L'Arc~en~Ciel
I. Rot: Über Verzweiflung, Liebe und Verrat Teil 1~
Diese Story ist frei erfunden, es ist etwas traurig....
Aber ich habe versucht, das Ende etwas schöner zu gestalten
und es ein Happy End gegeben...
Es sollte auch ein wenig ... aufmunternd sein, am Ende...
Nya~ liest selbst!
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„ “ ~ Sprechen
> < ~ Gedanken von Yozora
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Ein friedlicher Morgen in einer kleinen japanischen Stadt, weit weg von der großen Hauptstadt Kyoto.
Doch nicht alles war ruhig, der Bahnhof war voller umherlaufender Menschen.
An diesem Morgen eilten Mafuyu und Yozora hinter ihren Vater her.
„Papa! Wohin gehen wir?“, fragte Yozora, die Ältere.
Mafuyu, drei Jahre jünger als Yozora, lief hinter ihrer Schwester her und schaute neugierig zu den Ständen.
Yozora und Mafuyu stammen aus einer reichen Fischerfamilie.
Sie waren für ihre Shrimpssushi und Krabbensuppe bekannt, die Familie führte neben den Shrimpsfang
auch ein kleines Restaurant.
Dort bieten sie all die Köstlichkeiten von Meeresfrüchten und Sushi an.
Aber die Familie war kurz vor dem bankrott, dies sollten die Schwestern aber erst später erfahren.
Die drei kamen am Bahnhof an.
„Wartet hier“, befahl der Vater und er ging.
„Was er wohl machen will?“, fragte Mafuyu aufgeregt, „Vielleicht will er endlich mit uns zusammen
ausgehen und Spaß haben!“
„Ja... Das wäre toll!“, gab Yozora lächelnd zu, denn Vater hatte sehr wenig Zeit wegen dem Handel und
der Arbeit.
Später kam der Vater mit einem Mann zurück und er hatte ein recht großes, volles Säckchen in der Hand.
Er zeigte auf die Schwestern und rannte los, zum Ausgang.
„Vater!“, rief Mafuyu verwundert, „Warum rennst du weg? Vergiss uns nicht!“
Yozora versuchte ihre kleine Schwester zu beruhigen.
„Euer lieber Vater hat euch soeben an mich verkauft,“, erklärte der Mann, der eben mit Vater kam.
>Verkauft?!< dachten Yozora erschrocken.
„Das würde Vater niemals tun!“, rief Yozora, sie glaubte diesem Mann nicht.
Ein Missverständniss! Ganz bestimmt war es unwahr!!
Vater würde doch nie im Leben seine eigene Kinder verkaufen?!
Der Mann packte beide Mädchen am Arm und zerrte sie in einen Zug, der schon voll von Reisenden war.
„Nein!! Vater! Vater!!“, weinte Mafuyu verzweifelt.
„Hören Sie auf!! Hil-“, Yozora’s Schrei erstickte, als der Mann seine Hand um ihren Mund gelegt hatte.
Sie fanden eine leere Kabine und der Mann schmiss beide auf die Sitze.
„Es ist wahr.“, begann er ruhig, „Euer Vater hatte euch verkauft um Geld zu erlangen. Eure Familie ist
kurz vor dem bankrott“
Es ist also wahr? Vater hat wegen Geld seine eigene Kinder geopfert und verkauft?!
>Mutter... Hast du deswegen gestern Abend so geweint? Du hast es gewusst? Warum hast du Vater nicht
aufgehalten?< dachte Yozora bitterlich.
Der Zug bewegte sich ruckartig und fuhr dann aus dem kleinen Bahnhof.
Ein letztes Mal klopfte Mafuyu an die Scheibe und schaute tief traurig und verzweifelt auf die immer
kleiner werdende Stadt.
„Was machen Sie jetzt mit uns?“, fragte Yozora zaghaft und ängstlich.
Der Mann schien zu überlegen.
>Er sieht echt müde aus... völlig erschöpft! Dabei ist er wirklich ein junger Mann uns macht solche
Geschäfte!<
„Die Jüngere werde ich auf eine Geisha-Schule schicken – besser gesagt – weiterverkaufen. Dich, die
Ältere werde ich an eine Samurai Dojo verkaufen, du hast einen ruhigen Charakter...“, antwortete er ehrlich.
>Wir werden getrennt?!< dachte Yozora entsetzt.
Es wurde Nacht und sie fuhren immer noch... Mafuyu under der Mann sind eingeschlafen.
Beide schliefen tief und fest.
Nur Yozora war wach und schaute in den Himmel.
Er war in einen schönen dunkelblau mit leuchtenden Sternen, der fast runde Mond scheinte einsam über die
leere Landschaft.
Es waren Reisfelder und weiter hinten war ein Dorf zu sehen, in der Nähe eines kleinen Waldes.
Yozora stand auf und rüttelte sanft Mafuyu.
Schlaftrunken wachte sich auf, „Was ist Onee-chan?“, murmelte sie leise.
Yozora gab ihr eine Kette, „Nimm.“
„Was ist das?“, fragte Mafuyu erstaunt und nahm es in die Hand.
„Es ist ein Talisman. Mutter hat ihn mir vor ein paar Monaten gegeben. Damit werden wir uns immer wieder
finden und erkennen! Selbst wenn zwischen uns 1000 Meter sind! Behalte ihn gut, verliere ihn nicht und gebe ihn
nicht weg! Ich werde dich damit erkennen!“
Sie hob eine Kette hoch die wie ihre aussieht, einen purpurnen Flügel aus Stein.
„Sie sind... schön“, gab Mafuyu zu und legte sich ihre Flügelkette an.
„Mafuyu, ich schwöre dir, wenn ich groß bin, werde ich dich suchen! Halte solange durch! Warte auf mich!
Ich werde dich holen! Glaube immer daran! Diese Kette wird mich zu dir führen!“, Yozora umarmte ihre
kleine Schwester.
„Ich habe Angst, Onee-san!“, flüsterte Mafuyu zitternd.
Yozora nickte, „Ja... Ich auch, Fuyu... Ich auch!“
Am nächsten Morgen hielt der Zug in einer großen Stadt an.
„Willkommen! Willkommen in Kyoto!!“, rief der Schaffner durch die Wagons.
>Kyoto! Die Hauptstadt!<
Zusammen sie eine Ritschka und fuhren in die volle, überfüllte Stadt.
„So viele Menschen...“, brachte Mafuyu nur heraus.
„Ja... eine große Stadt“, sagte Yozora nur.
Sie hatte von der Hauptstadt gehört, aber sie war so groß! Nie im Leben hätte Yozora es sich so groß vorgestellt!!
Die Ritschka hielt vor einem Haus.
Der Mann befahl Yozora sitzen zu bleiben und zerrte Mafuyu aus dem Wagen.
Er klopfte an der Tür, noch immer hielt er Mafuyu am Arm fest.
„Ja?“, tönte es von innen, eine schlanke Dienerin öffnete die Tür.
„Hole bitte die Okaa-san“, bat der Mann und wartete geduldig.
Die Frau verbeugte sich und verschwand hinter einer zweiten Trenntür.
Nach kurzer Zeit erschien eine alte Dame in einen teurem Kimono.
„Ah! Sie sind es! Was für ein schönes Mädchen haben Sie diesmal dabei?“, fragte sie sofort, als sie den Mann
erkannte.
Er stieß Mafuyu vor und nickte.
Die alte, weise Geisha schaute sich Mafuyu’s Haare und Augen an.
Dann nickte die Alte wohlgesonnen und zog Mafuyu ins Haus.
„Onee-chan! Yozora!! Nein!“, weinte Mafuyu und versuchte sich verzweifelt von dem festen Griff der
Frau zu lösen.
„Mafuyu! Fuyu!! Warte auf mich!! Ich komme! Versprochen!!“, rief Yozora während die Ritschka mit ihr
und dem Fremden davonfuhr.
>Mafuyu! Halte biite durch! Ich werde dich holen kommen!!<
Sie fuhren durch schmale Gässen und vollen Abendstraßen, der Fahrer keuchte, lief aber weiter.
Man hörte Marktschreier und Verkäufer Preise aushandeln und Käufer die fleischten.
Bunte Lichter hingen über den Dächern und an Imbissständen standen viele hunrige Leute.
Viele Leute waren unterwegs auf den überfüllten Straßen, Kaufmänner, Geishas... So viele!
>So viele Menschen.... so viele Lichter!! So ein Durcheinander!<
Etwas am Rande der Stadt hielt die Ritschka an und der Fahrer verschnaufte.
„Da sind wir“, sagte der Mann und zog Yozora mit sich.
„Hier wird dein neues Zuhause sein!“, es klang überhaupt nicht aufmunternd!
Zweifelnd schaute Yozora das Gebäude an, sie fand es nicht gerade einladend.
Es war umgeben von einem Bambuswald und es war ein weiter Weg bis zum Haus, es hatte auch einen
Steingarten, den man schon vom Tor aus sah.
- Kurz – Es war wie in einem Tempel!
Hier soll eine Samurai Dojo sein?!
Ein Mann öffnete die Tür, er hatte seine langen Haare zusammen gebunden und an seiner Hüfte hing ein
Schwert, außerdem hatte er ein luftiges Kimono an.
„Ein Mädchen?“, fragte der Mann missmutig, „Du hast schon besseres gebracht“, meinte der Samurai nur
und zuckte gelangweilt die Schulter.
Mein ’’Gönner’’ antwortete nur: „ Sie ist ein Mädchen, hat aber einen sehr ruhigen Charakter. Sie lernt
schnell und ist intelligent. Das merkt man.“
Der Samurai nickte und zog Yozora ins Haus, dann nickte er dem Mann zu,. „Du wirst auf die übliche Art
bezahlt!“, dann schloss er die Tür.
Es war ein altes Haus, die Wände waren meist aus hauchfeinem Papier.
„Dein Name und Alter?“, fragte der Mann tonlos.
„Tsuyu Yozora. Ich bin 15 Jahre alt“, antwortete sie brav.
Der Samurai schob das Mädchen vor sich hin und öffnete eine Tür.
„Hey! Takeru, kümmer dich um die Neue!“, rief er leise und stieß Yozora in das dunkle Zimmer.
Hinter Yozora schloss sich die Tür sofort und sie stand in dem dunklen Raum, sie sah kaum etwas.
„Du bist ein Mädchen?“, erklang eine ungläubige Männerstimme hinter ihr.
Es war die Stimme eines recht jungen Mannes, der vielleicht erst erwachsen geworden war.
„Komm. Ich tu dir schon nichts! Nenn mich Takeru!“, sagte der junge Mann.
Yozora trat einige Schritte nach vorne und ihre Augen gewöhnten sich langsam an die Dunkelheit.
Anscheinend waren nur Takeru und sie im diesem Zimmer.
„Warum hat man dich als Mädchen hierher geschickt?“, fragte Takeru neugierig.
Yozora wusste nichts, sie wusste es nicht.
Sie hat nicht gemerkt, dass ihre Familie bald bankrott war.
Sie hatte nicht gemerkt, dass Vater sie verkaufen wollte und sie hatte nicht geahnt, dass sie mit Mafuyu
getrennt werden sollte.
So erbärmlich hatte sich Yozora noch nie im Leben gefühlt.
>Was bin ich für eine Niete!< dachte sie verzweifelt.
Und zum ersten Mal, seit ihrer Abreise aus ihrer kleinen Heimatstadt, weinte sie.
Yozora weinte und weinte, sie konnte damit nicht aufhören, so sehr sie es versuchte.
Dies erschreckte Takeru und er kam zu ihr gekrabbelt, vorsichtig nahm er sie in seine starken Arme und
tröstete sie so gut es ging.
„Alles ist gut! Psst..!“, flüsterte er ihr beruhigend zu.
Yozora’s Tränen floßen noch lange, bevor sie vor