Kiara, the life Legend
gekämpft, Blaire.“
„Lasst das Mädchen in Ruhe!“ brüllte jemand hinter ihnen.
„Oh nein, der reiche Idiot schon wieder…“ gnurrte Trunks.
Kiara wandte sich zu ihm um. Blaire und die Gang verschwanden.
„Hallo ich bin Barashin Mc- Even.”
Er legte den Kopf schief und blickte die junge Frau mit seinen grünen Augen an. Kiara warf stolz den Kopf in den Nacken.
„Wie ich sehe bist du Don-Zerberus´ Tochter…“ Kiaras Blick verfinsterte sich.
„Was weißt du schon!“ fauchte sie.
„Holla! Bleib ruhig…“
Sie schnaubte.
Dann brüllte sie los:
„Phönix! Phönix komm her!“
Der weiße Araber Hengst kam über den Weg galoppiert.
„Der ist ja schön.“
Barashin versuchte krampfhaft Kiara zum bleiben zu führen. Aber die würdigte ihn keines Blickes. Der Hengst hatte angehalten.
Kiara wandte sich mit verführerisch glitzernden Augen an ihn und sagte ruhig:
„Ich glaube ich muss mich bei dir bedanken, Kleiner.“
Barashin bekam den Mund nicht mehr zu. Sie war echt eine schöne Frau, aber stur wie ein Esel. Kiara grinste und schwang sich auf den Rücken ihres Pferdes. Dann jagte sie in einem Affenzahn davon. Barashin fluchte. Er hatte sich von ihrer Schönheit blenden lassen.
„Mist!“
Ein paar Polizisten kamen mit Sky zurück. Den sie gefangen genommen hatten. Ein zweiter hatte Majet.
Natürlich wollten sie nur an Kiara ran. Die wurde natürlich sofort dorthin gelockt. Als sie von Joana erfuhr, dass Jemand Majet entführt hatte, raste Kiara sofort los um sie zu suchen. Der Typ hatte eine Nachricht hinterlassen, also wusste Kiara wo er war… und Majet
Als sie in der Lagerhalle ankam, standen lauter Typen um sie herum. Kiaras Augen wurden ganz groß. Sie zitterte vor Wut.
„Los! Schnappt sie euch!“
Auch Barashin stand bei den Typen. Kiara wehrte sich ziemlich tapfer gegen die Meute der Polizisten. Bald hatten sie sie aber auf dem Boden.
„Was ist dein Geheimnis?“ fragte Barashin und fuhr durch ihr seidenweiches weißes Haar.
Kiara knurrte leise ein „Halt die Schnauze!“
Barashin aber lächelte nur. Sie guckte sich nach den Polizisten um. Aber die waren weg. Sie war mit den jungen Mann ganz allein. Plötzlich durchfuhr sie ein stechender Schmerz. Hatte ihr jetzt wirklich Jemand der Typen eine Kugel durch den Kopf gejagt?
Als sie merkte dass es nicht so war, sonder nur ein kleiner Betäubungspfeil, sagte sie:
„Bitte, lasst mich gehen. Die Kraft mit der ihr euch anlegen wollt ist zu mächtig. Ich bitte euch, in Gefangenschaft werde ich verrückt. Ich werde zur Bestie und das meine ich Wörtlich!“
Aber Barashin schubste sie auf den Boden, damit sie halbwegs ruhig lag. Majet fing an zu schreien:
„Lasst meine Freundin in Ruhe ihr Arschlöcher, ihr Mistkerle!“
Sie schluchzte und fügte wütend hinzu:
„Sie hat erst ihre Schwester verloren! Was kann sie denn dafür dass sie Don- Z´s Tochter ist!? Lassen Sie sie laufen, sie hat nichts getan! Verdammt noch mal!“
Kiara sah zu ihr hoch und dann zu Barashin. Der lächelte ihr sanft zu und sagte:
„Hab keine angst, wir lassen sie und den jungen Mann frei.“
Kiara zuckte zusammen. Sie öffnete die Augen. Es war sehr hell in dem Raum. Vorsichtig bewegte sie sich. Sie versuchte auf zu stehen, aber die Wirkung des Betäubungsmittels hatte noch nicht aufgehört. Barashin sah sie aus seinen grünen bösen Augen an.
„Na meine Kleine, geht es dir besser?“ Kiara sprang auf und suchte den Raum ab. Erschrocken blickte sie sich wieder zu ihm um. Er zog ein Messer aus der Tasche und nahm ihre Hand.
„Halt still.“
Aber sie zog die Hand weg und trat scheu zurück. „Wo ist Majet?“
„Die haben wir laufen lassen. - Wir wollen nur ein paar Untersuchungen mit dir machen, tut echt nicht weh, wir wollen nur wissen wer oder was du bist.“
„Ich bin ein Mensch wie jeder andere. Nur das auf dem Planet wo ich herkomme, die Menschen übernatürlich Telekinetische Kräfte besitzen. Ich will auch bald dahin zurück. Wir werden euch hier auf der Erde nichts zu leide tun. Wir sind nur, sagen wir, auf der Durchreise.“
„Ach so ist das.“ Er musste lachen.
„Du bist ein süßes Kerlchen, aber sag schon was ist wirklich dein Geheimnis?“
„Das ist die Wahrheit.“
Sie blickte ihn fragend an.
„Nein, ich..“
Er schaute an ihr herunter.
„Man bist du schön.“
„Halt den Mund das kann ich nicht leiden!“ fauchte sie“, Ich bin verlobt!“
„Na toll. Echt schade… muss ich gestehen.“
„Tz… Ich will nicht noch mal so ne Pleite erleben… Ich will hier weg!“
„Gib mir deine Hand, dann sehe ich was sich machen lässt.“
Sie zögerte.
Dann gab sie ihm ihre Hand und zuckte kurz.
„Dein Blut sieht aus wie ganz normales Menschenblut.“
„Sage ich doch. Wir sind Menschen nur halt etwas stärker.“ Kiara sah zu Boden.
„Kann ich dich mal küssen?“
Boom.
Barashin hatte eine Riesen Beule.
„Wie bitte!?“
Aber er lief sich nicht abwimmeln.
„Das ist für die Untersuchungen.“
„Wenn das so ist…“
Barashin fing an zu träumen. Aber Kiara war schnell wieder zurück gewichen.
„Du bist vielleicht schüchtern…“ lockte er sie. Kiara blies die Backen auf.
„Was!?“
„Tja…“
Kiara fühle sich gar nicht wohl dabei. Aber er legte es darauf an. Kiara konnte einer Herausforderung nie widerstehen. Nur diesmal hatte sie verloren.
Barashin lächelte.
„Geht doch, und schon hat man bekommen wonach man sich schon die ganze Zeit die man dich schlafen sah, gesehnt hatte… Du bist ein Engel, wenn du schläfst. Aber nur wenn du schläfst!“
Kiara fing an zu lachen. Barashin musste lächeln.
„Du bist echt witzig! Sag mal, wer bist du überhaupt?“ fragte sie.
„Ich besitze eine Firma in der Nähe.“
„Oh tja…“
Kiara sah weg. Sie musste an Mikey denken.
„Wer ist denn dein Verlobter?“
„Kennst du nicht, er ist Lehrer.“
„Hmmm… Du bist aber viel zu schade für einen Lehrer.“
Kiara schnaubte.
„Er ist ein toller Kerl. Mit so was wie dir will ich aber nicht verlobt sein!“
Barashin blies die Wangen auf.
„Aber…!“
„So ist das Leben und jetzt lass mich raus!“
„Das kann ich nicht Kleine.“
„Aber was braucht ihr denn noch?“
„Nichts, aber ich…“
„Warum lässt du mich dann nicht gehen?“
„Weil ich… Ach ich weiß es nicht… weil du so schön bist, weil ich keinen Bock habe und weil ich Jemanden suche mit dem ich reden kann und vielleicht auch mehr…“
„Tz… Ich sagte doch, ich bin verlobt. Aber ich könnte Mikey fragen, ob du in unsere Clique kommen kannst, deine Firma wird sicherlich beim Training etwas zu kurz kommen. Ich werde dir Blut von mir geben, damit du stärker wirst.“
Barashin aber achtete nicht auf ihre Worte, er konnte sich gar nicht an ihr satt sehen.
„Hallo? Hörst du mir zu? Barashin?“
„Ich …“
Plötzlich tauchte Mikey auf und packte ihn am Kragen.
„Was hast du mit Kiara gemacht?!“
„Hmmm… Soll ich es ihm sagen?“ überlegte er laut. „Mikey!“ rief Kiara und sprang in seine Arme.
„Hallo Kleine…“ Er lächelte.
Kiara blickte sich um. Am Eingang stand Sky. Er hatte Mikey Bescheid gesagt! Er hatte sie gerettet! „Danke Sky!“
Der junge Mann errötete leicht und sah starr zu Barashin.
„Da du unser kleines Geheimnis inzwischen kennen solltest, muss ich dich töten, Kleiner.“
In Mikeys Augen funkelte etwas Böses.
„Ich…“ Nun war Barashin nicht mehr so mutig.
„Lass ihn doch bei uns in die Clique treten?“ fragte Kiara.
„Ach was! Der hat doch keinen Funken Stärke in sich.“
„Aber ich könnte ihm doch Macht geben, von mir.“
„Nein ich habe eine andere Idee.“
Als sie zu Hause ankamen holte Mikey eine Flasche mit Liliane Zeug drin heraus. Das gab er Barashin.
„Trink das!“
„Aber das ist kein Gift oder?“
„Nein ist es nicht.“
„Gut.“ Er vertraute ihnen.
Das ist ein winziger Teil der Macht meines Vaters, dachte Mikey.
Barashin kippte das lilane Zeug herunter und schüttelte sich kurz. Dann sank er erschöpft zusammen. Mikey kuschelte sich an Kiara. Die drückte ihn knurrend weg und ging zu Phönix nach draußen. Der weiße Araber Hengst sah sie mit großen Augen an und wieherte laut. Kiara lächelte und strich dem Pferd über die Nüstern. Er schnaubte freundlich und stupste sie an. Majet kam zu ihr.
„Hey, Kiara. Na was hast du heute noch vor?“
„Na ja, so genau weiß ich das auch nicht…“
„Trainierst du mit mir?“
„Du bist schwanger!“
„Aber doch noch nicht so Doll.“
Kiara knurrte.
„Ich nehme dich noch so hart dran.“
„Nö, ich nehme dich vielleicht zu hart dran!“ lachte Majet.
Kiara musste auch lachen. Da kamen Kenia und Keyn dazu.
„Aber echt Majet, mal ganz im Ernst, du bist schon zu dick!“ Kenia lachte darüber und fing sich eine Kopfnuss von Kiara.
Keyn meinte das aber gar nicht ironisch.
„Na ja. Ich glaube du solltest dich schonen“, Toja kam dazu.
„Okay“, gab Majet nach.
Sie ging zusammen mit Toja zurück ins Haus.
Kiara trabte mit Phönixs Schwester Atlantis auf dem Platz.
„Hey, Kiara!“ Anschy kam dazu.
„Ja? Was ist denn? Du bist ja ganz blass.“
„Ein Freund von mir… hat Probleme.“
„Welche denn? Können wir da helfen?“
„Ja, aber nur du und ich.“
„Wieso, die Fighter…“
„Nein Kiara. Es ist… es ist Sky, wir sind Kindheitsfreunde und er steckt in Schwierigkeiten, Blaire will ihn töten. Ich habe es von…einem Freund erfahren.“
„Ja gut. Ich hole Phönix.“
„Nimm doch Atlantis.“
„Ne. Mit der komme ich noch nicht zurecht.“
Kurze zeit später standen Anschy und Kiara vor dem riesigen Haus. „Das Teil ist echt gruselig.“
„Ja, wenn man weiß wer drin wohnt.“
Anschy schluckte.
„Du bist noch nicht so gut Ausgebildet wie ich, bleib hinter mir“, sagte sie zu Kiara.
„Ach was!“
Kiara lief mit