Fanfic: At the border of Life

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leicht hin und her.

Tenten stand in der Küche und spülte wieder einmal.
Ihre Gedanken kreisten um den heutigen tag…
Ein Tag wie jeder andere.
Grau und trostlos.

Wieder war der Weg zum Arbeitsamt so gut wie umsonst gewesen.
Es hatte nichts gebracht.
Auch die Geschäfte die sie abgeklappert hatte, verneinten alle ihre Anfrage auf Arbeit.
Es war ein Überbedarf da, die Arbeitslosigkeit zu hoch.
Knapp 4 Millionen Menschen warteten hier in Japan auf Arbeit.
Allein 2 Millionen hier in Tokio.
Wieso sollte gerade sie dann eine Arbeit finden?

Sie seufzte, als eine weitere Tasse ihren Weg aus dem Spülbecken fand.
Ihre Hände schmerzten, von dem Spülen und dem Arbeiten.
Es war nicht leicht, den ganzen Tag umher zulaufen, durch den ganzen Stadtteil, da sie kein Auto besaß.
Ein Auto war ein absoluter Luxusartikel, obwohl schon ein Fernseher als Luxus bei ihr zählte.

Sie biss sich auf die Lippe, als sie an den Brief der auf dem Tisch lag dachte.
Eine Abmahnung.
Sie war in Verzug mit der Wohnungsmiete, und der Stromrechnung.
Jeweils 400 Eure.
Sie hatte aber kein Geld. Nicht so viel Geld. Schon den Verdienst der letzten Nacht hatte sie bereits überwiesen, doch das war nicht genug.
Wie sollte sie bloß die Wohnungsmiete für die kommenden Monate bezahlen?
Die Prostitution brachte Geld, aber nicht so viel, dass sie davon gut leben konnte.
Es war besser als nichts, das wusste sie selber.
Doch genug auch nicht. Arbeitslosengeld war knapp, davon könnte sie noch schlechter leben.
Das reichte gerade mal für die Kosten für den Kindergarten jeden Monat.
Für alles andere musste sie selbst verdienen.
Aber sie konnte auch nicht jede Nacht sich verkaufen, Toshio war auch mal krank und auch sie brauchte ab und zu mal Schlaf.
Zwar nicht viel, aber etwas.
Sie würde sonst irgendwann umkippen, was fatal wäre.

Sie schloss kurz die Augen und stützte sich am Rande des Spülbeckens ab, aus dem sie gerade das Wasser abließ.

Wie sollte es bloß noch weiter gehen?

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Jede Nacht bildete er sich ein, jemand würde ihm über die Wange streichen. Es war immer kurz vor dem Aufstehen, damit er sich für die Schule fertig machte. Immer spürte er, diese sanfte und warme Berührung. Er wusste nicht wieso er das spürte, doch seine Mutter sah ihn immer nur erstaunt an, wenn er sie darauf ansprach.

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So bin wieder da von meinem 4-Tage uraub in meiner alten Stadt...
Und habe den PC nicht vermisst xD
Naja, hier ist das nächste kapitel...
Mal sehen wann das nächste kommt, denn bei uns gibt es ein kleines Problemchen ^^;
Naja, kann sein, dass ich PC-Verbot bekomme...und zwar stricktes, langes...
Also nich wundern, wenn nichts mehr kommt ^^;

LG eure Silence