Fanfic: Alles was ich will ist Liebe
Kapitel: Alles was ich will ist Liebe
Alles was ich will ist Liebe
Wieso schmerz es so? Wieso zieht sich mein Herz so zusammen?
Warum kann ich nicht Glücklich sein, so wie Andere? Wieso passiert mir immer so etwas?
Warum habe ich mich verliebt?
In so einen arroganten, sturen, eingebildeten und zickigen Typen, wie du?
Und du hast noch nicht mal Interesse an mir, sondern eher an dieses andere Mädchen, hinter der du immer her rennst. Ich kenne sie. Hassen tu ich sie nicht aber gut leiden kann man auch nicht sagen. Sie ist einfach da und ich kann nichts machen.
Nur zusehen wie ihr euch heimlich trefft und du mir das Herz brichst, denn………………………………..ich liebe dich!!!
Doch ich wünschte ich würde es nicht tun! Weil diese Liebe schmerzt und wie sie schmerzt, so als würde meine Seele zerspringen, sich auflösen und der Rest davon hinfort segeln. So als wenn, ein Dolch mir in das Herz gestochen wird und sich das Gift von innen nach außen frisst, durch meinen ganzen Körper. Es gibt keine Rettung mehr für mich.
Ich sterbe!
Innerlich, so wie äußerlich.
Mir geht es von Tag zu Tag schlechter. Meine Haut wird blass, unter meinen Augen sind deutlich Ringe zu erkennen und meine Lebensfreude wechselt zu Selbstmordgedanken. Allein meine Freunde bemerken dies doch du siehst, wenn dann darüber hinweg, über siehst es oder es ist dir egal.
Wobei ich glaube, dass alles davon zutreffen kann. Manchmal hab ich das Gefühl du würdest etwas für mich empfinden und manchmal glaub ich, das du mich hasst. Manchmal sorgst du dich um mich, manchmal maulst du mich an. Wie konnte ich mich da in dich verlieben?
Plötzlich erinnere ich mich wieder. An alle schönen Momente mit dir.
Erst vor kurzem da hast du mir gesagt, dass du mich mit deinem Leben beschützen wirst. Kurz darauf wurdest du schwer verletzt. Ich habe mich um deine Wunden gekümmert und habe dich gepflegt. Als du wieder zu dir gekommen bist da meintest du, dass du froh bist mich zu haben und du dir nicht vorstellen könntest wie es ohne mich wäre.
Vielleicht musst du bald diese Erfahrung machen. Wie es ohne mich ist.
Ich stehe am Abgrund. Ein Abgrund des Todes. Wenn man dort runter springt überlebt man das ganz sicher nicht, selbst einer wie du könnte so etwas nicht überstehen. Doch ich habe auch gar nicht die Absicht zu überleben. Ich WILL sterben. Mich von diesem Leiden befreien. Diese Leiden was mich zerfrisst.
Meine Haare schwingen um mich herum und streicheln mich am Gesicht. Eine heftige Böe tretet ein und schlägt meine Haare nach vorn. Mein Rock flattert in starken Wellenformen und meine Augen starren in die unendliche Tiefe der Schlucht.
Soll ich es wirklich tun?
Zweifel befallen mich und ich denk einen Moment wirklich darüber nach mich umzudrehen und zu den Anderen zu gehen und somit zu dir.
Ich schüttele meinen Kopf hin und her und will somit diesen Gedanken loswerden. Ich kann nicht zurück! Nicht zurück zu dir! Es schmerzt einfach zu sehr! Ich kann nicht mehr in deiner Nähe sein, dich länger unterstützen! Deine Nähe erdrückt mich!
Langsam bewege ich mich auf die Klippe zu. Meine Beine sind schwer wie Blei. Mein Verstand währt sich dagegen weiter zu gehen, sagt dass ich an meine Familie zu Hause denken soll, an meine Freunde.
Doch mein Herz will erlöst werden. Frei sein.
Nun steh ich genau auf der Kannte und mich trennt nur noch ein Schritt davon mit der Dunkelheit zu verschmelzen. Ich habe keine Angst. Nicht davor zu sterben, aber….davor alleine zu sein. Niemanden zu haben, der mir Schutz gibt, mich tröstet, mich… liebt.
Und wieder wurde mir schmerzlich bewusst, dass mich niemand liebt. Keiner. Ich bin allein.
Meine Augen sind leer und strahlen nicht wie früher fröhlich und glücklich. Ich schließe sie. Damals war ja noch alles in Ordnung!
Doch jetzt…
Salzige Tränen bahnen sich einen Weg durch meine Augenlieder und laufen über meine Wange, um schließlich vom Kinn in die Tiefe der Schlucht zu stürzen. Meine Arme hängen schlaff an meinem Körper, den Kopf hab ich gesenkt. Meine Augen sind unter meinem volumenreichhaltigen Pony versteckt, nur die Spur der Tränen verraten, dass ich weine.
Die letzten Bilder meiner Freunde und meiner Familie raßen mir vor meinen Augen umher und schließlich…auch eins von dir.
Das gibt mir die letzte Kraft und ich hebe meinen Fuß, um ihn im Nichts ab zusetzten. Ich lasse mich nach vorne fallen.
Will mich dem Flug hingeben. Doch jemand packt mich am Unterarm.
Ich werde wieder nach oben gerissen. Geschockt reise ich meine Augen weit auf, will nicht glauben, dass jemand das hier alles zerstört, meinen Tod verhindert.
Ich schreie. Will den Schmerz nicht mehr ertragen, der mich so quellt.
Ich reise an meinem Arm, versuche die Hand ab zu schütteln, die mich eisern fest hält.
Vergebens.
Verzweifelt dreh ich mich um und schlage um mich ohne zu wissen wenn ich vor mir habe, denn die Augen habe ich vor Wut und Trauer immer noch zusammengekniffen. Ich will jetzt nichts mehr sehen, nichts mehr tun oder sagen.
Ich will einfach Tod sein. Diese Quallen loswerden.
Mich voll und ganz wohl fühlen, doch das kann ich nicht solange ich lebe und DU eine andere liebst.
Ich fühle wie mehr heiße Tränen sich hinab ergießen und mein Gesicht nun gänzlich nass machen.
Die Versuche meinen nicht kennenden Gegner zu entkommen werden immer schwächer und enden schließlich mit einem wütenden und verzweifelten Schrei.
Dann werde ich an eine muskulöse Brust gepresst. Die Arme sind fest auf meine Hüfte und meinen Rücken gedrückt, unmöglich sich zu befreien.
Zum ersten Mal, seit langem fühle ich mich geborgen und beschützt. Meine Wut verwandelt sich zu Dank und ich drücke mich mehr an diese Person, von der ich immer noch nicht weiß wer sie ist.
Ich weine und schluchze in den Stoff, der so weich ist wie Federn.
Ich weiß nur eins: Ich bin so unglaublich dankbar, dass jemand mich so liebevoll hält, mich nicht alleine lässt und für mich da ist.
Jemanden, der mir Halt gibt und mir das unglaubliche Gefühl von Zuneigung schenkt, das ich so brauchte.
Meine Hände krallen sich in das Gewand der Person. Mein Körper krallt sich an ihn, so wie mein Herz, das nicht mehr alleine sein will.
Das Schluchzen nimmt zu und lässt meinen Körper, unter den warmen Händen des Fremden, heftig beben.
Beruhigend fange an seine Hände meine Rücken zu streicheln, rauf und runter zu fahren und die Aufregung von mir zu nehmen.
Langsam versiegeln meine Tränen unter seinen Berührungen und ich sehe wieder einigermaßen. Doch im Moment sehe ich nur eins.
Und zwar rot.
Rot wie Blut.
Da schießt die Erkenntnis mitten in mein Hirn.
DU.
Mit unsicherem Blick schaue ich auf und sehe in deine gold/gelben Augen, in denen man glatt für immer rein sehen könne.
Deine Mimik ist sehr besorgt und ein bisschen vorwurfsvoll.
Doch deine Augen glänzen. Sie glänzen voller Sehnsucht.
Sehnsucht nach mir.
Mit einem Mal spüre ich nur noch deine Lippen auf meinen, die mir dieses Gefühl geben wo nach ich mich so sehnte:
Liebe