Verführerische Annäherung!

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Das neue Heim!

Heyy Leute^^
Bin mal wieder in Aktion, aba leider ist der nächste Teil ein wenig...nun ja...kurz geworden...sorry echt^^aba dafür dürft ihr euch nächstes mal freuen!
Viel Spaß beim Lesen!!
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Kapitel 2: Das neue Heim!

Ihre Augen huschten nur so durch den gigantischen Raum, wussten nicht, wo sie als erstes hinschauen sollten. Nefertiri war einfach nur baff. Sie hätte eher an ein altes Zimmer gedacht.

Mit einem kleinen Bett und einem Schreibtisch, eventuell sogar mit einem Fenster und Balkon. Doch dieses hier übertraf ihre Vorstellung vom neuen zu Hause in Maßen:

Der Raum war in sachten Rot-Tönen gehalten, in der Mitte ein riesiges Himmelbett, natürlich auch in rot und an einer Wand hatte sie einen langen und großen Schreibtisch aus Mahagoni, wie sie festgestellt hatte.

Der Boden bestand aus goldenen Fliesen, doch hatte er genug wertvolle Teppiche, damit man sich die Füße nicht abfrieren musste. Auf jeder Wand waren Verziehrungen eingraviert worden und auch die Decke war nur so überseht von Mysterien und Kreaturen, die sie nicht kannte. Auch an Pflanzen fehlte es nicht. Sie hatte sogar eine große Palme in einer Ecke.

Sie betrat langsam vollständig den Raum und sah sich genauer um. Sie hatte insgesamt vier Türen, wenn man den Balkon nicht mitzählte. Die eine wäre die Eingangstür, eine weitere wahrscheinlich das Badezimmer und die beiden anderen wusste sie nicht.

“Wir werden Sie jetzt einmal alleine lassen, junges Fräulein. Wenn Sie Fragen hätten, dann klingeln Sie einmal an dieser Klingel.”, sagte Cher und holte sie somit aus ihren Gedanken raus.

Nefertiri sah zu ihr rüber, wie Cher mit dem Finger auf eine Klingel neben der Tür, aus der sie hineingekommen war, zeigte. Sie nickte ihr leicht zu und schon waren die zwei Frauen verschwunden.

Zurück blieb eine sichtlich verwirrte Person. Von draußen hörte man noch wie Cher das Mädchen freudig herumkommandierte und diese laut schnaufen musste.

Nefertiri lächelte kurz. Sie war selbst sehr überrascht davon, dass sie in so einer Situation lächeln konnte. Andere Mädchen würden sich, so glaubte sie, auf das Bett stürzen und anfangen zu heulen und wie wild herum toben.

Aber sie war ja nicht ein anderes Mädchen und so ging sie wieder gefasst und doch etwas neugierig auf die nächst beste Tür zu. Kaum hatte sie die Klinke hinuntergedrückt, stockte ihr Atem.

Sie stand inmitten des herrlichsten Badezimmers, das sie je gesehen hatte.

Die Wände und der Boden bestanden aus hellem Marmor, der das Licht des edlen Kronleuchters sanft zurückwarf und eine wohlige Atmosphäre schuf. Eine Wand war völlig verspiegelt und in unzähligen Regalen standen alle Düfte, Seifen und Pflegeprodukte die man sich nur vorstellen konnte.

Doch alles in diesem Raum verblasste beim Anblick der "Badewanne". Diese "Badewanne" kam eher einem kleinen Becken gleich und füllte die gesamte Mitte des Raumes aus.

„Du meine Güte“, kam es flüsternd über ihre Lippen und sie konnte ihr momentanes Glück kaum fassen. Diese Gedanken jedoch, hatten ein jähes Ende, als sie an ihre Familie dachte.

„Mama und Papa schuften sich die Seele aus dem Leib und ich sitze hier im puren Luxus.“, murmelte sie betrübt. Hätte sie gewusst, dass sie es so wohlhabend haben würde, hätte sie ihre Familie allzu gerne mitgenommen.

Nefertiri seufzte auf, ging dann hinaus und steuerte eine der beiden anderen Türen zu. Als sie auch diese geöffnet hatte, befand sie sich in einem weiteren großen Raum mit vielen Schränken und Regalen, jedoch war er nicht größer als der mit ihrem Bett.

Sie sah sich um, öffnete einen Schrank und ihr fiel auf, dass Kleidungsstücke in den verschiedensten Farben und Formen im Schrank waren. In den anderen Schränken das selbe.

Auch an Schuhen fehlte an nichts. Jedes Outfit hatte seine eigenen Schuhe.

“Das ist doch wohl nicht möglich”, wisperte sie unglaublich. Sie war hier sicher in einem falschen Film. So viel Aufmerksamkeit hatte sie gar nicht erwartet, doch war sie trotzdem glücklich, nicht in einem alten schimmligen Zimmer zu hausen oder gar in einem Kerker.

Mit diesem Gedanken schloss sie auch wieder die Tür zum begehbarem Kleiderschrank und wandte sich schlussendlich zur letzten Tür. Doch bevor sie diese auch öffnen wollte, klopfte es an der Tür.

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