Fanfic: Song For You
Kapitel: Chapter 3: Der erste große Schritt zum Erfolg! Das Wiedersehen mit dem ehrenwerten Uchiha & Special! A Little Love with Neji & Tenten
"Lange nicht gesehen, Sakura."
Der schwarzhaarige Junge lächelte amüsiert.
Warum musste er sie ausgerechnet so angrinsen?? Sakura spürte wie die Nervosität in ihr hochkroch. Das Klopfen in ihrer Brust schien nicht aufhören zu wollen, selbst als sie angestrengt versuchte es zu unterdrücken. Nun stand er da. Er hatte sich verändert, dass war keine Frage, schließlich waren 6 Jahre keine kurze Zeit gewesen. Bis jetzt hatte sie ihn nur ein paar Male im Fernsehen gesehen, in Wirklichkeit jedoch wirkte er größer und - auch wenn Sakura es sich nicht wirklich eingestehen wollte - wahnsinnig gut aus.
Das Einzige, was Sakura hervorbrachte, war eine kurzes: "Hi, Sasuke."
Ino, dessen blaue Augen eine ganze Weile von Sakura zum Uchiha hin und her gewandert war, klappte jetzt der Mund auf. "Halt mal, Cloud Noir ist Sasuke Uchiha??", wisperte sie atemlos. Sakura nickte.
"Warum hast du mir das denn nicht gesagt??"
"Ich wollte... ich erzähls dir später.", beendete die Haruno schnell das Gespräch.
"Ah, ihr kennt euch?", fragte Yondaime neugierig und sah von Sasuke zu Sakura. "Jaah, aber das ist schon länger her!", sagte die Haruno eilig und winkte ab. Sie hatte keine Lust, weiter darauf eingehen zu müssen, es war schon schlimm genug, dass er daneben stand.
Eigentlich wollte sie ihn ja anfangs sehen. Aber jetzt, wo es Realität geworden war, fühlte sich Sakura ein wenig unbehaglich.
"Nun gut, da alle jetzt anwesend sind, können wir ja anfangen!" Yondaime lehnte sich zurück.
Die Rosahaarige schielte unauffällig zu Sasuke rüber.
Augenblick... warum war er eigentlich hier? Klar, er wurde im Brief kurz erwähnt und war anscheinend bei irgendetwas mitbeteiligt, aber es war doch ihr Vorsingen? Sasuke war doch Sänger, also wieso war er dann hier?
Es war einfach zum Haare raufen. Die Anwesenheit von diesem Uchiha machte sie auf eine gewisse Art und Weise ziemlich nervös. Wie sollte sie denn jetzt noch singen können??
"Also Sakura." Der Präsident wies das Mädchen auf, sich in die Mitte des Raumes zu begeben.
"Stell dich kurz vor und sag uns, was für ein Lied du dir ausgesucht hast."
Sakura ging ein paar Schritte nach vorne. "Viel Glück!", hörte die Haruno Ino ihr noch zuflüstern. Sasuke lehnte an eines der Fenster, neben den Bürotisch, und sein Blick ruhte auf die Rosahaarige.
"Ich heiße Sakura Haruno, bin 17 Jahre alt und möchte gern das Lied "Pieces Of Me" von Ashlee Simpson singen."
Der Yondaime nickte.
Es kam ein kurzes Zögern.
Ok, Sakura... einfach ganz ruhig bleiben, du machst das schon. Es ist nur Sasuke Uchiha, es ist nur Sasuke Uchiha, es ist nur Sasuke Uchiha, es ist nur... verdammt es ist Sasuke Uchiha!!! Sakura atmete tief durch. Nur nicht die Nerven verlieren!
"On a Monday, I am waitin..." Sakura stockte plötzlich. Was war nur mit ihr los? Wieso war sie so angespannt? Und warum musste Sasuke überhaupt hier sein und sie so anstarren?? Sakura atmete erneut tief durch.
"Fang nochmal an.", ermutigte Yondaime die Haruno und lächelte.
"Ok." Sakura strich sich den braunen Rock, den sie trug, zurecht. Sie spürte den intensiven und durchdringlichen Blick des Uchihas, was sie dazu veranlasste, kurz zu ihm herüberzusehen. Ihr Herz klopfte mit einem Mal schneller. Seine Augen hatten etwas forderndes; er schien ihr sagen zu wollen, dass sie es nochmal versuchen sollte. Das sie es konnte und dass er das wusste. Sie bemerkte das leicht verschmitzte Lächeln auf seinen Lippen und sah eilig wieder weg. Dann schloss Sakura ihre Augen.
"On a Monday, I am waiting. Tuesday, I am fading. And by Wednesday, I can't sleep."
Sakura spürte, wie allmählich lockerer sie wurde.
"Then the phone rings, I hear you. And the darkness is a clear view, Cuz you've come to rescue me. Fall... With you, I fall so fast. I can hardly catch my breath, I hope it lasts."
"Ohh- It seems like I can finally rest my head on something real. I like the way that feels, Ohh- It's as if you know me better than I ever knew myself. I love how you can tell. All the pieces - pieces - pieces of me. All the pieces - pieces - pieces of me."
Und schließlich löste sich die gesamte Anspannung von ihr; Sakura fühlte sich befreit und vertiefte sich immer mehr in ihr Lied.
"So how do you know everything I'm about to say? Am I that obvious? And if it's written on my face... I hope it never goes away... yeah."
Ein angenehmes und warmes Gefühl durchströmte sie, wie beim letzten Mal, und Sakura wusste, sie wollte auf jeden Fall Sängerin werden.
"On a Monday, I am waiting. And by Tuesday, I am fading into your arms...
So I can breathe... all the pieces of me."
Erleichtert atmete die Haruno auf. Sie hatte es geschafft. Sakura hatte extra das Lied ein wenig umgestaltet, so, dass es nicht zu lange dauerte und trotzdem passte.
Nun stand die Frage offen, wie die Jury sie nun fand.
Yondaime klatschte, immer noch lächelnd, sowie sein Sekretär, nur der Uchiha blieb in seiner Haltung, die Arme verschränkt und lässig an das Glas des Fensters gelehnt. Doch das kümmerte Sakura nicht. Anstatt einen Kommentar oder eine Kritik des Präsidenten zu bekommen, kramte dieser ein Blatt aus der Schublade hervor, und winkte Sakura zu sich. Ein wenig unsicher näherte sich die Haruno dem Schreibtisch und warf einen Blick auf das Papier, welches der Yondaime ihr hinschob.
"Plattenvertrag", stand dick gedruckt in der obersten Zeile. Darunter folgte eine lange Einstimmungserklärung und am Ende war eine freie Spalte zum Unterschreiben. Sakura starrte sichtlich überrascht auf das Papier. Der Präsident bot ihr einen Vertrag an. Er fand sie gut.
Sakura wusste nicht, ob sie lachen oder vor Freude weinen sollte. Ino, die sich jetzt zu ihrer Freundin gestellt hatte, starrte genauso ungläubig auf den Vertrag.
"Natürlich musst du deine Eltern auch noch unterschreiben lassen." Yondaime reichte Sakura ein zweites Papier. "Du bist schließlich erst siebzehn", neckte er das Mädchen, und als Sakura ihn ein wenig irritiert anguckte, sagte er noch zuversichtlich: "Du hast eine sehr schöne Stimme und viel Talent, du wirst es sicherlich weit nach oben schaffen." Er blickte zu Sasuke rüber. "Nicht wahr?", fragte er mild lächelnd.
Doch dieser erwiderte nichts. Wortlos drehte sich Sasuke um und verließ Zimmer.
Sakura blickte ihm nach, bis sich die Tür hinter dem Schwarzhaarigen schloss. Was sollte denn das jetzt? Was hatte Sasuke plötzlich? Doch Sakura beschloss, diesen Gedanken nach hinten zu verschieben, zu groß war die Freude darüber, dass sie das Vorsingen gemeistert hatte.
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"Yondaime-sama?"
"Ja?"
"Finden Sie es war okey, den beiden falsch angedeutet zu haben, Sie seien Narutos Bruder?"
Der Blonde grinste seinen Sekretär belustigt an. "Sie werden es so oder so bald selbst herausfinden. Spätestens wenn Naruto es zu Ohren bekommt, einen Aufstand macht und es abstreitet."
Shouta schaute ein wenig irritiert, ließ die Sache jedoch auf sich beruhen.
Inzwischen waren die Mädchen schon gegangen und nur noch er und der Präsident waren im Büro. Yondaime drehte seinen Sessel wieder zum Fenster. Er beobachetet die wenigen Wolken, die gemächlich über den blassblauen Himmel glitten.
"Was ich aber nicht verstehe..."
Der Yondaime hob seinen Kopf und blickte zu Shouta hoch.
"Warum Sasuke einfach gegangen ist."
"Hm." Yondaime faltete seine Hände zusammen und legte sie hinterm Kopf. "Tja, das werden wir vielleicht bald sehen.", meinte er nur, und ein unverkennbares Amüsement war in seiner Stimme herauszuhören.
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"Ich habs doch gewusst, dass meine Sakura-chan das hinkriegt!". Fröhlich legte die Yamanaka einen Arm um ihre Freundin. "Du warst einfach klasse!" Sakura lächelte. "Danke, Ino."
"Aber..." Die Blonde blieb abrupt vor einer Parkbank stehen, setzte sich und zog Sakura am Ärmel ihrer Jacke mit. "Sasuke. Du hast es die ganze Zeit gewusst."
"Oh." Sakura blickte etwas verlegen auf den Boden. "Ich konnte es dir irgendwie nicht sagen.", fing sie an zu erklären. "Ehrlich gesagt war ich selbst ziemlich erstaunt darüber gewesen, dass er ein Sänger geworden ist und als du ihn anscheinend nicht wiedererkannt hast, hab ich beschlossen auch nichts zu sagen. Ich hielt es irgendwie... für besser." Sakura schaute nach unten und betrachtete ihre Schuhe. Für einige Zeit lang sagte Ino nichts.
"Komm, gehen wir." Ino stand auf und reichte ihrer verblüfften Freundin die Hand. Die Yamanaka schien das Thema "Sasuke" nicht weiter vertiefen zu wollen, zur Erleichterung der Rosahaarigen. "Danke." Sakura nahm ihre Hand entgegen und gemeinsam gingen sie durch den Parkweg, zwischen den Bäumen, dessen Blätter vom Herbst gold-rot gefärbt waren.
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Nachdem Sakura kurz ihre Eltern im Nobelrestaurant "Flaconze Sierra Bistro" besucht und ihnen vom Vorsingen und dem Plattenvertrag erzählt hatte, hatten sowohl ihr Vater als auch ihre Mutter zugestimmt und somit war die Haruno auf dem besten Weg eine Sängerin zu werden. Gleich nachdem sie dies erledigt hatte, war Sakura gleich aufgebrochen, um sich mit ihren Freunden am vereinbarten Ort "The Nightred" zu treffen.
"Deine Eltern haben zugstimmt?", fragte Tenten erfreut, die mit Neji hinter der Theke stand, und ihrer Freundin einen Drink reichte. Sakura lächelte glücklich. "Jaah, Dad hat zuerst etwas kritisch geguckt, doch Mum fand die Idee toll und hat ihn schließlich überredet." Sakura nahm einen Schluck vom Orangensaft. "Du wirst jetzt also Sängerin? Einen Vertrag hast du ja schon." Neji blickte auf die gut gelaunte Haruno, während er eines der Gläser mit einem Tuch säuberte. "Naja, fast, ich muss den Vertrag morgen beim Sekretär abgeben und dann sehen wir weiter."
"Aber was mich wundert; warum haben wir die ganze Zeit über nicht gewusst, dass Sasuke "Cloud Noir" ist?" Hinata sah zu Neji rüber. "Oder