Fanfic: Love is always a battle Teil 1 (Fortsetzung von Weihnachtsliebe)
die Nasenspitze an, genauso wie Ranma. Endlich, endlich war es passiert. Sie hatten sich geküsst und sich ihre Liebe gestanden. „Ich liebe dich, Akane" „Ich weiß", war die einzige Antwort Akanes, als sie Ranma fort zog. Fort, an einen Ort, der nur ihr gehörte, den sie über alles liebte und so gerne mit Ranma teilen wollte. Sie nahm seine Hand und begann zu laufen. Sie lief und lief und achtete nicht auf die Protestrufe der Passanten, als Akane sie anrempelte. Schon nach kurzer Zeit ging ihr die Puste aus und sie lief langsamer, was Ranma natürlich mitbekam, da er ja immer noch an ihrer Hand hing. In sekundenschnelle hatte er sie auf seine Arme genommen und lief so weiter, immer auf die Anweisungen der leicht verwirrten Akane zu hören. Ranma musste schmunzeln. Akane war verwirrt! Das kam nicht oft vor und Ranma freute sich, dass er es geschafft hatte.
<br />
<br />
<br />
Doch lange konnte er diese Freude nicht genießen, denn Akane hatte sich nach 5 Minuten wieder gefangen. Oh wie er dieses Mädchen doch liebte. Nicht nur ihr Aussehen, ihr Haar, dass im sanften Licht der untergehenden Sonne einen Blaustich hatte, nicht nur ihr wunderschönes Gesicht, mit diesen sinnlich roten Lippen, die er am liebsten die ganze Zeit küssen würde, nicht nur dieser maßangefertigte Body, der so schmal und zierlich war, wie er sonst kaum etwas gesehen hatte. Außerdem war dieser Körper sehr stabil, aber gleichzeitig so schmal und zart, dass es schon ein Wunder war. Nein, er liebte einfach alles an ihr. Ihr Temperament, ihre Wut, ihre ziemlich starke Eifersucht, ihre Freundlichkeit und ihren Charme. Er liebte einfach alles an ihr. Doch was mochte sie wohl über ihn denken? Was würde in der Zukunft geschehen? Doch diesen letzen Gedanken schob Ranma schnell zur Seite. Er war mit dem hier und jetzt mehr als glücklich. Wenn man eine bestimmte Anzahl Gläser hätte, in denen man die schönsten Augenblicke seines Lebens einfangen könnte, würde er liebend gerne eines davon für diesen Moment hergeben.
<br />
“Pass auf, Ranma. Da vorne geht es....AHHHH!!“ die Warnung kam zu spät. Schon waren sie in eine Schlucht gefallen. Ranma hatte nicht auf den Weg geachtet, sondern seinen Gedanken nachgehangen. Nun war es passiert. Sie waren die bekannte Pandel-Schlucht gefallen. ,,AHHHHH!", war das einzige, was Akane herausbekam. Ranma musste schnell handeln. In windes eile drehte er fünf Saltos, damit er auf seinen Füßen aufkam. Und tatsächlich. Es war ihnen nichts passiert. Sie hatten nur einen Schock davon getragen. Aber mehr nicht. „Ist alles in Ordnung, Akane-chan?", fragte Ranma besorgt. Akane horchte auf. Wie hatte er sie gerade eben genannt? Akane-chan? Das war so ungewohnt. Sie wusste ja, dass er sie liebte, aber nicht, wie sehr. Nun wusste sie es. Er liebte sie so sehr, dass er ihr sogar einen Kosenamen gab. Was sollte sie jetzt antworten? „Mir gehts gut. Weißt du was, Ranma?" „Was?" „Ich liebe dich, Ranma-kun" „Ich weiß", war das einzige, was er mit einem Grinsen erwiderte. Akane begann zu lächeln. Diese Wörter waren genau die selben, die sie vorher zu ihm gesagt hatte. „Schau mal hinter dich, Ranma!", forderte Akane Ranma auf.
<br />
<br />
Als Ranma Akane aufhalf und sich kurze Zeit später umdrehte blieb ihm fast die Spucke weg. Dieser Anblick war einfach atemberaubend. Er war ja schon viel in der Welt herumgekommen, aber so einen schönen Platz hatte er noch nicht gesehen. Überall lag Schnee und es war herrlich frisch. Die Bäume waren alle mit Schnee zugedeckt und ein Hirsch trank gerade an einem vorbeifließenden Fluss. „Akane-chan, diese Landschaft ist nicht halb so schön wie du!", versicherte Ranma seiner Akane-chan leise und küsste sie liebevoll.
<br />
<br />
Jetzt kommt wieder mein Teil
<br />
<br />
„Ranma-kun schau auch mal da rüber!“ Die beiden Verlobten drehten sich. Sie sahen auf die Stadt, die so wunderschön aussah. All die Lichter und der Schnee schufen eine romantische Stimmung. Genau hatte sich Akane es sich vorgestellt, alleine mit ihrem Traummann und im Hintergrund eine wunderschöne Landschaft, aber etwas fehlte noch zu ihrem absoluten Glück. Die beiden sahen sich in die Augen, Ranma liebte Akane´s Augen, er hätte Stundenlang in sie hineinschauen können, genau so ging es Akane. Sie spürte den warmen Atem von Ranma in ihrem Gesicht und schließlich küssten sie sich wieder. Sie vergaßen wieder alles und genossen einfach nur ihre Nähe zueinander. Sie standen einige Minuten da und schließlich begann es wieder zu schneien. Sie lösten sich und Akane kuschelte sich an Ranma´s Arm und die beiden genossen den Ausblick auf die wunderschöne Landschaft und die Stadt. Ein kleiner Windstoß wehte den beiden ein paar Schneeflocken ins Gesicht und Akane wurde es langsam kalt, Ranma bemerkte wie sie ein wenig zu zittern begann und drehte sie so her das sie ihn anschauen würde „Lass uns nach Hause gehen, die warten bestimmt schon auf uns! Außerdem wird es langsam kalt“ sagte Ranma nachdem er sich wieder von Akane´s Lippen gelöst hatte. Sie liefen Arm in Arm den gleichen Weg zurück, den sie gekommen waren. Akane kuschelte sich an Ranma´s Arm und er hielt sie fest, aber sanft. Sie liefen durch die Straßen, die inzwischen fast menschleer waren.
<br />
<br />
Doch dann löste sich Akane von Ranma und ging zu einem Schaufenster, es war ein Schaufenster eines Juweliers. Akane sah gebannt auf eine Kette. Es war eine silberne Kette mit einem herzförmigen blauen Stein in der Mitte, der ebenfalls von einer silbernen „Kette“ umrandet war. (Kennt einer von euch die Kette aus Titanic, ihr wisst schon der Film mit Kate Winslett und Leonardo De Caprio, der mit Schiff das gegen einen Eisberg fährt, so eine ist das). „Was ist hast du was gefunden was dir gefällt?“ „Ja da schau mal!“ „Du meinst die Kette da?“ „Ja! Die würde mir gefallen!“ Ranma sah auf das Preisschild 200 € (ich hab’s jetzt mal umgerechnet) „Hast du schon mal gesehen was die kostet?“ Akane sah ebenfalls auch das Preisschild und seufzte „Komm gehen wir, die können wir uns sowieso nicht leisten!“ sagte sie und nahm Ranma wieder an der Hand. *Diese Kette würde prima zu ihren Augen passen, aber so viel Geld hab ich nicht, sieht so aus als müsste ich arbeiten gehen!* Die Verlobten waren nun schon eine ganze Zeit unterwegs und langsam kamen sie dem Tendo Dojo näher. Bei beiden kribbelte es im Bauch, was sollten sie jetzt machen? Wenn sie händchenhaltend hinein gehen würden, müssten sie wahrscheinlich gleich morgen heiraten, aber wenn sie jetzt hineingehen und so tun als ob nichts wäre könnten sie keinen Augenblick so wie sie ihn vorhin hatten genießen. Und irgendwann würden sie es sowieso merken, aber vorerst würde es doch die bessere Alternative sein, zumindest bis sie es wagten es ihren Vätern zu sagen. Nichtsagend ließen sie gleichzeitig ihre Hände los und sahen sich noch ein letztes Mal für heute in die Augen, Akane gab ihm noch einen flüchtigen Kuss und ging hinein. „Juhu wir sind wieder da!“ rief Akane „Hallo ihr beiden! Und hab ihr etwas gefunden?“ Sie erzählten ihnen nur das in fast jedem Geschäft waren und eigentlich nichts gescheites gefunden haben.
<br />
<br />
Nach dem Essen ging beide dann auf ihre Zimmer. Ranma lies sich in seinem Zimmer auf sein Bett fallen. Er berührte die Stelle an der er von ihr geküsst wurde und musste grinsen *Wow was für ein Tag! Das war der schönste Tag seit ich hier in Japan bin! Endlich habe ich mich getraut ihr zu sagen das ich sie liebe! Ich hätte nie gedacht das sie mich auch liebt! Man hätte meinen können das das mit dem Mistelzweig abgesprochen war! Ich wusste nicht das dieses Machoweib manchmal auch zärtlich sein kann. Ich bin immer davon ausgegangen das.....* Ranma wurde aus seinen Gedanken gerissen als es an der Tür klopfte „Ranma darf ich herein kommen?“ es war Kasumi „Ja klar!“ Kasumi kam herein und setzt sich neben auf das Bett „Ranma ich habe euch heute in der Stadt gesehen!“ Ranma zuckte und dachte *Das war’s dann wohl mit der Geheimhaltung* „Und...?“ stotterte er leicht „Nun ja ich hab gesehen wie ihr euch geküsst habt! Habt ihr euch jetzt doch gefunden?“ Kasumi schmunzelte „Hast...hast du ihnen etwas erzählt?“ „Nein, natürlich nicht! Ich dachte ihr wollt es ihnen vielleicht selbst sagen!“ „Kasumi ich bitte dich sag ihnen nichts, wir wollen nicht das es irgendjemand weiß! Wir wollen damit allein sein!“ Kasumi lächelte „Das versteh ich! Aber bitte pass gut auf sie auf!“ Ranma nickte und Kasumi ging aus dem Zimmer. *Puh ich hatte schon gedacht jetzt weiß es bald das ganze Haus*
<br />
Ein paar Meter von Ranma entfernt
<br />
*Was für ein Abend! Ich spüre immer noch seinen Atem! Wer hätte gedacht das der Tag so enden würde! Wenn jetzt auch noch Heiligabend wäre, dann wäre es das schönste Weihnachtsgeschenk in meinem Leben geworden! Oh Gott, was schenk ich ihm eigentlich? Darüber hab ich mir noch gar keine Gedanken gemacht! Einen neuen Trainingsanzug? Oder Schmuck, nein Ranma ist nicht der Typ dafür.* dachte sie während sie sich zudeckte und das Licht löschte. *Wie wärs mit einem romantischen Es...* „Tock Tock“ machte es plötzlich. Akane sah zu ihrem Fenster. Sie ging zu ihm und öffnete es „Hallo!“ „Ranma, was willst du?“ „Darf ich?“ „Ja klar komm rein!“ „Kasumi war gerade bei mir!“ sagte er während er sich auf Akane´s Bett setzte „Und?“ „Na ja sie hat uns heute in dem Geschäft gesehen wo wir uns geküsst haben!“ Akane setzt sich etwas entsetzt neben ihn „Na toll!“ seufze sie „Hey sein nicht traurig, sie hat mir versprochen das sie es niemand sagt!“ „Echt?“ „Ja! Schau mich mal an!“ Akane sah zu ihm rüber und Ranma drückte ihr einen Kuss auf die Lippen, welchen sie zuerst erwiderte aber dann stieß sie ihn weg „Was...was