Chaotic Holidays
Eine verrückte Idee
Kleiner Hinweis am Rande:
Es ist meine allererste FF! Seit also bitte lieb zu mir ><
Über Kommis würde ich mich freuen ^.^
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Es war ein kalter Wintertag. Der Schnee überdeckte alles, was er nur überdecken konnte und die ganze Gegend war in ein glitzerndes Weiß gehüllt.
Nancy saß in den Garten ihrer Eltern, der direkt ans Haus anschloss und beobachtete wie ein Vögelchen, die von ihr hingelegten, Körner aufpickte.
Die letzten Körner die sie in den schon kalt gefrorenen Fingern hielt, ließ sie achtlos auf den Boden fallen.
Es war noch früh am Nachmittag und allmählich machte die Kälte ihr zu schaffen.
Sie stand von der kleinen Holzbank auf und ging Richtung Haus, als sie plötzlich etwas kaltes und nasses in ihrem Rücken spürte.
Ruckartig drehte sie sich um. Irgendjemand hatte sie mit einen Schnellball beworfen.
Bevor sie überhaupt richtig begreifen konnte was passiert war, kam auch schon der nächste geflogen und traf sie mitten ins Gesicht.
Wütend rieb sie sich den Schnee aus den Augen und dem pechschwarzen Haar.
Als sie zu ihrer linken sah, entdeckte sie eine Gestalt hinter der großen zugeschneiten Eiche.
„Kiru!“
Das Mädchen hinter der Eiche lachte. Ihr braun-blondes Haar lag ein wenig gelockt auf ihren Schultern und ihre vor Kälte geröteten Wangen umspielten ihre großen braunen Augen. Sie bückte sich und formte einen weiteren Schneeball, leider nicht so schnell wie Nancy und diesmal wurde sie getroffen.
„Boah, na warte, das bekommst du zurück!“ sagte das blonde Mädchen unter schallenden Gelächter.
Und schon begann die wilde Schneeballschlacht.
Die Mädchen kullerten sich im Schnee und beschmissen sich mit immer größer werdenden Schneebällen. Sie lachten herzlich auf, wenn einer ihrer Geschosse die Rivalin traf.
Nach einer ganzen Weile ließen sie sich erschöpft in den Schnee fallen.
Kiru streckte sich kurz und verschrenkte die Arme hinter den Kopf.
„Ist das nicht herrlich Nancy?“ fragte sie noch ganz außer Atem.
„Na ja, wie man es nimmt.“ Nancy sah sie an.
„Was meinst du damit?“
„Ich mag den Winter nicht, ich wäre jetzt lieber dort, wo es schön warm ist.“
„Oh ja, da hast du Recht, an nen Strand liegen, Coctails trinken und sich von der Sonne brutzeln lassen...das wäre schon was.“
„Schade dass das völlig unmöglich ist“ seufzte Nancy traurig und schloss die Augen.
Kiru überlegte.
So unmöglich war das gar nicht.
„Falsch, es ist nichts unmöglich! Ich hab ne Idee!“
„Was hast du denn vor?“ Nancy stützte sich mit den Armen ab und schaute Kiru mit fragendem Blick an.
„Ich kenne da jemanden, der einen kennt und dieser kennende Jemand kann uns vielleicht zu einer kleinen gemütlichen Insel bringen mit viel Sonnenschein und viel Spaß!“
„Red bitte Deutsch mit mir...“
„Hach... Ich habe gehört das unser ehemaliger Pharao, Yami, nen Gefallen beim Herrn Seto Kaiba gut hat.“ Kiru machte wirbelnde Bewegungen mit den Armen und kullerte mit den Augen.
„Und du bist der Meinung, das Kaiba uns oder besser gesagt, Yami, den Gefallen tut und uns dort hinfliegt... wohin wir auch wollen...“ Mit Skepsis sah Nancy Kiru an. Sie konnte kaum glauben, das Seto Kaiba dies tun würde.
„Mmm.....ja!“ antwortete das braunhaarige Mädchen knapp.
Kiru stand auf und half Nancy hoch.
„Ich weiß nicht recht Kiru! Ich bin etwas skeptisch!“
„Das bist du immer. Außerdem....was hast du denn zu verlieren?“
„Na ja....“
“Komm jetzt!“ Sie packte Nancy am Arm und zerrte sie aus dem Garten hinaus.
Kiru wusste genau wo sie den Pharao antreffen würden. Wo sollte er auch anders sein, als in den Gamesshop von Yugis Großvater. Okay, da er jetzt seinen eigenen Körper hatte, konnte er ja überall sein, doch sie bezweifelte es.
Ungefähr nach 10 Minuten erreichten sie den kleinen Spielzeugladen an der zugeschneiten Straßenecke.
Nancy protestierte immer noch.
„Ich bin immer noch der Meinung, dass das eine blöde Idee ist!“
„Jetzt mach dir nicht in die Hosen. Am besten hälst du dich zurück und lässt mich nur machen.“
Mit diesen Worten betraten die beiden den Laden und nur ein Blick genügte um die Person zu finden, die sie suchten.
„Hallo Yami!“ sagte Kiru und setzte ein Lächeln auf.
Der Junge mit den wild vom Kopf abstehenden bunten Haaren, der hinter den Verkaufstresen saß, hörte kurz auf an seinem Spielzeug rum zubasteln und hob den Kopf.
Er betrachtete die beiden Mädchen mit einen freudigen Blick. Ja, er schien sich wirklich über den Besuch zu freuen.
„Hallo, was macht ihr denn hier?“ fragte er lächelnd.
„Dich besuchen, was sonst?!“ Kiru verschränkte die Arme.
„Du weißt gar nicht wie froh ich darüber bin.“ Yami lachte.
„Äh warum?“ Das blonde Mädchen hob eine Augenbraue und sah den Jungen fragend an.
„Na ja, wer will bei so einem Wetter schon Spielzeug kaufen? Ihr seit heute die ersten die den Laden betreten.“ Traurig deutete Yami auf sein Spielzeug an dem er gerade rumbastelte.
Kiru sah sich um.
„Wo ist Yugi?“
„Ich habe heute den Laden übernommen, damit Yugi Zeit mit seinen Großvater verbringen kann“ er zuckte mit den Schultern.
„Machen ja sonst nichts... außerdem hatte ich Langeweile.“
Langeweile...
Er hatte Langeweile!
Das kam ja wie gerufen für Kiru!
Sie ging auf die Tresen zu, beugte sich über diese und schaute Yami mit großen leuchtenden Augen an.
„Was wäre, wenn ich dir sagen würde, dass deine Langeweile spätestens in fünf Minuten verschwinden könnte?“
Yami legte den Kopf schief, sah sie mit neugierigen Blick an und lächelte.
„Weswegen seit ihr hier?“
Während Kiru Yami alles erzählte, wie sie zu ihrer einfallsreichen Idee kam, schaute Nancy sich die vielen Regale mit den ganzen bunten Spielsachen und Karten an. Sie hielt sich da raus, wie Kiru es ihr gesagt hatte.
Nachdem Yami alles erläutert wurde, überlegte er einen Augenblick.
„Na ja... es wär einen Versuch wert. Gut klingt es auf jeden Fall! Wer würde denn mitkommen?“
„Nur du, Nancy und ich“ Kiru hüpfte auf und ab. Sie war aufgeregt und es freute sie, das Yami an ihrer Idee gefallen gefunden hatte.
„Okay bin dabei!“ sagte er schließlich.
„Na also! Siehst du Nancy!“
Nancy nickte nur und lächelte. Sie war erst bereit zu jubeln, wenn Seto bei der Aktion mit machte.
Nachdem der Laden abgeschlossen wurde, machten sich die drei auf den Weg zur KC.
Kiru träumte schon von ihren Sonnenbrand und den wundervollen kristallblauen Meer.
Yami hörte ihr interessiert zu.
//Wäre gar nicht so schlecht mit den Mädchen mal weg zu fahren.// dachte er sich.
Angekommen, war es nur noch ein Kinderspiel.
Yami wusste genau wo man Seto Kaiba, den Chef dieser Firma in den wahnsinnig großen Gebäude finden würde.
Der Fahrstuhl beförderte sie in den letzten Stock wo sich Kaibas Büro befand.
Yami wollte gerade an die Tür klopfen, als er eine laute, aufgebrachte Stimme von innen hörte. Er hielt inne und lauschte.
„Deine Kaffeemaschinen sind der letzte Dreck!“
„Du musst sie ja nicht benutzen!“ konterte eine weitere Stimme ruhig und gelassen. Diese, so war sich Yami sicher, musste Seto gehören. Die andere konnte er nicht zuordnen.
„Ich will mein Geld zurück du Saftsack!“
„Dein Geld? Ist es nicht eher das Geld von unschuldigen Bürgern die du bestohlen hast?“
„Egal, es gehörte mir!“
„Verschwinde! Oder ich lasse dich einsperren!“
Die Mädchen, die jetzt ebenfalls wie Yami an der Tür lauschten, sahen sich mit fragenden Blicken an. Es ging weiter.
„Mussch jetzt heulen?“
„Bitte, ich habe noch einiges zutun und kann mich nicht um deinen Kinderkram kümmern!“
Kurze Stille schweigte und dann flog die Tür auf.
Die Mädchen machten einen Satz zurück und Yami musste damit kämpfen nicht um zu fallen, da er sich gegen die Tür gelehnt hatte. Er viel einen wütenden Bakura in die Arme, der ihn gleich wieder zurück schubste.
„Fass mich nie wieder an du Steckdosenbumser!“
„Bakura? Na ja...Warum frag ich eigentlich, ich hätte es wissen müssen!“ Yami sah ihn gelangweilt an. Der hatte gerade noch gefehlt.
„Hast du aber nicht, weil dein Gehirn die Größe einer Rosine hat!“ Bakura deute seine Worte mit den Fingern an.
Yami konnte gerade noch wiederstehen. Am liebsten hätte er den dreckigen Dieb jetzt schon eine gefeuert. Das hob er sich aber für später auf. Schließlich war er nicht wegen ihm hier.
//UH, was macht der denn hier? Der versaut mir alles!// Kiru freute sich sichtlich über Bakura. Am liebsten hätte sie sich wieder umgedreht und wär gegangen, aber den Urlaub sausen lassen wegen DEM da? Niemals.
Bakura, der Nancy entdeckt hatte, fing an mit lächeln, ging an Yami vorbei und trat vor sie.
„Na wen haben wir denn da...“ Sagte er breit grinsend.
„Das möchte ich auch gern einmal wissen.“
Das war nicht Nancys Stimme sondern die von Seto.
Dieser stand von seinen Chefsessel auf und musterte die Neuankömmlinge. Das hatte ihm gerade noch gefehlt.
„Wollt ihr euch auch über meine Kaffemaschinen beschweren?“
„Allen Grund dazu hätten sie! Die Teile machen nicht nur einen grauenhaften Kaffee, sondern sehen auch scheiße aus!“ stenkerte Bakura
„Da könntet ihr euch doch eigentlich zusammen tun.“ Konterte Seto gelassen.
Bevor Bakura auf Kaiba los gehen konnte, trat stattdessen Yami ein paar Schritte weiter nach vorn.
„Ich bin gekommen weil ich etwas gut habe bei dir! Erinnerst du dich?“
Seto knurrte. Er hatte doch tatsächlich angenommen, Yami hätte es vergessen.
„Was willst du?“ presste er wütend hervor.
„Die Frage lautet eher, was WIR wollen!“ meldete sich Kiru und trat nun auch ein paar Schritte auf den Leiter der KC zu.
„Wir wollen das du uns mal eben wohin fliegst!“
Seto musterte sie, dann fing er an mit lachen.
„Weiter nichts? Ich soll meine wertvolle Zeit opfern um euch rum zu