Fanfic: Song For You

schluckte.
"Ich wollte nicht bei diesen Mädchen bleiben.", erklärte er.
Jedoch hörte die Haruno nur noch halb hin. Warum machte er das?
"Achso, okay.", sagte Sakura langsam.
Sasuke hielt ihr den Regenschirm hin.
"Hier, nimm den Schirm.", bot er, in einem gleichgültigen Ton, der Rosahaarigen an und wartete, dass sie diesen annahm. Doch die Haruno rührte sich nicht.
"Du brauchst das nicht."
Sasuke blickte unverständlich das Mädchen vor ihm an, das seinen Kopf nun gesenkt hatte, um ihm nicht länger in die Augen sehen zu müssen. "Es ist okay... Lass es einfach.", sagte sie eilig und mit diesen letzten Satz drehte sich Sakura um und lief durch den strömenden Regen nach Hause.

"Hm." Der Uchiha blieb eine Weile stehen; machte dann kehrt und ging wieder rein, in das Gebäude von "Moon Star Entertainment".

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"Ach herrje, Sakura! Du bist ja völlig durchnässt!" Ino lief mit einem besorgten Blick auf die Haruno zu; nahm Sakura die Jacke ab und hängte sie an eines der Kleiderhaken, direkt neben dem Eingang. Dann eilte die Blonde in die Küche, um ihnen einen heißen Kakao zu machen.

Sakura war gleich daraufhin Duschen gegangen und saß nun mit einem weißen Handtuch um den Hals am Wohnzimmertisch.
"Und..." Ino setzte das Tablett mit den zwei großen Tassen dampfenden Kakao vor ihr ab und ließ sich auf das Sitzkissen neben Sakura nieder.

Das Wohnzimmer des Apartments war ordentlich eingerichtet und war auch relativ groß, was die beiden Mädchen als Spielraum für ihre Kreativität genutzt haben mussten, denn das Zimmer war mit einigen Pflanzen, Bildern und anderen kleinen Sachen dekoriert, jedoch wirkte es nicht übertrieben, sondern recht gemütlich.
Ein großer Fernsehbildschirm flimmerte inmitten einer Wohnzimmervorrichtung; es lief gerade ein Musikvideo von einer bekannten Boygroup.

"Wie wars?", fragte die Yamanaka und pustete den aufsteigenden Dampf aus ihrer Tasse weg. "Es war..." Sakura hielt inne und starrte auf den Fernseher. Ein neuer Clip wurde eingespielt - und wie sollte es auch anders sein - war es von Cloud Noir mit "Lost".
Auch Ino hatte ihre Augen nun auf den Bildschirm gerichtet.

Der schwarzhaarige Junge wisperte die erste Verse leise in sein Mikrofon. Er stand auf einer schwach beleuchteten Bühne; der Club war überfüllt von Menschen. Mitten in dieser Menge stach ein Mädchen heraus, in einem schwarzen, dezenten Kleid, und schien als einzige Person den Jungen zu sehen. Mit den nächsten Zeilen verschwanden die Leute um sie herum und nur noch er und sie befanden sich im völlig leeren Raum und er sang zu ihr. Am Ende der Strophe begann das Mädchen zu verblassen und als sie ihm den Rücken zukehrte, löste auch sie sich in Luft auf.
Die Szene wechselte sich. Nun saß er in einem schwarzen Cabrio und fuhr durch die einsamen Straßen einer völlig verwahrlosten Stadt. Nur einzig der Vollmond leuchtete am Sternenlosen Nachthimmel. Sasuke sang jede Verse so gefühlvoll, dass es Sakura unwillkürlich eine Gänsehaut durchfuhr.

Was als nächstes geschah, sah man nicht mehr, denn Sakura hatte schon den Ferseher ausgeschaltet und starrte auf ihre Tasse warmen Kakao.

Ino, die ihre Freundin besser als jemanden anderen kannte, wusste das der Haruno etwas bedrückte. Und die Blonde konnte sich denken, was es war.
"Erzähl mir nicht, dass du den halben Tag mit Sasuke Uchiha verbracht hast?", fragte sie vorsichtig.
"Unglücklicherweise, ja es war so." Inzwischen musste sich Sakura nicht über die richtigen Vermutungen der Yamanaka wundern, denn wenn es ein Problem gab, dann hatte Ino immer ein außergewöhnliches Gespür für die Ursache der Dinge.
Sakura begann alles von Anfang an zu erzählen, während Ino ihr aufmerksam zuhörte.
Als sie geendet hatte legte die Yamanaka den Kopf schief und schien über das Erzählte nachzudenken.
"Sasuke ist zwar, meiner Meinung nach, ein ziemlich seltsamer Typ, aber mach dir keinen Kopf drum! Alles wird gut, das versichere ich dir!", munterte sie Sakura auf und grinste.

"Also", fügte die Blondhaarige noch an, "versprich mir, dass du immer ehrlich zu dir selbst sein wirst, ja?" Sakura sah ein klein wenig irritiert drein, war aber froh, dass ihre beste Freundin für sie da war und umarmte Ino.
"Versprochen!"

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Sasuke saß, mit dem Rücken zum Fenster, auf dem breiten Fenstersims und lauschte beruhigt den Regentropfen, die leise an der Scheibe klopften.

Das Zimmer, in das er sich befand war von einem schwachen Licht umgeben, dass von einer Steinlampe in der Ecke ausging.
Obwohl das Zimmer zeimlich groß war, war sehr schlicht eingerichtet; ein mittelgroßes Futon und ein paar Schränke, sowie ein kleiner Tisch mit der Pflanze daneben. Es schien sein Schlafzimmer zu sein.

Durch das spärliche Licht konnte man etwas klitzerndes in Sasukes Hand erkennen. Der Schwarzhaarige betrachtete es stumm.

"Jetzt habe ich dich.", sagte er leise. "Naives Ding."

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*hüpf* *freu*
Kapitel 4 ist endlich fertig! ////<

In diesem Chapter bin ich mehr auf Sakuras Gefühlswelt eingegangen, und es ging ja hauptsächlich nur um Sasuke und Sakura! >_____<

Ich wusste nicht, ob ich den allerletzten Teil lassen sollte oder nicht.

Sasuke kommt mir im Moment ein wenig seltsam vor. Erst diese kleinen netten Gesten und dann scheint es doch nicht so freundlich gemeint zu sein... Wer weiß ob ich das beabsichtigt habe und was dahinter steckt xD (Im Moment bin ich mir selbst noch nicht so sicher, aber das entwickelt sich ganz bestimmt nach einiger Zeit.)

Freu mich immer wieder auf Kommis!
Und ein großes Arigato an meine letzten Komeschreiber x3 *allen ein Keks dalass*

eure Mimi-chan