Avatar - Im Zeichen der Freiheit

Das Ende des Tages

Es war später Abend , als unsere Helden ihr voerst letztes Lager im Erdkönigreich aufschlugen.Der Himmel hatte sein sonst helles Blau in ein tiefes Blau gewandelt und so musste ein kleines Feuer entfacht werden, was ebenfalls ein wenig Wärme schenken sollte.

Toph hatte darauf bestanden, mit Sokka Holzfeuer zu suchen, auch wenn sie selbst keines durch ihre Blindheit finden konnte, so wollte sie mit Sokka ein wenig allein sein.Nach einer Weile kamen die beiden zurück und Sokka hielt leicht genervt seine Fackel in der Hand."Das nächste Mal gehe ich allein Feuerholz suchen!", teilte der junge Krieger seinen Freunden mit.Währenddessen hatte Toph den gesammelten Holzhaufen abgelegt und sich auf einen Baumstamm gesetzt."Ich weiss gar nicht, was du hast, Sokka.", sagte die Erdbändigerin unschuldig."Was ist denn passiert?", fragte Katara die beiden neugierig und legte die Hölzer zu einer kleinen Pyramide zusammen.Sokka seufzte nur nachgiebig und entzündete den kleinen Haufen Holz mit seiner Fackel und warf diese dann hinein."Ihm ist es nur peinlich.Das ist alles.", gab Toph locker von sich und sprach dann weiter:"Als wir im Wald waren, hat Sokka mich mit einer Umarmung überrascht."Dabei sah Toph sehr fröhlich und glücklich aus, Sokka hingegen bekam einen roten Kopf und murmelte unverständliche Worte."Wirklich?", fragte Katara erneut und sah dabei beglückwünschend zu Toph."Das stimmt doch überhaupt nicht!", warf Sokka protestierend ein und gestikulierte wild rum."Ich habe sie nie und nimmer umarmt!Ich bin über eine Wurzel gestolpert und habe mich dann versehentlich an Toph festgehalten!Und sie wusste ganz genau, dass da eine Wurzel war!", brüllte er und setzte sich dann schmollend neben Aang, der nur interessiert dem Geschehen lauschte."Du hättest dich ja auch an etwas anderem festhalten können...", sagte Sokkas jüngere Schwester albern.Er hingegen hatte den anderen nun seinen Rücken zugewandt und Toph lächelte jetzt nur verlegen.Für Sokka war das Thema eindeutig abgeschlossen, was er dadurch verdeutlichtete, dass er schlafen ging.Einen Moment später landete der geflügelte Lemur Momo auf Sokkas Bauch und versuchte sich es gemütlich zu machen.Aber er wurde blitzartig verscheucht und setzte sich dann auf Aangs Schulter ab und ließ sich mit Beeren füttern.Man konnte ein leichtes Murmeln von Momo wahrnehmen, was nicht allzu begeistert klang.

"Lass' dich nicht ärgern, Momo.Du kannst nachher bei mir schlafen.", sagte Aang aufheiternd zu seinem Lemur und kraulte diesen dabei.Etwas später konnte man ein herzhaftes Gähnen von Toph aus wahrnehmen."Ich bin dafür, dass wir uns alle jetzt hinlegen.Es ist schon spät und morgen haben wir eine lange Reise vor uns.", sagte die junge Wasserbändigerin entschlossen und legte sich in die Nähe ihres Bruder, der mittlerweile fest schlief.Toph errichtete sich eilig ein Erdhaus, worin sie augenblicklich verschwandt.Aang blieb noch eine Weile wach und betrachtete den klaren Sternenhimmel.Seine Gedanken schweiften um den morgigen Tag.Morgen würden er und seine Freunde sich auf die Reise zur Feuernation begeben.Aang hatte nur noch ein Element zu erlernen und das war das Feuer.Würde er dort einen Meister treffen, der ihm das Feuerbändigen beibringen wollte?Diese Frage beschäftigte Aang noch länger, bis er irgendwann im Sitzen einschlief.Momo nutzte das aus, um es sich in seinem Schoß gemütlich zu machen.

Währenddessen suchten sich der ehemalige Prinz Zuko und sein Onkel Iroh einen Platz, an dem sie sich niederlassen konnten.Zuko beseitigte gereizt das im Weg liegende Gestrüpp mit seinen Doppelschwertern."Warum habe ich bloß auf diesen alten Mann gehört, der sich Ex-Admiral der Feuernation nennt?!", das dachte Zuko seufzend.Iroh schien den von seinen Neffen zerstörten Pflanzen nachzutrauern."Warum zerstört Ihr all diese wundervollen Pflanzen?", fragte Iroh."Weil ich sie hasse!Außerdem stehen sie nur im Weg rum!Das habt Ihr euch selbst zuzuschreiben!Ihr wolltet ja nicht in dem Dorf bleiben!Ihr hattet es ja lieber, noch ein wenig die Landschaft zu erdkunden!", schrie der Sohn des Feuerlords fast und hackte dabei weiteren Pflanzen aus dem Weg."Und Ihr zerstört nun diese Landschaft!", konterte Iroh.Zuko blieb augenblicklich stehen und drehte sich zu seinem Onkel um.Sein Gesicht drückte all seine Wut und Ungläubigkeit aus.Bevor Zuko etwas sagen oder eher brüllen konnte, entdeckte sein Onkel eine Lichtung, die perfekt als Rastplatz schien."Was haltet Ihr von diesem Platz zum Rasten?", fragte Iroh ruhig und deutete mit einem Nicken in dessen Richtung.Ohne weitere Worte begab sich Zuko zu dieser Lichtung und schmiss sein Gepäck zu Boden.Sein Onkel folgte ihm schweigend und suchte sich eine Sitzgelegenheit."Der Himmel ist sternenklar!Seht Euch das an!", sagte Iroh begeistert.Zuko hob trotzig seinen Kopf und musste dann feststellen, dass sein onkel Recht hatte.Auf eine unerklärliche Weise beruhigte ihn der Anblick des Himmels und so ließ er sich in das Gras fallen.Wenige Sekunden später verfiel er in einen tiefen und ruhigen Schlaf.Iroh hingegen blieb noch eine Weile wach und legte sich erst später hin.

||Das war das erste Kapitel!'hoffe, dass es euch gefallen hat und ich eine ein paar Leser neugierig gemacht habe.Kommentare und Kritik sind erwünscht.;)||