Fanfic: Love me..Please...
Kapitel: Zurück
Kapitel2 : Zurück
~Sasori POV~
Den ganzen Tag war ich nun nicht daheim, Hab Deidara allein gelassen. Ob er sich wohl Sorgen macht? Es ist schon ziemlich spät und ich hatte eigentlich vor ihm noch was aus meinem derzeitigen Lieblings Buch vorzulesen. Wie ich ihn kenne schläft er bereits, muss ich das wohl auf Morgen verschieben. Ich spring grad von Ast zu Ast und mir ist unwohl, weil ich heute mal ohne meine Puppe in der ich sonst immer stecke unterwegs bin. Ich war die ganze Zeit an meinem Lieblings ort auf einem großen Baum direkt neben einem See. Es ist ein herrlicher Ausblick, deswegen halte mich da immer auf wenn ich mal ruhe brauche oder nachdenken will. Bis eben wusste keiner von diesem Ort, es war mein Geheimnis. Doch heute hat mich Itachi dort entdeckt und ich hatte mich irgendwie erschreckt, es war ja für mich immer ein Ort der Ruhe wo mich keiner findet. Was sich auf einen Schlag geändert hat. Kisame hat mich zum Glück nicht gesehen, er schien auch irgendwie nicht in der nähe gewesen zu sein, das hätte ich gerochen. Ich bin mir zwar sicher das er keinem was von diesem Platz sagt, ihn vielleicht sogar selbst ab und zu mal aufsucht, aber ich kenne Itachi nun schon lang genug und bin mir sicher das er es ausnutzen wird. Nun bin ich mal gespannt was mich erwartet wenn ich nach hause komm. Ich bin fast da und schon ganz aufgeregt, so lange habe ich den Blonden noch nie allein gelassen. Hoffentlich hat er nichts in die Luft gesprengt, wenn man mal nicht aufpasst hat er nur Flausen im Kopf. Ich war ja bis jetzt seine einzige Bezugsperson. Er mag zwar die anderen auch aber bei mir fühlt er sich immer noch am wohlsten, das habe ich schon lange mit bekommen und es ehrt mich. Früher wollte schließlich keiner was mit mir großartig zu tun haben, weil ich zu ruhig bin und meist nur denke oder ich keine Emotionen im Gesicht habe da ich schon fast Puppen gleiche. Aber wie es mir scheint hat sich auch keiner darum bemüht die Feinheiten raus zu finden, selbst der Großteil der Organisation bei der ich schon die Hälfte meines Lebens verbracht habe wissen es nicht, abgesehen von Deidara. Er ist der Einzige der mich versteht und weis wie ich mich fühl oder was ich denke, ohne das ich irgendwas sagen muss. Und deswegen mag ich den kleinen auch so, klar nervt er mich manchmal, ziemlich oft sogar, aber das stört mich nicht. Ist mal eine tolle Abwechslung und ich nerv ihn ja auch ab und zu mit meinen Büchern. Bin ihm auch dankbar das er es nicht rum erzählt den nur bei ihm wirke ich etwas gesprächig und offener. mit ihm kann ich immer reden wenn mir danach ist, auch wenn er schläft laber ich ihn manchmal voll und er merkt sich das im unterbewusst sein. so bleibe ich mir überflüssigen Fragen erspart und kann einfach mal drauf los reden. Es weis nur keiner bis auf ihm und das sollte auch so bleiben, hab ja schließlich das Image des Ruhigen Puppen Freaks. So ich schreite durch die Eingangs Forte und das Licht erleuchtet meinen Weg. Auf dem Weg zu unserem Zimmer, das was ich mir mit Deidara teile, vernehme ich im dritten Flur gerade einen seltsamen Geruch und gehe vorsichtshalber auf der anderen Seite die Treppe hoch, es roch beträchtlich nach Kisame und auf ihn und die anderen hab ich gerade keine Lust. So nun stehe ich vor unserem Zimmer. Im übrigem ich hab es toll eingerichtet, das lag bei uns schon immer in der Familie die künstlerische Begabung hat eben sein bestes getan, auch wenn es dadurch wieder Streitigkeiten mit Deidara gab, schlussendlich habe ich den Streit gewonnen und Deidara musste kleinbei geben. Er mag Kunst auch, das ist noch etwas was uns verbindet und zusammen schweißt. Über sowas denke ich nach wenn ich vor unserer Tür stehe ihn endlich wieder sehe und hoffe das sich nichts geändert hat. So drücke ich lautlos die Türklinke runter und betrete langsam den Raum. Es ist dunkel und ich erkenne eine Gestalt auf dem Bett. Er schläft schon, ich hab es eigentlich schon gedacht. Ich schließe die Tür hinter mir und schreite langsam auf ihn zu. Kurz sehe ich ihn noch aufblinzeln und dann sehe ich wie sich sein Brustkorb ruhig und regelmäßig hebt. Ich streife ihm kurz über die Wange und merkte das er was in der Hand hielt; ein Buch. Er hatte also an mich gedacht, schön zu wissen das ich ihm gefehlt habe. Aber keine Angst noch mal werd ich dich nicht solang alleine lassen. Denke ich mir als ich ihm zum Schluss noch mal durch die Haare fahre und mich fürs bett fertig mache. Ich liege kaum drin als mir auch schon die Augen zu fallen.