Kaito Kid trifft Red Rose - Tatort: Japan
DIESEM Lächeln nicht OB er etwas wusste, sondern: *WIEVIEL weiß er?*
„Es war eine sehr plumpe Verkleidung von euch! – Ihr habt vielleicht diese unfähigen Polizisten täuschen können, aber MICH nicht.“ Herausfordernd wollte Robin wissen: „WENN dem so wäre… – Ich sagte: WENN – Warum hast du UNS dann nicht auffliegen lassen?“ „Ich war mir nicht sicher, ob ihr MIT oder GEGEN Kaito Kid arbeitet…“ *Dann war er also deshalb so verwirrt, als Kid auftauchte… – Er nahm an, dass Rose mit Kaito zusammenarbeiten würde, als er merkte, dass zwei seiner Freunde nicht echt waren. – Und als er dann Kid sah, wurde ihm klar, dass wir nicht MIT, sondern GEGEN ihn arbeiteten und dass Red Rose eine Komplizin hat. – Mich!*
Der Detektiv starrte sie mit einem durchdringenden Blick an und riss sie somit aus ihren Gedanken. „Was ist?“ meinte sie schnippisch. „Nichts.“ Er zuckte mit den Schultern. „Ich frage mich nur gerade, WARUM ihr das getan habt…“ Robin’s Blick verfinsterte sich. „DU bist doch der Detektiv! – Finde das Motiv doch selbst heraus, wenn du dir SO sicher bist.“ Mit diesen Worten stand sie auf und wollte den grünen Peridot holen, um ihm den Stein um die Ohren zu hauen, SO eine Wut staute sich in ihr auf. – Sie war nicht wütend, DASS er entdeckt hatte, wer sie waren. – Auch nicht unbedingt, DASS er sie damit erpresste. – Vielmehr die Tatsache, WIE er sie dabei behandelte, machte sie rasend.
Mit dem grünen Edelstein in der Tasche kam sie von der Küche zurück. – Doch als sie sah, dass er mit einem kleinen Fläschchen herumhantierte, das in dem Zimmer lag, wich ihre Wut zurück und machte der blanken Panik platz! „LEG DAS SOFORT ZURÜCK“ schrie sie ihn an. – Der Detektiv hatte gar nicht bemerkt, dass sie schon wieder hinter ihm stand. – Vor Schreck rutschte ihm das kleine Gefäß aus der Hand. „NEIN“ schrie Robin und stürzte zu Saguru, um das Fläschchen aufzufangen, bevor es zu Bruch ging. – Doch es war zu spät! – Es zersprang in viele kleine Teile und Robin krachte durch den Schwung mit Saguru zusammen. „Verdammt! – Weißt du eigentlich was du damit-“ Sie stoppte mitten im Satz. – Den Geruch der Tinktur hatten beide schon zur Genüge eingeatmet. – Es gab kein Halten mehr. – Nichts und niemand konnte sie JETZT noch stoppen…
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Das Gesicht in die Hände vergraben, seufzte Robin.
Rose überlegte: „Im Grunde stehen unsere Chancen doch gar nicht SO schlecht…“ Mit einem Was-ist-los?-Blick sah Robin zu ihrer Freundin auf. Diese grinste überlegen und meinte: „Keine Sorge! – Lass mich nur machen!“ – WAS blieb ihr schon anderes übrig?
Saguru erwacht in einem für ihn völlig fremden Zimmer in einem völlig fremden Bett. – Da er nichts anhatte, sah er sich mit rotem Kopf um. – Seine Sachen waren zumindest da. – Wenn auch ziemlich auf dem Boden verstreut.
Doch noch bevor er sich aus dem Bett erheben konnte, stand Rose in der Tür. – Wie angewurzelt blieb er mit rotem Kopf im Bett sitzen, während Rose in die Hocke ging und ihn wie ein Ausstellungsstück betrachtete.
Er konnte nichts sagen. – Als hätte er einen Kloß im Hals. – Rose machte nach ein paar Sekunden den Anfang: „Wie ich gehört habe, GLAUBST du etwas über uns zu wissen, was uns in Schwierigkeiten bringen könnte, WENN es wahr wäre…“ Saguru schluckte. – Rose genügte das als Antwort. – Sie grinste. „Wie wäre es mit einem DEAL?“ Er schluckte erneut. – Auf eine Antwort wartend sah sie ihn an. „Inwiefern?“ brachte er leise heraus. – Sie lächelte erneut. „DU behältst ein bestimmtes Geheimnis für dich… – Und im Gegenzug dafür…“ Sie stand dabei auf. „… verraten WIR auch niemandem, was DIESE Nacht hier passiert ist…“ meinte sie mit einem teuflischen Grinsen. Saguru schluckte noch einmal. Er war sich ziemlich sicher, DASS die letzte Nacht etwas passiert war… – Aber erinnern tat er sich an nichts. – Die anderen anscheinend schon. – Und genau DAS war SEIN Problem…
Rose hob mit einem Finger dessen Hose hoch, die sie dann demonstrativ vor sich hielt. Da das alles eine EXTREM peinliche Situation für ihn war, willigte er schnell ein: „Ja-ja… Ist ja schon gut. – Ich gebe euch mein Wort darauf!“ Rose grinste. „Sehr schön! – Na dann zieh dich mal wieder an, bevor du dich noch erkältest…“ Mit diesen Worten warf sie ihm seine Hose aufs Bett und ging aus dem Zimmer.
Besorgt sah Robin sie an, als sie aus dem Zimmer kam. „Keine Sorge! – ER wird bestimmt niemanden etwas erzählen“ meinte sie mit einem belustigten Grinsen auf den Lippen.
Etwas betrübt sah Robin Saguru hinterher, als dieser mit rotem Kopf die Wohnung verließ. – Doch Rose’s Worte „Warum guckst du so traurig?“ rissen sie aus ihren Gedanken. „Tut er dir etwa leid?“ Zögerlich meinte diese: „Irgendwie… Ich weiß nicht warum…“ „Hmmm… Dann wird es dich vielleicht freuen, wenn ich dir sage, dass ich ihm den Peridot zugesteckt habe?“ Fassungslos fragte sie: „Du hast WAS?“ Robin lächelte sie an: „Schlimm?“ Mit geröteten Wangen senkte Robin den Blick nach unten. „Ich glaub nicht…“ „Na schön…“ Rose streckte ihre Arme. „Wollen wir dann wieder heim?“ Robin sah ihre Freundin ungläubig an. „Dann wäre unsere Reise ganz umsonst gewesen…“ Doch Rose strahlte: „DAS glaube ich nicht…“
„Wo hast du DEN denn her?“ fragte Robin erstaunt, als diese ihr einen kleinen grünen Edelstein vor die Nase hielt. Mit einem breiten Grinsen meinte sie: „Och… – Da ich die ganze Nacht nicht herkommen konnte, MUSSTE ich mir doch irgendwie die Zeit vertreiben…“ Sie zwinkerte Robin mit einem Auge an. – Diese sah sie misstrauisch an. „Und du hast NUR diesen kleinen Stein geklaut?“ Verlegen druckste ihre Freundin herum: „Nun… Also eigentlich…“ Mit einem bohrenden Blick verlangte Robin zu wissen: „WAS hast du NOCH mitgebracht?“ „Etwas, das ICH gern als Andenken behalten würde…“ „ZEIG!“ Mit gesenktem Kopf holte sie einen kleinen Rubin aus ihrer Tasche. „Was ist DAS denn? – Der ist ja noch kleiner, als der grüne Edelstein…“ „Kann ich ihn behalten?“ wollte Rose mit einem treuen-Hunde-Blick wissen. Robin wurde misstrauisch. – Rose wollte noch NIE etwas von den geklauten Schmuckstücken behalten. – „Wieso? – Was ist an DEM so besonders?“ fragte Robin mit einem kommt-auf-deine-Antwort-an-Blick.
Rose seufzte. – Sie gab sich geschlagen. „Na schön… Also… Ich habe ihn von Kid geklaut!“ Robin lachte auf. „Von Kid? – WIE hast du DAS denn angestellt?“ Rose wechselte das Thema: „Kann ich ihn nun behalten?“ „Na klar doch! – An DEM kleinen Ding hab ich doch gar kein Interesse! – Aber jetzt sag mir erst einmal, WIE du DAS geschafft hast!“ „Och! – Ich hab nur ein kleines Tauschgeschäft gemacht…“ meinte sie mit verdrehten Augen. „Aber wieso klaust du was von IHM?“ Rose winkte ab. „Ach, DAS hat er sich selbst zuzuschreiben. – Er wollte mich reinlegen, der Mistkerl!“ „Erzähl“ hibbelte Robin neugierig.
„Du kannst dich doch sicher daran erinnern, dass du uns beauftragt hattest, dass wir die beiden Detektive >nach Hause< bringen sollten?“ „Klar! – Und weiter?“ „Na ja, ich hab gleich bemerkt, dass Kid sich nach irgendetwas umschaute. – Und dann fiel mir wieder ein, dass er ja noch eine zweite Ankündigung an die Polizei geschickt hatte.“ „Ach ja, das hatte Hakuba ja vor dem Tresor irgendwann erwähnt gehabt…“ Rose zeigte mit dem Finger auf sie. „GENAU! – Und als ich sah, wie er nach etwas Bestimmten suchte, ließ ich ihn nicht mehr aus den Augen. – Ich hatte ihm zwar das Versprechen abringen können, dass er an dem Tag nichts mehr klauen würde, aber dummerweise haben ein paar Minuten später die Turmuhrglocken 00:00 Uhr geschlagen. – Das Versprechen war also aufgehoben. – Darauf hatte er nur gewartet gehabt, dieser ***!!! – Na jedenfalls habe ich ihm das kleine Schmuckstück, das >roter Mohn< genannt wird, aus der Tasche gezogen, als er gerade… *ähem*… abgelenkt war.“ „Du bist und bleibst eine hinterlistige Diebin“ meinte Robin scherzhaft. – Gespielt beleidigt korrigierte Rose: „>Meisterdiebin< , bitteschön!“ Beide fingen an zu lachen.
Nachwort:
Und? Wie hat’s euch DIESMAL gefallen? – Okay, Kaito Kid war in dieser Geschichte nicht sooo sehr im Mittelpunkt (In meiner ersten Fanfic war da ein bissl mehr von ihm zu lesen, was? ^^°) aber ich kann doch trotzdem hoffen, dass sie euch wenigstens ein bisschen gefallen hat? ^^
Anfangs wollte ich eigentlich etwas anderes daraus machen… Aber irgendwie hat sich’s dazu zu sehr verselbstständigt… ^^° – Ich hoffe übrigens, dass mir niemand allzu böse ist, dass ich >dieselbe Sache< , die ich in meiner 1. Fanfic (2. Kapitel ^^) geschrieben hatte, hier schon wieder aufgegriffen habe?
Es hat mir sooo viel Spaß gemacht, diese zwei Diebe erneut aufeinander treffen zu lassen. ^^ – Ich habe mir sogar überlegt, noch eine dritte Story zu schreiben. ^^ – Doch WANN ich das mache, weiß ich noch nicht, da ich noch nicht einmal die Grundidee dazu habe. ^^° – Aber ich würde ganz gerne noch einmal über die beiden schreiben… ^^ – Doch leider habe ich ja noch sooo viele andere Geschichten im Kopf (die klarere Umrisse haben) und auch noch immer dieselbe Anzahl der angefangenen Geschichten, die ich auch irgendwann einmal beenden müsste… ^^°
Aber die Story zu Red Rose habe ich schon so gut wie festgelegt. – Jetzt muss ich sie nur noch zu Papier bringen. ^^
An dieser Stelle noch fix die Erläuterungen:
¹ Rose [„rouz“ gespr.] (engl.) = Rose ===> Red Rose (engl.) = rote Rose
Robin (engl.) = Rotkehlchen (Kann sowohl ein männl., als auch weibl. Vorname sein.)
Kaito Kid, Kaito Kuroba, Kommissar Megure, Saguru Hakuba, Heiji Hattori