.
Als er dort ankam, wurde er bereits von Hinata erwartet. „Hallo Kiba-kun“, begrüßte sie ihn. „Hallo“, murmelte er. Ein Gutes hatten die Bäume ja. Man blieb halbwegs trocken, wenn man sich darunter stellte. Fröstelnd gesellte er sich zu der Hyuga-Erbin. „Mir ist kalt“, murrte er. „Kurenai kommt bestimmt gleich. Beim Training wird dir warm“, entgegnete seine Teamkameradin.
Eine Viertelstunde später, war Kurenai immer noch nicht da. Kiba trat fröstelnd von einem Fuß auf den anderen. „Falls du es vergessen hast, aber mir ist kalt!“ Seine Stimme klang jetzt noch verärgerter und genervter als vorhin. „Ich geh jetzt nach Hause! Schließlich ist Shino auch nicht da.“ Hinata hielt ihn am Arm fest. „Warte, ich komm mit.“ Auch sein zitterte jetzt vor Kälte und Nässe. In diesem Moment tauchte Kurenai doch noch auf. „Tut mir Leid, dass es so lange gedauert hat“, keuchte sie. Sie war offenbar gerannt, denn ihr Atem ging keuchend und ihr Gesicht war gerötet. Sie blickte sich suchend um. „Wo ist denn Shino?“ Kiba und Hinata zuckten mit den Schultern. Kurenai´s Atem hatte sich inzwischen etwas beruhigt. „Wir können mit dem Training beginnen“, rief sie mit fröhlicher Stimme. Kiba sah Hinata missmutig an. Warum war Kurenai bei diesem Wetter so verdammt gut gelaunt? Hinata schien seine Frage zu erraten, denn sie zuckte mit den Schultern und begann dann ihre Kunai und Shuriken aus ihrer Tasche zu holen.
Nach einer Stunde Training hatte Kiba genug. Er war bis auf die Haut durchweicht, ihm war kalt und er hatte keine Lust mehr. „Ich geh nach Hause“, knurrte er. Kurenai musterte ihn kurz, dann stand sie auf. „Schluss für Heute. Mir wird es jetzt auch zu nass.“ Mit diesen Worten drehte sie sich um und verschwand. Kiba seufzte erleichtert auf und auch Hinata sah erleichtert aus. „Na endlich“, murmelte Kiba leise. „Kommst du, Hinata-chan?“ Die Hyuga-Erbin folgte ihm langsam, während sie wieder mit ihren Fingern herumspielte.
„Du Kiba?“ „Hmm?“ „Kann ich dich mal was fragen?“ „Hmm.“ „Denkst du... denkst du Naruto mag mich?“ Kiba blieb stehen und blickte seine Teamkameradin mit schiefgelegtem Kopf an. Die blickte schüchtern zu Boden. „Kommt darauf an, wie du mögen interpretierst.“ „Na ja, also...“ „Du willst wissen, ob er in dich verliebt ist.“ Langsam nickte Hinata. Kiba grinste. Hatte er es doch gewusst. „Frag ihn doch selbst“, entgegnete er frech. „Du weißt doch, dass ich mich das nicht traue“, murmelte Hinata leise. „Dann musst du dich eben mal trauen! Du kannst nicht erwarten, dass du im Leben immer alles geschenkt bekommst! Irgendwann musst du dich auch mal trauen!“ Traurig schüttelte Hinata den Kopf. „Vielleicht hast du Recht. Aber ich kann ihn einfach nicht fragen. Was ist, wenn er mich hinterher überhaupt nicht mehr mag?“ Sie blickte Kiba immer noch nicht an. Plötzlich fühlte sie eine Berührung an der Stirn. Erschrocken sah sie auf. Kiba grinste sie breit an und tippte ihr auf die Stirn. „Er mag dich auch sehr, das kannst du mir glauben, Hinata-chan.“ Er klopfte ihr aufmunternd auf die Schulter. „Du machst das schon.“ Dann ging er fröhlich pfeifend den regennassen Weg entlang. Seine schlechte Laune war wie weggeblasen. Hinata sah ihm lächelnd hinterher. „Danke“, murmelte sie. Dann beeilte sie sich ihn einzuholen.
Kiba hörte, wie Hinata hinter ihm herrannte. Als sie fast bei ihm war, stolperte plötzlich ein Mädchen vor ihm auf den Weg. Verwundert blieb er stehen. Hinata war jetzt neben ihm. „Wer bist du?“, fragte er gerade, da hob sie den Kopf. Beide zuckten zusammen. Ihre Wange war zur Hälfte von getrocknetem Blut bedeckt, ein Auge war zugeschwollen, das andere glasig und blickte ziellos umher. Ihr rotes Haar war verfilzt und verklebt und ihre Klamotten zerrissen. Vorne auf ihrem roten Kleid waren dunkle Flecken, die bestimmt nicht vom Schlamm oder vom Regen kamen... „Bitte...Helft mir...“, murmelte sie noch, bevor sie zusammenbrach. Kiba fing sie auf, bevor sie auf dem Boden aufschlug.
Ich hoffe, dass ihr mir diesmal ein paar Kommis schreibt. Bitte bitte!
Eure Mirror_Girl