Fanfic: Der Traum vom Shinobi

Untertitel: In einer neuen Welt

Kapitel: Krank

KAPITEL 7-KRANK

(Erzähler Sicht)
Sakura wurde leicht rot, als sie Sasuke ansah.

(Katanas Sicht)
°Mann, Sasuke sieht so toll aus° „Leute?“, fragte ich in die Stille hinein. Sie wandten mir die Gesichter zu. „Wir Drei müssen euch etwas sagen, bezüglich unserer Familien. Ähm Sasuke, nicht gleich umfallen. Mein richtiger Name ist Katana Uchiha.“ Stille. „Was?“, stammelte Sasuke. „Ja, man hat uns drei in eine andere Welt gebracht, die Gründe sind unwichtig. Aber Sayuri heißt Hyuga und Koji Teihzu.“ Die Blicke von Team 7 wanderten zwischen uns Drei hin und her. „Sind wir verwandt?“, fragte Sasuke mich nach einer Weile. „Nur entfernt. Der Vetter deines Vaters war der Bruder von dem Vater meines Vaters. Zumindest hat Tsunade das so gesagt“ Wieder Stille. „Wir werden jetzt mal gehen“, sagte Sakura freundlich und erhob sich. Auch Sasuke und Naruto standen auf. „Bis morgen“, sagte Sayuri und brachte die Drei zur Tür. Sie verschwanden in der Nacht. Langsam gingen wir hoch und in unsere Zimmer. Ich zog mich um, putzte mir die Zähne und verschwand selbst im Bett.
Diesmal standen wir normal um 6 Uhr auf. Sayuri wollte Kakashi wecken, während Koji und ich das Frühstück bereitmachten. Langsam gingen wir die Treppe runter.

^^Sayuris Sicht^^
Langsam betrat ich das Zimmer meines Senseis. Er schlief noch tief und fest. Leicht lächelnd hockte ich mich neben ihn und rüttelte an seiner Schulter. Er zuckte mit den Augenlidern und öffnete sie. „Na, ausgeschlafen?“, fragte ich grinsend. Er nickte leicht, setzte sich auf und hielt sich den Kopf. „Hast du Kopfschmerzen?“, fragte ich besorgt. Er schüttelte energisch den Kopf. Ein heiseres `Nein` entkam seiner Kehle. „Jetzt erzähl keinen Scheiß“, schnappte ich und legte meinen Handrücken auf seine Stirn. Sie glühte. „Tja, da hast du dir gestern wohl was weggeholt“, meinte ich und drückte ihn ins Bett zurück. „So kannst du unmöglich trainieren“ Ein schwacher Protest war noch zu hören, doch auch der ließ bald nach. Das bestätigte mir, dass es ihm wirklich nicht gut ging. „Ich bin gleich wieder da“, meinte ich und verließ das Zimmer. Schnell stolperte ich die Treppe runter. „Leute, Training fällt aus“, sagte ich zu meinen Freunden. „Wieso?“, fragte Katana verwirrt. Ich wedelte leicht wütend mit der Hand durch die Luft. „Kakashi hat sich gestern was weggeholt. Er hat Fieber“, schnaubte ich. Katana grinste belustigt. „Wusste gar nicht, dass sogar Jo-Nin sich mal eine Erkältung einfangen“, meinte Koji. „Also, ich habe Aufgaben für euch. Als Erstes sagt ihr Team 7 Bescheid. Dann bestellt ihr Tsunade her. Ich möchte sicher wissen, was genau er sich eingefangen hat“, befahl ich. Koji und Katana nickten und verließen das Haus. Ich trabte in die Küche und hatte bald ein Küchentuch gefunden. Ich ließ kaltes Wasser drüberlaufen und wrang es aus. Dann rannte ich die Treppe hoch und betrat wieder das Schlafzimmer. Kakashi hatte einen Schlafanzug angezogen und lag wieder im Bett. Langsam ging ich näher und legte ihm das Tuch auf die Stirn. Erschöpft schloss er die Augen. Ich lächelte leicht und beschloss ihn schlafen zu lassen.

(Erzähler Sicht)
Leise verließ sie den Raum und setzte sich in die Küche. Nach 15 Minuten klopfte es und sie öffnete die Tür. „Ich sollte nach Kakashi sehen?“, fragte Tsunade. Sayuri nickte stumm und brachte Tsunade in Kakashis Schlafzimmer. Der schien wieder zu schlafen. „Kakashi“, sagte Sayuri sanft und rüttelte an seinen Schultern. Mühsam öffnete er die Augen und setzte sich mit Sayuris Hilfe auf. Tsunade setzte sich neben ihn und tastete ihn ab. „Hast du Halsschmerzen?“, fragte sie, als sie nach den Halslymphknoten tastete. Diese waren angeschwollen. Kakashi nickte. „Maske runter“, befahl Tsunade. Kakashi seufzte und sah zu Sayuri hinüber. Genervt drehte sie sich um, Kakashi zog die Maske ab und Tsunade sah Kakashi in den Hals. Sie knipste die Lampe aus, Kakashi zog seine Maske wieder hoch und Sayuri drehte sich wieder um. Tsunade stand seufzend wieder auf. „Du hast dir eine Mandelentzündung eingefangen. Nicht wirklich angenehm. Vermutlich hast du auch Kopfschmerzen?!“ Kakashi nickte wieder. Dann wandte sich Tsunade seufzend an Sayuri. „Ich lass dir ein schmerz- und fiebersenkendes Mittel für ihn da. Und du…“, mit einem Ruck wandte sie sich wieder Kakashi zu, „…du solltest deine Maske auslassen. Sonst könnte es sein, dass du bald Atemnot kriegst.“ Etwas hilflos starrte Kakashi zu Sayuri. Dann zog er seufzend die Maske ab. Eine weiße Narbe zog sich über seinen Mund und seine rechte Wange. Sonst war sein Gesicht normal. Tsunade drückte Sayuri ein Medikament in die Hand. „Ich komme, wenn es keine Probleme gibt, nächste Woche noch einmal vorbei“, sagte sie und verließ gefolgt von Sayuri das Zimmer. Sayuri begleitete sie noch bis zur Tür. „Danke, Hokage-sama“, lächelte sie und schloss die Türe. Schnell ging sie wieder nach oben und in Kakashis Zimmer. Sie setzte sich auf den Boden neben dem Bett und begann den Beipackzettel des Medikamentes zu lesen. Nach einer Weile holte sie Drei der Tabletten raus und verschwand nach unten. Sie kam mit einem Glas Wasser wieder. „Du musst zuerst die Tabletten nehmen und dann mit Wasser runterspülen“, meinte sie zu dem Grauhaarigen. Dieser setzte sich grummelnd auf, schluckte die Drei Tabletten und trank das Glas Wasser komplett leer. „Du solltest etwas schlafen“, meinte Sayuri sanft und wechselte noch schnell den Lappen auf seiner Stirn. Dann ließ sie ihn allein. Sie plumpste auf den Küchenstuhl und wartete.
Es klopfte. Sayuri ging zur Tür und öffnete sie. Koji und Katana betraten das Haus. „War Tsunade schon hier?“, fragte Katana. „Ja“, antwortete Sayuri. „Und?“, fragte Koji neugierig. „Mandelentzündung“ „Autsch“, meinte Katana mitfühlend. Plötzlich legte sich ein breites Grinsen auf Sayuris Gesicht. „Ich habe ihn ohne Maske gesehen“ „Wie jetzt?“, fragte Koji empört. „Tsunade hat gesagt, er müsse die Maske auslassen, da die Gefahr von Atemnot sehr hoch ist. Wollt ihr ihn auch mal ohne sehen?“ Katana und Koji nickten. „Seit aber bitte leise. Er schläft“, meinte Sayuri und die Drei gingen die Treppe hoch. Sayuri öffnete leise die Tür. Kakashi schlief wirklich. Sowohl Katana, als auch Koji warfen einen Blick auf Kakashis Gesicht. Doch dann zogen sie sich zurück. „Wir haben Kakashi ohne Maske gesehen“, bemerkte Katana atemlos. Sayuri verbiss sich jegliches Kommentar. „Trainieren wir allein unser Chakra?“, fragte Koji. Die Mädchen nickten.

^^3 Stunden später^^
„Byakugan“, rief Sayuri und ihr Kekkei-Genkai erschien. „Geschafft!“, jubelte sie. „Hey, gut gemacht“, meinte Katana und auch Koji wirkte begeistert. „Ach, ihr schafft das auch noch“, bemerkte Sayuri verlegen. „Übt ihr weiter, ich sehe mal nach Kakashi. Er muss wieder seine Medizin nehmen“ Sie ging leise lachend hoch. Leise klopfte sie. Keine Antwort. Also drückte sie die Klinke runter und betrat das Zimmer. Lächelnd sah sie auf den schlafenden Kakashi und setzte sich neben das Bett. Einige Minuten beobachtete sie ihn beim Schlafen. Plötzlich zuckten seine Augenlider leicht und er öffnete die Augen. „Wach?“, fragte Sayuri grinsend. Kakashi nickte und setzte sich dann auf. Sayuri setzte sich neben ihn und fragte: „Geht es dir besser?“ Kakashi nickte. „Etwas“, vernahm sie seine heisere Stimme. „Soll ich dir ein Eis holen? Vielleicht würde das deinem Hals ganz gut tun“ Sie war ernsthaft besorgt. Er schüttelte den Kopf. „Mach dir keine Umstände“, flüsterte er. „Ich mache mir aber gerne Umstände“, grinste Sayuri. „Bin gleich wieder da“ Somit verließ sie erneut das Zimmer. Sie nahm immer Zwei Stufen auf einmal und landete sicher am Fuß der Treppe. „Wie geht es ihm?“, fragte Koji. „Besser, aber nicht gut“, meinte Sayuri und verschwand in der Küche. Sie nahm einige Eisklümpchen aus dem Fach und legte sie ein Glas. Mit einem Löffel zerschlug sie sie, sodass nur eiskaltes Wasser zurückblieb. Dann kramte sie noch mal im Gefrierschrank und machte ihm ein Eis fertig. Beides trug sie nach oben. Er nahm seine Medikamente, trank das Glas leer und aß das Eis. Sayuri beobachtete ihn die ganze Zeit. „Besser?“, fragte sie, nachdem er auch das Eis verputzt hatte. Er nickte leicht. Ein seichtes Lächeln legte sich auf ihr Gesicht. „Dann ruhe dich aus. Wir wollen ja, dass du wieder gesund wirst.“ Leise verließ sie das Zimmer.

(Kakashis Sicht)
Noch lange sah ich ihr hinterher. °Sie ist richtig süß, wenn sie sich so um mich kümmert. Ach Scheiße, was denk ich da? Sie ist 14 Jahre jünger als ich. Außerdem würde sie nie etwas für mich empfinden° Bei diesem Gedanken zog sich mein Herz kaum merklich zusammen. °Was ist das für ein merkwürdiges Gefühl?° Ich seufzte noch einmal und ließ mich aufs Bett fallen. Müde streckte ich mich noch einmal und schlief ein.

(Erzähler Sicht)
Sayuri ging langsam nach unten. Der Jo-Nin war wirklich krank. Allein schon die Gesichtsfarbe war gruselig. Irgendwie erinnerte sie ihn an Orochimaru. Doch seine heisere Stimme und sein allgemein kränkliches Aussehen machten ihr Sorgen. Plötzlich stand eine grinsende Katana vor ihr. „Ich habe es geschafft“, meinte sie grinsend und öffnete die Augen. Rote Augen blitzen ihr entgegen. „Klasse“, grinste Sayuri und klopfte ihrer Freundin auf die Schulter. „Wie sieht es bei Koji aus?“ „Er kann es noch nicht. Das scheint schwieriger zu sein, weil es keine Augentechnik ist.“ Katana zuckte die Schultern. Einige Stunden unterhielten sie sich und lachten viel, während Koji versuchte sein Kekkei-Genkai zu aktivieren. „Koji, mach Schluss für heute“, meinte Katana gegen 7.00 Uhr. Sayuri nickte. „Ich sehe mal wieder nach dem Sorgenkind“, meinte sie und grinste.