Liebe mit Vergangenheit

zerkleinert. Kagome stützt sich mit ihren Händen auf den Tisch ab.
„ Mama, ich will jetzt endlich eine Antwort: Warum sind wir hier? “
Frau Higurashi hält in ihrem Tun inne und dreht sich um.
„ Gut ich werde es dir sagen! Hol Sota! “Kagome rennt direkt los und findet Sota, der gerade dabei ist den Hof als Fußballplatz zu testen.
„ Sota, komm sofort mit! “ Sota zuckt erschrocken zusammen. Seine Schwester hat ihn ja förmlich angeschrieen.
Damit er nicht noch Bekanntschaft mit der Hölle macht, was durchaus möglich ist bei Kagome folgt er ihr mit schnellen Schritten.
In der Küche angekommen setzten sich alle an den Tisch. Frau
Higurashi gegenüber von ihren zwei Kindern. Sie atmet noch einmal tief durch, dann fängt sie an zu sprechen: „ Also, der Grund warum wir hier sind ist Vollgänder: Eure Kräfte! “
„ Unsere Kräfte?“, kommt es gleichzeitig von Kagome und Sota. „ Ja, ihr habt richtig gehört! Wir sind hier, damit ich euch beibringen kann, wie ihr richtig mit ihnen umgehen sollt. “ Sota ist erstaunt. Kagome dagegen nicht so. Sie hat das irgendwie schon geahnt. Frau Higurashi richtet ihren Blick auf ihren Sohn. Er scheint etwas sagen zu wollen, doch traut er sich wohl nicht. „ Sag was dir auf der Seele liegt, mein Schatz! “, fordert sie ihn auf. „ Also, ich weis das Kagome diese Kraft nicht kontrollieren konnte, als sie klein war. Aber wieso habt ihr jetzt den Bann wieder aufgehoben? “ „ Eine gute Frage! “, denkt
Kagome nebenbei. „ Euer Vater meint wohl, dass sie nun stark genug ist um ihre Kräfte im Griff zu halten. Er allein hat den Bann aufgehoben! “, beantwortet die Mutter die Frage. Kagome springt wütend auf, so dass der Stuhl, auf dem sie saß umfällt. „ Find ich echt klasse, dass ich auch gefragt werde, ob ich das überhaupt will! “, meint sie ironisch. „ Erst darf ich ins Mittelalter reisen und lerne die besten Freunde die man kriegen kann kennen. Dann darf ich, auf Grund das sich mein Vater mahl eben entschließt den Bann zu brechen, verlassen. Jetzt sitz ich hier
und reiße mir fast vor Verzweiflung und Sehnsucht, das Herz heraus, nur weil ich sie so verdammt doll vermisse. Find ich echt toll! Man, ich hasse mein Leben so! “ Ihr laufen die Tränen über die Wangen.
Sie kann einfach nicht mehr! Klirr!
Alle schauen auf die zerbrochene Vase, die auf dem Boden liegt. Die Scherben liegen überall verstreut. Kagome blickt geschockt ihre Hand an, die in die Richtung der Vase gestreckt ist. Während ihrem Ausraster hat sie um ihren Schmerz zu verdeutlichen erst die Hand auf ihr Herz gelegt und dann von sich weggestreckt, genau in die Richtung wo zuvor noch eine heile Vase stand. Jetzt sieht sie nicht mehr so heil aus!
„ Genau DAS will ich verhindern! “, fängt ihre Mutter an. „ Ich will ja nicht, dass ihr noch das ganze Haus demoliert. “ Sie schaut ihre Tochter an, die stocksteif auf den Boden blickt. Uhrplötzlich rennt sie in ihr Zimmer und man hört nur noch wie sie die Tür zuschlägt. Sota schaut zu seiner Mama. „ Was hat die denn? “ Doch Frau Higurashi schaut ihrer Tochter nur noch traurig hinterher, auch wenn die schon längst aus ihrem Blickfeld verschwunden ist. Doch sie beschließt erst einmal sich dem Mittagessen zu zuwenden und Kagome in Ruhe zu lassen. Diese hat sich auf ihr Bett gelegt und drückt ihr Gesicht ins Kopfkissen. Ihre Tränen versickern in diesem und lassen es feucht werden. Mist! Sie konnte es schon wieder nicht! Verdammte Scheiße! Wieso kann sie nicht ihre Kräfte kontrollieren?
Ist das denn so schwer?
Ein lautes Nase hoch ziehen ist zu vernehmen und man sieht ihren Körper leicht beben. Sie will doch nicht das, das noch mal passiert, was sie als Kleines Mädchen angerichtet hat. Mindestens 5 Dörfer! Ja, 5 oder mehr hat sie zerstört. Sicher hunderte von Menschen sind dabei umgekommen. Und das allein durch ihre Hand. Und, verdammt noch mal, sie hat Angst, dass es wieder passieren wird. Sie will das nicht noch mal tun! Viel zu Schmerzhaft sind diese Schuldgefühle gegenüber den Menschen deren Bekannte oder Familie sie getötet hat. Viel zu schlimm ist es zu wissen, dass sie unzähligen Menschen das Leben genommen hat. Die Angst übernimmt sie, dass sie Sota und Mama auch umbringt. Nein, das darf nicht passieren! Sie weis noch als Inu Yasha die Kontrolle über sein Dämonenblut verlor. Damals hat er die Banditen gejagt. Und als er so traurig war, konnte sie nur mit ihm fühlen, denn sie weis wie es ist Schuldgefühle zu haben. Sie setzt sich hin und wischt sich die Tränen aus dem Gesicht. Doch etwas unterscheidet die beiden doch! Sie steht auf, geht zum Fenster und schaut in den hellblauen Himmel. Inu Yasha kann seinen Dämon, in ihm, mit Hilfe von Tessaiga zurückhalten. Doch sie kann es nicht!
Es klopft an der Tür.
Kagome dreht sich um. „ Herein! “ Ihre Mutter kommt zum Vorschein, als sie die Tür öffnet. „ Kagome, kann ich mit dir reden? “ „ Natürlich “ Sie setzten sich auf Bett. „ Ich weis, dass das gerade für dich schlimm war als du ohne Kontrolle die Vase zerschmettert hast. Du hast an deine Kindheit gedacht, nicht wahr? “, fragt Frau Higurashi und ein Nicken von Kagome bestätigt ihre Aussage. „ Wenn du lernst mit deine Kräften umzugehen wird das nicht mehr passiert. Du bist jetzt so ein starker Mensch, dass du selbst deine große Liebe verlassen kannst ohne zusammen zu fallen. “ Sie legt ihr eine Hand auf die Schulter.
„ Vergiss nicht, Kagome, du bist kein Mensch! “
Sie steht auf, geht zur Tür und öffnet diese. Bevor sie die Tür hinter sich schließt dreht sie sich noch einmal um.
„ Du bist ein Shangan! “
Mit diesen Worten verschwindet sie aus dem Zimmer. Ja, ein Shangan, das ist sie! Ein in menschengestaltiges Wesen mit verschiedenen Fähigkeiten. Allein durch seine Willen kann es neue Attacken lernen. Sie hat schon viel gelernt, als sie klein war. Sie schaut zu einem Glass voll mit Wasser, das auf ihrem Schreibtisch steht.
Doch……… kann sie diese noch beherrschen?
Sie hebt leicht ihre Hand und konzentriert sich auf das Glass.
Schwups, da ist das Glass auch schon in ihrer Hand. Sie wartet einen Moment. Nichts hat sie in sich gespürt, das sagte „ du solltest lieber aufhören, gleich verklierst du die Kontrolle! “ Anscheint hat ihre Mutter recht! Sie ist wirklich so stark, dass sie ihre Kräfte kontrollieren kann. Plötzlich geht noch mal die Tür auf und wieder erblickt Kagome das Gesicht ihrer Mama.
„ Ach, ich hab dir ganz vergessen zu sagen, dass das Essen fertig ist. Komm runter! “ Zusammen gehen sie nach unten in die Küchen, wo bereits Sota ungeduldig wartet. Gemeinsam fangen sie an zu essen. Zuerst ist es Still, bis Mutter Higurashi ein Gespräch anfängt: „ Wie wäre es wenn wir gleich zum Strand gehen? “
Sie schaut sich die kleine Runde an. „ Oh ja, lasst uns das machen! Der Sommer ist schon fast zu Ende. Nutzen wir die letzten Wochen noch! “, sagt Sota strahlend. „ Um ehrlich zu sein find ich die Idee gar nicht so schlecht! “, stimmt nun auch Kagome dazu.
„ Gut, nach dem Mittagessen gehen wir los! Dann machen wir uns einen schönen Nachmittag am Meer! “ Die Sache steht! Gleich nach dem Essen, machen sie sich auf den Weg! Mit Sonnenschirm, Handtücher und anderen Sachen kommen sie am Strand an. Erstaunlicherweise sind hier nicht so viele Menschen, wie sie gedacht haben. Na ja, es ist auch ein etwas abgelegener Ort! Kagome und Sota ziehen sich direkt aus (und gehen nackt schwimmen *scherz*). Sie haben zuvor schon ihre Badesachen drunter gezogen. Die beiden sprinten sofort los ins kühle Nass. Lang planschen die Beiden, lassen sich von den Wellen tragen und schwimmen um die Wette. Irgendwann lernt Sota ein paar andere Kinder kennen und spielt nun mit ihnen, während Kagome sich zu ihrer Mutter legt und sich von der Sonne knackig braun braten lässt.
„ Ah, endlich mal entspannen! Konnte ich in der letzten Zeit überhaupt nicht! “, sagt Kagome, die sich auf den Bauch gelegt hat. „ Oh ja, vor allem nicht mit uns! “, erwidert ihre Mam.
„ So sieht man sich wieder! “, hört Kagome plötzlich hinter sich. Sie dreht sich auf die Seite und wer steht vor ihr? Yoran! In einer langen grün-roten Badehose. „ Oh, hallo! “ „ Ich habe dich eben gesehen, als du aus dem Wasser gekommen bist und dachte mit mal, dass ich vorbei komme um Tach zu sagen. “
„ Nett von dir! Gehst du oft zum Strand? “, fragt Kagome.
„ Oh, wie ich lustig bin. Ist ja ganz praktisch neben dem Meer zu wohnen! “, grinst Yoran. „ Kagome, wer ist das? “, mischt sich nun Mrs Higurashi ein. „ Oh, Verzeihung. Mama, das ist Yoran! Ich habe ihn beim spazieren gehen kennen gelernt. “, klärt ihre Tochter sie nun auf.
„ Freut mich dich kennen lernen zu dürfen! “ Kagomes Mutter lächelt den jungen Mann an. „ Mich ebenfalls! “, erwidert dieser. „ Na ja, ok, ich muss jetzt los! Wir sehen uns sicher noch mal! Bye “, wendet er sich nun wieder an Kagome. Diese lächelt und nickt. Weg ist er.
„ Scheint aber ein netter junger Mann zu sein! “, sagt ihre Mutter mit einem Vielsagenden Blick. „ Er ist ein Freund! Mehr ist da nicht! “, macht Kagome direkt klar. Ihre Mutter grinst. Kagome findet ihn jetzt noch nicht sooo toll, dass sie nur noch von ihm schwärmt. Dafür kennt sie von ihm zu wenig!
Außerdem ist da ja noch ein Anderer, der ihr Herz in der Hand hat. Yoran dagegen wären fast die Augen raus gefallen, als er sie sah. Mit ihrem feuchten schwarzen Haaren und ihrem eleganten Hüftschwung mit dem sie sich bewegt sieht sie einfach Hammer aus! Außerdem steht ihr der dunkelrote Bikini super! Sie ist einfach wunderschön, egal in welcher Situation oder in welchem Outfit. Er hat vor sie in der nächsten Zeit öfters sie zu besuchen, denn er hat gefallen an ihr gefunden und das ist selten, dass er