Fanfic: At the border of Life

Untertitel: Der letzte Ausweg einer liebenden Mutter
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Kapitel: Prolog (Teil 0)

Prolog (Teil 0)

Ungeduldig stand die junge Frau an der Straße und rauchte ihre Zigarette.
Es war kalt, doch das hielt sie nicht davon ab in Fetzen von Stoff dort zu stehen.
Ihr Blick schweifte hin und her, besah sich die Autos die an ihr vorbei fuhren.
Ihr Fuß ging nervös auf und ab, ihr Blick schweifte immer unruhiger hin und her.

„Was bist du immer so aufgeregt?“

Ihre Freundin trat neben sie, sich eine Zigarette anzündend.

Tenten warf ihrer rothaarigen Freundin einen kurzen Blick zu.

„Ich bin nun mal nervös…wer wäre das in meiner Situation nicht?“

Sie wandte sich wieder der Straße zu. Eine halbe Stunde standen sie nun hier und warteten. Vergebens.
Keiner hatte bis jetzt gehalten, gar nicht gut.

„Schon gut…“, Tayuya winkte ab und setzte sich wieder auf die Bank hinter ihnen.

Es war klar, dass Tenten nervös war. Von dieser Nacht hing mitunter ihre Existenz ab.
Alles was sie hatte, oder nicht hatte. Je nach dem, wie man’s nahm.
Doch für sie hieß es nichts anderes, sie war in der gleichen Situation wie ihre Freundin.
Etwas sauer war sie schon auf die Braunhaarige, denn diese tat immerhin so, als würde es nur ihr schlecht gehen.

„Tut mir Leid…“, flüsterte Tenten nach einigen Sekunden. Sie hatte auch gemerkt, dass ihre letzte Bemerkung nicht sonderlich der Wahrheit entsprach und die Rothaarige wohl leicht verletzt hatte.

„Macht nix, Süße…“

Tayuya sah sich auch um.
Es war wirklich arschkalt, miese Bedingungen für die Arbeit.
Dabei war es im Winter noch schlimmer…doch da hatten sie wenigstens mehrer Lagen an, da sie vorbereitet waren. Aber wer konnte schon ahnen, dass es im Juni plötzlich auch so kalt wurde?
Letzte Nacht waren es noch milde 19 Grad, heute kaum 10.
Missmutig trat sie ihre Kippe aus, in dem gleichem Moment hielt ein Auto.

Ein Mercedes A Klasse.

Tayuya pfiff anerkennend, nicht schlecht der Specht.
Doch sie überließ den Typen Tenten.

Die Braunhaarige beugte sich zu dem geöffneten Fenster.

„Wie viel?“, kam es von dem Mann im Inneren.

„50 Eure die Stunde. Je nach Wünschen mehr.“
Sie versuchte gewohnt cool zu klingeln.
Nervosität in diesem Gewerbe zu zeigen könnte verhängnisvoll werden, noch schlimmer war aber Angst.
Binnen weniger Sekunden hatte sie den Typen abgescannt, doch sie konnte nichts Gefährliches an ihm feststellen.
Gut, ein Risiko war es immer, doch so schlecht kam ihr der Mann nicht vor.

Der Mann nickte und Tenten stieg ein.
Sie war unheimlich froh, endlich einen Freier zu haben, doch unbehaglich war es ihr dennoch.
Auch wenn sie diesen Job seit knapp einem Jahr machte, so versetzte ihr jeder Mann, zu dem sie einstieg, einen gehörigen Schub Angst.
Jeder konnte gewalttätig sein.
Jeder konnte ihr etwas antun.

Doch dieses Risiko musste sie eingehen.

Tayuya sah dem Wagen mit ihrer Freundin hinter her.
Für sie würde das Warten weiter gehen, bis der nächste hielt.

Aber auch sie brauchte das Geld, das sie hier jede Nacht verdiente, auch wenn es nur ein Tropfen auf dem heißen Stein war.

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Nur als Info: Es ist nur eine Kurz-FF und wird weniger als 10 Kapitel haben.
Ich musste sie schreiben, um meinen Kopf leerer zu bekommen, für Ideen für meine restlichen Ffs.

Ich hoffe der Prolog hat euch gefallen ^.-
Schreibt doch ein Kommi ^-^

LG eure Silence