Fanfic: Der Traum vom Shinobi
Kapitel: Die Folgen dieses Streiches
Diesmal kann ich wirklich für nichts garantieren. Wird irgendwie noch kindischer, als das vorherige Kapitel und man erfährt ein wenig über die Welt aus der Sayuri und die anderen kommen.
KAPITEL 4-DIE FOLGEN DIESES STREICHS
(Erzähler Sicht)
Sie kamen etwa nach 20 Minuten dort an. Sasuke war schon da, genau wie Koji. „Warum haben wir uns eigentlich so beeilt?“, fragte Sayuri. „Kakashi kommt doch eh immer zu spät“ Die Mädchen setzten sich an einen Baum und warteten. Bald kam auch Naruto. „Hallo Sakura-chan. Sayuri-chan. Katana-chan. Koji-kun. Hallo Teme“, begrüßte er alle. Sakura, Sayuri, Katana und Koji lächelten zurück. Von Sasuke hörte man nur ein `Tss`.
(Sayuris Sicht)
Wir warteten. 3 Stunden, 4 Stunden, 5 Stunden. „Oh Mann, das gibst doch nicht“, schimpfte Sakura. Da musste ich ihr zustimmen. „Sollen wir mal bei ihm klopfen?“, fragte Koji vorsichtig. Wir nickten und machten uns auf dem Weg zu ihm. „Meint ihr das hat was mit den Flirtparadies-Büchern zu tun?“, fragte Naruto. Wir nickten synchron. Schon von weitem konnte man entsetze Schreie hören. „Muss…doch…hier…sein“ Wir lachten. Dann klopften wir. Die Tür wurde geöffnet. Ein hektischer Kakashi kam heraus. Als er uns sah, wich sein eben noch hektischer Gesichtsausdruck, einer finsteren Grimasse. Vorsichtig gingen wir einige Schritte zurück. „Leute“, sagte er ganz ruhig, „ihr habt ein großes Problem. Wie könnt ihr es wagen, meine Flirtparadies-Bücher zu klauen“ Wir schluckten. „Das…das haben wir aber nicht getan“, stotterte Naruto. Kakashi knackste gefährlich mit den Fäusten. „Lauft“, schrie ich und rannte weiter rein nach Konoha. „Los, wir müssen zu Tsunade“, schrie ich ihnen zu. Wir waren schnell und hörten unser Blut in unseren Ohren pochen. Ich sah mich kurz um, konnte Kakashi aber nicht sehen. °Wir haben ihn abgehängt°, dachte ich erleichtert und sah wieder nach vorne. Vor uns stand Kakashi. „Lauft“, schrie diesmal Naruto. Und das taten wir. Wir machten einige Schlenker, sodass Kakashi uns aus den Augen verlor. Völlig erschöpft kamen wir in einer Sackgasse an. Wir lehnten uns an die Wand und atmeten einige Male tief durch. „OK, doch keine so gute Idee“, brachte Sasuke hervor. Als sich unser Atem wieder normalisiert hatte, standen wir langsam auf. „So und jetzt, so schnell und so unauffällig wie möglich zu Tsunade.“ Schnell begaben wir uns Richtung Kage-Gebäude. Wir wollten gerade die letzten paar Meter dahin gehen, als ich die Anderen zurück hielt. „Wartet mal, ich hab da so ein komisches Gefühl“, wisperte ich und zog sie außer Sichtweite. Und mein Gefühl hatte mich nicht getäuscht. Bereits wenige Minuten später kam ein wutschnaubender Kakashi aus dem Turm. Ängstlich drückten wir uns an die Wand, damit er uns nicht sah. Als er verschwunden war, schlichen wir zum Hokageturm und betraten ihn. Schnell rannten wir zum Büro von Tsunade. „Herein“, bekamen wir auf unser Klopfen zu hören. Wir betraten das Büro. Tsunade grinste uns an. „Ihr habt einen neuen Feind“, sagte sie. „Ach ne, schon klar“, meckerte Katana. „Aber die Idee war gut“, kicherte Tsunade. Unsere Herzen klopften laut, es war anstrengend gewesen, vor Kakashi wegzulaufen. „Ihr könnt euch hier ausruhen“, sagte Tsunade. Dankbar ließen wir uns die Wand hinunter gleiten. „Wo habt ihr die Bücher eigentlich versteckt?“, fragte Tsunade irgendwann. Ich prustete los. „Bei Gai“ Tsunade sah mich an, als wär ich ein Geist. Dann fing auch sie an zu lachen. „So, da wir jetzt genug Zeit haben. Katana, Sayuri, kommt ihr kurz mit.“ Wir sahen uns verwirrt an, folgten ihr aber. „Ich will mal sehen, wegen dem Vorfall mit Nibi. Katana setzte sich auf die Liege. Tsunade hob ihr T-Shirt hinten an. Auf ihrem Rücken prangte ein Mal. Dann sah sie auch bei mir nach. Ich hatte ebenfalls ein Mal auf dem Rücken. „Wie heißt ihr mit Nachnamen?“, fragte Tsunade nachdenklich nach. „Sayuri Kuraki, Katana Asakura und Koji Kaiba“, antwortete ich. „Mhm“ Tsunade nickte leicht. „Ich muss da was nachschlagen“ Wir kehrten in das Büro zurück. Wir blieben hinter der Tür, falls Kakashi kam. Plötzlich ging die Tür auf und herein kam Kakashi. „Sie wissen, wo diese Gören sind. Ich köpfe sie.“ Wir mussten heftig schlucken. Shizune brachte uns ins Nachbarzimmer in Sicherheit.
(Erzähler Sicht)
Kakashi stand immer noch wutschnaubend vor Tsunade. „Sieh das Ganze doch mal positiv. Immerhin haben sie es geschafft dich zu täuschen und haben einen super Plan entwickelt“, versuchte Tsunade den wütenden Kopier-Ninja zu besänftigen. Der wurde augenblicklich ruhig, kratzte sich am Hinterkopf und meinte: „Ja, stimmt. Da haben sie Recht.“ „Also bist du nicht mehr sauer auf sie?“, fragte Tsunade vorsichtshalber nach. Kakashi schüttelte grinsend den Kopf. Tsunade seufzte erleichtert und rief: „Sasuke, ihr könnt raus kommen.“ Kakashi sah verwirrt zu der Tür, die zum Krankenzimmer führte. Die öffnete sich und 6 lachende Kinder fielen auf den Boden. Er sah sie nur stumm an. „Das war die Strafe dafür, dass sie uns bei Tazuna so früh geweckt haben“, meinte Sayuri und rappelte sich auf. Kakashi sagte: „OK, war lustig. Aber ich will jetzt meine Bücher wieder.“ „Hm, ich weiß nicht“, sagte Katana nachdenklich, „ich glaub nicht, dass du die noch mal wieder sehen willst.“ „Wo habt ihr sie versteckt?“, knurrte Kakashi. Sayuri zwinkerte den Anderen zu. „In Gais Unterwäschefach.“ Das war selbst für die Hokage zuviel. Sie fiel rückwärts vom Stuhl und lachte. Auch die Anderen lachten. Nur Kakashi stand leichenblass in der Mitte. Plötzlich knuffte ihn jemand in die Seite. „Das war ein Scherz. Wir haben sie zwar bei Gai versteckt, aber nur auf dem Dachboden“, meinte Sayuri grinsend. Kakashi atmete erleichtert aus. „Gehen wir sie jetzt holen?“, fragte er erwartungsvoll. Sayuri nickte und sie machten sich auf den Weg zu Gai. „Sag mal, wie war eigentlich der ganze Plan?“, fragte er irgendwann. Sie erzählten immer abwechselnd. „Ihr habt mich ganz schön an der Nase herumgeführt“, grinste er. „Ja“, grinste Sayuri zurück. „Sagt mal, Sayuri, Koji und Katana. Wollt ihr nicht auch Ninjas werden?“, fragte er. „Furchtbar gerne“, meinten alle Drei im Chor. „Weißt du immer, wenn wir Naruto geguckt haben, haben wir uns hierhin gewünscht“, ergänzte Sayuri. Der Grauhaarige sah sie forschend an. „Vermisst ihr eure Welt denn gar nicht?“, fragte er. „Ein bisschen“, gab Katana zu. „Aber die Schule garantiert nicht“, lachte Koji. „Was ist Schule?“, fragte Kakashi interessiert. „Schule ist so was ähnliches, wie eure Ninja-Akademie. Aber wir haben ganz andere Fächer. Wie Mathe, Englisch, Japanisch etc. Mit 6 wird man eingeschult und muss 10 Jahre mindestens in die Schule gehen. Erstmal gehen alle Kinder in die Grundschule. Später, ab dem 5. Schuljahr gibt es verschiedene Schulen. Dazu zählen hauptsächlich Hauptschule, Realschule und Gymnasium“ „Und was ist da der Unterschied?“, fragte er weiter. „Naja, das Gymnasium ist am Schwersten, die Hauptschule am Leichtesten. Der Unterrichtsstoff unterscheidet sich auch ein bisschen. Und wer auf das Gymnasium geht, hat auch noch die Möglichkeit, das Abitur zu machen. Das sind drei weitere Jahre Schule. Aber, weißt du. Bei uns ist es nicht so, dass jeder zweite Ninja wird. Bei uns gibt es ganz viele Berufe. Bürokaufmann, Elektriker, Tierarzt etc. Und je nachdem, welchen Abschluss du hast, kannst du verschiedene Berufe ausführen.“ „Und auf welche Schule seid ihr gegangen?“, fragte Kakashi weiter. „Realschule, aber wir hätten auch aufs Gymnasium gehen können.“ Kakashi nickte kurz.
Da waren sie auch schon da. Koji klopfte. Man hörte Schritte und Gai öffnete die Tür. „Hallo Kinder. Hallo Kakashi.“ „Hallo Gai. Ich muss noch was abholen“, brummte Kakashi und betrat die Wohnung. „Wir holen die Bücher schon“, meldeten sich Naruto, Sasuke und Sayuri zu Wort. Schnell verschwanden sie auf dem Dachboden. Eine Minute später kamen sie mit leeren Händen zurück. „Die…die Decke ist weg“, brachte Sayuri heraus. Jetzt stürmten auch die Anderen nach oben. Dann standen sie zu 8 Personen dort oben. Sie kramten eine Weile, bis plötzlich Katana triumphierend schrie: „Gefunden!“ Sie hoben den Sessel leicht an und holten die Decke raus. Hustend verließen sie den Dachboden. Unten öffnete Sayuri die Decke. „Meine Bücher“ Kakashi lächelte selig. Sayuri band die Decke wieder zu und nahm sie auf die Schulter. „Komm Kakashi, bringen wir deine Bücher wieder zu dir.“ Dann trabten sie zu Kakashis Haus. „Willst du sonst noch was wissen?“, fragte Sayuri den Grauhaarigen. Er nickte und meinte: „Ja. Was vermisst du aus deiner Welt?“ Sayuri sah ihn an. „Ich vermisse meine Eltern ein wenig, meine anderen Freunde und meine Lehrer teilweise.“ „Was sind `Lehrer`?“ „Du bist zu Beispiel ein Lehrer. Ich vermisse vor allem meine Klassenlehrerin. Du bist theoretisch der Klassenlehrer von Team 7. Nur sind bei uns in der Klasse 28 Schüler.“ „So viele?!“, staunte Kakashi. Sayuri nickte. „Aber, bei uns ist das anders. Wir haben nicht nur einen Lehrer, sondern fünf, sechs oder mehr. Und die unterrichten jeder ein anderes Fach. Naja, und ich hab meine Klassenlehrerin schon seit 3 ½ Jahren“ Kakashi sah aufmerksam zu Sayuri. „Du siehst so traurig aus“, meinte er plötzlich. „Hm, es ist nur so, dass ich im Sommer meine Lehrerin verloren hab. Sie ist weit weggezogen. Sie war meine Lieblingslehrerin. Sie war immer zu Späßen auferlegt und trotzdem streng.“ „Also, so wie ich“, grinste er Sayuri an. Sie gab ihm eine Kopfnuss. „Nein. Im Gegensatz zu dir, war sie nämlich nicht pervers“ Kakashi rieb sich den Kopf. „Jaja, ist ja schon gut“, murmelte er. „Weißt du, dass alle Narutofans in