Fanfic: Der Traum vom Shinobi
Kapitel: Kampf und Mission
KAPITEL 1-KAMPF UND MISSION
(Aus Sayuris Sicht)
„Leute“, meldete sich plötzlich Katana zu Wort, „ich glaub ich weiß wo wir sind.“ Wir sahen auf. „Haltet mich jetzt nicht für verrückt, aber ich glaub, das ist der See, wo Zabusa gegen Kakashi kämpft.“ Verwundert sahen wir uns noch einmal um. „Jetzt wo du es sagst“, antworteten Koji und ich im Chor. Dann warf ich ein: „Aber das kann nicht sein. Naruto ist doch nur eine Serie.“ Mich schauderte es. Die Sonne schien warm auf uns herab. Es schien schon seit Wochen nicht geregnet zu haben. Plötzlich schob sich eine Wolke vor sie. Nebel kam auf. Erschrocken pressten wir uns gegen den Baumstamm. „Was ist das?“, wisperte ich. Katana schüttelte den Kopf. „Leute, da oben.“ Mehr brauchte sie nicht zu sagen. Wir hatten es bereits gesehen. Am Weg standen fünf Personen. Ein älterer Mann, ein jüngerer Mann, zwei Jungs und ein Mädchen. Und über ihnen in einem Baum steckte ein Schwert. Darauf stand ein weiterer Mann. „Das ist doch Zabusa“, quiekte ich erschrocken. Auch Koji und Katana waren blass. „Sayuri, das sind Kakashi, Tazuna, Sakura, Sasuke und Naruto“, quiekte Katana mit derselben hohen Stimme. Offenbar waren wir zu laut gewesen. Zabusa dreht sich zu uns um. Vor Angst konnten wir uns nicht bewegen. Er erschuf einen Wasserklon, der uns einsammelte. Der Wasserklon stand wieder neben ihm. Jetzt nahm uns Zabusa eigenhändig. „Tja Kakashi, entweder du übergibst mir jetzt sofort den Brückenbauer oder diese drei unschuldigen Kinder werden sterben.“ Wut funkelte in unseren Augen auf und wir traten um uns. Und wir alle drei trafen. Zabusa ließ uns los und fasste sich an sein bestes Stück. Das Problem war nur, dass wir uns in 20 Meter Höhe befanden. Und wir stürzten unaufhaltsam dem Tod entgegen. Wir hatten schon mit unserem Leben abgeschlossen, als wir aufgefangen wurden. Da stand Sasuke und hatte Katana auf dem Arm. Koji und ich wurden von Kakashi aufgefangen. Schnell brachten die zwei uns etwa in 30 Meter Sicherheitsabstand. Wir beobachteten gespannt den Kampf. „Nein“, schrie ich auf, als Kakashi in dem Wassergefängnis gefangen wurde. Auch Katana und Koji kuckten geschockt. Wir hatten nichts zu verlieren. Ich rannte auf ihn zu, Katana und Koji neben mir. Plötzlich spürte ich etwas Merkwürdiges. Eine Energie kam ihn mir hoch. War das Chakra? Ich veränderte mich. Ich wuchs und mir wuchs rotes Fell. Ich blickte nach hinten. Auch Koji und Katana veränderten sich. Auch ihnen wuchs rotes Fell. Es bildete sich Feuer auf ihnen. Ich spürte die heißen Flammen auf meiner Haut. Sie sahen aus wie Schwänze und fügten sich nahtlos mit meinem Hinterteil zusammen. Wir fühlten uns unglaublich mächtig. Zabusa erschrak. °Nibi, die zweischwänzige Dämonenkatze° Sakura, Naruto, Tazuna und sogar Sasuke wichen ängstlich zurück. Kakashi hatte die Augen weit aufgerissen. Auch in ihnen loderte die Angst. Ich konnte es ihm nicht verdenken. Wir, drei Kinder, hatten eben noch zugeschaut. Jetzt waren wir weg und stattdessen stand Nibi, die zweischwänzige Dämonenkatze vor ihm. Ihr Fell brannte.
^^Im Inneren des Dämons^^
„Leute, was ist passiert?“, fragte ich ängstlich. Meine Freunde schwebten neben mir. „Wir haben uns in Nibi verwandelt“, sagte Koji überrascht. Katana saß einfach stocksteif da. „Diese Chance müssen wir nutzen, sonst…“ Sie konnte den Satz nicht zu Ende bringen. Eine unkontrollierbare Wut, brodelte in uns auf. Das schwarze Chakra vernebelte unsere Sinne. Wir konnten nichts tun. Wir wurden bewusstlos.
(Erzähler Sicht)
Kakashi sah immer noch geschockt zu Nibi. Ihre Schwänze peitschten. Zabusa wimmerte leicht. Nibi holte tief Luft und spuckte Feuerbälle. Einer traf Zabusa und er wurde weggeschleudert. Kakashis Gefängnis löste sich auf und er wurde von einem zweiten Feuerball getroffen. Bewusstlos fiel er ins Wasser.
Licht. Da war Licht. Er musste dorthin. Er musste einfach wach werden. Er erreichte das Licht und berührte es leicht. Ihm war so warm. Doch im nächsten Moment war ihm eiskalt. Er spürte Regentropfen auf seiner Haut. Mühsam öffnete er die Augen. Sein Sharingan war zugedeckt worden. Sasuke, Naruto und Sakura sahen von oben auf ihn herab. Sie wirkten besorgt. „Wie geht es ihnen, Sensei?“, fragte Naruto. Kakashi tastete seinen Körper entlang. Nichts gebrochen? Nein, er schien heil geblieben. „Es geht mir gut, Naruto“, antwortete Kakashi. Mit Sasukes Hilfe stemmte er sich hoch. Tazuna stand drei Meter weiter. Neben ihm an einem Baum, lehnten die Kinder. Sie hatten die Augen geschlossen und atmeten schwer. Kakashi ging auf sie zu. Schwerfällig öffneten sie die Augen. Kakashi sah sie sich alle der Reihe nach an. Der Junge war etwas dicker, hatte braun-grüne Augen und schwarzes Haar. Eine kleine Strähne vorne an der Stirn hatte er blond gefärbt. Ihm lief der Schweiß übers Gesicht. Das erste Mädchen war dünner. Sie war nicht dick, aber auch nicht dünn. Sie hatte schulterlanges blondes Haar. Hinten war es dunkelrot gefärbt. Und blau-graue Augen. Auch das zweite Mädchen hatte blau-graue Augen und braunes schulterlanges Haar. Alle drei schienen etwa im Alter der drei Ge-Nins zu sein. Und alle drei trugen kurze Hosen und ausgeleierte T-Shirts. „Passen sie bloß auf, Sensei. Die tun ihnen bestimmt was“, sagte Sakura ängstlich. Kakashi schüttelte den Kopf. „Glaube ich nicht. Immerhin haben sie mich gerettet.“ Alle drei atmeten noch schwer. „Wer seid ihr?“, fragte Kakashi.
(Sayuris Sicht)
°Ach scheiße wir können doch nicht sagen, dass wir aus einer ganz anderen Welt kommen°
„Wir…wir ähm“, stotterte ich. °Ich muss ihm wirklich die Wahrheit sagen° „Naja, wie soll ich es sagen. Wir kommen aus einer ganz anderen Welt“, beendete ich den Satz. Kakashi sah mich nur erschrocken an. „Keine Angst Kakashi, wir wollen bestimmt nichts Böses“, sagte Katana. Am Liebste hätte ich sie geohrfeigt. Doch sie merkte selber, dass sie etwas ausgeplaudert hatte. °Jetzt muss die ganze Geschichte raus° Ich holte tief Luft. „Lasst uns zu der Hokage gehen“, sagte Kakashi. „Nein“, winkte ich schnell ab. „Ihr müsst den Auftrag beenden. Wir werden euch nicht im Weg stehen, versprochen“, sagte ich. Kakashi sah mich an. Dann seufzte er. „OK, es geht weiter.“ Wir marschierten wieder los. „Also, woher kennt ihr mich?“, fragte Kakashi. „Äh…, das ist ziemlich schwer zu erklären. Ihr seid in unserer Welt ein Manga. Ihr seid berühmt.“ Er sah mich nur geschockt an. „Wie seid ihr hierher gekommen?“, fragte er. °Wenn ich das wüsste° „Naja, wir waren im Kino. Da kann man euch sehen. Und wir haben genau diese Folge gekuckt. Wir haben den Teil gesehen, als ihr Zabusa begegnet seid. Plötzlich wurde um uns herum alles schwarz. Als wir aufwachten, waren wir hier im Wald.“ Kakashi nickte. „Wie habt ihr das gemacht?“ Wir wussten sofort, was er meinte. „Ich weiß es nicht“ Wir wanderten weiter. Nach einigen Stunden trotteten wir nur noch langsam hinter den anderen her. Auch Sakura, Naruto und Tazuna wirkten erschöpft. Doch Kakashi und Sasuke marschierten schnell vorwärts. Kakashi betrachtete seine Schüler, Tazuna und uns. Er seufzte. „Wir machen eine kleine Pause“, sagte er schließlich. Ich würde es nie zugeben, aber ich war richtig froh, als wir uns in den Schatten eines Baumes setzten. Plötzlich sagte Naruto: „Ihr habt noch gar nicht erzählt, wie ihr heißt und woher ihr kommt“ Wir nickten, mussten wir doch nur daran denken. Schließlich stand Katana auf. „Hallo, ich bin Katana. Ich bin 12 Jahre alt und habe am 19. Februar Geburtstag. Und ich komme aus Yokohama.“ Alle schauten ein wenig verwirrt. Jetzt stand ich auf. „Mein Name ist Sayuri, ich bin 13 Jahre alt und habe am 11. Dezember Geburtstag. Ich wohne ebenfalls in Yokohama.“ Jetzt stand Koji auf. „Ich heiße Koji, habe am 16. Februar Geburtstag, bin 12 Jahre alt und wohne ebenfalls in Yokohama.“
(Erzähler Sicht)
Kakashi sah alle drei ein wenig verwirrt an. Die lehnten sich nach hinten. 20 Minuten später sagte Kakashi: „Los, wir gehen weiter“ Alle rappelten sich auf.
(Sayuris Sicht)
Glücklich sahen wir endlich das Haus vor uns. Wir schwitzen und waren erschöpft. „So, ihr solltet jetzt schlafen“, sagte Kakashi zu allen. „Wir laufen morgen zurück“ Erschöpft nickten wir. Inari zeigte uns unser Zimmer. Dann legten wir uns hin. Es war recht unbequem, da wir ja mit 7 Personen auf dem Boden lagen. Erschöpft schloss ich die Augen und schlief recht schnell ein.
(Erzähler Sicht)
Die Sonne kitzelte die Schlafenden an der Nase. Katana drehte sich murrend zur Seite und schlief weiter. Sayuri grummelte und verkroch sich unter der Decke. Koji reagierte gar nicht. Sakura brummte friedlich und klammerte sich an Sasuke. Naruto schnarchte weiter. Und Kakashis Bett war leer. Doch plötzlich betrat er das Zimmer. „Aufstehen“, meinte er gutgelaunt und hatte sogleich 6 Kissen im Gesicht. „Hey, 6 gegen einen ist unfair“, beklagte er sich und warf die Kissen zurück. ZACK. Hatte er alle wieder im Gesicht. Er sah auf die Schlafenden herab. Sakura kuschelte immer noch mit Sasuke, der dies gar nicht zu bemerken schien. Naruto hatte alle viere von sich gestreckt und schnarchte munter. Naja, und die drei Kinder rührten sich genauso wenig. Kakashi kratzte sich am Hinterkopf und setzte sich in eine Ecke. Dann nahm er sein Flirtparadies aus der Tasche und fing an zu lesen.
^^2 Stunden später^^
Sayuri blinzelte kurz. Was sie sah, gefiel ihr gar nicht. „Sagen sie mal, haben sie sie noch alle? Wie können sie so früh morgens schon dieses perverse Buch lesen“, fuhr die braunhaarige ihn an. Kakashi zuckte erschrocken zurück. „Naja, Sayuri genau genommen ist es schon Mittag. Sayuri sah auf den Wecker. 12.01 Uhr. Sie ballte die Hände zu Fäusten. In einer plötzlichen Wut packte sie den Wecker und bewarf Kakashi damit.