Vampir-Story
ohne ärztliche Versorgung in ein paar Tagen wieder fit sein würde, machten wir uns auf den Rückweg. Wieder beim Clan angekommen, ließ mir Edward keine Zeit mich mit meinen Gewissensbissen zu beschäftigen, die mich aufgrund dessen plagten, dass ich den Mann fast getötet hatte. Edward brachte mir gut ein dutzend Techniken aus verschiedenen Kampfsportarten bei, einige von ihnen hatte er zweifellos selbst entwickelt. Wir hörten erst mit dem Training auf als man bereits einen rötlichen Schimmer am Himmel erkennen konnte. „Du hast seit ich dich getroffen habe noch nicht einmal getrunken, “ sagte ich auf dem weg zur Hütte. „warum musst du nur so selten Nahrung zu dir nehmen?“
„Du lernst mit der Zeit deinen Durst zu beherrschen.“ Sagte er nur und verschwand daraufhin wieder in seinem Sarg. Ich legte mich ebenfalls schlafen und wurde den nächsten Abend wieder ebenso unfreundlich geweckt wie den Tag zuvor. Die nächsten Wochen verbrachte ich damit, mich im Waffenlosen Kampf zu üben. Meiner Meinung nach machte ich ganz gute Fortschritte und auch Edward schien zufrieden mit mir zu sein. Ich merkte selbst, dass meine Bewegungen fließender wurden, ich schlich leiser und meine Schläge und Tritte wurden mit jedem Tag präziser. Ich blockte Schläge von Edward nun viel leichter ab, als vor 8 Wochen, aber hegte ich den Verdacht, dass er immer noch nicht mit voller Geschwindigkeit Angriff. Edward hatte recht als er sagte der Durst würde weniger werden, denn jetzt, reichte es mir vollkommen, einmal die Woche Blut zu mir zu nehmen.
Heute rechnete ich wieder mit einem Training wie immer, doch diesmal lag ich damit falsch.