Wenn Liebe stärker ist als der Tod
Zum Teufel mit Asgar
Hier ist das zweite Kapitel, ich danke für die tollen Kommis und verspreche, dass es noch romantischer wird. Wie immer sind verbesserungen, beschwerden und lobe erwünscht.
eure Alaine1988
Am nächsten tag versuchte Alaine Valnar aus dem weg zu gehen und mied auch jeden Versuch von ihm mit ihr zu reden. Das ging ganze zwei Tage lang in denen sie nicht miteinander sprachen. Am dritten Tag hielt es Valnar nicht mehr aus, doch fand er Asgar oder Alaine nicht im Schloss. Sie hatte beschlossen ihn nicht mehr zu sehen und bat Asgar um einen kleinen Ausflug ohne ihn.
Als es Abend wurde kam Asgar in ihr Badezimmer und sah ihr eine Zeit lang zu wie sie sich zur Nachtruhe fertig machte. Als sie fast fertig war kam er von hinten an sie heran und berührte sanft ihre Hüften.
"Na, Alaine hast du Lust heute mit mir am Kammin zu sitzen und dann in eines der Betten zu verschwinden?" Er küsste ihr sanft den Hals. Doch sie hatte an diesem Tag mal wieder nur an Valnar denken müssen. Und jetzt kam Asgar und wollte mit ihr schlafen! Das war mal wieder zu viel für sie. Sie fuhr herum und sah ihm in die Augen. Er strich ihr über die Wange und nährerte sich ihren Lippen. Er versuchte wohl das wiedergutzumachen was er in den letzten Tagen falsch gemacht hatte.
Sie wandte das Gesicht von ihm weg. Dann ging sie ohne sich noch einmal umzusehen in die Gruft. Asgar blieb allein im Bad.
Wärendessen wollte Valnar einen letzten Versuch starten um mit Alaine zu reden. Er kam gerade am Alaines Bad vorbei als Asgar die Waschschüssel vor Wut zerstörte. Als er Valnar sah, funkelte er ihn mit seinen kalten blutroten Augen an. Dann wande er sich zum gehen.
Valnar sah ihm nach. Er wusste nicht was mit ihm los war, aber etwas lag in der Luft und- es war nicht Alaines Duftwasser. Er zuckte die Schultern und wollte gerade weiter nach Alaine suchen als er eine Tür hinter sich zufallen hörte. Er sah wie Alaine sich hinter einer Säule versteckt versucht hatte. Sie lächelte kurz und verschwand dann doch in der Gruft.
Später in der Nacht lag Alaine noch lange wach. Sie konnte nicht vergessen was vor drei Tagen geschehen war. Sie fasste sich an die Lippen und an die Brust. Sie spürte noch immer die Orte wo Valnar sie berührt hatte. Sie schloss die Augen und vergoss einige blutige Tränen. Sie biss sich auf die Lippen und verwünschte ihr nächstes Vorhaben. Doch tat das richtige?
Sie schlich sich erneut aus der Gruft als Asgar schlief. Bevor sie aus der Gruft verschwand vergewisserte sie sich, dass Asgar ihr nicht folgen konnte.
Sie ging erneut in Valnars Zimmer und weckte ihn. Doch diesmal blieben sie nicht dort. Alaine nahm ihn an der Hand und ging mit ihm ins Kaminzimmer. Dort blieb Valnar am Türrahmen stehen. Er fragte sich was Alaine vorhatte. Sie kniete sich vor dem Kamin und zündete ihn an. Als es dann brannte bedeutete sie Valnar zu ihr zukommen. Sie stand aus, nahm seine pechschwarze Brille ab und strich ihm die Haare aus dem Gesicht.
Er konnte sich immer noch nicht vorstellen was nun passieren sollte. Sie trat näher an ihn heran und küsste ihn zaghaft auf den Hals. War das nur ein Schrei nach Liebe der sie dazu trieb oder war es doch Begierde nach dem mann den sie gesehen hatte als Asgar sie wiedererweckt hatte.
In Valnar begann es zu arbeiten. Er realisierte, dass es Alaine diesmal ernst meinte und küsste sie nun auf den Mund. Jetzt war sie sich sicher: es WAR begierde nach Liebe und nach Valnar. Aber war es bei ihm genauso?
Valnar wurde nun leidenschaftlicher. Es war als ob eine Glut, die zu erlöschen drohte, plötzlich lichterloh brannte. Langsam schlang er seine Arme um sie und schloss die Augen.
"Ich liebe dich Valanr, von ganzem Herzen." füsterte sie ihm ins Ohr. Sie legten sich auf den Vorleger und begannen sich langsam auszuziehen. Sie schauten sich gegenseitig in die Augen. Nun war ihnen Asgar vollkommen egal. Selbst wenn er sie in flagranti erwischen würde, es war ihnen egal. Alles was zählte war, dass sie sich gesucht und endlich gefunden hatten. Dann schaute Valnar Alaine noch einmal fragend an.
"Nein... hör nicht auf..." Sie konnte nur noch stöhnen.
Alaine zog ihm langsam die Hose aus. Er küsste ihren Hals entlang, runter bis zum Bauchnabel. Alaine erbebte bei seien zarten Küssen. Dann drehte sie sich auf den Rücken und ihn auf sich. Alaine hatte zwar mehr Erfahrung, doch wollte sie, dass er die Führung übernahm. Vorsichtig drang er ihn ihr ein und Alaine keuchte seinen Namen. Ihre Atembewegungen wurden immer schneller. Als sie ihrem Höhepunkt ereichten schrieen sie leise auf. Dann rutschte Valnar von ihr runter und sie schmiegte sich an seinen Oberkörper.
Sie lagen im flackernden Feuerschein und Valnar gab ihr einen kleinen Kuss auf die Stirn.
"Das muss unser Geheimnis bleiben." Er nickte.
"Nach wie vor bin ich mit Asgar zusammen. Aber ich habe etwas vor. Vertrau mir."
Sie lagen noch eine geraume Zeit so da, bis das Kaminfeuer ausgbrannt war. Es waren noch wenige Stunden bis zum Morgengrauen.
Sie standen auf, gaben sich einen letzten Kuss, dann verschwanden sie in ihre jeweiligen Zimmer. Valnar lächelte und stieg in seinen Sarg. Den Rest der Nacht schlief er besser als in allen anderen Nächten zusammen, die er in seinem "neuen Leben" geschlafen hatte.
Alaine schlich sich in die Gruft zurück und bekam fast einen Schock: Asgar war nicht mehr in seinem Sarg. Plötzlich schlang ihr jemand seine Arme um sie. Als sie realisierte, dass es Asgar war, atmete sie ruhiger.
"Na,na, warum bist du denn so schreckhaft, Liebling? Wo warst du? Ich war auf der Suche nach dir."
Er küsste ihren Hals. Bei der Berührung zuckte sie unmerklich zusammen.
"Ich... hatte Durst." erwiederte sie und versucht ihre zitternde Stimme zu verbergen. Sie gab ihm einem Kuss und verschwand im Bad.
Asgar war zufrieden, er hatte es geschafft, dass sie nicht mehr auf ihn sauer war. Doch wie er es geschafft hatte, blieb ihm ein Rätsel. Er grinste und zog sich sein bestes Kleidungsstück an und schlich Alaine ins Bad nach.
Das war das zweite kapitel. Wie es weiter geht... das erfahrt ihr erst in ein paar Tagen.