Die Zeit wird es zeigen
Die Aufgabe
So, da ich mich sehr lange ausgeruht habe (mein Pc war im A....), bin ich jetzt wieder volll in Fahrtz und habe fast eine zimmlich lange One Short von Inu Yasha fertig hoffe doch ihr werdet sie lesen wenn ich sie on stelle;-)So, nun viel Spaß mit den Nächsten Kapitel....
Die Aufgabe
Die Vögel singen die letzten Lieder, ehe sie sich zu ruhe legen, denn die Sonne ist schon halb hinter dem Horizont verschwunden. In der Hütte Kaedes wird wild über den Aufenthalt Narakus geredet. Allein Inu Yasha beteiligt sich nicht an diesem Gespräch. Er sitzt, mit dem Rücken and er Wand gelehnt, am Türrahmen und schaut hinaus, in Richtung Konchenfresserbrunnen. Kagome ist noch immer nicht zurückgekehrt und die Sonne ist schon fast nicht mehr zu sehen. Vielleicht gibt es zu Hause, bei ihr Problem und verspätet sich deshalb. Doch etwas lässt ihn in seiner Vermutung schwanken.
Ihr Geruch. Er kann ihn klar und so intensiv riechen, als ob sie nie weg wäre und hier ist. Hier, im mittelalterlichen Japan.
Inu Yashas Augenbraun ziehen sich stutzig zusammen.
Was hat das nur zu bedeuten?
Die Schatten der Dunkelheit legen sich über das Land und verschlingen es schließlich ganz. Die letzten Sonnen strahlen sind nur noch an den Wolkenunterseiten weit in der Ferne zu sehen.
Wie als wenn sie anfangen würden zu brennen.
Ein heftiger Windstoß reist die Matte von der Tür und trägt sie fast in Feuer. Mit dem Wind kommt auch gleichzeitig ein sehr ungutes Gefühl. Inu Yasha wird nervös. In diesem Moment als der Luftstoß ihn erfasste, ihm entgegen schlägt, hat sich für kurze Zeit sein Herz zusammen gezogen, hat aufgehört zu schlagen, ist stehen geblieben.
Was ist nur passiert?
Auch die Anderen haben den Wind bemerkt, der so plötzlich durch die Tür fegte. Shippo wurde sogar nach hinten geschleudert und lag nun auf dem Rücken. Irritiert richtet er sich wieder auf.
„ Was war das denn? “
Er schaut in die Runde und erkennt, dass seine Freunde eben so ratlos sind wie er selbst auch ist.
Inu Yasha richtet sich auf, dreht sich aber nicht zu seinen Kameraden um, die ihre Blicke nun auf ihn gerichtet haben.
„ Irgendwas ist mir Kagome! “
Seine Stimme klingt fest wie ein Felsen und zeigt damit, dass er sich vollkommen sicher ist. „ Aber…“ Sangos Stimme geht unter seiner unter.
„ Ich suche sie! “ Und schon ist er ohne sich einmal um zu drehen durch die Tür verschwunden. Sango richtet sich halb auf um ihm nach zu gehen. Sie will unbedingt helfen ihre Freundin zu suchen, vielleicht ist sie ja hier im Mittelalter. Doch eine Hand legt sich auf ihre Schulter und lässt sie nach unten schauen. Miroku schaut sie ernst an und in seinem Blick sieht man, dass er nicht sehr begeistert von ihrem Vorhaben ist. „ Lass ihn alleine suchen! Er wird sie finden! “
Seine Stimme lässt sie wieder etwas beruhigen, doch etwas Anspannung bleibt. Sie setzt sich wieder ans Feuer und sieht Miroku nun dabei zu wie er wiederum aufsteht und der alten Kaede hilft die Matte wieder an die Tür zu binden. Shippo sitzt vor der Tür und schaut zum Wald, in dem noch eben Inu Yasha verschwunden ist.
*** *** ***
An einem Fluss steht ein Mädchen, das verwundert ins Wasser schaut. Die Fische springen fröhlich und lebendig aus dem reisenden Strömen des Wassers. Auch wenn es dunkel hier ist kann man doch die Schuppen erkennen, die ein Hauch Glanz ins Dunkel bringen. An manchen Stellen im Fluss sind Große Spitze Felsen zu sehen, die in wenigen Metern abstand aus dem Wasser ragen.
Kagome schaut verwirrt zu den steinernen Dornen, die sie noch eben hätten aufspießen sollen. Was ist denn passiert?
Wieso lebt sie noch?
Sie weiß nur noch, dass die Juwelen Splitter stark geleuchtet haben und ihren Bannkreis wahrscheinlich zusätzlich verstärkt haben. Dann stoppte sie genau ein paar Zentimeter vor den Felsenspitzen und schwebte ans Ufer des Flusses. Mit dem Aufkommen auf das nasse Gras löste sich augenblicklich auch der Bannkreis auf. Wie tausende kleine leuchtende Sterne sprang er auseinander und erlösch.
Kagome muss lächeln. Wie hätte sie denn auch glauben können, dass Midoriko sie hätte sterben lassen? Das hätte doch gar keinen Sinn ergeben. Plötzlich schreckt sie auf. Ein bekanntes Gefühl erinnert sie daran, das sie nicht hier ist um sich weitere Gedanken um die Kriegerin zu machen, sondern sie selbst zu treffen. Sie dreht sich mit einem einzigen Schwung um und rennt in den Wald hinein. Wieder kommt es ihr lange vor und das man kaum was sehen kann macht die Sache nicht gemütlicher. Als sie die von Mondlicht beschienende Lichtung endlich erreicht, fühlen sich ihre Beine an wie Wackelpudding. Die Ganze Anstrengung und Aufregung hat sie nun bei ihr bemerkbar gemacht. Ihr Brustkorb hebt und senkt sich viel zu schnell und der Schweiß tropft ihr vom Kinn hinab.
Die Ruine Midorikos ist klar und hell vor ihr zu sehen und hat eine mystische Ausstrahlung. Nun mit langsamen Schritten nähert sie sich dem kaputten Gebäude. Was sollte dies hier eigentlich mal darstellen? War das eine Festung oder doch eher eine Ruhestätte?
Sie schreitet durch den Eingang ins Innere und erblickt als erstes den, aus Stein gemeißelten Teich. Das Wasser darin ändert ganz schwach immer wieder seine Farbe. Manchmal leuchtet er grün, dann hat er wann anders einen lila Glanz und einmal hat sie ihn auch blau schimmern sehen. Still schweigend kniet sie sich vor den Rand und hält ihren Blick weiterhin auf das Wasser, das von einem zum anderen Moment, als sie saß, anfängt wieder in weiß/rosa zu glühen und leichte Kreisringe breiten sich von der Mitte nach außen aus.
„ Ich habe dich erwartet! “ Eine Gestalt ist nun zu erkennen und lächelt das fünfzehnjährige Schulmädchen freundlich an.
„ Kagome “ Trotz, dass sie tot ist sieht man ihr an, dass sie geschwächt zu sein schein. Ihre Haut ist blass und selbst bei ihr sieht Kagome das sie schwitzt.
„ Wieso musstest du mich gerade jetzt rufen? “ Kagomes Stimme ist nicht so erfreut, wie ihre. Auch lächelt tut sie nicht. Man merkt, dass sie wütend ist, über das, was Midoriko getan hat. Doch selbst Kagome weiß, das sie im Unrecht ist. Sie hat keinen Grund sauer auf sie zu sein. Morgen wäre die Wiedergeburt mit Inu Yasha und den Anderen weiter gezogen, auf der Suche nach Naraku. Midoriko hätte keine andere Gelegenheit sie in den nächstens Wochen zu erreichen, als das sie sie jetzt zu sich geführt hätte. Und trotzdem. Kagome ist sauer. Sie weiß, dass sie jetzt das Vertrauen ihrer Freunde auf Spiel gesetzt hat. Und das hätte sie am aller wenigsten tun wollen.
„ Du weißt, dass es nicht anders ging! Außerdem ist dies Wichtig für eure Reise! “ Kagome wird hellhörig. Was ist wichtig?
An Kagomes Gesichtsausdruck erkennt die Kriegerin, dass sie nun doch etwas stutzig wird.
„ Ihr müsst in Richtung Süden gehen um Naraku zu finden! “ Das Gesicht von der Frau im Wasser gewinnt an Ernsthaftigkeit. Ihre schwarzen, glatten Haare fallen ihr leicht über die Schulter, als sie die Worte spricht. Kagome, nun gänzlich verwirrt woher sie das weiß, lässt sich den Satz noch einmal durch den Kopf gehen. Süden also.
Wenigstens ein Anhaltspunkt. Doch woher hat sie diese Information?
„ Mein Geist kann sich in der Welt bewegen, herum reisen. Aber nur hier kann ich mit dir Kontakt aufnehmen! Ich habe seine böse Aura bemerkt, als ich mich in den südlichen Teil des Landes begeben habe.
Er ist stärker geworden, Kagome! Du musst aufpassen, wenn du das Juwel in dich aufnimmst! “ Kagome runzelt die Stirn. Was meint sie mit damit? Wie soll sie das Juwel in sich aufnehmen?
„ Aber… wie soll ich das denn machen, das Juwel in mich aufnehmen?“
Kagome beugt sich leicht über den Teich, um die blase Gestallt vor ihr im Wasser besser zu erkennen.
„ Wenn ihr Naraku gefunden habt musst du ihm das Juwel abnehmen und es in deinen Körper einverleiben! Nur so kann das Juwel mit meiner Wiedergeburt, also mit dir, wieder eins werden und deine Kräfte werden dann vollkommen sein! Um ihn zu töten musst du sein Herz mit dem heiligen Dolch durch stechen! So kann das Herz gereinigt und die Seele erlöst sein! “ Kagome scheint so langsam zu verstehen, nur wie sie das Juwel in ihrem Körper bekommt weiß sie noch nicht ganz genau! Und was, in Gottes Namen ist der heilige Dolch? Und wo findet sie ihn?
Um ihre Frage laut aus zu sprechen wollte sie gerade den mund öffnen um das Wort zu ergreifen, doch Midoriko kommt ihr zuvor.
„ Du brauchst nicht zu fragen, Kagome. Ich bin mit deinem Körper verbunden und weiß wie du fühlst und denkst!“ Ein Lächeln ziert das Gesicht der starken Frau und lässt Kagome ungewöhnlich warm werden, so also ob es wärme ausstrahlt. Schnell wird die Mimik wieder ernst und sie beginnt erneut ihr Sprechen.
„ Um das Juwel wieder in dich auf zu nehmen, musst du es einfach auf deine Brust legen, ich werde mit deiner Hilfe, wenn es so weit ist, den Rest machen! Doch vorher darf auf keinen Fall das Juwel in Narakus Händen eins werden, erst wenn du es Besitzt darfst du den letzten Splitter hinzufügen! Nicht vorher! “ Sie hebt zur den Zeigefinger um ihr klar zu machen das dies sehr wichtig ist und sie nichts riskieren soll. Für Kagome klärt sich so langsam das Bild. Diese frage wäre schon mal beantwortet, doch was ist mit der anderen?
„ Der heilige Dolch, oder der Dolch der Heiligkeit, so wird er auch genannt, liegt in meiner Grabstätte! Du musst dort hin und ihn an dich nehmen, hörst du! Es ist wichtig das du Narakus Herz damit erstichst, den sonst könnte sein Geist oder sein Körper besitz von anderen nehmen! Ich trug ihn selbst bei mir und er half mir böse Dämonen oder Mensche zu reinigen, er wirkt praktisch wie deine Pfeile, nur stärker! Ich habe ihn benutzt um den letzten Dämon mit mir zu nehmen und ihn zu erlösen, bevor auch ich sterben musste! “ Wieder erscheint ein