Kiara, the life Legend

an.
„Tja, dann muss ich Sie wohl feuern? ...“
„Tun Sie das! Ich nehme Miss Kiara und ihre Schwester bei mir auf bis sie einen neuen Job gefunden hat!“ Mikey drückte ihn von Kiara weg und zog die Mädchen in Kiaras dunkelblauen Subaru. Er setzte sich ans Steuer und schnaubte:
„Blaire, du kleiner Mistkerl!“
„Er heißt Blaire?“
„Ja. Wissen Sie das nicht, Miss Weas?“
„Ne, aber er hätte auch gut Seto Kaiba sein können wäre´ mir voll egal gewesen!“
„Was haben Sie gegen ihn?“ fragte Shandini.
„Erkläre ich euch später.“ Mikey drückte auf die Tube. Der junge Firmenchef hinterher. Shandini guckte wie ein Auto. Sie saß wie ein Häuflein Unglück auf dem Rücksitz. Kiara hielt sich ihren schmerzenden Kopf.
„Oh ne!“
„Was?“ Mikey sah durch den Spiegel zu Shandini.
„Kiara reagiert nicht gerade gut auf zu viel Stress.“
„Und was passiert wenn?“
„Dann wird sie… bewusstlos…“ Kiara war schon weg getreten.
„Scheiße!“ gnurrte Mikey. Shandini seufzte. Der junge Lehrer bog in eine Seitenstraße und fuhr aus der Stadt. Blaire war verschwunden. Shandinis Schule lag weiter außerhalb von New-York. Da, wo der Großstadtverkehr schon lange abgeklungen war. Sie fuhren aufs Land hinaus.
Shandini dachte, sie würde träumen. Mikeys Zuhause war ein riesiges Haus mit Stall. Pferden usw.…
„Sie haben Pferde? Cool!“
Kiara blinzelte. Dunkle Wolken waren am Himmel zu sehen. Sie blickte erschöpft zu Mikey rüber der ihr freundlich zu lächelte. Shandini war aus dem blauen Subaru gehüpft und lief zur Weide, die gleich neben dem Parkplatz war. Ein wunderschöner, weißer Araber Hengst trabte auf sie zu. Er wieherte Kiara entgegen, die Wortlos und aus dem Staunen nicht mehr heraus kommend, dazu kam. Shandini strich über die weißen Nüstern des Hengstes. Auch Mikey kam dazu.
„Wie heißt er? Sternentänzer?“
„Nein, er heißt Phönix.“
„Auch ein schöner Name. Passt zu ihm.“
Kiara kam auch, vorsichtig an den Zaun. Das Pferd wieherte laut auf und kam zu ihr. Kiara erschrak und trat zurück.
„Keine angst, er freut sich nur über Ihren Besuch… So hübschen Besuch…“ sagte Mikey.
Shandini grinste breit.
Mikey musste lächeln. Kiara starrte den Hengst an.
„Hallo… Na Phönix?“ Sie hielt dem Pferd ihre Hand hin.
Es schnupperte sachte daran und sah sie mit seinen ungewöhnlich blauen Augen an.
Plötzlich sah Kiara Bilder vor sich die ihr unmöglich erschienen!

Da stand ein Mann auf einem Felsen. Den Kopf hoch erhoben, die Augen auf einem Punkt am Horizont gerichtet. Von da her rückte eine mächtige Armee an. Der Himmel verdunkelte sich. Die Krieger beider Seiten begannen zu kämpfen…

Die Bilder schossen an Kiara vorbei. Sie zog ihre Hand zurück, zitterte.
Was war das, fragte sie sich.
Phönix hörte auf sie an zu starren. Er trabte zurück auf die Weide und begann in der Nähe einer schwarzen Stute zu grasen.
„Was war denn eben mit Ihnen los?“ fragte Mikey.
„Das Pferd… ein schrecklicher Krieg… Dieser Mann… mein Vater…“ stammelte sie.
Mikey legte tröstend seinen Arm um sie und sagte:
„Ich werde es dir später erklären, es ist alles noch ein bisschen früh. Kommt erstmal mit rein. Ich muss euch Jemanden vorstellen.“
Kiara und Shandini folgten ihm ins Haupthaus neben dem Stall. Auf der Wiese, hinter de Hof trainierte ein junger Mann mit einem Schwert. Kiara blieb fassungslos stehen.
„Kiara?“ Mikey wandte sich um.
„Nein! Shandini, wir fahren nach Hause, komm!“
„Okay…“ leierte diese etwas zerknirscht.
„Miss Weas, bitte! Es ist wichtig! Es ist sehr wichtig!“
„Vergessen Sie es!“ Kiara raste zu ihrem blauen Subaru.
„Geh nicht Shandini. Es ist wichtig für eure Zukunft“, flüsterte Mikey Shandini zu.
„Aber wenn ich Kiara widerspreche, gibt sie mir die nächsten einhundert und fünfzig Jahre Hausarrest.“ Mikey zwinkerte ihr zu.
„Nein, das tut sie nicht.“
„Sie kennen meine Schwester doch gar nicht!“ rief Shandini wütend.
„Oh doch… Ich will es euch ja auch erklären, aber deine Schwester ist eben eigenwillig… Wie ihr Vater…“
„Was!? Sie wissen etwas über unseren Vater?! Über Don-Zerberus?“
„Ja. Hol deine Schwester zurück“, sagte Mikey ruhig.
„Kiara!“ schrie Shandini.
Die junge Frau wandte sich um.
„Er weiß etwas über unseren Vater!“
Kiara durchfuhr ein kalter Schauer. Langsam kam sie zurück.
Vor Mikey blieb sie stehen und fragte:
„Was wissen Sie über unseren Vater?“
„Kommt mit rein. Dann erkläre ich euch alles.“
Kiara sah ihn mit Dackelblick und tränennassen Augen an. Mikey strich ihr die Tränen weg und wies auf das Riesenhaus. Drinnen war es warm. Die Vorhalle war als Gemeinschaftsraum eingerichtet. Dann führte eine Treppe in die oberen Stockwerke.
„Dark, Natasha, Anschy! Jungs!“ rief Mikey nach oben. Eine ganze WG kam nach unten.
„Mike! Wie war die Arbeit… Upps! Kiara!“
„Nenn mich nicht Mike! - Ja, endlich ist sie da!“ so Mikey auf die Frage der jungen Frau mit rotem Haar und gelben Augen.
„Was?“ fragte Kiara.
„Ich bin so zu sagen dein Erziehungsberechtigter, oder jetzt eher der von Shandini. Ich bin ein Freund deines Vaters.“
„Wie bitte“, fauchte Kiara“, Sie werden mir Shandini nicht weg nehmen!“
„Nein, das habe ich nicht vor. Ich will euch nur vor Blaire beschützen.“
„Vor dem?!“
„Ja, vor Blaire, deinem Boss. Er ist einer der größten Feinde deines Vaters. Er tut nur so als ob er dich mag. Er will Shandini und dich töten. Ihr seid die Letzten. Die letzten der Königsfamilie. Wir wissen dass er eure Eltern getötet hat. Ihr seid als nächstes dran. Du bist die Thronerbin Kiara, deshalb müssen wir dich beschützen.“
Mikey sah fertig aus. Er wusste nicht was sie darauf antworten würde.
„Aber… aber…“ Kiara zitterte schrecklich.
Shandini ebenso. Mikey wollte ihre Hand nehmen, aber sie schreckte zurück.
„Shandini, wir verschwinden! Das ist ja schrecklich, dieser Mann ist ja ein Verrückter!“
Shandini und Kiara verschwanden durch die Tür nach draußen. Mikey wollte ihnen nach, aber Anschy, das hübsche Mädchen mit den roten Haaren, hielt ihn zurück.
„Lass sie. In ihrem Herzen wissen sie, das sie hierher gehören, Mikey.“
„Der große Boss hat sich auf den ersten Blick in Dons Tochter verliebt, wie süß!“
Natasha, eine junge Frau mit schwarzem Haar und bösen, blauen Augen kam die Treppe herunter. Sie war in Mikey verliebt und duldete keine Frau in seiner Nähe. Egal mit welchen Gemeinheiten, sie jagte alle davon. Außerdem war sie Kiaras Cousine. Die Tochter von Don-Zerberus´ Bruder Shadown. Don-Z. war der König vom Planeten Galaria und wurde als der stärkste Krieger (das stärkste Wesen) im Universum bezeichnet. Don-Shadows Kinder aber, Natasha, Dark und Shadow, meinten das Don-Shadow der stärkere wäre, obwohl die Brüder das vor vielen Jahren bei einem Schwertkampf ausgefochten hatten. Don-Shadow hatte sich daran gewöhnt, aber seine Kinder nicht.
„Ach sei ruhig Natasha. Du hast keine Ahnung davon!“ gnurrte Anschy böse.
„Woher weißt du das? Du bist ja noch nicht mal von hohem Rang auf Galaria!“ keifte Natasha zurück.
„Hört auf Mädels.“
Zwei Jungen und zwei Mädchen kamen von oben herunter.
„Majet, Toja, Joana und Toai, schön euch zu sehen.“
Majet war die sechzehnjährige Schülerin von Mikey. Sie hatte schwarzes, langes Haar, war spindeldürr und hatte gelbe Katzenaugen. Toja war ihr Freund. Er war siebzehn Jahre alt, hatte weißes Haar und blaue Augen. Toai auch, nur das er auch sechzehn Jahre alt war. Joana war sechzehn wie Toai. Toja und Joana waren Geschwister. Toai war dazu gekommen und heimlich in Joana verliebt. Majet kam von einem Planeten, der Legendaria genannt wurde. Sie war die Prinzessin dieses Planeten.
Dann gab es in der Gruppe noch zwei Jungen. Kenia, der wie das Land gesprochen wurde, den begabten Speerjäger und den rothaarigen Bruder des Mädchens Fesser. Die Geschwister waren ganz besondere Wesen, da sie sich in Menschen verwandeln konnten, obwohl sie zu einer Wolfsgattung gehörten, die auf dem Planeten Futuran gab. Sie hießen Nachtwölfe, weil sie des Nachts Wölfe waren und den Mond anheulten und so zu ihren Göttern zu beten. Sie besaßen natürlich auch als Wolf die Gabe zu sprechen. So wie auch die Mondwölfe von Dandarbia. Beide Gattungen waren meist über 1.70 Meter Schulterhöhe. Nicht so klein wie normale Wölfe. Deshalb bekamen die Saga- Krieger meist entweder diese Wölfe als Reittiere und Partner oder ein Dämonen Pferd. So eines wie Phönix. Das übrigens auch die Fähigkeit besaß Mensch zu sein und zu sprechen. Phönix und sein Cousin Pegasus waren natürlich eine Ausnahme, da sie die Prinzen der Dämonen genannt wurden, weil sie übermächtig waren. Und dazu noch die Kinder eines schrecklichen Dämons. Der auch ein Gott war…

Ein paar Tage später traf Mikey Shandini in der Pause auf dem Schulhof. Sie lief schnell an ihm vorbei.
„Shandini! Bitte, warte mal!“
Sie blieb stehen.
„Wo ist deine Schwester?“
„Ich darf nicht mit Ihnen reden.“ Sie ging weiter.
„Shandini, das ist doch Unsinn. Du weißt das du etwas besonderes bist und das deine Schwester nur angst vor der Wahrheit hat.“
Shandini blickte sich noch kurz um und ging dann rein. Es klingelte.

Kiara putzte. Es war draußen schon ziemlich kalt. Sie dachte die ganze Zeit über Mikeys Worte nach.
Ob er Recht hatte? Oder ob er nur ein Verrückter war? Aber danach sah er wirklich nicht aus. Kiara musste lächeln. Sie hatte sich Hals über Kopf in ihn verliebt. Normaler weise ging das bei ihr gar nicht so schnell. Aber sie wusste noch nicht einmal, ob er vielleicht gelogen hatte. Da sie und Shandini nicht mal den richtigen Namen ihres Vaters wussten. Oder war Don-Zerberus Sein richtiger Name, sie hatten