Vampir-Story

ganzen Tag in einer Art Stall eingesperrt und nur wenige von ihnen waren oft eingesetzt worden. Ich hatte meine Zweifel, dass wir sie rechtzeitig wieder unter Kontrolle haben würden, doch sie machten die nächsten Nächte schneller Fortschritte als ich gedacht hatte. Cyron war mit ihrer Betreuung beauftragt worden und innerhalb einer Woche wagte es kein Wolf mehr einen Vampir zu beißen. Aber dennoch machte ich mir sorgen, wir hatten keine großen Chancen wenn die Werwölfe in großer Zahl Angriffen, denn die Kämpfer machten nur langsam Fortschritte und immer wieder brachen Schwerter beim Training, so hatte Tom Probleme alle mit ausreichend Waffen zu versorgen. Ihm fehlten Zeit und Materialien um hochwertigere Waffen herzustellen und Drake machte keine Anstalten sich um Toms Probleme zu kümmern. Es würde also wieder Zeit für ein Ernstes Gespräch mit Drake werden… doch zu meiner Überraschung kam er mir damit zuvor. Eines Nachts rief er mich und einige andere Vampire, der größte Teil von ihnen waren die Soldaten von den Wachtürmen, zu sich. Er verteilte einige Aufgaben unter uns, Cyron sollte der Anführer der Wölfe sein und sich um die Verteidigung der Burg kümmern, zu meiner Überraschung hatte er sogar daran gedacht jemanden mit dem überprüfen des geheimen Ausganges aus der Burg zu beauftragen. Mich bat er darum, ein Auge auf alles zu haben und immer da zu helfen wo es gerade nötig war, doch zuerst sollte ich mich um neue Rohstoffe für Tom kümmern. Ich war überrascht das Cyron, der es sonst immer abgelehnt hatte, sich von irgendjemandem helfen zu lassen, nun so viel Verantwortung abschob und für alles was seine Aufgabe gewesen war, neue Vampire einsetzte. Jedoch dachte ich nicht weiter darüber nach sondern machte mich schnellstmöglich daran alles zu besorgen was Tom benötigte. Die Wochen flogen nur so vorbei und es gab immer noch keine Nachricht von einem der Spione oder gar von der ganzen Gruppe. Viele der vorher noch so hysterischen Vampire glaubten mittlerweile schon fast nicht mehr an einen Angriff und so sank die Moral der Kämpfer immer weiter. Ich beschloss Cyron aufzusuchen und so trafen wir uns kurz nach Tagesanbruch in der Burg. Es gab keine Fenster oder ähnliches durch die das Sonnenlicht hätte fallen können und so war dies der perfekte Ort um ungestört reden zu können. Als Cyron eingetreten war lauschte ich noch einmal in den Gang hinein ob wir auch wirklich allein waren, dann begann ich zu sprechen: „Die anderen glauben nicht mehr an einen Angriff, wenn sie jetzt unaufmerksam werden und die Vorbereitungen abgebrochen werden, war alles umsonst!“
„Ich weiß. Wir müssen herausbekommen wie viele Werwölfe sich zurzeit in der Nähe befinden, aber wie sollen wir das machen? Alle Spione sind bereits seit Monaten verschwunden!“
„Ich weiß es nicht, das Frage ich mich auch schon die ganze Zeit, ich dachte du hättest vielleicht eine Idee… Ich würde gehen, aber ich kann hier nicht weg.“
Wir beide schwiegen eine Weile, als ich plötzlich hektische Schritte auf dem gang vor uns hörte. Ich öffnete leise die Tür und schaute hinaus, einige von Drakes treusten Dienern verschwanden gerade durch eine Tür. Ich wandte mich an Cyron. „Was machen die um die Uhrzeit hier?“ fragte ich ihn flüsternd. Cyron zuckte nur ahnungslos die Schultern. Ich lief so leise wie möglich zu der Tür durch die sie verschwunden waren und Cyron folgte mir unter leisem Protest. Ich legte meinen Kopf an die schwere Holztür um besser zu hören was auf der anderen Seite gesprochen wurde. Ich konnte allerdings nur Wortfetzen aufschnappen. „Was machen die da drin?“ wollte Cyron flüsternd wissen. Ich zuckte nur ahnungslos die Schultern. Plötzlich zog mich Cyron zur Seite, gerade noch rechtzeitig, bevor sich die Holztür öffnete und die Vampire herauskamen. Cyron und ich standen dicht an die Wand gedrückt hinter der Tür, ich war mir sicher, dass sie uns bemerken würden, doch waren sie zu beschäftigt um auf unseren leisen Atem zu achten. Selbst als einer von ihnen die Tür schoss bemerkten sie uns nicht. Wir harrten noch einige Minuten regungslos aus immer noch mit der Angst entdeckt zu werden, doch nach einiger Zeit verließen sie den Raum, ohne uns bemerkt zu haben. Cyron atmete hörbar aus und auch mir entfuhr ein erleichtertes Seufzen. „Was soll das hier eigentlich?!“ fragte Cyron mich mürrisch „Ich weiß das du kein Problem damit hast dich mit Drake anzulegen aber ich hatte das eigentlich nicht vor!“
Ich murmelte eine Entschuldigung in seine Richtung und trat vor die Tür, ich legte gerade meine Hand auf den Türgriff als mich Cyron von hinten packte. „Willst du da etwa immer noch rein?! Was ist wenn die uns doch noch erwischen? Was glaubst du überhaupt da drin vorzufinden? Warum misstraust du Drake eigentlich so sehr?“
„Bitte Cyron ich will doch nur mal kurz reingucken!“ bettelte ich, in dem ich meinen Dackelblick aufsetzte. „Ich weiß doch auch nicht warum, aber ich trau ihm einfach nicht!“
„Na gut aber nur kurz.“ Stimmte er zu.
Ich öffnete leise die Tür, warf einen Blick nach links und rechts und stellte fest, dass wir wirklich allein waren. Ich betrat den Raum und schaute mich um. Es standen einige, mit Blut gefüllte, Fässer herum, ebenso ein Sarg und einige Waffen. „Siehst du? Dein misstrauen ist vollkommen umsonst, hier ist nichts Ungewöhnliches. Ich musste Cyron wohl oder übel recht geben, diesmal hatte ich es mit meinem Misstrauen Drake gegenüber wohl eindeutig übertrieben. „Los komm weg hier bevor uns doch noch jemand erwischt. In diesem Teil des Gebäudes haben wir nichts zu suchen.“ Ich eilte Cyron nach der bereits den Raum verlassen hatte. Wir durchstöberten einige Räume, bis wir einen geeigneten Schlafplatz gefunden hatten. Cyron hatte anscheinend keine Probleme damit einzuschlafen, mich ließ die Frage jedoch nicht los, was die anderen Tagsüber in dem abgelegenen Zimmer trieben. Es musste ihnen wichtig sein, dass es unentdeckt blieb, denn sonst würden sie es nicht am Tag tun…
Die nächste Nacht ging das Training normal weiter, so wie auch die darauf folgenden Nächte und das Interesser der anderen Vampire am bevorstehenden Kampf gegen die Werwölfe ließ spürbar nach. Nacht folgte auf Nacht und es gab keine Nachricht von den Spionen. Nach einer weiteren Woche setzten Cyron, Tom und ich uns zusammen um zu beraten, was wir nun tun sollten. Wir alle waren uns einig, dass jemand nach den verschwundenen Spionen suchen musste, doch jeder von uns hatte hier Aufgaben, denen er nachkommen musste, und von Drake konnten wir uns keine Hilfe erhoffen. Tom bot sich für diese Aufgabe an, doch widersträubte es mir den alten Mann womöglich direkt in die Fänge der Werwölfe zu schicken. Ich war bereit zu gehen, doch sowohl Tom, als auch Cyron waren der Meinung ich wäre unverzichtbar für das Training der Soldaten. Nach einigem hin und her bestand Cyron schließlich darauf zu gehen, er hatte hier einen Freund, der bereit war das Training der Wölfe eine Zeit lang zu übernehmen. Ich versuchte ihm diese Idee auszureden, aber mein zureden stieß auf taube Ohren. Ich wusste selbst, dass es so gut wie unmöglich war, hier noch einen zuverlässigen Krieger zu finden, der bereit war nach den vermissten zu suchen, aber ich hatte angst um Cyron. Ich wollte nicht jeden Tag und jede Nacht um zwei Leben bangen müssen. Ich wollte glauben, dass Edward noch am Leben war, doch viel es mir mit jeder Nacht schwerer und umso weniger wollte ich auch noch Cyron verlieren. Doch er ließ es sich nicht ausreden und all mein bitten, nicht zu gehen schien ihn noch zu bestärken. Er wollte schon am nächten Abend aufbrechen und hatte schon alles für seinen Aufbruch vorbereitet. Am nächsten Abend hatte ich kaum Zeit mich von ihm zu verabschieden. Tom übergab ihm noch ein neues Schwert, zweifellos sorgfältiger gearbeitet als die anderen Schwerter dann war Cyron auch schon weg.
Die nächsten Nächte viel es mir schwer, mich auf meine Aufgaben im Clan zu konzentrieren, denn die Sorge um Edward, die ich nun so viele Wochen zurückgehalten hatte, war nun, da auch noch Cyron fort war, übermächtiger denn je. Ich merkte an den mitleidigen Blicken die mir Tom zuwarf, dass er wusste wie ich mich fühlte, doch auch wenn er sich bemühte mich auf andere Gedanken zu bringen, gelang es ihm nie ganz. Ich ging so oft es irgendwie möglich war auf einen der Wachtürme um es sofort zu bemerken falls Edward oder Cyron zurückkommen sollten und jedes mal wenn jemand durch die Höhle zum Clan kam, dachte ich im ersten Moment es sei einer der beiden, doch es sollten noch Wochen vergehen bevor ich Nachricht von ihnen erhielt…

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So das wars erstmal, ich hoffe es hat euch gefallen ich hab eigentlich Inet-verbot, es dauert also wohl noch mindestens ne Woche bis es weitergeht aber Wartezeiten müsstet ihr ja mitlerweile gewohnt sein u.u sry Leute... ich hoffe das Kapi war nicht zu langweilig... ich weiß bisher ist es noch nicht besonders spannend das wird sich aber bald ändern...
also bis dann
Lg Izzy
P.S: Wer mir einen Kommi hinterlässt, dem sag ich bescheid wenns weitergeht ^-^