Kiara, the life Legend
"1"
Kiara Weas ging durch das Schul Tor. Sie dachte sie müsste so etwas nie wieder tun, aber ihre sechzehn jährige Schwester Shandini kam in die neue Schule und das war für sie nicht leicht. Sie waren von Los Angeles nach New-York gezogen. Ihr Onkel starb vor zwei Jahren. Dann zogen sie das erste Mal um. Sie hatten lange Jahre bei ihm gewohnt. Er hatte das Sorgerecht für die Mädchen von ihren Eltern bekommen als Kiara zwei Jahre alt und Shandini gerade mal geboren war. Was dann mit ihnen passierte, war ungewiss. Ihr Onkel sagte, ihre Eltern hätten einen Autounfall gehabt und waren tödlich verunglückt. Es war nur komisch das die Eltern das vorher gewusst hatten…
„Kiara, kann ich nicht noch einen Tag zu Hause bleiben? Ich habe ein bisschen schiss.“
„Nein, du schiebst es nur vor dir her, Shandini.“
„Na gut, du hast ja recht.“ Shandini trottete hinter ihrer hübschen Schwester her.
Oh je! , dachte sie.
Kiara ging schnurstracks zum Büro des Schulleiters.
„Hallo, wissen Sie wo der Direktor der Schule ist? Er ist nicht in seinem Büro.“ Kiara sprach einen Lehrer mit auffallend hoch gestyltem Haar an.
Er wandte sich zu ihr um und erschrak zu Tode. Kiara! Don-Zerberus´ Tochter! , dachte er.
„Ich weiß nicht wo er ist, aber nehmen Sie mit mir vorlieb, junge Dame?“ fragte er sanft.
Kiara errötete, fasste sich aber gleich wieder: „Oh äh… Ja wenn Sie uns helfen können. Ich habe meine kleine Schwester vor ein paar Wochen hier angemeldet und wie suchen ihre Klasse. – Die 10a, oder Shandini?“
„Ja“, leierte Shandini.
Kiara seufzte.
Der junge Lehrer ließ seinen Blick nicht lange auf Shandini gerichtet. Er betrachtete lieber dessen Schwester, die sich interessiert umsah.
„Hier würde ich noch mal zur Schule gehen“, seufzte sie.
Einige der Schüler waren neugierig stehen geblieben. Sie musterten die junge Frau und deren Schwester. Sie begannen zu tuscheln und einer sagte zu Kiara: „Hey, sind Sie verheiratet?“
Ein anderer lachte darüber.
„Hören Sie nicht auf die! Sind alles Idioten.“ Ein Mädchen, das in Shandinis alter war stellte sich zu ihnen.
„Ruhe! Ab in eure Klassen!“ brüllte der junge Lehrer. Kiara zuckte erschrocken zusammen.
Er beugte sich zu ihr und sagte ruhig:
„So muss man mit denen umgehen, meine Kleine.“
Seine Augen sahen ganz anders aus, als die der Anderen. Sie waren so komisch, wie von einem anderen Stern. Und nicht so verhasst wie die der Menschen. Kiara erzitterte. Schon von diesem Augenblick an war es um sie geschehen. Sie spürte plötzlich einen Stich im Herzen, als er ihre Hand berührte.
„Mein Gott, so etwas Schönes wie Sie Miss, habe ich noch nie gesehen. Wie ist Ihr Name?“
„Kiara Weas.“
„Da wo ich her komme bedeutet Kiara so viel wie, Kleines Mädchen.“
Er lächelte verspielt.
„Kiara, hör endlich auf zu flirten, es klingelt gleich!“ rief Shandini.
„Oh ja… - Äh… Und Sie?“
„Mikey, Serverus Mc. – Kinsley. Sehen wir uns?“ flüsterte er ihr ins Ohr und steckte ihr eine Karte zu. „Komm, ich bringe dich in deine Klasse, Shandini.“
Er sah noch kurz zu ihr zurück und brachte Shandini den Flur entlang.
„Tschüss Kiara! Bis nachher!“ rief diese und verschwand mit ihm. Kiara blieb allein zurück.
Habe ich mich etwa…? , sie schluckte. Der junge Lehrer war wirklich hübsch und nett war er auch. Aber sie kannte ihn doch gar nicht. Kiara schüttelte den Kopf über das plötzlich so warme Gefühl in ihrem Herzen und ging nach draußen. Als sie auf die Uhr sah, bekam sie fast einen Herzinfarkt. Es war schon fast neun Uhr. Sie hätte schon längst in der Firma sein müssen! Sie sprang in ihren dunkelblauen Subaru und raste davon.
„Jeanne D´arc wurde schließlich wegen Gotteslästerung auf dem Scheiterhaufen verbrannt.“ …
Dieser Mikey hat bei meiner Schwester wirklich Eindruck gemacht. Aber er ist mein Geschichtslehrer und das kann ich gar nicht gebrauchen. Aber meine Schwester mag ihn und sie braucht endlich einen Freund, dachte Shandini.
„Miss Weas! Würden Sie aufpassen, bitte?!“
„Ja, Sir!“
Shandini schreckte hoch und sah direkt in Mr. Mc. - Kinsleys jetzt aufgewühlte Augen. Er wandte sich um und ging zurück zum Pult.
Kiara, sie ist eine wunderschöne Frau geworden. Am liebsten hätte ich meine Arme um sie geschlungen und los geheult. Diese schöne Frau und ich sind tatsächlich verlobt, dachte er und seufzte.
Kiara schlang sich ein Haargummi ins Haar und stieg aus dem dunkelblauen Sportwagen. Sie schloss ab und warf den Kopf hoch.
„Guten Morgen, Miss Weas.“
Die Leute grüßten sie und arbeiteten weiter. Sie ging hoch ins oberste Stockwerk, zog ihren Mantel aus, grüßte den Boss und setzte sich an ihren Schreibtisch.
„Sekretärin ist doch ein schöner Beruf, oder Miss Weas?“ der Chef begann sofort sie zu nerven.
„Ja, Mr. Brown Sir.“
„Na was ist den mit Ihnen los Süße?“
„Ich bin nicht Ihre Süße Sir.”
Er lacht nur darüber.
„Ach ja?“
„Ja, Sir.“ Sie nahm einen Anruf entgegen.
„Du bist schön, schlau und sonst noch was, was ein tolles Mädchen ausmacht. Ich bin hübsch, habe Kohle ohne Ende und würde gerne mal mit dir ausgehen, Kiara.“
„Habe ich Ihnen etwa erlaubt mich zu duzen, Mr. Brown?“ fragte Kiara scharf.
„Nein, meine Schöne, aber ich bin dein Boss und du solltest ein bisschen mehr Respekt vor mir haben!“
„Das gibt Ihnen trotzdem nicht das Recht mich zu duzen.“ Der Boss strich Kiara über die Wange und sagte: „Gehen Sie jetzt mit mir aus, Kleine?“
„Ich bin nicht klein!“ fauchte Kiara ihn an.
„Cool bleiben, Miss Weas.“ Kiara dampfte vor Wut. Er fing an zu lachen.
„Was!?“ Sie sprang auf.
Er grinste und zog ihr den Zopfgummi aus den Haaren. „So sehen Sie viel schöner aus.“
„Das ist wohl noch immer mir überlassen!“ gnurrte sie. Er wollte sie küssen, doch Kiara schubste ihn weg und schnaubte wütend.
„Hey How! Keep cool, Shorty! “
„Ich glaube…“ Kiara schnappte nach Luft.
Shorty bedeutete „Klein“.
„Verdammt noch mal!“ fauchte sie und setzte sich wieder zurück an ihren Schreibtisch.
„Regen Sie sich doch nicht immer gleich so auf. Ich bin in Sie verliebt Miss Weas. Ist das nicht offensichtlich?“
Kiara viel fast vom Stuhl.
„Wie bitte!?“
„Sie haben richtig gehört.“
Kiara war total verblüfft. Er lächelte nur. Schnell senkte sie den Kopf und fing an zu arbeiten.
Shandini schloss die Haustür auf. Sie ging ins Wohnzimmer, schaltete die Anlage an und brachte ihre Schultasche in ihr Zimmer. Kiara würde erst später aus der Firma nach Hause kommen. Shandini zog sich um und fing zu kochen an. Kurz vor sechs kam Kiara dann endlich. Sie begrüßte ihre Schwester und ging duschen, dann deckte sie den Tisch und seufzte: „Ich hab Hunger!“
„Schon klar nach einem neuneinhalb Stunden Tag.“
Shandini musste lächeln. Ihre Schwester war gerade achtzehn Jahre alt, hatte den Führerschein mit siebzehn gemacht, sich ein Auto gekauft und war arbeiten gegangen, und das alles für Shandini. Darauf war die kleine Schwester sehr stolz. Shandini sollte mal studieren.
„Und wie war es so in der Firma?“ fragte Shandini.
„Ja, mein Boss hat mir seine Liebe gestanden, ich hatte nen Haufen Papierkram… Shandini was ist das für ein Zeug?“ Kiara meinte das Essen.
„Nudelauflauf.“
„Das isst uns ja bevor wir es essen.“
„Ja, ich mache uns ne Pizza… Moment?! Liebe gestanden?!“
„Ja.“ Sie räusperte sich.
„Mit diesem arroganten…! Der?!“
„Ja.“ Kiara und Shandini bogen sich vor Lachen. Er war das arroganteste Arschloch, das die Beiden kannten. Er dachte er könne jede Frau haben. Aber jetzt hatte er sich wohl oder übel Kiara ausgesucht.
Obwohl Kiara schon ein bisschen angst hatte ging sie am nächsten Tag in die Firma. Der Boss wartete schon auf sie.
„Guten Morgen Shorty.“
„Guten Morgen, Sir.“ Sie ließ sich nicht beirren. „Haben Sie es sich nun überlegt?“
„Ich werde es mir nicht überlegen. Ich hege keinerlei Gefühle für Sie, Sir.“
„Miss Weas…“ Er platzte fast vor Wut.
„Es tut mir leid.“ Sie setzte sich und machte ihren PC an.
„Ich bekomme immer, was ich will!“ Er packte ihre Schulter.
„Mr. Brown, Sir ich…“ Kiara bekam es mit der Angst zu tun. Sie riss sich los und lief so schnell wie möglich aus dem Gebäude. So schnell sie konnte, startete sie den blauen Subaru und raste nach Hause.
Es war 16 00 als sie bei Shandinis Schule ankam um diese ab zu holen. Das gefiel der gar nicht.
„Kiara! Das ist voll peinlich, das weißt du doch!“
„Ich wurde ja nur fast vergewaltig, Shandini!“ fauchte Kiara.
„Was!?“ Sie erschrak.
„Ich habe mich entschlossen wieder weg zu ziehen.“
„Nein! Ich will nicht wieder weg, Kiara! Heirate den Typen doch!“
„Was!?“ Kiara rastete fast aus. Mr. Mc-Kinsley kam über den Hof.
„Hallo Miss Weas, Miss Shandini. Ihr wollt doch nicht wirklich wieder weg ziehen, oder?“ Kiaras Herz begann wild zu schlagen. Sie wurde ganz rot.
„Was ist denn, Miss Kiara?“ Er blickte sie verspielt an und lächelte.
„Wollen Sie nicht mal mit mir ausgehen?“
„Ja, gerne.“ Shandini freute sich einen Cola-Keks.
„Gut, Shandini hat mir schon Ihre Nummer gegeben.“ Kiara guckte ihre Schwester mit großen, bösen und funkelnden Augen an. Die musste grinsen. Mikey fing ihren Blick ab und sagte:
„Ich habe sie danach gefragt. Sein Sie ihr nicht böse.“ Er grinste.
„Ähm ja, okay.“
„Gut dann rufe ich Sie an.“
Warum gerade Shandinis Geschichtslehrer, dachte Kiara und seufzte. Mikey lächelte.
„Hey Miss Weas!“
„Oh nein!“ Mr. Brown kam aus seinem gelben Sportwagen gesaust. Er sauste zu ihnen herüber und nuschelte ein „Hallo“ und packte nach Kiaras Hand.
„Komm mit!“
„Nein!“ fauchte sie ihn