True Identity
auch erstaunt, als InuYasha aufhörte zu weinen und nun lachte. Er lehnte sich mehr an seine Mutter um mehr Wärme zu bekommen. Was hatte diese junge Youkai gemacht? Und vor allem wie?
Die besagte Youkai schaute sich den kleinen Hanyou genauer an. Man konnte die Ähnlichkeit zu seinem Vater sehen. Doch die kleinen Hundeohren auf seinem kleinen Köpfchen sagten eines aus. Er war Hanyou. Er war anders. Sie wusste, wie Hanyous in der Gesellschaft standen. Sehr niedrig. Sie würde den Kleinen so lange beschützen, wie es ihr möglich war. Kimiko hoffte nur, dass Izayoi ihr vertrauen würde. Da vernahm sie auch die vor Angst bebende Stimme Izayois.
"Was wollt Ihr von mir? Ist es wegen meinem Sohn? Bitte! Tut ihm nichts! Ich flehe Euch an", bettelte die ehemalige Menschenprinzessin. Kimikos Blick wurde sanft. Sie hatte also Recht. Sie hatte Angst um ihren Sohn. Diese Sorge war auch durchaus berechtigt. Die junge Youkai setzte an etwas zu sagen, als sie eine Stimme unterbrach.
"Kimiko-sama!", rief ein kleiner Floh, der nun auf ihre Schulter hüpfte. Die gerufene Youkai seufzte. Was wollte der denn nun hier? Izayoi blinzelte einmal. Das war doch der schreckhafte Diener ihres Geliebten Inu Taishous. Er kannte diese Youkai? Jetzt war die junge Frau doch interessiert. InuYasha fing wieder an zu weinen. Trotz, dass er eng an seiner Mutter lag, war ihm doch sehr kalt. Izayoi versuchte ihn weiterhin zu wärmen, aber es half nichts.
Myouga räusperte sich kurz und die beiden Frauen schauten zu ihm. Der kleine Hanyou weinte weiterhin. "Izayoi-sama?", bat der Floh-Youkai um die Aufmerksamkeit der jungen Frau. Diese nickte um zu zeigen, dass sie zuhörte.
"Izayoi-sama. Diese Youkai hier ist die Erbin des gesamten Landes. Also von allen Länderein. Sie und mein verehrter Herr waren gut befreundet. Außerdem hatte der Lord Kimiko-sama um eins gebeten. Falls er sterben sollte, solle Sie auf Euch und InuYasha Acht geben", erklärte der kleine Diener. Kimiko nickte bestätigend. Izayoi nickte dann ebenfalls. Wenn ihr geliebter Lord dieser Youkai vertraut hatte, dann würde sie das auch.
InuYashas Weinen wurde immer lauter. (Mensch! Leute! Ihr vergesst das Kind.) Er fing nun auch noch an zu zittern. Schnell hastete Kimiko zu der jungen Mutter und holte etwas aus ihrem Kimono. (Der ist übrigens sehr elegant. Er war blau und verdeckte alles Nötige und hielt warm) Es war eine Miniversion des Kimonooberteils, welches Izayoi über ihren Kopf hatte. Die Miniausgabe war so für Kinder um die 2-3 Jahre gedacht. Kimiko wies Izayoi an, den Kleinen darin einzuwickeln. Dies tat sie auch und InuYasha hörte auf zu quengeln. Er kuschelte sich in den Stoff und saugte vergnügt an seinem Daumen. Es würde nicht lange dauern bis er Hunger bekommen würde. Doch nun wurde auch Izayoi kalt. Sie wickelte sich in den großen Kimono ein und auch ihr wurde wärmer.
Kimiko nickte bestätigend. Das war gut so. Sie würde die beiden nun erst mal an einen sicheren Ort bringen. "Izayoi-san. Bitte haltet Euren Sohn gut fest. Ich werde Sie nun zu einem sicheren Ort bringen", meinte die junge Inu-Youkai. Die junge Frau nickte und hielt ihren Sohn fest an sich gedrückt, jedoch nicht so stark, dass sie ihn erdrückte.
Kimiko nahm die beiden auf die Arme (nicht veralbern gemeint) und rannte davon. Auf Kimikos Schulter reiste Myouga eine Weile mit, bis er sich mit den Worten verabschiedete: "Ich muss noch etwas besprechen mit Toutousai und Saaya." Kimiko nickte. Sie setzte ihren Weg weiter fort. Sie roch Sesshoumaru, aber so lange er ihre Schützlinge nicht bedrohen würde, so konnte er ihr in diesem Moment egal sein. Izayoi weinte um ihren Geliebten stumme Tränen. Der kleine Hanyou war eingeschlafen, doch war ihm so warm, dass keine Gefahr bestand. Aus Kimikos rechtem Auge tropfte eine Träne, die über ihre Wange rang. Auch sie würde den großen Inu-Yokai Lord vermissen. Er war wie ein zweiter Vater für sie gewesen. Doch als Youkai durfte sie keine Schwäche durch Tränen zeigen. Das war ihr, der Erbin des Großen Reiches mehr als allen anderen verboten. Kimiko verschwand mit ihren Schützlingen in die tiefe schwarze Nacht.
Sesshoumaru stand an der Ruine des Menschenschlosses. Hier also hatte das Leben seines Vaters ein Ende gefunden. Für einen Menschen... und einen Hanyou. Auch wenn er es nach außen nicht zeigte, so war er doch wütend. Er wollte mächtiger werden um... seinen Vater in einem fairen Kampf zu übertrumpfen. Und nun würde aus diesem Traum nichts mehr werden.
Das alles war die Schuld dieses Menschenweibes und deren Sohn. Er würde die beiden aufspüren und sie leiden lassen. Doch dann erschnüffelte er den Geruch von Kimiko, der vermischt war mit dem Geruch des Menschenweibes und dem Hanyou. 'Verdammt! Sie hat die beiden unter ihren Schutz genommen. Ich bin noch lange nicht stark genug um sie zu bezwingen. Wartet es nur ab! Kimiko kann euch nicht immer beschützen', dachte der neue Lord des Westens, denn dieser Titel war sein Erbe. Er wendete sich ab und verschwand in die tiefe Nacht in Richtung des Schlosses, welches seinem Vater gehörte. Nein! Nun gehörte ihm das Schloss.
Myouga, Toutousai und Saaya saßen in einem Kreis in den Ruinen des Schlosses und berieten was zu tun war mit den Hinterlassenschaften ihres Lords. Vor ihnen lagen die drei Schwerter: Tessaiga, Tensaiga und Souunga. Saaya verkündete den letzten Willen ihres Herren. Tessaiga sollte an InuYasha gehen, aber es wurd im Grabe Inu Taishous versteckt bis InuYasha alt genug war das Schwert führen zu können. Tensaiga ging an Sesshoumaru, welches sie ihm aber nicht persönlich übergaben. Dazu hatten sie zu viel Angst um ihr Leben. Doch wusste keiner von ihnen was mit Souunga passieren sollte. Saaya verschmolz mit der Schwertscheide Souungas um dieses für 700 Jahre zu versiegeln, denn Souunga war ein Schwert mit eigenem Willen was nur Tod und Zerstörung brachte. Kaum einer konnte es kontrollieren. Doch Inu Taishou war dazu fähig gewesen. Man warf Souunga samt Schwertscheide in den Knochenfressenden Brunnen in Musashi, wodurch das Schwert 500 Jahre in die Zukunft in den Higurashi-Schrein gelangte. Doch keiner der drei hatte das geahnt.
Keiner von ihnen ahnte, was ihnen die Zukunft bringen würde. Besonders der kleine Inu-Hanyou, der gerade erst das Licht der Welt erblickt hatte. Er konnte nicht ahnen, wie gemein die Leute zu ihm sein würden.
So das war der Prolog. Ich kenne den dritten Film keine Sorge nur mir fielen die Dialoge nicht haargenau ein. Sorry. Also hab ich improvisiert. Ich hoffe irgendjemand wird diese Story lesen. Ich hoffe also auf schöne Kommentare.
HEAGDL
Himi-chan